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	<title>Al-Chwarizmi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:10:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Al-Chwarizmi&amp;diff=105918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Petrus3743: „Kharazmi“ irrelevante Weiterleitung entnommen</title>
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		<updated>2026-03-27T08:39:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;„Kharazmi“ irrelevante Weiterleitung entnommen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:al-Chwarizmi}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chwarizmi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, arabisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;al-Chwarizmi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abu Dschaʿfar Muhammad ibn Musa al-Chwārizmī&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|أبو جعفر محمد بن موسى الخوارزمی&amp;amp;lrm;|DMG=Abū Ǧaʿfar Muḥammad bin Mūsā al-Ḫwārizmī}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Chārazmī&amp;#039;&amp;#039;, {{faS|خوارزمى&amp;amp;lrm;|DMG=Ḫ&amp;lt;sup&amp;gt;w&amp;lt;/sup&amp;gt;ārazmī}}), latinisiert &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Algorismi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://brockhaus.de/ecs/enzy/article/charismi-mohammed-ibn-musa brockhaus.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jens Høyrup: &amp;#039;&amp;#039;Jacopo da Firenze’s Tractatus Algorismi and Early Italian Abbacus Culture.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, Basel 2007 (= &amp;#039;&amp;#039;Science Networks. Historical Studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 34), ISBN 978-3-7643-8390-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch www.dwds.de: [https://www.dwds.de/wb/Algorithmus Algorithmus].&amp;lt;/ref&amp;gt; (geboren um 780; gestorben zwischen 835 und 850), war ein [[Choresmier (Volk)|choresmischer]] [[Universalgelehrter]], [[Mathematik]]er, [[Astronom]]  und [[Geograph]] während der [[Blütezeit des Islam|abbasidischen Blütezeit]] im [[Frühmittelalter]]. Er stammte aus dem [[Zentralasien|zentralasiatischen]] [[Choresmien]]. Einen großen Teil seines Lebens verbrachte er jedoch in [[Bagdad]] und wirkte dort im „[[Haus der Weisheit (Bagdad)|Haus der Weisheit]]“, der berühmten Hochschule von Bagdad. Von seinem Namen leitet sich der Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Algorithmus]]&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chwarizmi, der vor allem als einer der Begründer der [[Algebra]] bekannt ist, gilt als einer der bedeutendsten Mathematiker. Auch leistete er bedeutende Beiträge als [[Geograph]], [[Astronom]] und [[Kartograph]], dies auch durch Übersetzungen aus dem [[Sanskrit]] und dem Griechischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Das Geburts- und Todesjahr al-Chwarizmis sind nicht genau bekannt, doch der Bibliothekar [[Ibn an-Nadim]] schreibt über ihn, dass „er [[Choresmien|choresmischer]] Herkunft“ war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{arS|واصله من خوارزم&amp;amp;lrm;|DMG=wa-aṣlu-hu min Ḫwārizm}}. Ibn an-Nadim: &amp;#039;&amp;#039;Fihrist.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Riḍā Taǧaddud. Teheran 1971, S. 333.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hat den größten Teil seines Lebens in [[Bagdad]], der Hauptstadt der [[Abbasiden]]-[[Kalifat|Kalifen]], verbracht. Sein hauptsächliches Wirken fiel in die Jahre 813 bis 833. Er war Mitglied im [[Haus der Weisheit (Bagdad)|„Haus der Weisheit“]] ({{arS|دار الحكمة&amp;amp;lrm;|DMG=Dār al-ḥikma|de=Stätte der Weisheit}}) des [[Kalif]]en [[al-Ma&amp;#039;mun|al-Maʾmūn]] und verfasste alle seine Werke in arabischer Sprache. Als einziger schreibt ihm der Historiker [[Tabari|at-Tabarī]] zusätzlich die [[Arabischer Name|Nisba]] „[[Madschūs|al-Madschūsi]]“ ({{arS|المجوسي&amp;amp;lrm;|DMG=al-maǧūsī|de=der Magier}})&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. H. Wehr: &amp;#039;&amp;#039;Arabisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1968, S. 797.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu. Daraus wird von einigen gefolgert, er sei [[Zoroastrismus|Zoroastrier]] gewesen, was zu der Zeit für einen Mann [[Iranische Völker|iranischer Herkunft]] immer noch möglich war. Allerdings deutet das Vorwort zu seinem Meisterwerk &amp;#039;&amp;#039;Algebra&amp;#039;&amp;#039; an, dass er ein [[Orthodoxie|orthodoxer]] Muslim&amp;lt;ref&amp;gt;John J. O’Connor, Edmund F. Robertson: Abu Ja&amp;#039;far Muhammad ibn Musa Al-Khwarizmi. In: MacTutor History of Mathematics archive&amp;lt;/ref&amp;gt; war, und so kann at-Tabaris Anmerkung nicht viel mehr bedeuten, als dass al-Chwarizmis Vorfahren, oder vielleicht er selbst in seiner Jugend, Zoroastrier waren.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Toomer, „Al-Khwārizmī, Abu Jaʿfar Muḥammad ibn Mūsā“, in Gillespies &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Scientific Biography,&amp;#039;&amp;#039; vol. 7, New York: Charles Scribner’s Sons, 1990: &amp;#039;&amp;#039;„Another epithet given to him by al-Ṭabarī, „al-Majūsī“, would seem to indicate that he was an adherent of the old Zoroastrian religion. This would still have been possible at that time for a man of Iranian origin, but the pious preface to al-Khwārizmī’s Algebra shows that he was an orthodox Muslim, so al-Ṭabarī’s epithet could mean no more than that his forebears, and perhaps he in his youth, had been Zoroastrians.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten lateinischen Übersetzungen seiner Algebra wurden in Spanien durch [[Robert von Chester]] (1145) und unabhängig etwas später von [[Gerhard von Cremona]] angefertigt. So beeinflusste er etwa den italienischen Mathematiker [[Leonardo Fibonacci]]  (ca. 1170–1240).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Mathematik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Image-Al-Kitāb al-muḫtaṣar fī ḥisāb al-ğabr wa-l-muqābala.jpg|mini|Eine Seite aus al-Chwarizmis &amp;#039;&amp;#039;al-Kitāb al-muḫtaṣar fī ḥisāb al-ğabr wa-ʾl-muqābala&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
In seinem Buch über die [[Indische Zahlschrift]] (um 825)&amp;lt;ref&amp;gt;Er schrieb das Buch und seine nach Toomer (Dictionary of Scientific Biography) später datierte „Algebra“ unter der Regierung von al-Mamun (813–833) in Bagdad.&amp;lt;/ref&amp;gt; – die arabische Urfassung dieses Buches ist verlorengegangen, es blieb nur in einer lateinischen Übersetzung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;De numero Indorum&amp;#039;&amp;#039; erhalten – stellte al-Chwarizmi die Arbeit mit [[Dezimalsystem|Dezimalzahlen]] vor und führte die [[Ziffer]] [[Null]] ({{arS|صفر&amp;amp;lrm;|DMG=sifr}}) aus dem indischen in das arabische Zahlensystem und damit in alle modernen Zahlensysteme ein. Eine lateinische Ausgabe dieser Schrift trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;Algoritmi de numero Indorum&amp;#039;&amp;#039; („Al-Chwarizmi über die indischen Zahlen“, Rom 1857).&amp;lt;ref&amp;gt;Helmuth Gericke: &amp;#039;&amp;#039;Mathematik in Antike und Orient,&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1984, S. 263.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Muḥammad Ibn-Mūsā al-H̱wārizmī |Hrsg=Menso Folkerts, Paul Kunitzsch |Titel=Die älteste lateinische Schrift über das indische Rechnen nach al-Ḫwārizmī |Auflage= |Verlag=Verlag der Bayrischen Akademie der Wissenschaften |Ort=München |Datum=1997 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus entstand später die Bezeichnung „[[Algorithmus]]“, mit der generell genau definierte Rechenverfahren gemeint sind. Die indische Zahlschrift und die Null waren den Arabern und spätantiken Gelehrten ([[Severus Sebokht]]) schon vorher durch Kontakte aus Indien bekannt, fanden aber durch al-Chwarizmi weite Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 830 schloss er die Arbeit an &amp;#039;&amp;#039;[[Hisab al-dschabr wa-l-muqabala]]&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|الكتاب المختصر في حساب الجبر والمقابلة&amp;amp;lrm;|DMG=al-kitāb al-muḫtaṣar fī ḥisāb al-ğabr wa-ʾl-muqābala|de=Das kurzgefasste Buch über die Rechenverfahren durch Ergänzen und Ausgleichen}}) ab. Es ist eine Zusammenstellung von Regeln und Beispielen. Sein –&amp;amp;nbsp;für die damalige Zeit ungewöhnliches&amp;amp;nbsp;– systematisch-logisches Vorgehen gab den Lösungsansätzen [[Lineare Gleichung|linearer]] und [[Quadratische Gleichung|quadratischer Gleichungen]] eine völlig neue Richtung, nämlich der geometrischen Bearbeitung dieser Gleichungen, was zu einer neuen Form von Verständnis für diese Aufgabenklasse führte. Diese „bildhafte“ Darstellung mathematischer Probleme macht das Thema nicht nur greifbarer, sondern führt zu einer Art der Erkenntnisgewinnung, welche für „Laien“ weitaus nachvollziehbarer ist. Die Leistung besteht also auch darin, dass er damit ein sehr effizientes mathematisches „Werkzeug“ geschaffen hat. Das Buch wurde vom 12. Jahrhundert an mehrfach ins Lateinische übersetzt und dabei der Begriff „[[Algebra]]“ aus dem Titel dieses Werkes ({{arS|الجبر&amp;amp;lrm;|DMG=al-ǧabr|de=der Zwang, die Macht}})&amp;lt;ref&amp;gt;Damit ist der diesem mathematischen System innewohnende (logische) Zwang gemeint; vgl. H. Wehr: &amp;#039;&amp;#039;Arabisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1968, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; abgeleitet. Es hatte großen Einfluss auf die Mathematik im Vorderen Orient und dann auch auf die weitere Entwicklung im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astronomie ===&lt;br /&gt;
Al-Chwarizmis &amp;#039;&amp;#039;az-Zīdsch al-Sindhind&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|الزيج السندهند&amp;amp;lrm;|DMG=az-Zīǧ as-Sindhind|de=Astronomische Tabellen von Sindhind}}, kurz {{ar|زيج&amp;amp;lrm;|DMG=Zīǧ}}) bestand aus ungefähr 37 Kapiteln, in denen er astronomische und Kalenderberechnungen beschrieb. Es enthielt 116 Berechnungstabellen, unter denen sich auch eine Tabelle mit Werten der [[Sinus und Kosinus|Sinus-Funktion]] befand. Das Wissen, das al-Chwarizmi in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Zīdsch al-Sindhind&amp;#039;&amp;#039; niederschrieb, übernahm er zum großen Teil von indischen Astronomen, worauf der Titel &amp;#039;&amp;#039;Zīdsch al-Sindhind&amp;#039;&amp;#039; verweist (&amp;#039;&amp;#039;Sindhind&amp;#039;&amp;#039; stammt vom Sanskrit &amp;#039;&amp;#039;Siddhanta&amp;#039;&amp;#039; für „Lehrbuch oder Abhandlung“ und &amp;#039;&amp;#039;Zīdsch&amp;#039;&amp;#039; ist der in der islamischen Welt gebräuchliche arabische Name für ein astronomisches Lehr- und Tafelwerk). Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Zīdsch al-Sindhind&amp;#039;&amp;#039; stellte einen enormen Wissensgewinn für die arabischen Astronomen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Al-Chwarizmi verfasste das Buch &amp;#039;&amp;#039;Zīdsch&amp;#039;&amp;#039; vor dem Jahr 828.&amp;lt;ref&amp;gt;Sayili, &amp;#039;&amp;#039;Al-Khwārazmi’s Algebra.&amp;#039;&amp;#039; S. 4–5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die originale Handschrift ist verloren gegangen. Überliefert wurde eine um das Jahr 1000 entstandene Version des spanischen Astronomen [[Maslama al-Madschriti]] in lateinischer Übersetzung von [[Adelard von Bath]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kennedy, &amp;#039;&amp;#039;Survey,&amp;#039;&amp;#039; S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Adelard wiederum baute auf Übersetzungen seines Lehrers [[Petrus Alfonsi]] auf. Die vier erhaltenen Manuskripte dieser Fassung werden in der Bibliothèque publique in Chartres, der [[Bibliothèque Mazarine]] in Paris, der spanischen Nationalbibliothek und der [[Bodleian Library]] in Oxford aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der schlechten Überlieferung ist nicht sichergestellt, ob al-Chwarizmi nicht zwei verschiedene Bücher unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Zīdsch&amp;#039;&amp;#039; verfasst hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Sayili, &amp;#039;&amp;#039;Al-Khwârazmi’s Algebra,&amp;#039;&amp;#039; S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografie ===&lt;br /&gt;
Ein weiteres Hauptwerk von al-Chwarizmi ist das &amp;#039;&amp;#039;Buch über das Bild der Erde&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|كتاب صورة الأرض&amp;amp;lrm;|DMG=Kitāb ṣūrat al-arḍ}}), das er im Jahr 833 beendete. Es handelt sich um eine überarbeitete und erweiterte Fassung der [[Geographike Hyphegesis|Geografie des Ptolemäus]], die eine Liste von 2402 Koordinaten von Städten und anderen geografischen Orten enthält. Es existiert nur eine erhaltene Kopie des Werkes in der [[Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg]]; ediert wurde es von [[Hans von Mžik]] (Leipzig 1926).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://biblio.bnu.fr/opac/resource/-/BUS2724512 Quelle].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Publikationen ===&lt;br /&gt;
Al-Chwarizmi beschäftigte sich auch mit dem [[Jüdischer Kalender|Jüdischen Kalender]] ({{arS|استخراج تاريخ اليهود&amp;amp;lrm;|Istichradsch Tarich al-Yahud|DMG=Istiḫrāǧ tārīḫ al-yahūd|de=Erstellung der Chronik der Juden}}), [[Kalender]]n allgemein ({{arS|كتاب التاريخ&amp;amp;lrm;|DMG=Kitāb at-tārīḫ|de=Buch der Chronik}}) und [[Sonnenuhr]]en. Die von ihm erstellten [[Trigonometrie|trigonometrischen]] Tabellen hatten großen Einfluss auf die Entwicklung der westlichen Mathematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1983 CPA 5426 (1).png|mini|al-Chwarizmi auf einer sowjetischen Briefmarke anlässlich seines 1200. Geburtstags.]]&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetunion]] wurde 1983 eine [[Briefmarke]] mit seinem Bildnis herausgegeben. In [[Xiva|Chiwa]] und [[Urganch]] (beide [[Usbekistan]]) wurde ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet. In [[Tunesien]] trägt ein öffentliches Forschungsinstitut seinen Namen. Im Iran gibt es seit über 40 Jahren das „Festival Kharazmi“ ({{faS|جشنوارهٔ خوارزمى&amp;amp;lrm;|Dschaschnware-ye Charazmi|DMG=Ǧašnwāre-ye Ḫ&amp;lt;sup&amp;gt;w&amp;lt;/sup&amp;gt;ārazmī}}), in dem Preise für erfinderische Forschungen an Jugendliche vergeben werden. Auf der [[Mondrückseite]] ist ein [[Mondkrater|Krater]] nach al-Chwarizmi benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MoonWiki|id=Al-Khwarizmi}}; [[:en:Al-Khwarizmi (crater)|Al-Khwarizmi (crater)]] engl. Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Asteroid]] wurde 2015 nach ihm benannt: [[(13498) Al Chwarizmi]]. Zuvor war bereits 1999 der Asteroid [[(11156) Al-Khwarismi]] nach ihm benannt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.minorplanetcenter.net/iau/ECS/MPCArchive/1999/MPC_19991123.pdf MPC 36950]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Louis Charles Karpinski: &amp;#039;&amp;#039;Robert of Chester’s Latin Translation of the Algebra of Al-Khowarizmi: With an Introduction, Critical Notes and an English Version,&amp;#039;&amp;#039; London 1915, [https://archive.org/details/robertofchesters00khuw online bei archive.org]&lt;br /&gt;
* [[Kurt Vogel (Mathematikhistoriker)|Kurt Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Mohammed ibn Musa Alchwarizmi’s Algorismus. Das früheste Lehrbuch zum Rechnen mit ind. Ziffern.&amp;#039;&amp;#039; Zeller, Aalen 1963&lt;br /&gt;
* [[Menso Folkerts]]: &amp;#039;&amp;#039;Die älteste lateinische Schrift über das indische Rechnen nach al-Ḫwārizmī,&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Bayer. Akad. der Wiss., München 1997, ISBN 3-7696-0108-4, Text und Übersetzung der „Dixit Algorismi“-Handschriften in New York (Hispanic Society of America, HC 397/726) und Cambridge (University Library, Ii. 6.), Faksimile (s/w) aus der New Yorker Handschrift&lt;br /&gt;
* [[Fuat Sezgin]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des arabischen Schrifttums,&amp;#039;&amp;#039; Band 5, S. 228–241, Leiden 1974&lt;br /&gt;
* Ali Abdullah al-Daffa’; &amp;#039;&amp;#039;The Muslim contribution to mathematics.&amp;#039;&amp;#039; London: Croom Helm. 1977, ISBN 0-85664-464-1.&lt;br /&gt;
* Aydin Sayili (Hrsg.)/Frederic Rosen (Übers.): &amp;#039;&amp;#039;Al-Khwârazmi’s Algebra.&amp;#039;&amp;#039; Islamabad: Pakistan Hijra Council. 1989, ISBN 969-8016-28-7.&lt;br /&gt;
* Edward Stewart Kennedy: &amp;#039;&amp;#039;A Survey of Islamic Astronomical Tables.&amp;#039;&amp;#039; Philadelphia: American Philosophical Society 1956&lt;br /&gt;
* {{DictSciBiogr |Autor=[[Gerald J. Toomer]] |Lemma=Al-Khwārizmī, Abu Ja&amp;#039;far Muḥammad ibn Mūsā |Band=7 |Seiten=358–365}}&lt;br /&gt;
* [[Bartel Leendert van der Waerden]]: &amp;#039;&amp;#039;A history of algebra. From Al-Khwarizmi to Emmy Noether&amp;#039;&amp;#039;, Springer 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Muhammad ibn Musa al-Khwarizmi|Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118676180}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20180828231534/http://lostislamichistory.com/al-khawarizmi/ Al-Chwarizmi] auf Lost Islamic History&lt;br /&gt;
* [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:355-ubr02842-7 &amp;#039;&amp;#039;Die astronomischen Tafeln des Muhammed Ibn Mūsā al-Khwārizmī&amp;#039;&amp;#039;] (lat. mit dt. Kommentar)&lt;br /&gt;
* [http://www.muslimheritage.com/day_life/default.cfm?ArticleID=623&amp;amp;Oldpage=1 Al-Khwarizmi, Abdu’l-Hamid Ibn Turk and the Place of Central Asia in the History of Science – auf muslimheritage.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.muslimheritage.com/topics/default.cfm?ArticleID=317 Al-Khawarizmi (780 – 850 CE) – Kurzbiographie auf muslimheritage.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.ms.uky.edu/~carl/ma330/project2/al-khwa21.html Overbay, Schorer, und Conger: Al-Khwarizmi (engl.)]&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Al-Khwarizmi|title=Abu Ja&amp;#039;far Muhammad ibn Musa Al-Khwarizmi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118676180|LCCN=n84020660|VIAF=365144782982270357614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chwarizmi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (Blütezeit des Islam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (9. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universalgelehrter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chwarizmi, al-&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Abu Abdallah Muhammad ibn Musa al-Khwarizmi; Algorismi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=muslimischer Universalgelehrter (Mathematiker, Astronom, Geograph)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 780&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Choresmien]], heutiges [[Usbekistan]], oder al-Qutrubbulli, [[Irak]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=zwischen 835 und 850&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bagdad]], Irak&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Petrus3743</name></author>
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