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	<title>Albach (Fernwald) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albach_(Fernwald)&amp;diff=1211387&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Fernwald; + Kategorie:Geographie (Fernwald)</title>
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		<updated>2025-11-17T20:25:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Fernwald&quot; title=&quot;Kategorie:Fernwald&quot;&gt;Kategorie:Fernwald&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Fernwald)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Fernwald) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Fernwald)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Albach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Fernwald&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/33/20.49/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/47/40.14/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 226 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 216&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 241&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.49&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1245&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernwald.de/unsere-gemeinde/fernwald-entdecken/portraet/ |titel=Porträt |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Fernwald |abruf=2023-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35463&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06404&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Albach.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Albach Ortskern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Fernwald]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa 10 km östlich von [[Gießen]] und 60 km nördlich von [[Frankfurt am Main]] zwischen den Gießener und [[Lich]]er Wäldern. Nahegelegene Ortschaften sind [[Steinbach (Fernwald)|Fernwald-Steinbach]], die Stadt Lich sowie [[Oppenrod]] (Gem. [[Buseck]]) und [[Burkhardsfelden]] (Gem. [[Reiskirchen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albach liegt östlich der [[Bundesautobahn 5]]. Durch das Dorf führt die [[Landesstraße]] 3129. Die [[Bundesstraße 457]] (Gießen-Nidda) verläuft südlich des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albach Kirche (1).jpg|mini|Albacher Kirche von 1774]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung von Albach erfolgte im Jahr 1239 in einer Urkunde des [[Kloster Arnsburg|Klosters Arnsburg]] „de Alpach“ (von Alpach).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1851 Regest Nr. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die zweite urkundliche Erwähnung des Ortes differenziert nicht in Ober- oder Nieder-Albach. 1279 heißt es:„in Albach“.&amp;lt;ref&amp;gt;Meinhard Sponheimer (Bearbeiter): Urkundenbuch der Stadt Wetzlar. Band 2: 1214–1350. Marburg 1943 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck 8,2. Nr. 93, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1280 spricht eine Urkunde von „sitam in Albbach superiori“, (gelegen in Ober-Albach).&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: Arnsburger Urkundenbuch (AUB), Nr. 180, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname wurde korrigiert nach dem Original im Archiv Lich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Kopiar]] aus dem 16. Jahrhundert belegt den Eintrag „... extra villam Niedern Alpach.“ (Außerhalb des Dorfes Nieder-Albach).&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1–5. Band 1. Darmstadt 1860–1873. Nr. 191, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird für Nieder-Albach die Siedlungsform [[Dorf]] angegeben. Ein weiteres Kopiar aus der Zeit zwischen 1400 und 1425 belegt für etwa 1300: „Altpach“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephan Alexander Würdtwein]]: Dioecesis Moguntia. Band III. Mannheim 1777. S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1387 heißt es in einer Arnsburger Urkunde „gen Abern Alpach“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: AUB Nr. 1081, S. 657 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namensforschung deutet den [[Ortsname]]n als eine Zusammensetzung zwischen einem Gewässer- und möglicherweise einem Fischnamen, was aber umstritten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Reinhardt: Siedlungsnamen, S. 18 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Albacher Höfe fanden sich später im Besitz der Familien [[von Trohe]] und [[von Buseck]] und Albach war Teil des [[Busecker Tal]]es.&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1830 über Albach:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Albach (L. Bez. Giessen) evangel. Filialdorf; liegt {{Bruch|1|1|2}} St. von Giessen, gehört dem Freiherrn von Buseck, hat 60 Häuser und 285 Einw., die bis auf 1 Kath. evangelisch sind- – Noch im 15. Jahrhundert gehörte Albach zur Kirche in Winnerod. Im Jahr 1827 hat die Freiherrl. Familie von Buseck die ihr im Dorfe zustehende Patrimonialgerichtsbarkeit an den Staat abgetreten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche Albach]] wurde 1774 erbaut. In ihr befindet sich eine [[Orgel]] aus dem Jahre 1863. Bereits 1271 wird eine Kirche für Nieder-Albach erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Hanno Müller: &amp;#039;&amp;#039;Ober- und Nieder-Albach.&amp;#039;&amp;#039; in Koch, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1332 eine Kirche für Ober-Albach.&amp;lt;ref&amp;gt;Koch, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1964 bis 1987 befand sich nordöstlich des Ortes der Abschussbereich einer [[Nike-Feuerstellung Albach|Flugabwehrstellung der Bundeswehr]], deren Raketen im Ernstfall mit taktischen US-Atomsprengköpfen bestückt worden wären. Heute befindet sich auf dem Gelände ein Solarpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] schloss sich die Gemeinde Albach am 31. Dezember 1971 freiwillig mit den Gemeinden [[Annerod]] und [[Steinbach (Fernwald)|Steinbach]] zur Gemeinde Fernwald zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=292}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Albach angehört(e):&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1508 und später: [[Heiliges Römisches Reich]], Gericht Busecker Tal ([[Ganerbschaft]] des „[[Busecker Tal]]s“ der [[Buseck (Adelsgeschlecht)|Freiherren zu Buseck]])&lt;br /&gt;
* vor 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen]], Gericht Busecker Tal&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], Gericht Busecker Tal (die gerichtlichen Auseinandersetzungen um die [[Landeshoheit]] endeten erst 1726)&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1604: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Oberamt Gießen (ab 1789), Gericht Busecker Tal&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Ober-Hessen, Landamt Gießen, Gericht Busecker Tal&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als Vorläufer des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Landamt Gießen, Gericht Busecker Tal&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Gießen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz [[Landgericht Gießen (1821–1879)|Landgericht Gießen]] (1827 ging die [[Patrimonialgericht]]sbarkeit der Freiherren zu Buseck an das Landgericht über) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Grünberg (Hessen)|Kreis Grünberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1837: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen (Oberhessen)|Regierungsbezirk Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landkreis Gießen]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Gemeinde Fernwald&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Gemeinde Fernwald&lt;br /&gt;
* ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Gemeinde Fernwald&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Gießen, Gemeinde Fernwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]] wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Albach das „Patrimonialgericht der Freiherren zu Buseck“ in Großen-Buseck zuständig. Nach der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen, aber erst ab 1827 wurde die Patrimonialgerichtsbarkeit durch das „[[Landgericht Gießen (1821–1879)|Landgericht Gießen]]“ im Namen der Freiherren ausgeübt. Erst infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es am 1. Oktober 1879 wurden die bisherigen Land- und Stadtgerichte im Großherzogtum Hessen aufgehoben und durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt, ebenso verfuhr man mit den als Obergerichten fungierenden Hofgerichten, deren Funktion nun die neu errichteten Landgerichte übernahmen. Die Bezirke des Stadt- und des Landgerichts Gießen wurden zusammengelegt und bildeten nun zusammen mit den vorher zum [[Landgericht Grünberg]] gehörigen Orten [[Allertshausen (Rabenau)|Allertshausen]] und [[Climbach (Allendorf/Lumda)|Climbach]] den Bezirk des neu geschaffenen Amtsgerichts Gießen, welches seitdem zum Bezirk des als Obergericht neu errichteten [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen dem 1. Januar 1977 und 1. August 1979 trug das Gericht den Namen „Amtsgericht Lahn-Gießen“, der mit der Auflösung der Stadt Lahn wieder in „Amtsgericht Gießen“ umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Albach 1131 Einwohner. Darunter waren 54 (4,8 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 216 Einwohner unter 18 Jahren, 492 zwischen 18 und 49, 240 zwischen 50 und 64 und 186 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 459 Haushalten. Davon waren 102 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 138 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 168 Paare mit Kindern, sowie 42 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. In 75 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 336 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1577: || 33 [[Hausgesess]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1630: || 7 zweispännige, 7&amp;amp;nbsp;einspännige Ackerleute, 14&amp;amp;nbsp;&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Die mit ihrem Leib dienen&amp;quot;&amp;gt;Einläuftige&amp;lt;/abbr&amp;gt;, 5&amp;amp;nbsp;Witwen, 16&amp;amp;nbsp;Vormundschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1669: || 124 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1742: || ein Geistlicher/Beamter, 42&amp;amp;nbsp;Untertanen, 8&amp;amp;nbsp;Junge Mannschaften, 2&amp;amp;nbsp;[[Beisasse]]n/Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 271 Einwohner, 65 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 285 Einwohner, 60 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 323 Einwohner, 61 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Albach|width=450|float=none|maxEinwohner=550&lt;br /&gt;
|303|318|343|329|323|326|358|363|368|369|361|378|354|379|524|513|509|496|560&lt;br /&gt;
|vor1834=(1800,253)(1806,271)(1829,285)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1131)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=8 |seiten=4 und 44 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2020-02 |format=PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=8 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1830: || 284 [[Evangelische Kirche|evangelische]], ein [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1895: || 367 evangelische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 455 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 91,73 %), 40&amp;amp;nbsp;römisch-katholische (= 8,06 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Erwerbstätigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 113&amp;amp;nbsp;Land- und Forstwirtschaft, 101&amp;amp;nbsp;Produzierendes Gewerbe, 21&amp;amp;nbsp;Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 13&amp;amp;nbsp;Dienstleistungen und Sonstiges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Koch: &amp;#039;&amp;#039;Bild- und Geschichtsband des Ortsteiles Albach : herausgegeben anläßlich des 750jährigen Jubiläums 1989.&amp;#039;&amp;#039; Fernwald 1989.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=53101100001|titel=Nieder-Albach, Landkreis Gießen}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116334592 |GND=2120002-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Albach}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fernwald.de/unsere-gemeinde/fernwald-entdecken/geschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Gemeinde Fernwald.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Fernwald&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=531004010|titel=Ober-Albach, Landkreis Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=531004010|titel=Ober-Albach, Landkreis Gießen| datum=2016-11-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
 |Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1791&lt;br /&gt;
 |Seiten=172, 260&lt;br /&gt;
 | Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184952&lt;br /&gt;
  | Seq      = 176&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1806&lt;br /&gt;
| Seiten = 221&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184853&lt;br /&gt;
  | Seq      = 241&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=6|Seite=PA22-IA40}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Fernwald}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2120002-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Fernwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1239]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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