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	<title>Alban Haas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alban_Haas&amp;diff=176210&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-32600-98: Der Abschnitt war doppelt vorhanden</title>
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		<updated>2025-11-10T11:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der Abschnitt war doppelt vorhanden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prälat A. Haas.jpg|mini|hochkant|Alban Haas 1927]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alban Haas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1877]] in [[Diemantstein]] (Schwaben), heute [[Bissingen (Bayern)|Markt Bissingen]]; † [[15. Mai]] [[1968]] in [[Neustadt an der Weinstraße]]) war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[Priester (Christentum)|Priester]] und [[Prälat]], der als [[Heimatforscher]] und [[Historiker|Kirchenhistoriker]] sowie Buch[[autor]] bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Haas, Speyerer Domfestmesse 2.jpg|mini|hochkant|Titelblatt der Speyerer Domfestmesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alban Haas wurde als Sohn des gleichnamigen Lehrers in Diemantstein geboren, das heute zur Marktgemeinde [[Bissingen (Bayern)|Bissingen]] in Bayerisch Schwaben gehört.&lt;br /&gt;
Sein jüngerer Halbbruder aus der zweiten Ehe des Vaters war der Komponist [[Joseph Haas]], ein Schüler von [[Max Reger]]. Er komponierte u.&amp;amp;nbsp;a. die &amp;#039;&amp;#039;Speyerer Domfestmesse&amp;#039;&amp;#039; zum 1930 gefeierten Jubiläum des [[Speyerer Dom|Doms]]&amp;lt;ref&amp;gt;Damals galt unter Historikern 1030 als Jahr der Grundsteinlegung des Speyerer Doms, so dass 1930 von 900 Jahren seit Baubeginn ausgegangen wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Bistum Speyer]], wo sein Bruder tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Alban Haas besuchte das [[Gymnasium bei St. Stephan (Augsburg)|Gymnasium bei St. Stephan]] in [[Augsburg]] und legte 1896 das Abitur ab. Ein Jahr lang studierte er [[Philosophie]] und [[Pädagogik]] in [[Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung|Dillingen (Donau)]], anschließend [[Theologie]] in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]]. Als [[Alumnat|Alumne]] des erzbischöflichen [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminars]] [[Herzogliches Georgianum|Georgianum]] empfing er dort am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1900 die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruf ===&lt;br /&gt;
Zunächst wirkte Haas drei Jahre lang als [[Kaplan]], dann bis 1913 als [[Pfarrer|Stadtprediger]] in [[Günzburg]]. Außerdem unterrichtete er an der klösterlichen [[Lehrerbildungsanstalt]] der [[Congregatio Jesu|Englischen Fräulein]]. Hierfür legte er 1911 das [[Staatsexamen|staatliche Examen]] als Lehrerausbilder ab, auf das er sich im Selbststudium vorbereitet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1930-Lehrerkollegium-mit-Karl-Strauß-001.jpg|mini|links|Lehrerkollegium des [[Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Neustadt|Humanistischen Gymnasiums Neustadt]], 1930, mit Alban Haas (sitzend, 2. von rechts) und Karl Strauß (hinten rechts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1913 versetzte die [[Königreich Bayern|Bayerische Staatsregierung]] Haas an die Katholische [[Lehrerbildungsanstalt]] in [[Speyer]]. Hier unterrichtete er bis 1923 die angehenden Pädagogen hauptsächlich in den Fächern [[Deutschunterricht|Deutsch]], [[Geschichtsunterricht|Geschichte]] und [[Französischunterricht|Französisch]]; am 1.&amp;amp;nbsp;September 1918 wurde er [[Präfekt (Erziehung)|Präfekt des Instituts]], 1920 wurde er zum Studienprofessor ernannt. Ab dem 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 1923 arbeitete Haas als Religionslehrer am Humanistischen Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße, 1928 wurde er zum Oberstudienrat befördert. Seit 1964 wurde das Gymnasium in Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium umbenannt. Er war Kollege des jüdischen Mathematik- und Physiklehrers [[Karl Strauß (Lehrer)|Karl Strauß]], bis dieser 1935 durch die [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Machthaber]] aus dem Dienst entfernt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;1942 starb Strauß in einer Gaskammer des [[KZ Auschwitz]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 61 Jahren trat Haas im Dezember 1938 vorzeitig in den Ruhestand, in dem er sich als Heimatforscher für seinen Wohnort Neustadt und dessen Umgebung sowie als Kirchenhistoriker für das Bistum Speyer betätigte. Beispielsweise beschäftigte er sich mit der Auswertung des lokalgeschichtlich bedeutsamen [[Jahrzeitbuch|Seelbuches]] des Liebfrauenstifts Neustadt. Das Stift war von den [[Wittelsbach]]ern gegründet worden, die [[Stiftskirche (Neustadt an der Weinstraße)|Stiftskirche]] diente ihnen als [[Grablege]]. Die Ergebnisse seiner Forschungen legte Haas in mehreren Büchern nieder.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Aegidien-Stiftskirche in Neustadt an der Haardt. Ein volkstümlicher Führer bei der Betrachtung der altzeitlichen Denkmale in Neustadts altem Stadtheiligtum |Sammelwerk=Festschrift zur Feier des 90jährigen Bestehens des Pfarrcäcilienvereins Neustadt an der Haardt |Ort=Neustadt |Datum=1933 |Seiten=51–128}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Aus der Nüwenstat |TitelErg=Vom Werden und Leben des mittelalterlichen Neustadt an der Haardt |Auflage=1. |Verlag=Selbstverlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft |Ort=Neustadt/Weinstr. |Datum=1951}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alban Haas und Annemarie Hogg (deutsche Übersetzung und Herausgabe) |Titel=Das Leben des hl.&amp;amp;nbsp;Franz von Assisi |Verlag=Pilger-Verlag |Ort=Speyer |Datum=1952 |Kommentar=[[Französische Sprache|franz. Originalausgabe]] von Omer Englebert: &amp;#039;&amp;#039;La Vie de St.&amp;amp;nbsp;François d’Assisi&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1947}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die [[Lazaristen]] in der Kurpfalz |TitelErg=Beiträge zu ihrer Geschichte |Verlag=Pfälzische Verlagsanstalt |Ort=Neustadt/Weinstr. |Datum=1960}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Aus der Nüwenstat |TitelErg=Vom Werden und Leben des mittelalterlichen Neustadt an der Weinstraße |Auflage=2. |Verlag=Pfälzische Verlagsanstalt |Ort=Neustadt/Weinstr. |Datum=1964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alban-Haas-Gedenkstein Neustadt adW 2018-11-05 (3).jpg|mini|hochkant|Gedenkstein für Haas an der Josefskirche in Neustadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlicherseits trug Haas seit 1940 den Ehrentitel [[Päpstliche Ehrentitel#Päpstlicher Ehrenprälat|Päpstlicher Hausprälat]]. 1953 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz]] (Steckkreuz) der Bundesrepublik Deutschland. Wegen seiner Verdienste um die Heimatforschung wurde er am 20. September 1960 zum [[Ehrenbürger]] von Neustadt ernannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;gerhard-wunder&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Wunder |Titel=Die Sozialdemokratie in Neustadt an der Weinstraße seit 1832 |Verlag=Neue Pfälzer Post |Ort=Neustadt |Datum=1985 |ISBN=3-923505-02-7 |Seiten=106}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dort, wie auch in seinem Geburtsort, mit einer [[Widmung (Straßen- und Wegerecht)|Straßenwidmung]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine späte Anerkennung wurde Haas fast 50 Jahre nach seinem Tod zuteil: Ein 2016 erschienenes Themenheft zum Ende des Zweiten Weltkriegs machte publik, dass er 1945 mit Erfolg zwei [[Bischof#Römisch-katholische Kirche|katholische Bischöfe]] eingeschaltet hatte, um die Freilassung zweier Brüder aus französischer [[Internierungslager|Internierung]] zu erreichen. Die beiden jungen Männer aus Deutschland waren Söhne eines [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] und einer [[Juden|Jüdin]], und Haas hatte sie am Gymnasium als Religionslehrer unterrichtet. Im April 1944 waren sie als sogenannte „[[Halbjude]]n“ nach [[Frankreich]] in ein [[Konzentrationslager|KZ]] [[Deportation|deportiert]] worden und mussten in den [[Cravant (Yonne)#Geschichte|Kalksteinbrüchen von Cravant-sur-Yonne]] unter Tage [[Zwangsarbeit]] verrichten. Nach ihrer Flucht im August 1944 wurden sie von den Franzosen als vermeintliche deutsche [[Spionage|Spione]] fast ein Jahr lang eingesperrt, bis sie im Sommer 1945 auf Haas’ Betreiben freikamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;albert-h-keil&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert H. Keil |Titel=„Zu Hilfe kam [uns] niemand.“ Mußbach und die „braune Pest“ |Hrsg=Marita Hoffmann und Bernhard Kukatzki |Sammelwerk=„Im Morgengrauen des 18. März 1945 herrschte noch Totenstille.“ Zum Ende des Zweiten Weltkriegs in der Pfalz |WerkErg=Themenheft |Reihe=Pfälzisch-Rheinische Familienkunde |BandReihe=Band XVIII |Nummer=8/9 |Verlag=Verlag Llux |Ort=Ludwigshafen |Datum=2016 |ISBN=978-3-938031-72-8 |Seiten=99, 100 |Online=[https://www.verlag-pfalzmundart.de/go-re-braune-pest.htm online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später stifteten sie in der kleinen Vorortkirche &amp;#039;&amp;#039;Notre Dame d’Arbaud&amp;#039;&amp;#039; von Cravant eine [[Votivgabe|Votivtafel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verlag-pfalzmundart.de/20180330_Votivtafel-Arbaud.jpg |titel=Votivtafel Arbaud |hrsg=→&amp;amp;nbsp;Verlag PfalzMundArt |abruf=2018-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Goldenes Priesterjubiläum von Prälat Haas |Sammelwerk=[[Der Pilger|Der christliche Pilger]] |Nummer=31 |Ort=Speyer, |Datum=1950-07-30}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Fritz Steegmüller |Titel=Geschichte der Lehrerbildungsanstalt Speyer, 1839–1937 |Verlag=Pilger-Verlag |Ort=Speyer |Datum=1978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|102689180}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw |nr=-ps00503-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102689180|LCCN=no/2010/164759|VIAF=207451932}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haas, Alban}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester (Bistum Speyer) mit Diözesantätigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Neustadt an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haas, Alban&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Priester und Prälat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Diemantstein]] (Schwaben), heute [[Bissingen (Bayern)|Markt Bissingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neustadt an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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