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	<title>Aktivkohle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T14:47:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aktivkohle&amp;diff=41682&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boonekamp: Bilder skalierbar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aktivkohle&amp;diff=41682&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-15T12:26:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bilder skalierbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ActivatedCharcoalPowder BrightField.jpg|mini|220px|[[Hellfeldmikroskopie]] granulierter Aktivkohle. Die brüchige Struktur der Kohlepartikel deutet auf die enorme Größe der Oberfläche hin. Jedes Partikel auf dem Bild mit einem Durchmesser von etwa 0,1&amp;amp;nbsp;mm hat eine Oberfläche von mehreren Quadratzentimetern.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Activated Charcoal.jpg|mini|[[Rasterelektronenmikroskop]]ie eines Aktivkohlepellets]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aktivkohle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A-Kohle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;medizinische Kohle&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carbo medicinalis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/carbo-medicinalis-vegetabilis/1494 |titel=Carbo medicinalis vegetabilis |abruf=2020-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) genannt, ist poröser, feinkörniger [[Kohlenstoff]] mit großer [[Innere Oberfläche|innerer Oberfläche]], der als [[Adsorption]]smittel unter anderem in [[Chemie]], [[Medizin]], [[Trinkwasseraufbereitung]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://waterquality.cce.cornell.edu/publications/CCEWQ-03-ActivatedCarbonWtrTrt.pdf Activated Carbon Treatment of Drinking Water], 3. Dezember 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Abwasserbehandlung]] sowie [[Lüftung]]s- und [[Klimatechnik]] eingesetzt wird. Aktivkohle kommt granuliert oder gepresst in Tablettenform (Kohlekompretten) zum Einsatz. Ebenso dient sie als Trägermaterial von [[Katalysator]]en für die [[heterogene Katalyse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Aktivkohle ist [[brennbar]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Carl Roth|X865|Name=Aktivkohle  p.a.,  Pulver|Abruf=2019-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und besteht überwiegend aus Kohlenstoff (meist &amp;gt;&amp;amp;nbsp;90 %) mit hoch[[Porosität|poröser]] Struktur. Die Poren sind offenporig und wie bei einem [[Badeschwamm|Schwamm]] untereinander verbunden. Die innere Oberfläche beträgt zwischen 300&amp;amp;nbsp;und 2000&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/g Kohle, damit entspricht die innere Oberfläche von vier Gramm Aktivkohle ungefähr der Fläche eines [[Fußballfeld]]es. Die [[Dichte]] von Aktivkohle liegt im Bereich von 0,2&amp;amp;nbsp;bis 0,6&amp;amp;nbsp;g/cm³.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Porengröße und die Porengrößenverteilung teilt man in vier Größenordnungen ein: Submikroporen (&amp;lt;&amp;amp;nbsp;0,4&amp;amp;nbsp;nm), Mikroporen (0,1 bis 2&amp;amp;nbsp;nm), Mesoporen (auch Übergangsporen genannt, 2 bis 50&amp;amp;nbsp;nm) und Makroporen (&amp;gt;&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;nm).&amp;lt;ref&amp;gt;Produktinformation, Broschüre der Firma [[Lurgi]]; &amp;#039;&amp;#039;T 1158/2.81&amp;#039;&amp;#039;; S.&amp;amp;nbsp;3, 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Makro- und Mesoporen sind die Zugangswege für Gase oder Flüssigkeiten in das Innere der Kohlen und wesentlich an Diffusions- und Stofftransportvorgängen in tieferliegende Bereiche des Korns beteiligt. Der überwiegende Anteil der Adsorption erfolgt an der Oberfläche der Mikroporen. Die Größe dieses Bereiches bestimmt die wirksame Oberfläche und damit die Adsorptionseigenschaften einer Kohle. Die Größe der inneren Oberfläche im Verhältnis zum Volumen einer Aktivkohle zeigen die nachfolgenden Daten. Bei einem Würfel mit einer Kantenlänge von 1&amp;amp;nbsp;cm übersteigt die innere Oberfläche die äußere um mehr als den Faktor 100.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich steigt die Adsorbierbarkeit einer Verbindung mit&lt;br /&gt;
* steigendem Molekülgewicht&lt;br /&gt;
* steigender Anzahl funktioneller Gruppen wie Doppelbindungen oder Halogenliganden&lt;br /&gt;
*  steigender [[Polarisierbarkeit]] des Moleküls.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.chemviron.eu/products/activated-carbon/|titel=Was ist Adsorption?|autor=|hrsg=Chemviron Carbon|werk=|datum=|sprache=|abruf=2017-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Iodzahl ===&lt;br /&gt;
Ein häufig genutztes Maß für die Adsorptionsleistung einer Aktivkohle, auch Aktivität genannt, ist die [[Iodzahl]]. Diese Kenngröße wird auch in anderen Bereichen der Chemie genutzt, beispielsweise bei der Charakterisierung von Fetten. Allgemein gibt die Iodzahl die Masse an Iod (I&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) an, die durch eine Probemasse chemisch gebunden werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kennzahl für die Aktivität einer Aktivkohle, entspricht die Iodzahl der adsorbierten Iodmasse in Milligramm pro Gramm Aktivkohle (mg I&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;  /g Aktivkohle). Die Angabe erfolgt in der Regel [[dimensionslose Größe|dimensionslos]], das heißt nur als Zahlenwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivkohle, die zur Behandlung von wässrigen Lösungen und Wasser eingesetzt wird, hat in unverbrauchtem Zustand häufig eine Iodzahl im Bereich IZ = 600–1100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Melassezahl ===&lt;br /&gt;
Andere Aktivkohletypen sind effizienter, um größere Moleküle zu adsorbieren. Die Melassezahl zeigt die Effizienz der Adsorption von größeren Molekülen an. Eine hohe Melassezahl entspricht einer hohen Adsorption von größeren Molekülen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerbstoff ===&lt;br /&gt;
Gerbstoffe sind eine Mischung aus großen und mittleren Molekülen. Aktivkohle in Kombination mit Makro- und Mesoporen adsorbieren Gerbstoffe. Die Leistungsfähigkeit der Adsorption von Gerbstoffen wird mit Teile pro Million (parts per million) gemessen. Die aufgezeichneten Werte bewegen sich zwischen 200&amp;amp;nbsp;ppm–362&amp;amp;nbsp;ppm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entchlorung / Dechlorierung ===&lt;br /&gt;
Aktivkohle kann auch zur Dechlorierung beitragen. Dabei gilt die Halbwertszeit für Dechlorierung als entscheidende Messzahl. Diese misst die Effizienz von Aktivkohle Chlor zu entfernen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abriebzahl ===&lt;br /&gt;
Die Abriebzahl misst die Widerstandsfähigkeit der Aktivkohle gegen Abnutzung. Hier gibt es große Unterschiede zwischen verschiedenen Aktivkohletypen. Maßgeblich wird die Abriebzahl vom ursprünglichen Rohmaterial und der Aktivierung beeinflusst.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korngrößenverteilung ===&lt;br /&gt;
Je feiner die Partikel sind, desto besser ist der Zugang auf die Oberfläche und desto schneller wird adsorbiert. Eine gute Evaluation der [[Korngröße]] kann zu signifikant besseren Resultaten der Adsorptionsleistung führen. Für eine Adsorption von Mineralien wie Gold sollte die [[Partikelgrößenverteilung|Partikelgröße]] zwischen 1,4 und 3,35&amp;amp;nbsp;mm liegen. Partikel unter 1&amp;amp;nbsp;mm würden für den Auswaschprozess nicht mehr genügen. Bei diesem Prozess werden die Mineralien von der Aktivkohle abgetragen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Activated Carbon.jpg|mini|Aktivkohle]]&lt;br /&gt;
Aktivkohle wird aus pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder [[Petrochemie|petrochemischen]] Stoffen wie [[Braunkohle|Braun]]-, [[Steinkohle]] oder verschiedenen [[Kunststoff]]en hergestellt. Bei der [[Wasserstoffherstellung]] mittels des [[Kværner-Verfahren]]s fällt Aktivkohle als Nebenprodukt an. Aktivkohle aus Ausgangsmaterialien wie [[Holz]], [[Torf]], [[Kokosfaser]] und Nussschalen wird auch als [[Pflanzenkohle]] bezeichnet. Als [[Tierkohle]], [[Latein|lat]]. &amp;#039;&amp;#039;carbo animalis,&amp;#039;&amp;#039; wird Aktivkohle bezeichnet, die aus tierischem Blut (Blutkohle) oder Knochen (Knochenkohle) hergestellt wird. Mit &amp;#039;&amp;#039;Zuckerkohle&amp;#039;&amp;#039; wird eine Aktivkohle bezeichnet, die aus [[Glucose]] oder einem anderen [[Zucker]] als Ausgangsprodukt hergestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Volker Wiskamp | Titel=Anorganische Chemie | TitelErg=Ein praxisbezogenes Lehrbuch | Verlag=Thun | Ort=Frankfurt am Main | Datum=1996 | ISBN=978-3-8171-1514-3 | Seiten=107}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung und Aktivierung sind zwei Verfahren anwendbar:&amp;lt;ref&amp;gt;Produktinformation, Broschüre der Fa. Lurgi; &amp;#039;&amp;#039;T 1158/2.81&amp;#039;&amp;#039;; S.&amp;amp;nbsp;7, 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die Gasaktivierung und&lt;br /&gt;
* die chemische Aktivierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Herstellung mit &amp;#039;&amp;#039;chemischer Aktivierung&amp;#039;&amp;#039; wird ein Gemisch von unverkohltem Ausgangsmaterial mit Chemikalien behandelt. Dies geschieht im Allgemeinen durch Verwendung mit [[Dehydratisierung (Chemie)|Dehydratisierungsmitteln]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Zinkchlorid]] oder [[Phosphorsäure]]) bei 500–900&amp;amp;nbsp;°C. Ein anderes Verfahren ist die [[Pyrolyse|trockene Destillation]] ([[Verkokung]]), bei der das Material in einer sauerstofffreien Atmosphäre erhitzt und flüchtige Bestandteile bei Temperaturen um die 800&amp;amp;nbsp;°C ausgetrieben werden. Die so erhaltene Rohaktivkohle wird anschließend [[Oxidation|oxidativ]] aktiviert bei 700–1000&amp;amp;nbsp;°C mit Wasserdampf oder Kohlendioxid, zum Teil auch mit Luft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-01-01229|Name=Aktivkohle|Abruf=2014-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser [[Aktivierung (Chemie)|Aktivierung]] wird ein Teil des Kohlenstoffs nach dem [[Wassergas]]verfahren in [[Kohlenstoffmonoxid]] umgewandelt, wodurch zusätzliche Poren entstehen und die Oberfläche der Kohle vergrößert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Holleman-Wiberg|Auflage=101.|Startseite=?}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einige Verwendungszwecke wird die Aktivkohle mit weiteren Chemikalien behandelt (imprägniert), um die Abscheidewirkung zu verbessern. Filterkohle für Atemfilter in [[Gasmaske]]n wird mit [[Metallsalz]]en belegt, was die Abscheidewirkung für viele chemische Giftstoffe verbessert. Aktivkohle mit einer [[Silber]]belegung ist für die Trinkwasserfilterung besonders gut geeignet. Eine Verkeimung dieser Filter im Betrieb wird durch das Silber weitgehend unterdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgebiete ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Water Filtration Systems.png|mini|Ein Wasserfilter: Aktivkohle bildet die 4. Schicht von unten|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
=== Reinigung von Flüssigkeiten und Gasen ===&lt;br /&gt;
Aktivkohle wird in erster Linie als Adsorptionsmittel zur Entfernung unerwünschter Farb-, Geschmacks- und Geruchsstoffe aus Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten eingesetzt. Ein großer Vorteil von Aktivkohlen besteht in ihrer thermischen Reaktivierbarkeit. Eine biologische Reaktivierung ist bei zur Abwasserreinigung eingesetzter Aktivkohle auch möglich.&amp;lt;ref name =&amp;quot;Thomanetz432–441&amp;quot;&amp;gt;Erwin Thomanetz, Dieter Bardtke und Ellen Köhler; In: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung zur Entfärbung von kommunalem Abwasser mittels biologisch sich regenerierender Aktivkohle.&amp;#039;&amp;#039; gwt Wasser Abwasser, 128, Heft 8, 1987, S.&amp;amp;nbsp;432–441.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich findet Aktivkohle Verwendung in Form von Granulaten (GAK), als Pulver (PAK) oder in [[pellet]]ierter Form. Auch Gewebe aus Aktivkohle sind auf dem Markt erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aktivkohle in Zahnpasta Dontodent.jpg|mini|Zahnpasta mit Aktivkohle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Aktivkohle werden zum Beispiel entfernt:&lt;br /&gt;
* [[Chlor]], [[Ozon]] und andere geschmacks- und geruchsstörende Stoffe sowie [[Bakterien]] aus Wasser, Süßungsmitteln, [[Glycerin]] und chemischen Flüssigkeiten&lt;br /&gt;
* farbgebende Stoffe und Störstoffe aus flüssigen Strömen in der chemischen- oder Nahrungsmittelindustrie&lt;br /&gt;
* Giftstoffe aus der Luft (Filter bei [[Atemschutzmaske]]n, Belüftungsanlagen von [[Panzer]]n und Schutzräumen, Abluft bei Produktionsanlagen)&lt;br /&gt;
* [[Entstickung]] von Rauchgasen aus Glasschmelzöfen, Abfallverbrennungsanlagen und sonstigen Abgasen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url = https://www.carbotech.de/anwendungsgebiete/luft-und-gasreinigung/#abgas | titel = Abluftreinigung | hrsg = CarboTech AC GmbH | abruf = 2016-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Uranhexafluorid]] aus der Luft in der [[Kernenergie|Kerntechnik]] (Brennstoffherstellung)&lt;br /&gt;
* [[Motorenbenzin|Benzindämpfe]] aus der Abluft von Tankanlagen&lt;br /&gt;
* [[Chlorkohlenwasserstoffe]] aus Abluft und Abgasen z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Chemische Reinigung|chemischen Reinigungen]]&lt;br /&gt;
* [[Teer]] aus dem Zigarettenrauch in Zigarettenfiltern&lt;br /&gt;
* unerwünschte Aromastoffe aus [[Wodka]] und anderen Spirituosen&lt;br /&gt;
* unerwünschte Farbstoffe aus weißem [[Rum]] und anderen Spirituosen&lt;br /&gt;
* Schweißgeruch in Schuhen (durch aktivkohlehaltige Einlagen)&lt;br /&gt;
* Gärungsnebenprodukte wie [[Fuselöle]] und [[Ester]] aus Bier&lt;br /&gt;
* Schadstoffe in Aquarien- und Teichfiltern&lt;br /&gt;
* störende [[Geruch|Gerüche]] aus der [[Abluft]] von [[Lüftungsanlage|Raumlüftungen]]&lt;br /&gt;
* Narkosegase aus der ausgeatmeten Luft sedierter Patienten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Abfallmanager Medizin |url=https://www.abfallmanager-medizin.de/abfall-abc/umgang-mit-narkosegasen/ |titel=Umgang mit Narkosegasen |abruf=17. Juli 2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Feinstaub]], [[Pollen]] und Gerüche in der Zuluft von Fahrzeugen (siehe [[Kabinenluftfilter]])&lt;br /&gt;
* Verfärbungen von Zähnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Trinkwasseraufbereitung]] bedient sich der Adsorption an Aktivkohle zur Reinigung von Rohwasser. Dabei werden Geruchs- und Geschmackstoffe und ebenso [[Spurenstoff]]e wie [[Pestizide]], aus dem Wasser großteils beseitigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Abwasserreinigung werden Aktivkohlen verwendet, um adsorbierbare, gelöste Abwasserinhaltstoffe (z.&amp;amp;nbsp;B. Spurenstoffe) in der so genannten [[Vierte Reinigungsstufe#Aktivkohle|Vierten Reinigungsstufe]] aus dem Wasser zu adsorbieren. Bei Verwendung pulverförmiger Aktivkohle mit besonders hoher spezifischer Adsorptionsoberfläche wird die beladene Kohle über den [[Klärschlamm]] wieder ausgetragen und in der Regel thermisch mit entsorgt. Jedoch ist für die in der Wasserphase verbleibende Feinfraktion eine zusätzliche [[Nachklärbecken#Nachgeschaltete Anlagen|Filtrationsstufe]] notwendig. Bei granulierter Aktivkohle ist diese Stufe nicht nötig. Zudem kann die gröbere Kohle thermisch reaktiviert werden. Durch die Novellierung der kommunalen Abwasserrichtlinie 91/271/EWG von 1991 im November 2024 wird die Aktivkohlefiltration, sowie die Behandlung mit [[Ozon#Abwasser|Ozon]], zunehmend bei Kläranlagen ab einer bestimmten Größenordnung installiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2024/11/05/urban-wastewater-council-adopts-new-rules-for-more-efficient-treatment/ Kommunales Abwasser: Rat verabschiedet neue Vorschriften für eine effizientere Behandlung, 5. November 2024], abgerufen am 20. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kohle kann auch zur Reinigung von Teilströmen in der Industrie eingesetzt werden, wobei das Ziel verfolgt werden kann, Reststoffe zurückzugewinnen. Abwässer aus Textilfärbereien enthalten Farbstoffe, die häufig nur durch Adsorption mit Aktivkohle entfernt werden können. Dies kann wirtschaftlich mit biologisch regenerierter Aktivkohle durchgeführt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomanetz432–441&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere bedeutende Anwendung für Aktivkohle liegt in den [[Kabinenluftfilter]]n für die Automobilindustrie. Seit Mitte der 1990er Jahre wird diese Filterklasse in [[Klimaanlage]]n eingesetzt. Die sogenannten Kombifilter (das ist eine spezifische Kabinenluftfilterklasse) beinhalten eine Schicht Aktivkohle, welche schädliche Gase aus der Luft herausfiltriert und somit die Passagiere vor diesen Schadstoffen schützt. Für diese Anwendung werden jährlich weltweit mehr als 5000&amp;amp;nbsp;Tonnen Aktivkohle verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Aktivkohle ausgestattete Luftfilter werden auch in Krankenhäusern für die [[Anästhesie]] eingesetzt. Die in den Filtern enthaltende Aktivkohle bindet die ausgeatmeten [[Flüchtige organische Verbindungen|volatilen]] Anästhetika und schützt damit Patienten, OP-Team und Umwelt. Die aufgefangenen Narkosegase können aufbereitet und erneut für die Narkose verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephanie Snyder-Ramos und Annegret Dickhoff |url=https://www.klikkrankenhaus.de/fileadmin/user_upload/Fact-Sheet_Narkosegase_und_Klimaschutz_Update.pdf |titel=Fact-Sheet - Klimaschutz und Narkosegase |hrsg=Bund e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2022 |abruf=17. Juli 2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch können Krankenhäuser einen Teil ihrer Emissionen einsparen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helios Kliniken |url=https://www.helios-gesundheit.de/unternehmen/aktuelles/pressemitteilungen/detail/news/narkose/ |titel=Recycling von Narkosegasen reduziert CO2 Emissionen um rund 1.100 Tonnen pro Jahr |datum=19.05.2023 |abruf=18.07.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – laut Bundesärztekammer ein wichtiges Handlungsfeld für die Klimaneutralität im Gesundheitswesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arbeitsgruppe &amp;quot;Klimawandel&amp;quot; der Bundesärztekammer |url=https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Klimawandel/Handlungsfelder_im_Krankenhaus_zur_Klimaneutralitaet.pdf |titel=Handlungsfelder im Krankenhaus zur Klimaneutralität |abruf=18.07.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Abluftstrecken von [[Kernkraftwerk]]en werden Aktivkohlefilter als Verzögerungsstrecken für kurzlebige [[radioaktiv]]e Edelgase verwendet. Die [[Edelgas]]e durchlaufen – bedingt durch temporäre [[Adsorption]] – die Filterstrecken deutlich langsamer als der Rest der Abluft. Durch den radioaktiven Zerfall wird dabei die Menge der radioaktiven Edelgase in der Abluft erheblich vermindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre hohe [[Adsorptionskapazität]] lässt sich Aktivkohle auch in [[Vakuumpumpe#Sorptionspumpe|Sorptionspumpen]] zur Erzeugung von [[Vakuum|Vakua]] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivkohle weist nur eine eingeschränkte Beladbarkeit auf. Eine Regeneration erfolgt meist durch Erhitzen auf mehrere hundert Grad Celsius. Dabei verdampft zum einen ein Teil der Beladung (z.&amp;amp;nbsp;B. organische Lösemittel), ein anderer Teil kann auch verkoken, dann muss die Aktivkohle wie bei der Herstellung wieder mit Wasserdampf reaktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thermische Reaktivierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reactivation Furnace Feluy Belgium.jpg|mini|Weltgrößte Reaktivierungsanlage in [[Seneffe|Feluy]], Belgien]]&lt;br /&gt;
Gesättigte Aktivkohle kann mittels eines thermischen Prozesses bei hohen Temperaturen (bis zu 900&amp;amp;nbsp;°C) zum Beispiel in [[Drehrohröfen]] oder Mehretagenöfen reaktiviert werden. Bedingt durch moderne und intensive [[Rauchgasreinigung]] kann gesättigte Aktivkohle aus unterschiedlichsten Anwendungen recycelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der komplette Reaktivierungsprozess besteht aus folgenden Schritten:&lt;br /&gt;
# Trocknung des Materials bis zu +105&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
# Verdampfung der adsorbierten flüchtigen Komponenten bis +300&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
# Zerfall der adsorbierten nicht flüchtigen Komponenten in kleinere Moleküle bei bis zu +600&amp;amp;nbsp;°C, die in der Ofenatmosphäre durch [[Pyrolyse]] zu amorphem [[Kohlenstoff]] auf der inneren Oberfläche abgebaut werden.&lt;br /&gt;
# Vergasung von [[Amorphes Material|amorphem]] Kohlenstoff mittels [[Wasserdampf]] über 800&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Reaktion des amorphen Kohlenstoffes mit Wasserdampf bei hohen Temperaturen zu [[Kohlenstoffmonoxid]] (CO) und abschließend zu [[Kohlenstoffdioxid]] (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) werden Mikroporen geschaffen, welche die große spezifische Oberfläche bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{C\ +\ H_2O\ \longrightarrow\ H_2\ +\ CO}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der sinnvollen Nutzung von natürlichen Rohstoffen durch Reaktivierung wird eine Reduzierung der [[CO2-Emission|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission]] um den [[Multiplikation #Namensgebung|Faktor]] 5 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Anwendung ===&lt;br /&gt;
In der Medizin wird Aktivkohle vor allem dafür benutzt, [[Gift]]stoffe aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen. Bei harmlosen Durchfallerkrankungen, z.&amp;amp;nbsp;B. Magen-Darm-Grippe ([[Gastroenteritis]]), werden üblicherweise Kohlekompretten benutzt. Bei Vergiftungsnotfällen wird Aktivkohle in größerer Menge benutzt, um [[Peroral|oral]] aufgenommene Gifte, die sich im [[Verdauungstrakt]] befinden oder einem [[Enterohepatischer Kreislauf|enterohepatischen Kreislauf]] unterliegen, aus dem Organismus zu entfernen. Die Dosierung ist in solchen Fällen 0,5 bis 1&amp;amp;nbsp;g Kohle pro Kilogramm Körpergewicht bei einem erwachsenen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Darmregulans wird auch nicht aktivierte Holzkohle, etwa [[Eucarbon#Wirkstoffe und Wirkmechanismus|nicht aktivierte Birkenkohle]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Detlef Riedel |Titel=Kohle ist nicht gleich Kohle |Sammelwerk=[[Praxis der Naturwissenschaften – Chemie in der Schule]] |Band=58 |Nummer=1 |Datum=2009 |Seiten=6-9 |Online=https://gvst.de/wp-content/uploads/2019/04/Kohleheft.pdf}} {{Internetquelle |autor=Detlef Riedel |url=https://gvst.de/wp-content/uploads/2019/04/Kohleheft.pdf |titel=Kohle ist nicht gleich Kohle |werk=www.gvst.de |hrsg= |datum=2009 |format=PDF |abruf=2023-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung als Träger für Katalysatoren ===&lt;br /&gt;
In der Chemie werden Katalysatoren auf der Basis von Aktivkohle verwendet. Dabei dient die Aktivkohle als Träger von Übergangsmetallen, beispielsweise [[Palladium]], [[Platin]] oder [[Rhodium]]. Ein typischer Einsatzbereich dieser Katalysatoren ist die katalytische [[Hydrierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung als Elektrode ===&lt;br /&gt;
Aktivkohle wird als [[Elektrode]]nmaterial in [[Superkondensator]]en verwendet. Aufgrund der extrem großen Oberfläche dieser Elektroden können dabei sehr hohe Kapazitäten erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Vegetabilis}} Verwendung als Lebensmittelfarbstoff ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AktivkohleZahnpasta.jpg|alternativtext=|mini|Aktivkohle kann ein Inhaltsstoff in Zahnpasta sein.]]&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde medizinische Kohle durch die [[Farbstoff-Verordnung]] ab 1959 als &amp;#039;&amp;#039;Carbo medicinalis&amp;#039;&amp;#039; für die Verwendung als [[Lebensmittelfarbstoff]] zugelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGBl1959&amp;quot; /&amp;gt; Zur Übernahme der &amp;#039;&amp;#039;[[Richtlinie des Rats zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für färbende Stoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen]]&amp;#039;&amp;#039; in nationales Recht wurde die Farbstoff-Verordnung 1966 angepasst und für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carbo medicinalis vegetabilis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die E-Nummer {{E-Nummer|153|Abruf=2022-02-12}} aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGBl1966&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1978 wurde die Verwendung in Deutschland durch die [[Zusatzstoff-Zulassungsverordnung]] geregelt. Durch die [[Verordnung (EG) Nr. 1333/2008]], die am 20. Januar 2009 in Kraft trat, ist die Verwendung von &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenkohle&amp;#039;&amp;#039; als [[Lebensmittelzusatzstoff]] im ganzen [[Europäischer Wirtschaftsraum|EWR]] einheitlich geregelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO2008/1333&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|2012|231|titel=der Kommission vom 9. März 2012 mit Spezifikationen für die in den Anhängen II und III der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Carbo medicinalis kann dabei ohne Mengenbegrenzung zugegeben werden ([[quantum satis]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO2008/1333&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E&amp;amp;nbsp;153 ist zusammen mit anderen Farbstoffen, wie [[Riboflavin]]e, [[Zuckercouleur]] oder [[Carotin]] in Gruppe II (&amp;#039;&amp;#039;Lebensmittelfarbstoffe ohne Höchstmengenbeschränkung&amp;#039;&amp;#039;) einsortiert und kommt in Fruchtsaftkonzentraten, Gelees, Marmeladen, Süßwaren und in schwarzen Wachsüberzügen bei Käse zum Einsatz. Als Lebensmittelzusatzstoff ist nur Aktivkohle pflanzlichen Ursprunges zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivkohlewärmer ===&lt;br /&gt;
Aktivkohle kommt auch in [[Einmal-Handwärmer|Wärmebeuteln]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosmetik ===&lt;br /&gt;
Gesichtsmasken, Peelings, [[Duschgel]]s und [[Zahnpasta]] wird meist puderförmige Aktivkohle aus Bambus, Holzkohle oder Kokosnussschalen beigemischt, um unerwünschte Stoffe aufzunehmen. Da diese aber nach der Reinigung ohnehin fortgespült werden, ist die Wirkung fraglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Stock |Titel=Kohle hat Zukunft! |Hrsg= |Sammelwerk=Die Zeit |Band= |Nummer=26 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2019 |ISBN= |Seiten=25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stiftung Warentest |url=https://www.test.de/Black-Mask-Porentiefe-Reinigung-durch-Kohle-in-Kosmetik-4896684-0/ |titel=Black Masks - Was bringt Kohle in Kosmetik? |abruf=18.07.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der E-Nummern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Lebensmittelzusatzstoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hartmut von Kienle, Erich Bäder: &amp;#039;&amp;#039;Aktivkohle und ihre industrielle Anwendung.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-432-90881-4.&lt;br /&gt;
* Roop Chand Bansal, Jean-Baptiste Donnet, Fritz Stoeckli: &amp;#039;&amp;#039;Active Carbon.&amp;#039;&amp;#039; Marcel Dekker, New York 1988, ISBN 0-8247-7842-1.&lt;br /&gt;
* John W. Patrick (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Porosity in Carbons.&amp;#039;&amp;#039; Edward Arnold, London 1995, ISBN 0-340-54473-2.&lt;br /&gt;
* {{RömppOnline|ID=RD-01-01229|Name=Aktivkohle|Abruf=2014-06-16}}&lt;br /&gt;
* Thomas Schneider, Benno Wolcke, Roman Böhmer: &amp;#039;&amp;#039;Taschenatlas Notfall &amp;amp; Rettungsmedizin – Kompendium für den Notarzt.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2000 / 2004 / 2006, ISBN 3-540-29565-8.&lt;br /&gt;
* Dieter Bathen, Marc Breitenbach: &amp;#039;&amp;#039;Adsorptionstechnik.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin 2001, VDI-Buch, ISBN 3-540-41908-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Aktivkohle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGBl1959&amp;quot;&amp;gt;{{BGBl|1959 I S. 756}} vom 19. Dezember 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGBl1966&amp;quot;&amp;gt;{{BGBl|1966 I S. 74}} vom 20. Januar 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO2008/1333&amp;quot;&amp;gt;{{EU-Verordnung|2008|1333|titel=des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Lebensmittelzusatzstoffe}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionswerkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelzusatzstoff (EU)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antidot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ATC-A07]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Gastroenterologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laborverbrauchsmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boonekamp</name></author>
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