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	<title>Albert Chmielowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Chmielowski&amp;diff=2684657&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Transiturus: ÖHL Weblink entfernt</title>
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		<updated>2025-02-06T12:34:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ÖHL Weblink entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert Chmielowski.jpg|mini|hochkant|Bruder Albert Chmielowski]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Chmielowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Geburtsname: &amp;#039;&amp;#039;Adam Hilarius Chmielowski&amp;#039;&amp;#039;, * [[20. August]] [[1845]] in [[Igołomia]] bei [[Krakau]] ([[Polen]]); † [[25. Dezember]] [[1916]] in Krakau) war ein [[Malerei|Maler]] und polnischer [[Liste der Ordensgründer|Ordensgründer]]. Er ist ein [[Heiliger]] der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Chmielowski stammte aus einer [[adel]]igen Familie. Sein Vater war Adalbert Chmielowski (†&amp;amp;nbsp;1853). Seine Mutter Josephine Borzysławska (†&amp;amp;nbsp;1859) war im [[Dritter Orden|Dritten Orden]] der [[Franziskanerinnen]] tätig. 1863 übersiedelte die Familie nach dem Verkauf ihres Landgutes nach [[Warschau]]. Im Alter von 11 Jahren wurde der kränklich veranlagte Adam [[Waise]]. Gemeinsam mit seinen drei Geschwistern wuchs er bei Verwandten auf. Nach Abschluss der ersten Klasse wurde er auf eine [[Kadettenanstalt|Kadettenschule]] nach [[Sankt Petersburg]] geschickt. Er nahm 1863 am [[Januaraufstand]] teil, wurde schwer verletzt und verlor ein Bein. Nach Exil und [[Studium]] nahm er sich der [[Malerei]] an und trat einer [[Ordensgemeinschaft]] bei. Als [[Ordensbruder|Bruder]] Albert starb er am 25. Dezember 1916 in Krakau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Heilung nahm er in [[Gent]] ([[Belgien]]) ein Ingenieursstudium auf, wechselte dann aber 1865 nach [[Paris]] und studierte ebenfalls in [[München]] an der [[Akademie der Bildenden Künste München]]&amp;lt;ref&amp;gt;In München lernte er vermutlich bei den Dozenten [[Hermann Anschütz]] und [[Alexander Strähuber]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz81642.html Deutsche Biographie: Alexander Strähuber]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kunst. Er beendete seine Studienzeit 1874 und kehrte nach Polen zurück; hier setzte seine Tätigkeit als Maler ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChmielowskiAdam.1881.EcceHomo.jpg|mini|Albert Chmielowski: &amp;#039;&amp;#039;Ecce Homo&amp;#039;&amp;#039; (1881)]]&lt;br /&gt;
Seine ersten Arbeiten bestanden überwiegend aus religiösen bildlichen Darstellungen. In München entstandene Werke zeigen Anklänge an das Schaffen von [[Arnold Böcklin]] und [[Anselm Feuerbach]]. Mit [[Józef Brandt]] und [[Leon Wyczółkowski]] gehörte Chmielowski zur damaligen polnischen Künstlergruppe in München. Besonders mit [[Maksymilian Gierymski]] war er befreundet. Von 1875 bis 1877 lebte er dann in Warschau; hier gehörte er zu einer Künstlergruppierung&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Gruppe gehörten auch [[Stanisław Witkiewicz]] und [[Józef Chełmoński]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die ein bekanntes Atelier im [[Hotel Europejski]] betrieb. Eines seiner bedeutendsten Werke ist das Bild &amp;#039;&amp;#039;[[Ecce Homo]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1881.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mönch und Ordensgründer ==&lt;br /&gt;
1880 trat Chmielowski in den [[Jesuiten|Jesuitenorden]] ein und musste diesen aus gesundheitlichen Gründen im gleichen Jahr wieder verlassen. 1887 trat er dem [[Dritter Orden|Dritten Orden]] der Franziskaner bei und nahm den [[Ordensname]]n &amp;#039;&amp;#039;Albert&amp;#039;&amp;#039; an. Bruder Albert widmete sich besonders [[Obdachlosigkeit|Obdachlosen]] und [[Bettler]]n in Krakau. Er wandte sich von der Malerei ab und legte 1888 vor [[Kardinal]] [[Albin Dunajewski]], dem [[Fürstbischof]] von [[Erzbistum Krakau|Krakau]], die [[Ordensgelübde|Armuts- und Keuschheitsgelübde]] ab. Danach gründete er die Ordensgemeinschaft der &amp;#039;&amp;#039;Diener der Armen im Dritten Orden des heiligen Franziskus&amp;#039;&amp;#039;, die sich vor allem um gesellschaftliche Randgruppen kümmern. Die Mitglieder werden auch als &amp;#039;&amp;#039;Albertiner&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. 1891 gründete er mit den Albertinerinnen einen weiblichen Zweig seiner [[Kongregation (Ordensgemeinschaft)|Kongregation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
Bruder Albert wurde von Papst [[Johannes Paul II.]], am 22. Juni 1983 [[Seligsprechung|selig-]] und am 12. November 1989 [[Heiligsprechung|heiliggesprochen]]. Sein Gedenktag wurde auf den 17. Juni festgelegt, der als [[Gebotener Gedenktag]] in Polen begangen wird. Im [[Bistum Sosnowiec]] wird der 17. Juni als [[Hochfest]] gefeiert, da Albert Chmielowski der [[Schutzpatron|Patron]] der Diözese ist.&lt;br /&gt;
Karol Wojtyła verfasste 1950–1955 eine Bühnenbiographie Bruder Alberts, &amp;#039;&amp;#039;Bruder unseres Gottes&amp;#039;&amp;#039;, die zu den bedeutendsten Bühnenwerken des späteren Papstes Johannes Paul&amp;amp;nbsp;II. zählt und sich an den polnischen Theatern immer noch großer Beliebtheit erfreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Christian Jensen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Polnische Malerei von 1830 bis 1914.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung vom 24. Juni bis zum 20. August 1978 in der Kunsthalle zu Kiel. DuMont, Köln 1978, S. 196&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Heiligen.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlagsgruppe Weltbild]], [[Augsburg]], 2005, ISBN 3-8289-4980-0, S.&amp;amp;nbsp;31.&lt;br /&gt;
* Bernice &amp;amp; Konstantin Kaminskij: &amp;#039;&amp;#039;Teilhabe und Solidarität. Der Bühnenautor Karol Wojtyła und die dramatischen Ursprünge der ostmitteleuropäischen Dissidentenbewegung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 19/1 (2015), S.&amp;amp;nbsp;87–117 ([https://www.academia.edu/19579629/Teilhabe_und_Solidarit%C3%A4t._Der_B%C3%BChnenautor_Karol_Wojty%C5%82a_und_die_dramatischen_Urspr%C3%BCnge_der_ostmitteleurop%C3%A4ischen_Dissidentenbewegung online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Albert Chmielowski}}&lt;br /&gt;
* [http://leki-szlacheckie.pl/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=14&amp;amp;Itemid=25&amp;amp;lang=de Pfarrbezirk St. Albert Chmielowski (Polen)]&lt;br /&gt;
* [https://www.manresa-sj.org/stamps/1_Chmielowski.htm Saint Albert Adam Chmielowski (1845-1916) Brother of Our God] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.albertynki.pl/deutsch.html Albertiner-Schwestern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11897789X|LCCN=n/88/258809|VIAF=146087109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chmielowski, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordensgründer (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franziskaner des dritten Ordens (Ordensangehöriger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Januaraufstand (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (19. Jahrhundert)|Albert, Chmielowski]]&amp;lt;!-- Hl. u. Sel. nach Vornamen sort. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chmielowski, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chmielowski, Adam Hilarius (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Ordensgründer und Heiliger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1845&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Igołomia]], Polen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krakau]], Polen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Transiturus</name></author>
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