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	<title>Albeř - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-12-07T00:52:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Albeř&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Jindřichův Hradec&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Nová Bystřice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 889&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi/600075/Alber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 627&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 135&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 1. März 2001&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 378 33&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Nová Bystřice]] – [[Kunžak]]&amp;lt;br /&amp;gt;Nová Bystřice – [[Staré Město pod Landštejnem]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Jindřichohradecké místní dráhy|Jindřichův Hradec–Nová Bystřice]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        =&lt;br /&gt;
| Ortsteile          =&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      =&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum =&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    =&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       =&lt;br /&gt;
| Website            =&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49.027305&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15.132279&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albeř&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Albern&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Stadt [[Nová Bystřice]]. Er befindet sich zwei Kilometer nordöstlich von Nová Bystřice und gehört zum [[Okres Jindřichův Hradec]]. Der Ort ist als ein [[Angerdorf|Längsangerdorf]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alber (5).JPG|mini|Teil des Dorfes mit der Kapelle]]&lt;br /&gt;
Der Ort erstreckt sich zwischen dem Kamenný vrch (&amp;#039;&amp;#039;Steinberg&amp;#039;&amp;#039;, 674 m) und den Ausläufern des Křížový vrch (&amp;#039;&amp;#039;Kreuzberg&amp;#039;&amp;#039;, 646 m) entlang des Baches [[Reißbach|Dračice]] auf dem Gebiet des Naturparks [[Česká Kanada]]. Nordöstlich liegt der Teich Osika (&amp;#039;&amp;#039;Aspateich&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Dobrá Voda, Hůrecké Samoty und [[Hůrky (Nová Bystřice)|Hůrky]] im Norden, Terezín, Klenová und [[Blato (Nová Bystřice)|Blato]] im Nordosten, Klášter im Osten, Mýtinky im Südosten, [[Artolec]] im Süden, [[Nová Bystřice]] im Südwesten, Ovčárna im Westen sowie Hradiště und [[Potočná (Číměř)|Potočná]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Ortes erfolgte in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1175, in der diese Ländereien einem Graf Albero aus dem Orden der [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniter]] übereignet wurden, welcher der Namensgeber für den Ort sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Hadam: &amp;#039;&amp;#039;Neubistritz. Geschichte der Stadt und ehemaligen Herrschaft.&amp;#039;&amp;#039; Kreisrat Neubistritz der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Stuttgart 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuerst bei der Herrschaft Landstein, kam der Ort im Jahre 1487 an die Herrschaft Neubistritz, bei welcher er bis 1848 verblieb. Die [[Matriken]] des Ortes werden seit dem Jahre 1664 geführt. Im Jahre 1713 lebten im Ort 32 Bauernfamilien und 4 Häusler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theresia von Trauttmannsdorff ließ im Jahre 1811 im Osten von Albern das Eisenwerk Theresienthal samt Hochofen, Schmelzhütte und drei Zechhäusern errichten. Das Werk war jedoch nicht rentabel, da das Erz aus dem Wölkingtal transportiert werden musste und eine große Menge von Buchenholz benötigte. Es wurde 1855 geschlossen und stattdessen ein [[Sägewerk]] errichtet. Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete Albern ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Jindřichův Hradec|Neuhaus]]. In dieser Zeit erhielt Albern auch eine Eisenbahnhaltestelle der lokalen [[Schmalspurbahn Jindřichův Hradec–Nová Bystřice|Schmalspurbahn von Neuhaus nach Neubistritz]]. Um 1900 wurde auch das Sägewerk geschlossen und zu einer Baumwollweberei umgebaut. Später arbeitete fast der gesamte Ort für die Militärtuche herstellende &amp;#039;&amp;#039;k.k. priv. Tuchfabrik Ehrenhöfer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und dem [[Vertrag von Saint-Germain|Friedensvertrag von Saint Germain]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Ermacora]]: &amp;#039;&amp;#039;Der unbewältigte Friede. St. Germain und die Folgen. 1919–1989.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien u. a. 1989, ISBN 3-85002-279-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Ort, dessen Bewohner im Jahre 1910 fast ausschließlich [[Deutschmährer]] waren, 1919 Bestandteil der neuen [[Tschechoslowakei|Tschechoslowakischen Republik]]. Nach dem [[Münchner Abkommen]] kam der Ort 1938 an das Deutsche Reich und wurde ein Teil des [[Reichsgau]]es [[Niederdonau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] – der 31 Opfer unter den Bewohnern von Albern forderte – wurden die im Münchener Abkommen an Deutschland übertragenen Territorien wieder der [[Tschechoslowakei]] zugeordnet. Am 28. Mai 1945, zeitgleich mit den umliegenden Orten, wurden 586 Ortsbewohner durch militante Tschechen über die Grenze nach Österreich &amp;#039;&amp;#039;wild&amp;#039;&amp;#039; [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schickel, Frodl&amp;quot;&amp;gt;Schickel, Frodl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Südmährens.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. 2001, S. 370.&amp;lt;/ref&amp;gt;  29 Personen verblieben im Ort. Das Vermögen der deutschen Ortsbewohner wurde durch das [[Beneš-Dekrete|Beneš-Dekret]] 108 [[Konfiskation|konfisziert]], die katholische Kirche in der [[Geschichte der Tschechoslowakei|kommunistischen Ära]] [[Enteignung|enteignet]]. Von den Vertriebenen verblieben 26 Familien in Österreich. Je eine Person wanderte nach Australien und in die USA aus. Die Restlichen wurden nach Deutschland weiter transferiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schickel, Frodl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Znoy: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertreibung der Sudetendeutschen nach Österreich 1945/46. Unter besonderer Berücksichtigung der Bundesländer Wien und Niederösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1995 (Wien, Universität, phil. Diplom-Arbeit, 1995; maschinenschriftlich).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 1976 wurde Albeř nach Nová Bystřice eingemeindet. Im Jahre 2001 bestand das Dorf aus 86 Häusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Zu Albeř gehört die Ansiedlung Terezín (&amp;#039;&amp;#039;Theresienthal&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Siegel ==&lt;br /&gt;
Eine Abbildung des [[Siegel|Gemeindesiegels]] konnte nicht gefunden werden. Es sollte aber innerhalb einer Umschrift eine nach oben weisende Spitze oder Nadel gezeigt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Volkszählung&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Einwohner gesamt&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Volkszugehörigkeit der Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Deutsche&lt;br /&gt;
! Tschechen&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880&lt;br /&gt;
| 749&lt;br /&gt;
| 675&lt;br /&gt;
| 74&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890&lt;br /&gt;
| 744&lt;br /&gt;
| 725&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
| 805&lt;br /&gt;
| 795&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
| 723&lt;br /&gt;
| 706&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921&lt;br /&gt;
| 654&lt;br /&gt;
| 576&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| 571&lt;br /&gt;
| 505&lt;br /&gt;
| 61&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 133&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| 135&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Bartoš, Jindřich Schulz, Miloš Trapl: &amp;#039;&amp;#039;Historický místopis Moravy a Slezska v letech 1848–1960.&amp;#039;&amp;#039; Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Okresy Znojmo, Moravský Krumlov, Hustopeče, Mikulov.&amp;#039;&amp;#039; Profil, Ostrava 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.czso.cz/csu/2009edicniplan.nsf/t/010028D080/$File/13810901.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
*Neuromanische Kapelle Mariä Himmelfahrt, errichtet um 1870, das Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Krönung der hl. Maria&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem 17. Jahrhundert, die Kapelle wurde im Jahre 2009 rekonstruiert&lt;br /&gt;
*Kreuzwegstationen am Weg nach [[Klášter (Nová Bystřice)|Kloster]], sie wurden 1918 von Tschechen zerstört&lt;br /&gt;
*Meridianstein von Theresienthal (Steinobelisk)&lt;br /&gt;
* Schlösschen Terezín, erbaut im 1811 für Theresia von Trauttmannsdorff, im Jahre 2007 erfolgte eine Erneuerung des Daches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Hans Schmid (1882), Heimatforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Felix Bornemann: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kunsthandwerk in Südmähren.&amp;#039;&amp;#039; Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen/Steige 1990, ISBN 3-927498-13-0, S. 1.&lt;br /&gt;
* Bruno Kaukal: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen und Siegel der südmährischen Gemeinden in den Heimatkreisen Neubistritz, Zlabings, Nikolsburg und Znaim.&amp;#039;&amp;#039; Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen/Steige 1992, ISBN 3-927498-16-5, S. 23.&lt;br /&gt;
* Alfred Schickel: &amp;#039;&amp;#039;1918–1946&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Südmährens.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen/Steige 1996, ISBN 3-927498-18-1.&lt;br /&gt;
* Alfred Schickel, Gerald Frodl: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der deutschen Südmährer von 1945 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Südmährens.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen/Steige 2001, ISBN 3-927498-27-0, S. 370.&lt;br /&gt;
* Walfried Blaschka, Gerald Frodl: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Neubistritz (Südböhmen) und das Zlabingser Ländchen von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen/Steige 2008, S. 29 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://portal.suedmaehren.at/wiki/index.php/Albern Kulturdatenbank der Heimatvertriebenen]&lt;br /&gt;
* [http://new.novabystrice.cz/pamatky-a-zajimavosti/pamatky-v-okoli-nove-bystrice/smer-slavonice-dacice/alber Kurzbeschreibung auf novabystrice.cz] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://new.novabystrice.cz/aktuality/mestsky-urad/rekonstrukce-kaple-v-alberi Rekonstruktion der Kapelle] (tschechisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alber}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nová Bystřice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1175]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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