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	<title>Albert Brodersen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T20:29:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Brodersen&amp;diff=1563431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Ausbildung */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-06-01T21:17:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausbildung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert Brodersen Liebermann 1920.jpg|mini|hochkant|Albert Brodersen; Porträt von [[Max Liebermann]], 1920]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Bernhard Andreas Brodersen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1857]] auf [[Gut Ascheberg]]; † [[4. Januar]] [[1930]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Landschaftsarchitekt]], der von 1910 bis 1924 als städtischer Gartendirektor in Berlin wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Albert Brodersen verbrachte seine Jugend in [[Hohenwestedt]], wo sein Vater Andreas Brodersen ab 1869 als königlich dänischer [[Rentmeister (Rentamt)|Rentmeister]] arbeitete. Auf den Schulbesuch folgte eine rund zehn Jahre währende praktische Ausbildung im Rahmen von Tätigkeiten in verschiedenen renommierten Gärtnereien. Außerdem unternahm er zahlreiche Studienreisen nach Großbritannien, Italien, Frankreich, nach Wien, Paris, Moskau und Budapest. 1884 legte er an der [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam|königlich preußischen Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam]] das [[Staatsexamen]] zum &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Obergärtner&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heirat und selbstständige Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Woche 1904-10-15 S. X Körner &amp;amp; Brodersen.jpg|mini|Anzeige der Landschaftsgärtnerei &amp;#039;&amp;#039;Körner &amp;amp; Brodersen&amp;#039;&amp;#039; (1904)]]&lt;br /&gt;
1887 heirateten Brodersen und (Lina Louise) Dorothea Körner, deren Vater Inhaber einer bekannten Landschaftsgärtnerei in [[Berlin-Steglitz|Steglitz]] war, in die Brodersen 1888 eintrat. Nach dem Tod seines Schwiegervaters am 17. März 1894 leitete er zusammen mit seinem Schwager Gustav Körner die Landschaftsgärtnerei &amp;#039;&amp;#039;Körner &amp;amp; Brodersen&amp;#039;&amp;#039;. In diesen Jahren entstanden rund 20 größere landschaftliche Anlagen überwiegend für wohlhabende Unternehmer im [[Rheinland]], aber auch in Berlin und im heutigen Polen. Bekannt sind das [[Schloss Lerbach]] in [[Bergisch Gladbach]], der Koenig-Park in [[Guben]] und zahlreiche Villengärten in [[Potsdam]], [[Berlin-Grunewald]], am [[Großer Wannsee|Großen Wannsee]] ([[Liebermann-Villa]]), ferner der [[Reiherwerder#Garten|Villengarten des Landhauses Borsig]] auf der Halbinsel [[Reiherwerder]] am [[Tegeler See]], der heute als [[Gartendenkmal]] unter [[Denkmalschutz]] steht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09046247|Villengarten des Landhauses Borsig}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch städtebauliche Projekte, die Anlage von Galopprennbahnen in [[Köln]] sowie anderer Sporteinrichtungen gehörten dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtszeit in Berlin ==&lt;br /&gt;
Sein [[Renommee]] als Landschaftsgärtner führte wohl dazu, dass er 1910 zum Nachfolger von [[Hermann Mächtig]] als Berliner Gartendirektor berufen wurde. Im Rahmen der planmäßigen Stadtbebauung war er vornehmlich am Ausbau und an der Umgestaltung der ursprünglichen Berliner Schmuckplätze zu Gartenplätzen und an der Gestaltung von Parkanlagen beteiligt. So wurde zum Beispiel von 1913 bis 1916 der Teil des [[Viktoriapark]]s westlich der Möckernstraße von ihm angelegt. Weitere Tätigkeitsfelder waren die Bepflanzung der Straßen mit Alleebäumen, die Einrichtung von Spielplätzen sowie Schulgärten zur Bildung der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der ökonomischen und politischen Verhältnisse während des und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war es Broderson nicht möglich, neue Vorstellungen zu verwirklichen. So blieb es seinem Nachfolger [[Erwin Barth]] überlassen, in der kurzen Blütezeit der [[Weimarer Republik]] für Berlin die bis heute gültigen sozialen Grünräume zu erstreiten. In dessen Amtszeit fällt die Entstehung des noch von Albert Brodersen entworfenen [[Volkspark Rehberge|Volksparks Rehberge]], der ab 1926 auf dem 120 [[Hektar]] großen Sand-, Sumpf- und Waldgelände der Rehberge angelegt wurde. Diese Parkanlage markierte einen Höhepunkt in der Gestaltung von Volksparks in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1920 erlebte Brodersen die Diskussion, wer Gartendirektor von Groß-Berlin werden sollte. Die Frage wurde während seiner Amtszeit nicht mehr entschieden. Er trat 1924 in den [[Ruhestand]], amtierte aber offenbar noch bis zum Amtsantritt seines Nachfolgers 1926 weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Brodersens Ehe gingen vier Töchter und einen Sohn hervor, der als Soldat im Ersten Weltkrieg fiel. An ihn und andere Gefallenen des Ersten Weltkriegs im Kirchspiel Hohenwestedt erinnert ein unter Brodersens Leitung  1920–1921 in [[Hohenwestedt]] errichtetes Ehrenmal.&amp;lt;!--Wodurch ist belegt, dass dieses Ehrenmal auch den gefallenen Sohn ehrt, der offensichtlich weder dort geboren ist noch dort lebte?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Brodersen war Mitglied im [[Verein deutscher Gartenkünstler]], in der [[Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822|Deutschen Gartenbau-Gesellschaft]] (zeitweise als stellvertretender Präsident) und im &amp;#039;&amp;#039;Reichsverband der deutschen Gartenbaubeamten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grüne Biographien&amp;#039;&amp;#039; (vergleiche &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Um 1921 wurde in Berlin-Wittenau [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wittenau|eine Straße]] nach ihm benannt. Aus Anlass seines 150. Geburtstags wurde die Lindenallee im Park von [[Schloss Biesdorf]] in Albert-Brodersen-Allee umbenannt. Den Park hatte Brodersen für die [[Werner von Siemens|Familie Siemens]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clemens Alexander Wimmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Parks und Gärten in Berlin und Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1992, ISBN 3-87584-267-7, S.&amp;amp;nbsp;44.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brodersen, Albert.&amp;#039;&amp;#039; In: Gert Gröning, [[Joachim Wolschke-Bulmahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Grüne Biographien. Biographisches Handbuch zur Landschaftsarchitektur des 20. Jahrhunderts in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Patzer, Berlin / Hannover 1997, ISBN 3-87617-089-3, S.&amp;amp;nbsp;53.&lt;br /&gt;
* Markus Sebastian Braun (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin. Der Architekturführer.&amp;#039;&amp;#039; Quadriga, München 2001, ISBN 3-88679-355-9, S.&amp;amp;nbsp;127.&lt;br /&gt;
* Dietmar Land, Jürgen Wenzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat, Natur und Weltstadt. Leben und Werk des Gartenarchitekten Erwin Barth.&amp;#039;&amp;#039; Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig 2005, ISBN 3-7338-0338-8, S.&amp;amp;nbsp;327–335.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.historischegaerten.de/exhibition/Schleswig-Holstein/PDF/01BRODER.PDF Albert Brodersen (Gartentafel des Landesamts für Denkmalpflege Schleswig-Holstein)] (PDF; 81 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1178020363|VIAF=1109155044765172520001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brodersen, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brodersen, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brodersen, Albert Bernhard Andreas (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landschaftsarchitekt, städtischer Gartendirektor in Berlin (1910–1926)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gut Ascheberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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