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	<title>Albert Burkart - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Burkart&amp;diff=2006519&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Widipedia: Kategorie:Verschollene Generation</title>
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		<updated>2025-12-19T23:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Verschollene Generation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Burkart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. April]] [[1898]] in [[Riedlingen]]; † [[7. März]] [[1982]] in [[München]]) war ein deutscher [[Maler]]. Sein künstlerisches Werk ging vom Stil der [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neuen Sachlichkeit]] um 1925 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Burkart wuchs im [[Oberschwaben|oberschwäbischen]] Riedlingen auf. Er studierte 1916 an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Königlichen Akademie der Bildenden Künste München]] bei [[Peter Halm (Grafiker)|Peter Halm]] und wegen der Unterbrechung durch die Einberufung zum Wehrdienst an der Westfront 1919 bis 1921 an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart]] bei [[Christian Landenberger]] weiter. Von 1921 bis 1926 setzte er seine Ausbildung an der [[Kunstgewerbeschule München]] bei [[Adolf Schinnerer]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkart begann 1925 als freier Maler in München zu arbeiten. In den folgenden Jahren entstanden von ihm Bilder und grafische Blätter für die Jahresausstellungen in München und die Galerien Heinemann und Tannhäuser. Auch für Münchner Verlage, unter anderem für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Jugend]]&amp;#039;&amp;#039; war er tätig. Der bayerische Staat und die Stadt München kauften mehrere Arbeiten von ihm. Er malte und zeichnete Industrielandschaften, Arbeiter, Vorstädte, alte Menschen und Kinder in der Großstadt, bevor er begann, religiöse Bilder, Fresken und Glasfenster zu gestalten und für Kirchen zu arbeiten. Eines seiner ersten religiösen Werke war die monumentale Ausmalung des Chores der [[St. Josef (Memmingen)|Kirche St. Josef]] in [[Memmingen]]. Seine Malerei verbindet sakrale Darstellung mit erzählerischem Reichtum und architektonischer Raumauffassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkart war Mitglied des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbunds]], des Radiervereins München, des Vereins der Buchgewerbekünstler, Leipzig, der Künstlergruppe 27&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dresslers Kunsthandbuch.]] Verlag Karl Curtis, Berlin, 1930&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Künstlervereinigung „[[7 Münchner Maler]]“. Zu dieser Künstlervereinigung zählten neben Burkart noch die in München lebenden [[Franz Doll (Künstler)|Franz Doll]], [[Günther Graßmann]], [[Wilhelm Maxon]], [[Otto Nückel]], [[Walter Schulz-Matan]] sowie [[Karl Zerbe]]. Die Vereinigung existierte zwischen 1930 und 1937. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Burkart Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an elf großen Ausstellungen sicher belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kirchlichen Arbeiten nach 1933 seien aus einer katholischen Opposition zum Nationalsozialismus entstanden. Andererseits hat Burkart 1939 einen Auftrag zur Ausmalung des Fahnensaals der [[Flugplatz Fürstenfeldbruck|Kriegsschule]] in [[Fürstenfeldbruck]] mit einem [[Nibelungensage|Nibelungenzyklus]] angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1941_1942/0021/image,info |titel=Die Kunst für alle: Malerei, Plastik, Graphik, Architektur (57.1941-1942) |abruf=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Lill]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Nibelungenzyklus von Albert Burkart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst.&amp;#039;&amp;#039; München 1942, 1, S. 15–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Iris Lauterbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Amper, Enten, Nibelungen: Bildkünste und Architektur in Fürstenfeldbruck im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Ferdinand Kramer, Ellen Latzien: &amp;#039;&amp;#039;Fürstenfeldbruck in der NS-Zeit: eine Kleinstadt bei München in den Jahren 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fürstenfeldbrucker Historische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Regensburg 2009, S. 375–379.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fotografie bei: [[Berthold Hinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Malerei des deutschen Faschismus: Kunst und Konterrevolution.&amp;#039;&amp;#039; Büchergilde Gutenberg, 1976 (zuerst Hanser 1974), Abb. 163 auf S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zeigte er 1944 auf der Ausstellung „[[Deutsche Künstler und die SS]]“ in [[Breslau]] und anschließend im Juli in [[Salzburg]] das Bild &amp;#039;&amp;#039;Kampf in Etzels Saal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1963 war er Professor, von 1956 bis 1958 Direktor der [[Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule|Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule]] in Frankfurt am Main. Dort unterrichtete er die Klasse für figurale Malerei, [[Wandmalerei]] und [[Glasmalerei]] und übernahm das Seminar &amp;#039;&amp;#039;Malerei im Raum&amp;#039;&amp;#039;. Nach seiner Pensionierung 1963 kehrte er als freier Maler nach München zurück. Das seit 1937 ausgeübte Ehrenamt als zweiter Vorsitzender der [[Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst|Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst]] in München, das er von 1960 bis 1964 ruhen gelassen hatte, gab er 1970 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Rainer Zimmermann wird Albert Burkart kunsthistorisch der [[Verschollene Generation|Verschollenen Generation]] und dem [[Expressiver Realismus|Expressiven Realismus]] zugerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, München 1994, S. 359&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1969: Päpstlicher [[Silvesterorden]] mit Komturkreuz&lt;br /&gt;
* 1969: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1981: [[Gebhard-Fugel-Kunstpreis]] der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, Ehrenbürgerrecht der Stadt Riedlingen&lt;br /&gt;
* Anlässlich seines 100. Geburtstages wurde die Albert-Burkart-Stiftung ins Leben gerufen, die alle zwei Jahre einen Kunstförderpreis für Schüler der Riedlinger Schulen vergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Fresken in [[St. Josef (Memmingen)|St. Josef]] zu [[Memmingen]]&lt;br /&gt;
* Fresken in [[St. Martin (Leutkirch)|St. Martin]] zu [[Leutkirch im Allgäu|Leutkirch]]&lt;br /&gt;
* Fresken in [[St. Josef (Passau)|St. Josef]] zu [[Passau]]: Chor 1931, Kreuzweg 1935&lt;br /&gt;
* Fresken im Fahnensaal der Luftkriegsschule 4 im ehemaligen Fliegerhorst [[Flugplatz Fürstenfeldbruck|Fürstenfeldbruck]], 1939&lt;br /&gt;
* Vorlagen zu den Glasfenstern in [[Zu den heiligen Engeln (München)|Zu den heiligen Engeln]] in [[München]] (Giesing), 1955&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|1|356||Burkart, Albert|}}&lt;br /&gt;
* {{AKL|15|228|229|Burkart, Albert|A. Brock}}&lt;br /&gt;
* Winfried Aßfalg: &amp;#039;&amp;#039;Lauter Riedlinger.&amp;#039;&amp;#039; Biberacher Verlagsdruckerei, Riedlingen 2005, ISBN 3-933614-23-6.&amp;lt;!--Seite?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Albert Burkart: &amp;#039;&amp;#039;Gesichter der kleinen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Federsee-Verlag, Bad Buchau 2002, ISBN 3-925171-52-5.&amp;lt;!--Seite?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Peter B. Steiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Albert Burkart.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schnell &amp;amp; Steiner, München / Zürich 1981, ISBN 3-7954-0105-4.&lt;br /&gt;
* Elke Lauterbach: &amp;#039;&amp;#039;Sieben Münchner Maler: Eine Ausstellungsgemeinschaft in der Zeit von 1931-1937&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften aus dem Institut für Kunstgeschichte der Universität München,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70). München 1999.&amp;lt;!--Seite?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Iris Lauterbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Amper, Enten, Nibelungen: Bildkünste und Architektur in Fürstenfeldbruck im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ferdinand Kramer (Historiker)|Ferdinand Kramer]], Ellen Latzien: &amp;#039;&amp;#039;Fürstenfeldbruck in der NS-Zeit: eine Kleinstadt bei München in den Jahren 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fürstenfeldbrucker Historische Studien,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1), Regensburg 2009, S. 344–384.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Günther Graßmann, Malerei und Graphik. Ausstellung zum 85. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Bayerische Akademie der Schönen Künste, Ausstellung und Katalog in Zusammenarbeit mit Günther Graßmann, Inge Feuchtmayr, Marie Stelzer. Garching 1985.&amp;lt;!--Seite?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, Berlin 1994, ISBN 3-7774-6420-1, S. 359.&lt;br /&gt;
* Alois Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandgemälde der Pfarrkirche St. Josef in Passau-Auerbach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Passauer Kunst Blätter&amp;#039;&amp;#039; 42, 2/2008, S. 14–16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.riedlingen-donau.com/cms/html/kultur+freizeit/kuenstler.html Albert Burkart (1898-1982)] auf der Website von Riedlingen/Donau&lt;br /&gt;
* [http://www.museum-riedlingen.de/albert_burkart.html Albert Burkart: Frauenbildnisse] auf der Website &amp;#039;&amp;#039;Museum Riedlingen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://heidicon.ub.uni-heidelberg.de/pool/fb/person/120266679 Albert Burkart] Illustrationen der Fliegenden Blätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120266679|LCCN=n/84/67797|VIAF=37743529}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burkart, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:7 Münchner Maler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Hochschule für Bildende Künste Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silvesterordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Biberach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Riedlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Burkart, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riedlingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Widipedia</name></author>
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