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	<title>Ala Gertner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T18:41:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ala_Gertner&amp;diff=1193956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-01-30T17:53:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ala Gertner (1912-1945).jpg|mini|Ala Gertner (1943)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ala Gertner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Alla&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alina&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ela&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ella Gärtner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[12. März]] [[1912]] in [[Będzin]], [[Weichselgebiet]], [[Russisches Kaiserreich|Russisches Reich]]; gestorben am [[6. Januar]] [[1945]] im [[KZ Auschwitz-Birkenau]]&amp;lt;ref&amp;gt;zum Todesdatum siehe [[Danuta Czech]]: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1989, ISBN 3-498-00884-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;), war an den Vorbereitungen zum [[Sonderkommando KZ Auschwitz-Birkenau|bewaffneten Aufstand]] des [[Sonderkommando KZ Auschwitz-Birkenau|Häftlings-Sonderkommandos]] in den [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|Krematorien III und IV]] im KZ Birkenau durch das Schmuggeln von Sprengstoff beteiligt und wurde nach wochenlanger [[Folter]] durch die [[Politische Abteilung (KZ)|Lagergestapo]] in einer inszenierten [[Hinrichtung]] vor Augen der angetretenen Häftlinge gemeinsam mit drei Mitbeteiligten durch die [[Schutzstaffel|SS]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ala Gertner wurde als eines von drei Kindern einer jüdischen Familie in Polen geboren. Ihre Eltern ermöglichten ihr den Besuch des [[Gymnasium]]s in Będzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1940 wurde sie vom Bahnhof [[Sosnowiec]] aus ins Arbeitslager in [[Rzędziwojowice|Geppersdorf]] (heute Rzędziwojowice) [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]], wo sie zur [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] beim [[Reichsautobahn|Autobahnbau]] durch die [[Organisation Schmelt]] gezwungen wurde (Strecke der [[Autostrada A4 (Polen)|Autostrada A 4]]). Sie musste dort in der Küche und der Wäscherei arbeiten. Wegen ihrer Deutschkenntnisse kam sie in die Lagerverwaltung. Dort lernte sie den Mitgefangenen [[Bernhard Holtz]] kennen, den sie nach der Entlassung aus der Zwangsarbeit heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KZ Auschwitz ===&lt;br /&gt;
Nach einem Zwischenhalt im [[Sammellager Bedzin]] wurde sie irgendwann zwischen Juli und August 1944 mit den bis dahin Überlebenden dieses [[Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus|Ghettos]] ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Dort wurde Gertner zur Arbeit in der Effektenkammer beim Sortieren der Habe inzwischen [[Gaskammer (Massenmord)|vergaster]] Häftlinge gezwungen. Sie lernte dort u. a. [[Rózia Robota]] kennen und freundete sich mit ihr an. Robota war Mitglied einer geheimen Widerstandsgruppe des Lagers. Ala Gertner kam dann ins Büro der [[Union-Munitionsfabrik]]. Dort beteiligte sie sich monatelang mit anderen am Schmuggel von Sprengstoff zu den Häftlingen des „Sonderkommandos“, um einen Ausbruch vorzubereiten. Es gelang ihr, weitere Frauen für die gefährliche Mitarbeit an diesem Plan zu gewinnen. Zusammen mit ihr wurden Rózia Robota, [[Regina Safirsztajn]] und [[Ester Wajcblum]] [[Hängen|gehängt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinterlassenschaft, Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ala Gertner konnte aus dem Arbeitslager 28 Briefe an [[Sala Kirschner]] (geborene Garncarz) schicken, die überliefert sind. Verwandte, die überlebt haben, sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Oktober 1994 wurde bei einer Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Sonderkommando-Aufstands im [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau|Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau]] eine Gedenktafel zu Ehren von Roza Robota, Ala Gertner, Esther Wajcblum und Regina Safirsztajn im [[KZ Auschwitz|Stammlager Auschwitz]] enthüllt. Weitere Gedenkstätten gibt es in [[Israel]] und [[Australien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte bekannte Brief von Gertner aus Będzin an Sala Garncarz lautete:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Kamionka&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Juli 1943&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebste Sarenka,&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bin gerade im Postamt, heute soll Post abgehen und wie könnte ich da nicht an meine liebe Sara schreiben? Mein kleiner Bernhard war zu Besuch. Es scheint ihm gut zu gehen und er fühlt sich in Ordnung. Gerne wüßte ich, wie es Dir geht?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir alle sind ok und rechnen damit ins Lager zu kommen. Heute ist ein irgendwie seltsamer Tag, aber wir sind guten Muts und zuversichtlich. Verzweifle nicht, es wird alles gut werden. Kopf hoch, es wird schon werden. Herzliche Grüße von der ganzen Familie und von meinem Bernhard&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es küßt dich Deine kleine Ala}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lore Shelley: &amp;#039;&amp;#039;The Union Kommando in Auschwitz: The Auschwitz Munition Factory Through the Eyes of Its Former Slave Laborers.&amp;#039;&amp;#039; University Press of America, Lanham 1996, ISBN 0-7618-0194-4.&amp;lt;!--(A description of the „Union“ munition factory in Auschwitz through the eyes of 36 former prisoners. It encompasses the women’s resistance movement in the camps, recounts how gun-powder was smuggled to the Sonderkommando for the October 7th uprising, and reveals post-war coverup of the story.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Brana Gurewitsch: &amp;#039;&amp;#039;Mothers, Sisters, Resisters: Oral Histories of Women Who Survived the Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; The University of Alabama Press, Tuscaloosa AL 1998, ISBN 0-8173-0931-4.&lt;br /&gt;
* [[Anna Heilman]], Sheldon Schwartz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Never Far Away: The Auschwitz Chronicles of Anna Heilman.&amp;#039;&amp;#039; University of Calgary Press, Calgary AB 2001, ISBN 1-55238-040-8.&lt;br /&gt;
* Ann Kirschner, [[Debórah Dwork|Deborah Dwork]], [[Robert Jan van Pelt]], Jill Vexler: &amp;#039;&amp;#039;Letters to Sala: A Young Woman’s Life in Nazi Labor Camps.&amp;#039;&amp;#039; The New York Public Library, 2006, ISBN 0-87104-457-9 (meint ihre Mutter Sala Garncarz-Kirschner, die fünf Jahre NS-Gefangene war).&lt;br /&gt;
* Judith Sternberg-Newman: &amp;#039;&amp;#039;In the Hell of Auschwitz: The Wartime Memoirs of Judith Sternberg Newman.&amp;#039;&amp;#039; Exposition Press, New York 1963. [https://www.worldcat.org/title/in-the-hell-of-auschwitz-the-wartime-memoirs-of-judith-sternberg-newman/oclc/1426388 OCLC 1426388].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ushmm.org/learn/timeline-of-events/1942-1945/auschwitz-revolt Bericht von der Auschwitzrevolte.] US Holocaust Memorial Museum, Washington DC (mit Porträtfoto aus der Vorkriegszeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gertner, Ala}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (polnischer Widerstand 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des jüdischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Będzin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Będzin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gertner, Ala&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Alla Alina Ela Ella Gärtner&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnische Widerständlerin im KZ Birkenau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Będzin]], Polen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz-Birkenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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