<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alberich_%28Opernfigur%29</id>
	<title>Alberich (Opernfigur) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alberich_%28Opernfigur%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alberich_(Opernfigur)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T15:37:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alberich_(Opernfigur)&amp;diff=73408&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: zus. Link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alberich_(Opernfigur)&amp;diff=73408&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T18:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zus. Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ring11.jpg|mini|Alberich, [[Grafik]] von [[Arthur Rackham]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alberich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der große [[Antagonist (Literatur)|Antagonist]] in der [[Tetralogie]] [[Der Ring des Nibelungen]] des deutschen [[Komponist]]en [[Richard Wagner]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.richard-wagner.org/rwvi/de/richard-wagner/werke/?collection_id=199 Alberich auf www.richard-wagner.org], abgerufen am 15. November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil des [[Zyklus (Musik)|Zyklus]] –&amp;amp;nbsp;dem [[Vorabend]] &amp;#039;&amp;#039;[[Das Rheingold]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– begegnet das [[Publikum]] Alberich bei ebenso eifrigem wie erfolglosem Werben um die [[Rheintöchter]]. Diesen erscheint der [[hässlich]]e und im Element des Wassers unbeholfene [[Zwerg (Mythologie)|Zwerg]] nur komisch, seine [[Drohung]]en nehmen sie nicht ernst. Als Alberichs [[Wut]] über die erfahrene Abweisung ihren Höhepunkt erreicht, erstrahlt das in der Tiefe des [[Rhein]]s verborgene [[Gold]] im [[Glanz]] der [[Sonnenaufgang|aufgehenden Sonne]]. Alberich erfährt von den Rheintöchtern, dass derjenige, der das Gold an sich zu bringen vermöchte und die [[Liebe]] verflucht, dadurch in der Lage wäre, einen [[Ring (Schmuck)|Ring]] zu [[schmieden]], durch den er die Welt unterwerfen könne. Der Ring verhelfe zu „maßloser [[Macht]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch unter dem Eindruck der [[Hohn|Verhöhnung]] durch die Rheintöchter verflucht Alberich die Liebe, rafft das Gold an sich und entschwindet in der Tiefe: „Gewänn ich nicht Liebe – doch [[Täuschung #List und Hinterlist|list]]ig [[Zwang|erzwäng]]’ ich mir [[Lust]]!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später erfährt das Publikum, dass Alberich sich tatsächlich in seiner unterirdischen [[Heimat]] [[Nibelheim]] den machtvollen Ring geschmiedet und mit dessen Hilfe als erstes sein eigenes [[Volk]], die [[Nibelungen (Volk)|Nibelungen]], unterworfen hat. Diese, allen voran Alberichs Bruder [[Mime (Schmied)|Mime]], müssen nun eifrig nach [[Erz]] und [[Bodenschätze]]n graben und daraus kunstvolles [[Geschmeide]] fertigen, um den gewaltigen [[Nibelungenhort]] Alberichs anzuhäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen hatten die [[Riese]]n [[Fasolt (Operngestalt)|Fasolt]] und [[Fafner]] für [[Wotan]] und die [[Gott|Götter]] die [[Burg]] [[Walhall]] errichtet. Nach zähen [[Verhandlung]]en um den [[Kaufpreis]] erklären die Riesen sich bereit, das Gold Alberichs als [[Werklohn]] zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dritten Szene des Rheingold ziehen Wotan und Loge ([[Loki]]) nach Nibelheim, um Alberich das Gold abzujagen. Alberich selbst berichtet ihnen höhnisch, dass er sich mit Hilfe des Ringes die gesamte Welt einschließlich der Götter unterwerfen wolle. Listig überredet Loge Alberich, den Gebrauch des [[Tarnkappe|Tarnhelms]] zu demonstrieren, mit dessen [[Magie|Zauber]] sein [[Besitzer]] jede [[Gestalt]] annehmen könne. Als Alberich sich so zeitweilig in eine [[Kröten|Kröte]] verwandelt, gelingt es Wotan und Loge, den Zwerg zu fangen. Sie fordern von ihm Nibelungenschatz, Tarnhelm und Ring als [[Lösegeld]]. Alberich muss schließlich alles hergeben. In einem düster drohenden [[Monolog]] ver[[fluch]]t er den ge[[raub]]ten Ring: „…&amp;amp;nbsp;Wer ihn besitzt, den sehre die [[Sorge]], und wer ihn nicht hat, den nage der [[Neid]]&amp;amp;nbsp;…“ Dieser Fluch erweist sich als mächtig und folgenreich, er wirkt fort bis zur Götterdämmerung mit Untergang Wotans und der Herrschaft der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Verschwinden im &amp;#039;&amp;#039;Rheingold&amp;#039;&amp;#039; begegnet das Publikum Alberich lange Zeit nicht mehr. Einer [[Erzählung]] Wotans (in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Walküre]]&amp;#039;&amp;#039;) ist jedoch zu entnehmen, dass es Alberich gelungen ist, einen Sohn zu [[Zeugung|zeugen]] – [[Hagen von Tronje|Hagen]]. Persönlich tritt Alberich im dritten Teil des &amp;#039;&amp;#039;Ring des Nibelungen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Siegfried (Oper)|Siegfried]]&amp;#039;&amp;#039;) wieder in Erscheinung. Er lauert, ebenso wie sein Bruder und nunmehriger [[Rivalität|Konkurrent]] Mime, vor Fafners Höhle –&amp;amp;nbsp;Neidhöhle&amp;amp;nbsp;– auf das Ergebnis des [[Kampf]]es zwischen Siegfried und dem zum [[Drachen]] verwandelten Fafner. Wie Wotan in Gestalt des [[Wandern|Wanderer]]s höhnisch bemerkt: „Ein [[Held]]e naht – zwei Niblungen geizen das Gold.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;[[Götterdämmerung]]&amp;#039;&amp;#039; wirkt Alberich dann nur noch mittelbar über Hagen auf das [[Geschehen]] um den Ring ein, von dem er nicht lassen kann. Hagen [[Sterben|stirbt]] am Ende der Handlung, von Alberich erfährt das Publikum nichts weiter. Da er jedoch seine gesamte [[Existenz]] mit dem [[Schicksal]] des Ringes verbunden hat und dieser von [[Brünhild|Brünnhilde]] den Rheintöchtern zurückgegeben wurde, ist dieses Überleben sinnentleert und mit keiner [[Gefahr]] mehr verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der berühmteste [[Interpretation (Musik)|Interpret]] dieser [[Rolle (Theater)|Rolle]] war [[Gustav Neidlinger]]. Er prägte diese Rolle mehrere Jahrzehnte auf der [[Bühne (Theater)|Bühne]] und in [[Tonaufnahme|Aufnahme]]n.&lt;br /&gt;
In der [[Uraufführung]] 1876, bei den ersten [[Bayreuther Festspiele]]n, war Alberich mit [[Karl Hill|Karl Hill (1831–1893)]] [[Rollenbesetzung|besetzt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernfigur von Richard Wagner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
	</entry>
</feed>