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	<title>Alan Jefferson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alan_Jefferson&amp;diff=1958844&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alan Rigby Jefferson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1921]] in [[Ashtead]], [[Surrey]]; † [[9. April]] [[2010]]) war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Schriftsteller]] und [[Biograf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Offizier im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Jefferson, dessen Mutter 1933 starb, wurde durch seinen Vater, einen [[Börsenmakler]] und [[Bariton (Stimmlage)|Bariton]] der Gilbert &amp;amp; Sullivan-Operngesellschaft in [[Surrey]], für [[Klassische Musik]] inspiriert. Nach der Schulausbildung an der Rydal School in [[Wales]] trat er in den [[Militärdienst]] der [[British Army]] und fand während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Verwendung als Hauptmann des 9 Parachute Squadron RE. Gleichzeitig nahm er [[Ballett]]unterricht und erhielt deshalb den Spitznamen „Twinkletoe“ (Leichtfuß). Während der [[Landung in der Normandie]] am [[D-Day]] gehörte er zu den wenigen Offizieren, die die [[Artilleriebatterie bei Merville]] erreichten. Aufgrund seiner Verwundungen an Armen und Beinen wurde er jedoch nach [[England]] [[Evakuierung|evakuiert]] und diente nach der Überquerung des [[Rhein]]s bei der [[Operation Plunder]] 1945 als Offizier bei einer Bildungseinheit in [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine 1987 unter dem Titel „Assault on the Guns of Merville“ beim [[John Murray (Verlag)|Verlag John Murray]] erschienene [[Autobiografie]] über die Landung in der Normandie betrachtete die Kriegsereignisse zur Verwunderung zahlreicher seiner Kameraden der British Army auch aus Sicht des Gegners. Dieser Standpunkt führte 1994 auch zu einem Treffen mit [[Professor]] [[Raimund Steiner]], der als [[Offizier]] der [[Wehrmacht]] während der [[Operation Tonga]] am 5. Juni 1944 Kommandant der deutschen Garnison der Merville-Batterie war. Daneben führte er auch regelmäßige Touren zu den Orten der Gefechtshandlungen des D-Day und wurde 2005 zum [[Ritterkreuz|Ritter (Chevalier)]] der [[Ehrenlegion]] (Légion d&amp;#039;honneur) geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater- und Musikmanager und Autor ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Demobilisierung]] erhielt er eine Ausbildung als [[Theaterregisseur]] an der Schule des [[Old Vic Theatre]] und leitete als solcher eine Wohltätigkeitsveranstaltung für [[Margaret, Countess of Snowdon|Princess Margaret, Countess of Snowdon]]. Danach wechselte er an das [[Royal Shakespeare Theatre]] in [[Stratford-upon-Avon]], wo er mit [[John Gielgud]] und [[Michael Hordern]] zusammenarbeitete. Daneben war er [[Theaterproduzent|Produzent]] von mehreren Aufführungen im Rahmen des Festivals of Britain in der [[Kathedrale von Canterbury]]. Nach einigem kommerziellen Erfolg wurde er Mitte der [[1960er]] Jahre Verwaltungsleiter des [[London Symphony Orchestra]] und schließlich 1968 Manager des [[BBC Concert Orchestra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit wurde er auch mit dem Musikproduzenten [[Walter Legge]] und dessen Frau, der Opernsängerin [[Elisabeth Schwarzkopf]], sowie mit zahlreichen weiteren bedeutenden Persönlichkeiten der Londoner Musikwelt bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jefferson verfasste seit 1964 mehr als ein Dutzend [[Biografie]]n von [[Musiker]]n wie [[Richard Strauss]] (1973), Sir [[Thomas Beecham]] (1986) und [[Lotte Lehmann]] (1988). Keines dieser umfangreichen Werke erreichte aber soviel Aufmerksamkeit wie sein Buch über Elisabeth Schwarzkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroverse über Elisabeth Schwarzkopf ===&lt;br /&gt;
1996 verursachte er durch die Behauptung eine [[Kontroverse]], dass die [[Opernsänger]]in Elisabeth Schwarzkopf ein aktives Mitglied der [[NSDAP]] mit der Mitgliedsnummer 7.548.960 gewesen sei. Diese Darstellung erfolgte in der nichtautorisierten [[Biografie]] „Elisabeth Schwarzkopf. Die Biographie“ über die berühmte [[Sopranistin]] und basierte auf Teilen seiner Gespräche mit [[Walter Legge]], dem Ehemann der Sängerin. Laut Jefferson sei die 2006 verstorbene Sängerin nicht nur passives Mitglied der NSDAP gewesen, wie es von nahezu jedermann während der [[1930er]] Jahre, der auf eine erfolgreiche berufliche Laufbahn baute, erwartet wurde. Vielmehr hätte sie ihre Briefe mit „[[Heil Hitler]]“ unterzeichnet und in einem [[Chor (Musik)|Chor]] gesungen, der das Singen [[Jüdische Musik|jüdischer Musik]] ablehnte. Darüber hinaus sei sie Vorsitzende einer [[Studentenorganisation]] gewesen, die sich dafür einsetzte, dass ihre [[Kommilitone]]n keine abschätzigen Bemerkungen über den [[Führer (Politik)|Führer]] machten. Das bei [[Victor Gollancz Ltd.]] veröffentlichte Buch, die erste tiefgründige Darstellung des Lebens der Sängerin, enthüllte auch, dass Schwarzkopf in fünf [[Propagandafilm]]en für [[Reichspropagandaminister]] [[Joseph Goebbels]] mitwirkte und in der [[Gottbegnadeten-Liste]] aufschien. Schlagzeilen wie „Nazi im Nachthemd“ und „Sogar ihr Gehalt wurden von Goebbels arrangiert“ führten nicht zur Beeinträchtigung des Verkaufs des Buchs, aber zu einer Wut bei den Unterstützern der Sängerin, besonders im Norden [[London]]s, wo die Sängerin über viele Jahre lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jefferson selbst behauptete bestürzt über diese Kontroverse zu sein. Nach einer [[Rezension]] von Bernard Levin in [[The Times]] unter dem Titel „Who he?“ erwiderte Jefferson, dass dieser Teil des Buches aus dem Zusammenhang gerissen wurde und sein Werk Schwarzkopf weder angreifen noch kritisieren wollte, sondern „eine innige Würdigung des Genusses, den sie uns gegeben hat“ sei. Andere sahen in dem Buch eine „peinlich genaue Darstellung“ und in einer anderen Rezension kam es zur Schlussfolgerung, dass er „zu sehr Fan als ein hinlänglicher Biograf“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen weiteren [[Musikwissenschaft|musikwissenschaftlichen]] Werken gehören „The Glory Of Opera“ (1976) sowie „The Complete Gilbert &amp;amp; Sullivan“ (1984).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt arbeitete er an einem nicht mehr veröffentlichten Buch über die Musik im [[Drittes Reich|Dritten Reich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war er als freier Schallplattenkritiker tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* „A Centenary Tribute - Sir Thomas Beecham“, MacDonald &amp;amp; Jane&amp;#039;s, London 1979. ISBN 0-354-04205-X&lt;br /&gt;
* „Lotte Lehmann. Eine Biografie“, Schweizer Verlagshaus, Zürich 1991, ISBN 3-7263-6632-6&lt;br /&gt;
* „Elisabeth Schwarzkopf. Die Biographie“, Langen/Müller, München 1996, ISBN 3-7844-2586-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=Dt8nO2bOnysC&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;lpg=PA273&amp;amp;dq=Alan+Rigby+Jefferson&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=saHNH1XF7o&amp;amp;sig=6DKfY2S91WxlDTXnBfTzP6mJzkE&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=tw7WS73lFs2UOMmP1bIO&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Alan%20Rigby%20Jefferson&amp;amp;f=false „International Who’s Who of Authors and Writers 2004“, S. 273]&lt;br /&gt;
* [https://www.telegraph.co.uk/news/obituaries/7611528/Alan-Jefferson.html THE TELEGRAPH: „Alan Jefferson“ (20. April 2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1243917768|LCCN=n50028414|VIAF=73885085}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jefferson, Alan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jefferson, Alan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jefferson, Alan Rigby&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=englischer Schriftsteller, Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ashtead]], [[Surrey]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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