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	<title>Akustisch evozierte Potentiale - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:42:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akustisch_evozierte_Potentiale&amp;diff=401310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Link auf Begriffsklärungsseite entfernt: Es ist hier keine der dort genannten Bedeutungen so richtig gemeint</title>
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		<updated>2023-12-07T10:56:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Begriffsklärungsseite entfernt: Es ist hier keine der dort genannten Bedeutungen so richtig gemeint&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;akustisch evoziertes Potential (AEP)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man im medizinischen Sinn eine Veränderung des [[Elektroenzephalografie|Elektroenzephalogramms (EEG)]], die durch ein Schallereignis hervorgerufen („evoziert“) wird. Physikalisch sind AEPe Potentialdifferenzen zwischen verschiedenen Ableitelektroden an der Kopfhaut, deren Zeitverlauf für die jeweilige Messsituation ein typisches Muster aufweist, das durch Erkrankungen verändert werden kann. Das auslösende Schallereignis wird „Stimulus“ genannt und synchronisiert die im Allgemeinen asynchrone Aktivität von Innenohr („[[Hörschnecke]]“), [[Hörbahn]] und primärem [[Auditiver Cortex|Hörzentrum]] / [[Hirnrinde]]. Der akustische Stimulus wird dem Probanden über Kopfhörer oder Lautsprecher präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AEP sind eine Untergruppe der [[Evozierte Potentiale|evozierten Potentiale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ableitung, Elektrodenposition ==&lt;br /&gt;
Die stärksten AEP erhält man, wenn das aktive Gewebe von der [[Hörschnecke]] bis zum [[Auditiver Cortex|auditorischen Cortex]] sich zwischen den Ableitungselektroden befindet. Typischerweise wird eine Elektrode direkt auf dem Kopf („Vertex“, Cz im [[10-20-System]]) und eine hinter dem rechten oder linken Ohr („Mastoid“, A1/A2) platziert. Eine dritte Elektrode wird als Referenz genutzt („[[Masse (Elektronik)|Masse]]“) und meist auf der Stirn oder auf dem Nacken befestigt. Aufgrund der geringen Signalstärke der AEP wird die Messung mehrfach wiederholt und die gemessenen Signale werden [[Signalmittelung|gemittelt]], wodurch zufällige Störungen verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergruppen der AEP ==&lt;br /&gt;
AEP lassen sich ab Stimulusbeginn mit unterschiedlichen Messbedingungen für eine Dauer von 1000 ms messen. Sie werden in vier Intervalle eingeteilt&amp;lt;ref&amp;gt;Picton TW, Hillyard SA, Krausz HI, Galambos R: Human auditory evoked potentials. I. Evaluation of components Electroenceph Clin Neurophysiol 36: 179-190 (1974)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
# 0–10 ms [[frühe akustisch evozierte Potentiale]] (FAEP)&lt;br /&gt;
# 10–100 ms [[mittlere akustisch evozierte Potentiale]] (MAEP)&lt;br /&gt;
# 100–300 ms [[späte akustisch evozierte Potentiale]] (SAEP)&lt;br /&gt;
# &amp;gt;300 ms [[sehr späte akustisch evozierte Potentiale]] (SSAEP)&lt;br /&gt;
In jedem Intervall wird eine typische Abfolge von Maxima und Minima beschrieben, „Wellen“ genannt. Die Zeit zwischen dem Stimulus und den typischen Wellen heißt Latenz, der Signalhub zwischen Wellenmaximum und -minimum wird [[Amplitude]] genannt. Aus klinischer Gewohnheit werden die FAEP invertiert zu den anderen AEP-Komponenten (MAEP, SAEP, SSAEP) aufgetragen (positive Signalkomponenten weisen bei den FAEP nach unten). Sowohl in der HNO-Heilkunde, der [[Pädaudiologie]], als auch in der Neurologie spielen die BERA bzw. FAEP die größte Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=James W. Hall&lt;br /&gt;
 | Titel=New Handbook of Auditory Evoked Potentials&lt;br /&gt;
 | Verlag=Pearson&lt;br /&gt;
 | Ort=Boston, Mass.&lt;br /&gt;
 | Jahr=2006&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-0-205-36104-5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Akutisch Evozierte Potentiale}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in Phoniatrie und Pädaudiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurophysiologisches Potenzial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hören]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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