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	<title>Al-Baqara - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PaFra: /* Gesamtstruktur */</title>
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		<updated>2025-12-01T23:09:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gesamtstruktur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:al-Baqara}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Qur&amp;#039;anic Manuscript - 4 - Hijazi script.jpg|mini|Textausschnitt aus der Sure al-Baqara (Verse 206 bis 217), Handschrift aus dem 1. Jahrhundert nach der [[Hidschra]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sura Minshawi 2.ogg|mini|Die Sure Al-Baqara in der Rezitation von [[Muhammad Siddiq al-Minschawi]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sure al-Baqara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|سورة البقرة|d=Sūrat al-Baqara|b=Sure ‚Die Kuh‘}}) ist die zweite [[Sure]] des [[Koran]]s. Sie gilt als [[Geschichte des Korantextes|erste medinische]] Sure. Der größte Teil stammt aus dem zweiten Jahr der [[Hidschra]], und zwar aus der Zeit vor der [[Schlacht von Badr]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSchw173&amp;quot;/&amp;gt; Die Sure umfasst 286 [[Āya|Verse]] und ist damit auch die längste Sure. Außerdem zeichnet sie sich gegenüber anderen Suren durch ihre Fülle von Themen aus. Der Religionswissenschaftler Bertram Schmitz hat sie deswegen einen „Quran im Kleinen“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name der Sure bezieht sich auf ein Gespräch zwischen dem Propheten [[Mose]] und den [[Israeliten]] über eine Kuh, die sie opfern mussten (nicht zu verwechseln mit dem bekannten Vorfall um das [[Goldenes Kalb|Goldene Kalb]]). Auf formaler Ebene verleiht der [[refrain]]artig an sechs Stellen (Verse 20, 106, 109, 148, 259, 284) vorkommende Reimsatz &amp;#039;&amp;#039;wa-Llāhu ʿalā kulli šaiʾin qadīr&amp;#039;&amp;#039; („Gott hat zu allem die Macht“) der Sure Kohärenz.&amp;lt;ref&amp;gt;Robinson: &amp;#039;&amp;#039;Discovering the Quʾran: a contemporary approach to a veiled text&amp;#039;&amp;#039;. 2003, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bekannt sind der [[Thronvers]] (Vers 255) und der darauffolgende Vers 256 mit der Aussage, dass es [[Kein Zwang in der Religion|keinen Zwang in der Religion]] gebe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Jansen (Arabist)|Hans Jansen]]: &amp;#039;&amp;#039;Mohammed. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; (2005/2007) Aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas. C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56858-9, S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vers 282 ist der längste Vers im Koran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung ==&lt;br /&gt;
Nach der islamischen Tradition datiert die Sure aus der Zeit in [[Medina]]. Die meisten Verse sollen in der ersten Zeit nach der [[Hidschra]] offenbart worden sein. Deshalb gilt sie als die erste medinische Sure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSchw173&amp;quot;&amp;gt;Nöldeke/Schwally: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Qorans. Erster Teil: Über den Ursprung des Qorans&amp;#039;&amp;#039;. 1909, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Ausnahme bildet Vers 281, der während der [[Abschiedswallfahrt]] im Jahre 632 verkündet worden sein soll. Dieser gilt sogar als der letzte Vers, der vom Koran herabgesandt wurde. Außerdem gibt es Berichte, dass ein Teil der Sure bereits während der Reise von Mekka nach Medina offenbart wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Khoury: &amp;#039;&amp;#039;Der Koran: arabisch-deutsch. Übersetzung und wissenschaftlicher Kommentar. Band 1: Muḥammad, der Koran, Sure 1,1-2,74&amp;#039;&amp;#039;. 1990, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Theodor Nöldeke]] und [[Friedrich Schwally]] kommen bei ihrer chronologischen Einordnung der verschiedenen Abschnitte der Sure zu folgenden Ergebnissen:&lt;br /&gt;
* Der mekkanischen Periode können die Verse 20–37, 163–167, 168–171 zugerechnet werden.&lt;br /&gt;
* Aus den ersten zwei Jahren in Medina (622–624) stammen wahrscheinlich die Verse 1–20, 40–62, 172–176, 177–186.&lt;br /&gt;
* In späterer Zeit sind folgende Verse entstanden: 187, 189–196 (möglicherweise im Jahr 628), 282–284.&amp;lt;ref&amp;gt;Khoury: &amp;#039;&amp;#039;Der Koran: arabisch-deutsch. Übersetzung und wissenschaftlicher Kommentar. Band 1: Muḥammad, der Koran, Sure 1,1-2,74&amp;#039;&amp;#039;. 1990, S. 159f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;al-Baqara&amp;#039;&amp;#039; („Die Kuh“) sagt nichts über den Inhalt der Sure aus. Er leitet sich vielmehr von einem Vorfall ab, der in den Versen 67–71 erwähnt wird: die Anweisung an die [[Israeliten]], eine Kuh zu schlachten. Die Geschichte ähnelt der von der jungen Kuh in Numeri 19 und der vom Kalb in Deuteronomium 21,1-19. Die Episode hat keine zentrale Bedeutung, aber weil das arabische Wort &amp;#039;&amp;#039;baqara&amp;#039;&amp;#039; („Kuh“) in diesen Versen viermal vorkommt und sonst nirgendwo im Koran, wurde es als praktische Bezeichnung zur Identifizierung der Sure gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robinson: &amp;#039;&amp;#039;Discovering the Quʾran: a contemporary approach to a veiled text&amp;#039;&amp;#039;. 2003, S. 201, 319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen ==&lt;br /&gt;
Die Sure behandelt eine Vielzahl von Themen, darunter auch rechtliche Fragen, und erzählt Geschichten von [[Adam und Eva|Adam]], [[Abraham]] und [[Mose]]. Ein Thema ist die Aufforderung an die [[Kāfir|Ungläubigen]] und die [[Juden]] in Medina, sich zum Islam zu bekehren, wobei sie und die Heuchler vor dem Schicksal gewarnt werden, das Gott in der Vergangenheit denjenigen zuerteilt gehabt habe, die seinem Ruf nicht nachgekommen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitz2010-220&amp;quot; /&amp;gt; Die Adam/Eva/Iblīs-[[Perikope (Liturgie)|Perikope]] in Vers 30–39 beschreibt, wie Gott beschließt, einen Stellvertreter auf Erden einzusetzen, wobei er die Bedenken der Engel hinsichtlich der Schäden und des Blutvergießens, die die Folge sein würden, durch die Zurschaustellung von Adams gottgegebenem Wissen über die Namen der Dinge zerstreut.&amp;lt;ref&amp;gt;Klar: “Through the Lens of the Adam Narrative: A Re-reading of Sūrat al-Baqara”. 2015, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vers 113&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/113 Sure 2, Vers 113] auf www.corpuscoranicum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; wird gemäß Schmitz die gegenseitige Verwerfung von [[Judentum]] und [[Christentum]] verwendet, um den [[Absolutheitsanspruch]] des Islams zu begründen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Religionen würden gewissermaßen gegeneinander ausgespielt, um die Richtigkeit der neuen Religion aufzuzeigen. Dieser Gedanke wird in den folgenden Abschnitten fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verse 124–141 erzählen die [[Abraham]]sgeschichte deutend nach und erklären, warum die [[Kaaba]] in [[Mekka]] zum Heiligtum des Islams geworden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Abraham wird nämlich in Vers 125&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/125 Sure 2, Vers 125] auf www.corpuscoranicum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; zugleich der eigentliche Ort der Verehrung Gottes eingeführt, das von ihm errichtete und von Gott eingesetzte „Haus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Vers 135&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/135 Sure 2, Vers 135] auf www.corpuscoranicum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; beruft sich der Text auf die „Religion Abrahams“ (&amp;#039;&amp;#039;millat Ibrāhīm&amp;#039;&amp;#039;), die vor der Herausbildung der beiden Religionen stand. Auf diese Weise werden die beiden schon bestehenden Religionsgemeinschaften von ihrem Ursprung her zeitlich überboten, da Abraham vor Moses und [[Jesus]] gelebt hat. Der Vers nimmt die Kernaussage von Vers 111 wieder auf: Während dort in aktueller Weise der Anspruch der Juden und Christen auf Rechtleitung zurückgewiesen wird, argumentiert Vers 135 historisch gegen diese beiden Religionen durch Verweis auf die einzige Religion Abrahams. Aus der Formulierung von Vers 135, die gegen Juden und Christen gerichtet ist und betont, dass Abraham kein [[Muschrik|Beigeseller]] war, konnte an dieser Stelle auch gefolgert werden, dass die Angehörigen der beiden Religionen ebenfalls Beigeseller seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während in Vers 135 noch die Juden oder Christen meinen, festlegen zu können, wer „rechtgeleitet“ ist, wird in Vers 137&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/137 Sure 2, Vers 137] auf www.corpuscoranicum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; der Anspruch umgedreht: der Koran ist nicht aus der Perspektive der biblischen Religionen zu prüfen, sondern die eigene Religion soll den Maßstab für Richtigkeit des Glaubens von Juden und Christen bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Vers 138&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/138 Sure 2, Vers 138] auf www.corpuscoranicum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; wird den Tauchriten der Vorgängerreligionen – der [[Taufe]] im Christentum und dem Eintauchen in die [[Mikwe]] beim Eintritt ins Judentum – ein eigener Taufritus entgegengesetzt, der besser ist als alle anderen, die „Taufe Gottes“ (&amp;#039;&amp;#039;ṣibġat Allāh&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abschnitt knüpft in verschiedenerlei Hinsicht an das [[1. Buch Mose]] an. Während der erste Teil von Vers 124&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/124 Sure 2, Vers 124] auf www.corpuscoranicum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Beispiel dem Vers {{B|1. Mose|22,1}} entspricht, der die Versuchung durch Gottes Auftrag beschreibt, gibt der letzte Teil des Verses ein Resümee von {{B|1. Mose|22, 15-19}}, der eine Verheißung an die Nachkommenschaft Abrahams einschließt. Ein entscheidender Unterschied ist jedoch, dass im 1. Buch Mose keine Einschränkung formuliert ist und sich die Verheißung auf alle Nachkommen bezieht, während im Koran explizit darauf hingewiesen wird, dass die Verheißung nicht die „[[Frevel|Frevler]]“ (&amp;#039;&amp;#039;ẓālimūn&amp;#039;&amp;#039;) einbezieht.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Unterschied zur Abrahamserzählung im 1. Buch Mose liegt auch darin, dass Abraham besonders mit seinem Sohn [[Ismael]] verbunden ist und dieser gegenüber [[Isaak]] einen Vorrang hat. So wird er in Vers 127&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/127 Sure 2, Vers 127] auf www.corpuscoranicum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammen mit Abraham mit dem Bau des „Hauses“ (= der Kaaba) assoziiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vers 134&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/134 Sure 2, Vers 134] auf www.corpuscoranicum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und Vers 141&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/141 Sure 2, Vers 141] auf www.corpuscoranicum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; sind miteinander identisch. Sie betonen die Abgeschlossenheit der früheren Gemeinschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verse 142 bis 152 enthalten Ausführungen zur Änderung der [[Qibla|Gebetsrichtung]] zur Kaaba hin. Vers 158 erwähnt die zwei Hügel [[as-Safā und al-Marwa]], die hier als Kultsymbole Gottes bezeichnet werden. Die Verse 168–284 enthalten vornehmlich gesetzliche Bestimmungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Khoury: &amp;#039;&amp;#039;Der Koran: arabisch-deutsch. Übersetzung und wissenschaftlicher Kommentar. Band 1: Muḥammad, der Koran, Sure 1,1-2,74&amp;#039;&amp;#039;. 1990, S. 160f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vers 173 verbietet den Verzehr von Fleisch natürlich verendeter Tiere, von Blut und [[Schweinefleisch]] und von Fleisch von Tieren, bei deren Schlachtung jemand anderer als Allah angerufen wurde. In Vers 183 ist das Gebot des [[Fasten]]s enthalten sowie in Vers 185 der dafür vorgesehene Monat [[Ramadan]] festgelegt. Die Verse 285–286 beschreiben Glaubensinhalte und enthalten ein Schlussgebet.&amp;lt;ref&amp;gt;Khoury: &amp;#039;&amp;#039;Der Koran: arabisch-deutsch. Übersetzung und wissenschaftlicher Kommentar. Band 1: Muḥammad, der Koran, Sure 1,1-2,74&amp;#039;&amp;#039;. 1990, S. 161.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtstruktur ==&lt;br /&gt;
[[Angelika Neuwirth]] zählt Sure 2 zu den sekundär zusammengefügten Langen Suren, die „rein akkumulativ gewachsene Text-Massen“ sind, keine durchsichtigen Kompositionsschemata mehr aufweisen und als „Sammelkörbe für isolierte Versgruppen“ dienen. Allerdings gibt es auch bei diesen Suren Versuche, eine ihnen zugrundeliegende Struktur zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Angelika Neuwirth: „Vom Rezitationstext über die Liturgie zum Kanon: Zu Entstehung und Wiederauflösung der Surenkomposition im Verlauf der Entwicklung eines islamischen Kultus“ in Stefan Wild (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Quʼran as Text&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 1996. S. 69–105. Hier S. 98&amp;lt;/ref&amp;gt; Der muslimische Exeget [[Sayyid Qutb]] meint, dass es eine zweifache Achse gibt, die alle Themen der Suren miteinander vereint und deren zwei Hauptlinien sehr eng miteinander verflochten sind. Auf der einen Seite drehe sich die Sure um die Position der „Kinder Israels“ hinsichtlich der islamischen [[Daʿwa]] in Medina, ihre Aufnahme derselben und ihre Konfrontation mit seinem Gesandten und der entstehenden muslimischen Gemeinschaft, und auf der anderen Seite drehe sie sich um die Position der muslimischen Gemeinschaft zu Beginn ihrer Entstehung und ihre Vorbereitung darauf, die Verantwortung für die Daʿwa und die Stellvertreterschaft (&amp;#039;&amp;#039;ḫilāfa&amp;#039;&amp;#039;, siehe [[Kalif]]) auf Erden zu tragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Saiyid Quṭb: &amp;#039;&amp;#039;Fī ẓilāl al-Qurʾān&amp;#039;&amp;#039;. Dār aš-Šurūq, Kairo 1972. Bd. I, S. 28. [https://archive.org/details/ThilalQuran/delalquraan1/page/28/mode/1up Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bertram Schmitz hat versucht zu zeigen, dass es sich „trotz aller &amp;#039;Nebenthemen&amp;#039; und &amp;#039;Einschübe&amp;#039; letztlich bei der ganzen Sure um eine in sich geschlossene Sinneinheit“ und „einen für jene Zeit durchaus verständlichen durchgehenden Argumentationsgang“ handelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitz2010-220&amp;quot;&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ganze Sure ist nach den Ergebnissen seiner Analyse in der Weise angelegt, dass zunächst in abstrakter Form beschrieben wird, was anschließend in konkreter Form veranschaulicht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum“. 2010, S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschung zur Struktur und Kohärenz von Sure 2 tendiert grundsätzlich dazu, den Verlauf eines dominanten Themas in allen Textblöcken, aus denen die Sure besteht, nachzuzeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klar: “Through the Lens of the Adam Narrative: A Re-reading of Sūrat al-Baqara”. 2015, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einteilung nach A. A. Islāhī und Neal Robinson ===&lt;br /&gt;
Der pakistanische Gelehrte Amīn Ahsan Islāhī (gest. 1997) unterteilte die Sure in Einführung, vier Hauptteile und Schlussteil. Diese Unterteilung wurde von Neal Robinson im Wesentlichen übernommen, allerdings zieht er die Grenze zwischen dem dritten und vierten Abschnitt nicht hinter Vers 162, sondern Vers 152.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Unterteilung Islāhī&amp;lt;ref&amp;gt;Mustansir Mir: “The sura as a unity: A twentieth-century develolpment in Qur&amp;#039;anic exegesis” in G.R. Hawting und Abdul-Kadeer A. Shareef (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Approaches to the Qurʾān&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, London 1993. S. 215f.&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Unterteilung Robinson&amp;lt;ref&amp;gt;Robinson: &amp;#039;&amp;#039;Discovering the Quʾran: a contemporary approach to a veiled text&amp;#039;&amp;#039;. 2003, S. 203–223.&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Wesentliche Inhalte nach Zahniser&amp;lt;ref&amp;gt;Zahniser: “Major Transitions and Thematic Borders in Two Long Sūras: al-Baqara and al-Nisāʾ”. 2000, S. 28f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einführung (1–39) || Prolog (1–39) || Offenbarung, Glaube und Unglaube, Die Geschichte [[Adam im Islam|Adams]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ansprache an die Kinder Israels (40–121) || Kritik der Kinder Israels (40–121) || In dem mit „Ihr Kinder Israels!“ beginnenden Abschnitt werden die Juden und Christen Arabiens kritisiert, oft mit der „Metapher des schlechten Geschäftsabschlusses“, außerdem enthält er eine Sammlung kurzer Erzählungen über die Israeliten unter der Führung von Moses.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Das abrahamitische Erbe (122–162) || Das abrahamitische Erbe (122–152) || Aufruf an die Kinder Israels, sich mit der muslimischen Gemeinschaft um [[Abraham im Islam|Abraham]], den gemeinsamen Vorfahren der beiden Gemeinschaften, zu vereinen. Die [[Kaaba]] spielt dabei eine wichtige Rolle, ebenso wie die Änderung der [[Qibla]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die [[Scharia]] oder das Gesetz (163–242) || Gesetzgebung für die neue Nation (153–242) || Längster Abschnitt der Sure mit neuen Gesetzen für die neu gegründete Nation, die „mittlere Nation“ (&amp;#039;&amp;#039;umma wasaṭ&amp;#039;&amp;#039;) ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Befreiung der [[Kaaba]] (243–283) || Der Kampf zur Befreiung der Kaaba (243–283) || Der Prozess, der erforderlich ist, um die Kaaba als rituelles Zentrum der neuen Gemeinschaft zu befreien.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schlussteil (284–286) || Epilog (284–286) ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einteilung nach Raymond K. Farrin ===&lt;br /&gt;
Nach Raymond K. Farrin hat die Sure eine ringförmige Gesamtstruktur, sie ist also [[Chiasmus|chiastisch]] angeordnet. Die Ringform stellt sich für ihn folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A: Glaube versus Unglaube (1–20)&lt;br /&gt;
:B: Gottes Schöpfung; Sein umfassendes Wissen, hier bezüglich der Sünden von Adam und Eva (21–39)&lt;br /&gt;
::C: Moses verkündet den Kindern Israels das Gesetz (40–103)&lt;br /&gt;
:::D: Abraham wurde geprüft, [[Kaaba]] von Abraham und Ismael erbaut; Antworten an die [[Ahl al-kitāb]] (104–141)&lt;br /&gt;
::::E: Die Kaaba ist die neue [[Qibla]]; dies ist eine Prüfung des Glaubens; wetteifert im Tun des Guten (142–152)&lt;br /&gt;
:::D&amp;#039;: Muslime werden geprüft; die Kaaba, [[as-Safā und al-Marwa|Safā]] und [[Minā]], Antworten an [[Muschrik|Polytheisten]] (153–177)&lt;br /&gt;
::C&amp;#039;: Der Prophet verkündet den Muslimen das Gesetz (178–253)&lt;br /&gt;
:B&amp;#039;: Gottes Schöpfung; Sein umfassendes Wissen, hier bezüglich der Wohltätigkeit und der finanziellen Angelegenheiten (254–284)&lt;br /&gt;
A&amp;#039;: Glaube versus Unglaube (285–286)&amp;lt;ref&amp;gt;Farrin: “Surat al-Baqara: A Structural Analysis.” 2010, S. 19–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einteilung nach Nevin Reda El-Tahry ===&lt;br /&gt;
Nevin Reda El-Tahry verwendet formale, rhetorische und thematische Textmarkierungen, um die Sure in drei Abschnitte zu gliedern:&lt;br /&gt;
:1. Vers 1–39: Allgemeine Einführung&lt;br /&gt;
:2. Vers 40–123: Die Kinder Israels&lt;br /&gt;
:3. Vers 124–286: Die aufkommende muslimische Nation&lt;br /&gt;
::3.1. Vers 124–151: Abrahams Ursprünge&lt;br /&gt;
::3.2. Vers 152–242: Gesetzgebung für die neue Nation&lt;br /&gt;
::3.3. Vers 243–286: Prüfung des Glaubens&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reda88&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Redas Arbeit zeigt, dass zwei ihrer Abschnitte durch auffällige Wiederholungen von Versen begrenzt sind, die am Anfang und am Ende des jeweiligen Abschnitts stehen. Es geht um die Verse 47–48 und 122–123 einerseits, die den zweiten Abschnitt einschließen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reda88&amp;quot;&amp;gt;Reda El-Tahry: &amp;#039;&amp;#039;Textual Integrity and Coherence in the Qur&amp;#039;an: Repetition and Narrative Structure in Surat al-Baqara&amp;#039;&amp;#039;. 2010, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Verse 129 und 151, die den Abschnitt 3:1 einschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reda El-Tahry: &amp;#039;&amp;#039;Textual Integrity and Coherence in the Qur&amp;#039;an: Repetition and Narrative Structure in Surat al-Baqara&amp;#039;&amp;#039;. 2010, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reda hebt in ihrer Analyse der Sure die Wiederholung der Idee von [[Erwählung]], Unterweisung und Prüfung hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Reda El-Tahry: &amp;#039;&amp;#039;Textual Integrity and Coherence in the Qur&amp;#039;an: Repetition and Narrative Structure in Surat al-Baqara&amp;#039;&amp;#039;. 2010, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Abschnitt 1. wird [[Adam im Islam|Adam]] zum Stellvertreter Gottes auf Erden gewählt und anschließend unterwiesen und geprüft, in Abschnitt 2. werden die Kinder Israels erwählt, erhalten den Bund und andere Anweisungen und werden wiederholt geprüft; in Abschnitt 3 schließlich wird [[Abraham im Islam|Abraham]] unterwiesen, geprüft und erwählt, indem er zum Führer der Menschheit wird, was die Erwählung der muslimischen Gemeinschaft [[Typologie (Bibel)|präfiguriert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klar: “Through the Lens of the Adam Narrative: A Re-reading of Sūrat al-Baqara”. 2015, S. 28f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Raymond K. Farrin: “Surat al-Baqara: A Structural Analysis.” in &amp;#039;&amp;#039;Muslim World&amp;#039;&amp;#039; 100 (2010) 17–32.&lt;br /&gt;
* Abraham Isaac Katsh: &amp;#039;&amp;#039;Judaism in Islām, Biblical and Talmudic Backgrounds of the Koran and Its Commentaries: Suras II and III.&amp;#039;&amp;#039; New York University Press, Philadelphia. 1954. S. 1–188.&lt;br /&gt;
* [[Adel Theodor Khoury]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Koran: arabisch-deutsch. Übersetzung und wissenschaftlicher Kommentar. Band 1: Muḥammad, der Koran, Sure 1,1-2,74&amp;#039;&amp;#039;, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1990. S. 159–167.&lt;br /&gt;
* Marianna Klar: “Through the Lens of the Adam Narrative: A Re-reading of Sūrat al-Baqara” in &amp;#039;&amp;#039;Journal of Qur’anic Studies&amp;#039;&amp;#039; 17/2 (2015) 24–46.&lt;br /&gt;
* Marianna Klar: “Text-Critical Approaches to Sura Structure: Combining Synchronicity with Diachronicity in Sūrat al-Baqara. Part One.” in &amp;#039;&amp;#039;Journal of Qur’anic Studies&amp;#039;&amp;#039; 19/1 (2017) 1–40.&lt;br /&gt;
* Marianna Klar: “Text-Critical Approaches to Sura Structure: Combining Synchronicity with Diachronicity in Sūrat al-Baqara. Part Two.” in &amp;#039;&amp;#039;Journal of Qur’anic Studies&amp;#039;&amp;#039; 19/2 (2017) 64–107.&lt;br /&gt;
* Joseph E. Lowry, “Law, Structure, and Meaning in Sūrat al-Baqarah” in &amp;#039;&amp;#039;Journal of the International Qur’anic Studies Association&amp;#039;&amp;#039; 2 (2017) 111–148.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Nöldeke]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Qorans. Erster Teil: Über den Ursprung des Qorans&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, bearbeitet von [[Friedrich Schwally]]. Dietrich, Leipzig 1909. S. 173–185. [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:3:5-14564/fragment/page=00000195 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Nevin Reda El-Tahry: &amp;#039;&amp;#039;Textual Integrity and Coherence in the Qur&amp;#039;an: Repetition and Narrative Structure in Surat al-Baqara&amp;#039;&amp;#039;. PhD Dissertation, Universität Toronto 2010. [https://utoronto.scholaris.ca/items/e05d2a92-f2fb-4bef-86d2-7f99c071e571 Link zum Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Nevin Reda: &amp;#039;&amp;#039;The al-Baqara Crescendo: Understanding the Qur’an’s Style, Narrative Structure, and Running Themes&amp;#039;&amp;#039;. McGill-Queen’s University Press, Montreal 2017.&lt;br /&gt;
* Neal Robinson: &amp;#039;&amp;#039;Discovering the Quʾran: a contemporary approach to a veiled text&amp;#039;&amp;#039;. Georgetown University Press, Washington D.C. 2003. S. 201–223.&lt;br /&gt;
* Bertram Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Der Koran: Sure 2 „Die Kuh“: ein religionshistorischer Kommentar&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart, 2009.&lt;br /&gt;
* Bertram Schmitz: „Das Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum als Grundlage des Entstehungsprozesses des Islams in der Interpretation von Vers 124 bis 141 der zweiten Sure“ in Tilman Nagel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Koran und sein religiöses und kulturelles Umfeld&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München, 2010. S. 217–238. [http://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/kolloquien_pdf/Kolloquien72.pdf Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Hasan Shafie: “Theological Principles in the Qur’an: Sūrat al-Baqara as a Model”. in &amp;#039;&amp;#039;Journal of Qur’anic Studies&amp;#039;&amp;#039; 13/1 (2011) 139–155.&lt;br /&gt;
* Nicolai Sinai: &amp;#039;&amp;#039;The Qurʾan: A Historical-Critical Introduction.&amp;#039;&amp;#039; Edinburg University Press, Edinburgh 2017. S. 97–104.&lt;br /&gt;
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* A.H. Mathias Zahniser: “Major Transitions and Thematic Borders in Two Long Sūras: al-Baqara and al-Nisāʾ”, in Issa J. Boullata (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Religious Structures of Religious Meaning in the Qurʾān&amp;#039;&amp;#039; Curzon, Richmond 2000. S. 26–55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sure|2|[[Al-Fātiha|al-Fatiha]]|[[Āl ʿImrān]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4221036-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Sure|Baqara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PaFra</name></author>
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