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	<title>Albersweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albersweiler&amp;diff=198962&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2026-02-19T16:27:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Albersweiler COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/13/12/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/01/56/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Albersweiler in SÜW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Südliche Weinstraße&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Annweiler am Trifels&lt;br /&gt;
|Höhe              = 165&lt;br /&gt;
|PLZ               = 76857&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06345&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07337001&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ILE&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Messplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;76855 Annweiler am Trifels&lt;br /&gt;
|Website           = [http://albersweiler.de/ albersweiler.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Andreas Gerdon&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Albersweiler Ansicht.JPG|mini|300px|Blick auf Albersweiler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albersweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Südliche Weinstraße]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels]] an, innerhalb derer sie gemessen an der Einwohnerzahl die zweitgrößte Ortsgemeinde und die am weitesten östlich liegende darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort Albersweiler liegt auf etwa {{Höhe|170|DE-NHN|link=1}} in einer Senke zwischen der [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]] und dem [[Wasgau]], wie der Südteil des [[Pfälzerwald]]es auch genannt wird, im sogenannten [[Annweiler-Albersweiler-Ausraum]], der alternativ als &amp;#039;&amp;#039;Trifelsland&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Der Ort hat eine Ausdehnung von etwa 1,3&amp;amp;nbsp;Kilometer in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung.  Etwa 10&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Ortslage liegt die [[Exklave]] „Albersweiler Wald“. Von der gesamten Gemeindefläche von 10,85&amp;amp;nbsp;km² sind 73 % Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt; In Albersweiler kommt das Mineral [[Achat]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen und Gewässer ===&lt;br /&gt;
Südlich des &amp;#039;&amp;#039;Kirchberg&amp;#039;&amp;#039;, der sich am südwestlichen Rand des Siedlungsgebiets erstreckt, liegt eine 418 Meter hohe Erhebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Queich]] durchfließt das Siedlungsgebiet in West-Ost-Richtung. Zunächst nimmt er von links den &amp;#039;&amp;#039;Winterbach&amp;#039;&amp;#039; und innerhalb der Bebauung von links den [[Schwelterbach]] auf. Im Nordwesten verläuft der &amp;#039;&amp;#039;Bach vom Langenscheiderhof&amp;#039;&amp;#039; in die westliche Richtung, der jenseits der Gemeindegemarkung in den [[Eisbach (Queich)|Eisbach]] mündet. Am nordwestlichen Rand der Gemarkung verläuft der [[Dernbach (Eisbach)|Dernbach]]. Die Waldexklave &amp;#039;&amp;#039;Albersweiler Wald&amp;#039;&amp;#039; wird im Westen durch den [[Wellbach (Queich)|Wellbach]] begrenzt. Durch ihr Gebiet verlaufen mit dem [[Freimersheimertalbach]], dem &amp;#039;&amp;#039;Abfluss des Husarenbrunnens&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Großer Fischbach|Großen Fischbach]] drei linke Nebenflüsse von letzterem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Folgende Orte sind im Uhrzeigersinn Nachbargemeinden von Albersweiler; in Klammern die jeweilige ungefähre Entfernung (Luftlinie) von der Ortslage Albersweiler: [[Frankweiler]] (2,4&amp;amp;nbsp;km), [[Siebeldingen]] (2&amp;amp;nbsp;km), [[Birkweiler]] (1,5&amp;amp;nbsp;km), Stadt [[Annweiler am Trifels]] (4,5&amp;amp;nbsp;km) mit dem Ortsteil [[Queichhambach]] (2,5&amp;amp;nbsp;km) und [[Dernbach (Pfalz)|Dernbach]] (3,6&amp;amp;nbsp;km). Der „Albersweiler Wald“ grenzt an den [[Landauer Stadtwald|Stadtwald]] von [[Landau in der Pfalz]], Waldgebiete von Frankweiler und Siebeldingen sowie den „Annweiler Stadtwald“. Alle genannten Wälder sind [[Exklave]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort Albersweiler sowie dem Ortsteil [[St. Johann (Albersweiler)|Sankt Johann]]; baulich sind beide inzwischen zusammengewachsen. Zu Albersweiler gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] [[Langenscheiderhof]] im Nordwesten des Gemeindegebiets und Ziegelhütte im Südosten unmittelbar an der Grenze zu Birkweiler.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2022|Seiten=152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Ob Belege aus dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sich auf Albersweiler oder Orte ähnlichen Namens beziehen, ist ungewiss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Gemeinde-sagt-950-Jahr-Feier-wegen-Historiker-Fehlers-ab-_arid,381892.html |text=rhein-zeitung.de vom 16. Februar 2012 |wayback=20140201195537}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht der [[Pirmasenser Zeitung]]. Vgl. dagegen Martin Burkart: Zur urkundlichen Ersterwähnung von Albersweiler. In: &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Heimat&amp;#039;&amp;#039; 64 (2013) 54–58&amp;lt;/ref&amp;gt; Samuel, Abt des [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Klosters Weißenburg]], vermachte 1065 dem Kloster mehrere mit eigenem Geld erkaufte Knechtshöfe, darunter einen in &amp;#039;&amp;#039;Adelbreddesuuilare&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Albrahteswilre&amp;#039;&amp;#039;. Der Beleg wurde für Albersweiler in Anspruch genommen,&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Christmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlungsnamen der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1, 1. Lieferung, Speyer 1953, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; jedoch auch für das badische [[Waldprechtsweier]]. Auch das Jahr 1065 ist nicht gesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Jahr beruht auf der Angabe im [[Codex Edelini]], der unter Historikern freilich als wenig verlässlich gilt. Landesarchivdirektor Anton Doll, ein profunder Kenner der Weißenburger Geschichte, charakterisiert ihn als „zum Teil sehr unzuverlässige späte Kompilation von älteren Besitzlisten“ und warnt geradezu vor seiner Verwertung als Quelle für die Frühzeit von Ortsgeschichten (ders: &amp;#039;&amp;#039;Neuere pfälzische Ortsgeschichten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Heimat&amp;#039;&amp;#039; 15 (1964) 34–36, hier S. 36.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Eberhardus de Adelbrahteswilre&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Albrehteswilre&amp;#039;&amp;#039; bezeugte eine Urkunde des [[Kloster Eußerthal|Klosters Eußerthal]], die vom ersten Herausgeber in das Jahr 1150 gesetzt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephan Alexander Würdtwein]]: &amp;#039;&amp;#039;Nova subsidia diplomatica&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 12, Heidelberg 1789, [https://books.google.de/books?id=1uVGAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA91#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 91]&amp;lt;/ref&amp;gt; andernorts doppelt für 1150 und 1173–1178 aufgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Dolch, [[Albrecht Greule]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Speyer, Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften 1991, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt; und letztlich aus den Jahren 1173–1176 stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Keddigkeit]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Klosterlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, A-E, Eußerthal, S. 408&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Urkunde wird häufig auf Albersweiler bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Annweiler am Trifels|Annweiler]] hatte seit 1219 den Südteil von Albersweiler inne, wurde aber durch die Stadt [[Landau in der Pfalz|Landau]] nach und nach aus diesen Rechten verdrängt. Landau, seit 1274 Reichsstadt und in Konkurrenz zu Annweiler, konnte nach 1300 in Albersweiler den Steinbruch nutzen, aber auch den Schultheißen und das Dorfgericht einsetzen. Albersweiler war zu einem „Stadtdorf“ von Landau geworden. 1382 wird die [[Urnsburg]] erwähnt, von der wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Südteil des Dorfes fiel durch eine Verpfändung im Jahre 1330 an die [[Kurpfalz]], 1410 und 1444 durch Erbteilung an [[Pfalz-Zweibrücken]]. Der nördliche Teil des Dorfes mit dem heutigen Ortsteil St. Johann gelangte an das Geschlecht von Scharfenberg, nach deren Aussterben an das Haus von Löwenstein-Scharfeneck. Damit war Albersweiler zwischen zwei Herrschaften geteilt und die Hauptstraße des Dorfes bildete die Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Löwenstein Albersweiler-St.Johann.JPG|mini|Das Löwensteiner Amtsschloss, in Albersweiler-St. Johann]]&lt;br /&gt;
Während der Reformationszeit kam die [[konfession]]elle Grenze hinzu, denn die jeweiligen Landesherren bestimmten die Religion ihrer Untertanen, und ein Wechsel der Konfession im Herrscherhaus verlangte diesen auch vom Volk. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] brannten die katholischen Truppen 1622 den protestantischen Südteil des Dorfes nieder. Nach dem Aussterben der ebenfalls protestantischen Grafen von Löwenstein-Scharfeneck als Ortsherren des nördlichen Dorfteiles St. Johann, übertrug der Kaiser 1634 diesen Besitz dem Grafen [[Johann Dietrich von Löwenstein-Wertheim-Rochefort|Johann Dietrich]] aus dem verwandten, katholischen, später gefürsteten Familienzweig [[Löwenstein-Wertheim-Rosenberg]]. Er war bis zur französischen Besetzung 1794 die „Hauptstadt“ der linksrheinischen, Löwensteiner &amp;#039;&amp;#039;[[Herrschaft Scharfeneck]]&amp;#039;&amp;#039;, die nur wenige Dörfer umfasste und zunächst von [[Wertheim]] am Main, dann aus [[Schloss Löwenstein]] in [[Kleinheubach]] regiert wurde. Die Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg ließen in Albersweiler-St. Johann als Verwaltungssitz das bis heute erhaltene Amtsschloss im [[Rokoko]]stil erbauen (jetzt BASF-Studienhaus). Dieser katholische Löwensteiner Ortsteil wurde 1634 von den auf protestantischer Seite kämpfenden Schweden zerstört. 1645 war der zweibrückische Südteil fast vollständig entvölkert, 1651 lesen wir über den Löwensteiner Nordteil, dass er „gantz öd und wüst“ war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] stieg die Bevölkerungszahl, auch bedingt durch mehrere [[Pest]]epidemien, nur langsam an und erst nach dem [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]], der für die Albersweiler vor allem [[Kontribution]]en und Einquartierungen bedeutete, konnte die Ortschaft wieder wachsen. 1736 entstand die lutherische Kirche und 1764 wurde der Grundstein zu dem schon genannten Löwensteiner Amtsschloss in St. Johann gelegt. Während des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieges]] fand vor Ort ein Gefecht statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit dem 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] besetzten die Franzosen 1794 das gesamte [[Linkes Rheinufer|linksrheinische Gebiet]], für Albersweiler bedeutete dies die Einführung der Errungenschaften der Revolution und die Aufhebung der alten Ordnung. Albersweiler wurde zur selbständigen Commune innerhalb des [[Kanton Annweiler|Kantons Annweiler]], der zum Arrondissements Zweibrücken im französischen Département [[Département du Mont-Tonnerre|Donnersberg (Mont-Tonnerre)]] gehörte und war Sitz einer eigenen &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;, die zusätzlich Dernbach und [[Leinsweiler]] umfasste. Nach dem [[Wiener Kongress]] von 1815 wurde der Ort [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort wie die gesamte [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 gehörte Albersweiler dem [[Landkommissariat Bergzabern]] an; aus diesem ging anschließend das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Bergzabern&amp;#039;&amp;#039; hervor. Das Dorf zeigte sich im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Bauerndorf, das vornehmlich durch den Weinbau geprägt war. Die Absatzmöglichkeiten der Betriebe vor Ort wurde durch die 1875 auf voller Länge eröffneten [[Bahnstrecke Landau–Rohrbach]] verbessert. 1910 wurde eine Wasserleitung verlegt, 1925 war die Installation des örtlichen Stromnetzes abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 war Albersweiler Bestandteil des [[Landkreis Bergzabern|Landkreises Bergzabern]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Ortskern wegen der Stationierung eines [[Eisenbahngeschütz]]es im Eisenbahntunnel unterhalb der Bergkirche von alliierten Flugzeuge mehrfach bombardiert. In den Nachkriegsjahren wurden die Schäden behoben, in den Jahren 1954 und 1955 baute die Gemeinde ein Kanalsystem und durch Ausweisung von Neubaugebieten konnten Neubürger gewonnen werden. Nach dem Krieg wurde der Ort innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wechselte Albersweiler am 7.&amp;amp;nbsp;Juni 1969 in den neu geschaffenen [[Landkreis Südliche Weinstraße|Landkreis Landau-Bad Bergzabern, der 1978 in &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Südliche Weinstraße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde]]. 1972 wurde die Gemeinde der ebenfalls neu gebildeten [[Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels]] zugeordnet. 1978 konnte der kommunale Kindergarten eingeweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Albersweiler, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&amp;amp;ID=3537&amp;amp;key=0733701001&amp;amp;l=3 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; border-spacing:0; margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 1.912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 2.180&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 2.067&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 2.327&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2.343&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2.533&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 2.606&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 2.368&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 1.948&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 1.918&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2.014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 1.922&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Albersweiler Synagoge555.JPG|mini|Synagoge vor 1930]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Jüdische Gemeinde Albersweiler}}&lt;br /&gt;
1865 errichtete die jüdische Gemeinde in Albersweiler eine [[Synagoge (Albersweiler)|Synagoge]], die 1938 in Brand gesteckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 erbauten die Bürger ein katholisches Schulhaus, im selben Jahr wurde auch das protestantische Schulhaus bezogen. 1843/45 wurde die katholische Pfarrkirche St. Stephan erbaut, 1846 die protestantische Bergkirche. Beide Kirchen wurden von dem bekannten bayerischen Architekten [[August von Voit]] geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katholiken gehören zum [[Bistum Speyer]] und unterstehen dort dem &amp;#039;&amp;#039;Dekanat Landau&amp;#039;&amp;#039;, die Evangelischen zur [[Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)|Protestantischen Landeskirche Pfalz]]. 2012 waren 45,2 Prozent der Einwohner [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] und 34,8 Prozent [[evangelisch]]. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren [[konfessionslos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ewois.de/Statistik/user/htmlgen.php?stichtag=31.10.2012&amp;amp;ags=33701001&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733701001 rlpdirekt.de Gemeindestatistik. Stand 31. Oktober 2012.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Albersweiler besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|LFW]] || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|2024]] || 7 || 7 || 2 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3370100100 |titel=Gemeinderatswahl 2024 Albersweiler |werk=Kommunalwahlergebnisse Albersweiler |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|2019]] || 7 || 5 || 2 || 2 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3370100100.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014|2014]] || 9 || 5 || – || 2 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2009|2009]] || 7 || 7 || – || 2 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2004|2004]] || 8 || 7 || – || 1 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Andreas Gerdon (SPD) wurde am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Albersweiler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bi-annweiler.de/bi/si0057.asp?__ksinr=4321 |titel=Ortsgemeinderat - 11.07.2024 |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels |abruf=2024-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 war er als einziger Kandidat mit 77,8 % der Stimmen gewählt worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,0 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3370100100 |titel=Albersweiler, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Wahlen in RLP |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerdons Vorgänger Ernst Spieß (SPD) war seit 1994 Ortsbürgermeister von Albersweiler.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD Albersweiler: [http://www.spd-albersweiler.de/dl/Unser_Buergermeisterkandidat.pdf &amp;#039;&amp;#039;Unser Bürgermeisterkandidat.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 6,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zuletzt am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 mit einem Stimmenanteil von 75,34 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3370000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |offline=1 |abruf=2020-04-13 |kommentar=siehe Annweiler am Trifels, Verbandsgemeinde, zweite Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Kommunalwahl 2024 trat er nicht mehr an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Judith Hörle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-suedliche-weinstrasse_artikel,-opagl%C3%BCck-statt-doppel-job-ernst-spie%C3%9F-h%C3%B6rt-nach-30-jahren-als-ortschef-auf-_arid,5651995.html |titel=Opaglück statt Doppel-Job: Ernst Spieß hört nach 30 Jahren als Ortschef auf |werk=Die Rheinpfalz |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2024-05-26 |abruf=2024-12-07 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=In geteiltem Schild oben in Schwarz ein wachsender linksgewendeter rotbewehrter und -bezungter goldener Löwe, unten von Silber und Blau gerautet. |Zusatz=Es wurde 1937 genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1531. |Quelle=Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3 |Begründung= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Albersweiler Kanal 1.jpg|mini|Albersweiler Kanal innerhalb der Gemeinde]]&lt;br /&gt;
Der [[Albersweilerer Kanal]], der Ortskern und das [[Löwensteiner Schloss]] sind als [[Gesamtanlage|Denkmalzonen]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen insgesamt 19 Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter die evangelische Pfarrkirche, die auch als „Bergkirche“ bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Kreis=Südliche Weinstraße |Stand=2026 |Seiten=3 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Albersweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Das gesamte Gemeindegebiet – einschließlich des Bereichs jenseits des Pfälzerwaldes mit Bebauung samt umliegender Weinberge – ist Bestandteil des [[Naturpark Pfälzerwald]], der wiederum zum grenzüberschreitenden [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord]] gehört. Südwestlich des Ortes liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Haardtrand – Auf dem Kirchberg]], nördlich des Hauptortes das kleinere Naturschutzgebiet [[Haardtrand – Auf dem Schoeb]]. Im Nordosten erstreckt sich das Naturschutzgebiet [[Haardtrand – Käfernberg]] teilweise auf der Gemarkung von Albersweiler; der größte Teil gehört bereits zu Frankweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Vor Ort existiert die Frauenhandballmannschaft &amp;#039;&amp;#039;SG Albersweiler-Hauenstein-Ranschbach&amp;#039;&amp;#039;, die [[DHB-Pokal der Frauen 2009/10|2009]] an DHB-Pokal teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es den Tischtennis Verein TTV Albersweiler, der 1958 gegründet wurde und in der Löwensteinhalle trainiert und in der Saison 2021/22 in der Verbandsoberliga Saarpfalz spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heinz Lambert |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/landau/sport-suedpfalz_artikel,-wer-spielt-in-der-verbandsoberliga-_arid,5253901.html |titel=Wer spielt in der Verbandsoberliga? - tischtennis - DIE RHEINPFALZ |werk=rheinpfalz.de |datum=2021-09-16 |abruf=2024-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trifels Steinbruch-Albersweiler.jpg|mini|Der Steinbruch im westlichen Bereich der Gemeinde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wuchs Albersweiler zum Industriestandort und es siedelten sich die &amp;#039;&amp;#039;Zündholzfabrik Richard Haupt&amp;#039;&amp;#039;, eine Porzellanfabrik, eine „Schwefelküche“, eine Handschuhfabrik und eine Schuhfabrik an. Zeitweilig besaß der Messgeräterhersteller [[Stabila (Unternehmen)|Stabila]] ein Werk vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Westausgang des Ortes befindet sich ein [[Gneis]]steinbruch der [[Basalt-Actien-Gesellschaft]], der im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert einer der wichtigsten Albersweiler Arbeitsplätze war. Darüber hinaus ist die Gemeinde Sitz der &amp;#039;&amp;#039;Sinti-Werkstatt&amp;#039;&amp;#039;, die das [[Mahnmal für die deportierten und ermordeten Wiesbadener Sinti und Roma]] schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist Albersweiler Teil des [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiets Pfalz]]. Vor Ort befindet sich die Einzellage &amp;#039;&amp;#039;Latt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=943 Albertsweilerer Latt - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 28. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; (mit der Sublage &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Rehberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1a&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#subvineyard_id=1355 Albersweilerer Auf dem Rehberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 28. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Weinberge liegen östlich und südlich der Bebauung. Die bestockte [[Weinberg|Rebfläche]] beträgt 149,6&amp;amp;nbsp;Hektar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf albersweiler.JPG|mini|Ehemaliger Bahnhof Albersweiler 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1687 und 1975 gab es den ursprünglich schiffbaren [[Albersweilerer Kanal]] zwischen Albersweiler und Landau. Die [[Bahnstrecke Landau–Rohrbach]] schließt seit 1874 Albersweiler an das Schienennetz an; der [[Bahnhof Albersweiler|ursprüngliche Bahnhof]] befand sich auf Gemarkung der damals selbständigen Gemeinde [[Queichhambach]] und wurde 1984 zugunsten eines rund 300 Meter östlich gelegenen ortsnahen Haltepunkts aufgegeben. Östlich dieser Station durchquert die Strecke den [[Kirchberg-Tunnel (Albersweiler)|Kirchberg-Tunnel]].&lt;br /&gt;
Albersweiler ist zusätzlich über die [[Nahverkehr in Landau in der Pfalz#Busverkehr|Buslinie 521]] im [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar]] an das Netz des öffentlichen Nahverkehrs angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 wurde durch die Einweihung der Umgehung der [[Bundesstraße 10]] die zuletzt sehr starke Verkehrsbelastung aus dem Ort genommen. Die B 10 führt seither südlich von Albersweiler über die dreispurige &amp;#039;&amp;#039;Klemmentalbrücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lbm.rlp.de/grossprojekte/b-10-ausbau-zwischen-pirmasens-und-landau/b-10-a-65-bis-landau-godramstein |titel=B-10-Ausbau: Abschnitt A 65 bis Landau-Godramstein – Stand: Januar 2025 |hrsg=[[Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz]] |sprache=de |abruf=2025-06-13 |zitat=Abschnitt AS Godramstein – Klemmentalbrücke (einschließlich Tieferlegung der AS Birkweiler) – Abschnitt Klemmentalbrücke – AS Queichhambach}}&amp;lt;/ref&amp;gt; über das gleichnamige Tal in Richtung [[Landau in der Pfalz]] sowie [[Annweiler am Trifels]]. Durch das Siedlungsgebiet verläuft zudem die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 507|Landesstraße&amp;amp;nbsp;507]]&amp;#039;&amp;#039;, die bis nach [[Speyer]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Durch Albersweiler verläuft der zu den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Saar-Rhein Wanderwegen&amp;#039;&amp;#039; zählende Weg mit der Kennzeichnung [[Wanderwege im Pfälzerwald#Die Saar-Rhein Wanderwege|Schwarzer Punkt auf weißem Balken]], der von [[Saarbrücken]] bis nach [[Rülzheim]] führt. Durch den Nordosten der Waldexklave führt für ein kurzes Stück der mit einem blauen Balken markierte [[Fernwanderweg Staudernheim–Soultz-sous-Forêts]]. Zudem ist die Gemeinde Ausgangspunkt der Tour 7 des [[Mountainbikepark Pfälzerwald]]. Der Ortsteil Sankt Johann fungiert als Startpunkt für die &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Hüttentour&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== In Albersweiler geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Adam Konrad Boeninger]] (1810–1886), Buchdrucker und Verleger&lt;br /&gt;
* [[Andreas Flocken]] (1845–1913), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Gottlob Friedrich Lipps]] (1865–1931), Philosoph und Psychologe&lt;br /&gt;
* [[Artur Schmitt]] (1888–1972), Politiker (NPD)&lt;br /&gt;
* [[Hellmut Culmann]] (1898–1949), Pfarrer, pfälzischer Heimatdichter&lt;br /&gt;
* [[Alfred Rieth]] (1911–1997), Algologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Hans-Günter Schwarz]] (1941–2025), Weinbautechniker, Kellermeister und Weingutverwalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Albersweiler verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Thomas zu Löwenstein-Wertheim-Rochefort]] (1714–1789), dritter Fürst aus dem Hause Löwenstein, ließ 1764 das Löwensteiner Schloss erbauen.&lt;br /&gt;
* [[Klara Barth]] (1880–1940), Politikerin (BVP), arbeitete vor Ort zeitweise als Lehrerin.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Marum]] (1882–1934), Rechtsanwalt und Politiker (SPD), heiratete 1910 vor Ort.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Kessler]] (1890–1974), Maler, entwarf 1951 das Wandbild der Zündholzfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Hamm: &amp;#039;&amp;#039;Albersweiler. Beiträge zur tausendjährigen Geschichte eines pfälzischen Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Gemeindeverwaltung, Albersweiler 1969. Geleitwort v. Walter Breunig, Bürgermeister&lt;br /&gt;
* Hans Bosch (Schriftl.): &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Albersweiler-St. Johann. 991–1991. Ortschronik zur 1000-Jahrfeier. Festtage vom 2.–12. August 1991.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde, Albersweiler–St. Johann 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.albersweiler.de/ Offizielle Internetpräsenz der Ortsgemeinde Albersweiler]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33701001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Südliche Weinstraße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4079682-6|VIAF=235490265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Südliche Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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