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	<title>Albert Demnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:10:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Demnitz&amp;diff=2818149&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2023-12-21T21:26:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Albert Demnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1892]] in [[Dresden]]; † [[4. März]] [[1959]] in [[Marburg-Ockershausen]])&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Marburg an der Lahn Nr. 164/1959.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Tierarzt]] und ab 1928 leitender Angestellter der [[Behringwerke]] in [[Marburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte Buchenwald Museum Fleckfieberversuche Dok 27.JPG|miniatur|Schreiben von Demnitz an das KZ Buchenwald vom 2. Februar 1943 bzgl. Fleckfieberversuche]]&lt;br /&gt;
Demnitz studierte ab 1912 Veterinärmedizin an der [[Tierärztliche Hochschule Dresden|Tierärztlichen Hochschule Dresden]] und wurde 1919 an der [[Universität Leipzig]] zum Dr. med. vet. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Anschließend war er am Tierphysiologischen Institut der Tierärztlichen Hochschule Dresden und an der [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin|Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin]] tätig. Schließlich kam er zu den Behringwerken in Marburg und wurde dort 1923 Leiter der Veterinärmedizinischen Abteilung. Ein Forschungsaufenthalt führte ihn 1926/27 an das Instituto Biológico in Santiago de Chile. Nach seiner Rückkehr wurde er 1928 Leiter der Produktionsabteilung der Behring-Werke Marburg, später [[Betriebsführer (Nationalsozialismus)|Betriebsführer]] des Werkes im Verbund der [[I.G. Farben]] und schließlich Direktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1940/41 hielt sich Demnitz für einige Zeit in Warschau auf und arbeitete zusammen mit [[Robert Kudicke]] an einem neuen Mischimpfstoff gegen die Ruhr. Spätestens ab November 1940 wurden diese neuen zweifachen Impfstoffe im Rahmen von Verträglichkeitsversuchen auch an Menschen getestet.&amp;lt;ref&amp;gt; Thomas Werther: &amp;#039;&amp;#039;Fleckfieberforschung im Deutschen Reich 1914–1945. Untersuchungen zur Beziehung zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik unter besonderer Berücksichtigung der IG Farben.&amp;#039;&amp;#039; Inauguraldissertation an der Philipps-Universität Marburg. Wiesbaden 2004, S. 189 f., [http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2008/0157/pdf/dtw.pdf PDF (Online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter seiner Leitung beteiligten sich die Behringwerke als Teil der I.G. Farbenindustrie ab 1942 in Zusammenarbeit mit dem [[Hygiene-Institut der Waffen-SS]] an [[Fleckfieber]][[Menschenversuche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern|versuchen]] an Häftlingen im [[KZ Buchenwald]]. Insgesamt wurden dabei an 537 Häftlingen Impfstoffversuche durchgeführt, an denen 127 starben. Außerdem wurden Häftlinge als „menschliche Passagen“ missbraucht, indem sie mit Fleckfieber infiziert wurden, um ständig frische Erreger für Versuche zur Verfügung zu haben. Wie viele Menschen dadurch getötet wurden, ist nicht bekannt. Ihre Zahl wird auf 90 bis 120 geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt; Thomas Werther: &amp;#039;&amp;#039;Fleckfieberforschung im Deutschen Reich 1914–1945. Untersuchungen zur Beziehung zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik unter besonderer Berücksichtigung der IG Farben.&amp;#039;&amp;#039; Inauguraldissertation an der Philipps-Universität Marburg. Wiesbaden 2004, S. 116 ff., [http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2008/0157/pdf/dtw.pdf PDF (Online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Moritz Kläger, [[Christian Kleinschmidt]], Lea Lachnitt, Markus Richter|Titel=Seuchenbekämpfung, Wissenschaft und Unternehmensstrategien: die Behringwerke und die Philipps-Universität Marburg im 20. Jahrhundert|TitelErg=Katalog zur Ausstellung des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Philipps-Universität Marburg und des Archivs der Philipps-Universität Marburg im Hessischen Staatsarchiv Marburg vom 9. November 2021 bis 11. März 2022|Hrsg=|Verlag=|Ort=|Datum=|Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1940 bis 1945 ging er einem Lehrauftrag für Tierseuchentherapie am Tierseuchen-Institut der [[Universität Gießen]] nach. 1950 wurde er zum [[Honorarprofessor]] für Tierseuchentherapie an der Justus Liebig-Hochschule in Gießen ernannt. 1957 trat er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1953: Verdienstkreuz (Steckkreuz) der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* ca. 1963: Benennung einer Straße in Marburg-Marbach in Albert-Demnitz-Weg. Nachdem die Beteiligung der Behringwerke an tödlichen Versuchsreihen im KZ Buchenwald bekannt worden war, wurde der Weg noch 1998 wieder in Rotdornweg umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* FU Berlin, Veterinärmedizinische Bibliothek: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20140830050122/https://bib.vetmed.fu-berlin.de/vetbiogramm/27.html Demnitz, Albert]&amp;#039;&amp;#039;. Biographische Darstellung nach: Wilhelm Schauder: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Veterinärmedizin an der Universität und Justus Liebig-Hochschule Gießen.&amp;#039;&amp;#039; S. 147 u. 165. In: &amp;#039;&amp;#039;350 Jahre Universität Gießen&amp;#039;&amp;#039; (1607–1957).&lt;br /&gt;
* Thomas Werther: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.geschichtswerkstatt-marburg.de/projekte/behrng.php Anzustreben sind Versuche am Menschen ...]&amp;#039;&amp;#039;. Ein kurzer Beitrag zur Geschichte der Marburger Behringwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139408193|VIAF=101151429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Demnitz, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Demnitz, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Demnitz, Friedrich Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Tierarzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg-Ockershausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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