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	<title>Aktionskunst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Darkking3: m</title>
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		<updated>2026-01-01T13:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;m&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann Nitsch 2009.jpg|mini|hochkant|[[Hermann Nitsch]], ein Pionier der Aktionskunst und des Wiener Aktionismus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The Future of Art - Marina Abramović.jpg|mini|[[Marina Abramović]] während der Performance „The Artist Is Present“ im Museum of Modern Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aktionskunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;performance art&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Oberbegriff für eine Reihe von Strömungen der [[Kunst]] des 20. Jahrhunderts, die die klassischen Formen der [[Bildende Kunst|bildenden Kunst]] ([[Plastik (Kunst)|Plastik]], [[Malerei]]) überschritten und um andere mediale und [[Performance (Kunst)|performative]] Ausdrucksformen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Happening]]s&amp;#039;&amp;#039; erweiterten. Damit stellte sie sich in einen Widerspruch zu dem oft als zu konventionell und eng empfundenen Begriff von Kunst und [[Kunstbetrieb]].&lt;br /&gt;
Neben bekannten künstlerischen Ausdrucksformen nutzt die Aktionskunst teilweise die Provokation und die absurde oder satirische Darstellung. Oft werden auch moralische oder politische Fragen aufgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlerische Aktion als wesentliches Stilmittel wird heute oft mit dem englischen Begriff [[Performance (Kunst)|&amp;#039;&amp;#039;Performance&amp;#039;&amp;#039;]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wurzeln im [[Dadaismus]] überschneidet sich die Aktionskunst konzeptionell mit der [[Prozesskunst]], der [[Body-Art]] und weist auch Verwandtschaften zum [[Experimentelles Theater|experimentellen Theater]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausdrucksformen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Aktionskunst kommen sowohl klassische Arbeitsweisen der bildenden Kunst zum Einsatz wie [[Malerei]] und [[Bildhauerei]], als auch neuere Medien wie [[Fotografie]], [[Film]], [[Videotechnik|Video]]. Mit der Aktionskunst vollzieht eine Wende zu mehr und mehr [[Prozesskunst|prozesshaften Formen]] künstlerischer Praxis. In den 1960er Jahren entstanden der [[Wiener Aktionismus]] sowie die [[Fluxus]]-Bewegung (lat. flux/fluere = fließend, vergänglich), die sich als fließender Übergang zwischen Kunst und Leben verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Aktionskunst ist nicht selten der Künstler selber Bestandteil des Werkes und sein Körper künstlerisches Medium (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wolfgang Flatz]]). Während für ein klassisches Kunstverständnis die Trennung von Subjekt und Objekt Voraussetzung ist, indem der Künstler ein von ihm ablösbares Artefakt schafft, geht es in der Aktionskunst um Handlungen, in die die Künstler unmittelbar involviert sind. Durch extreme wie z.&amp;amp;nbsp;B. selbstverletzende Handlungen werden beim Zuschauer unmittelbar affektive und emotionale Reaktionen ausgelöst (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Marina Abramović]], [[Zhang Huan]], [[Lilly McElroy]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutschlandsuche99.jpg|mini|[[Christoph Schlingensief]] am 17. September 1999 im Rahmen seiner &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandsuche 99&amp;#039;&amp;#039; an der Volksbühne in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren entwickelte sich die Aktionskunst als eine Schnittmenge von Kunst und [[Politik]], in der das [[Happening]] sowohl ein [[Kunstwerk]] als auch politische Manifestation sein konnte (wie die &amp;#039;&amp;#039;Austreibung der Dämonen aus dem Pentagon&amp;#039;&amp;#039; 1967, angeführt von [[Allen Ginsberg]]). Bekannte Vertreter der Aktionskunst sind [[Joseph Beuys]], [[Nam June Paik]], [[Asger Jorn]], [[Wolf Vostell]] und [[HA Schult]]&amp;lt;ref&amp;gt;Beitrag zu [https://ntv-art-editionen.de/ha-schult/ &amp;#039;&amp;#039;HA Schult&amp;#039;&amp;#039;]. In: ntv-art-editionen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Begriff der [[Gestaltung]] nicht auf Bilder begrenzten, sondern als umfassenden Eingriff in die soziale Wirklichkeit der Welt ansahen. Beispiele dafür sind die kreativen Performances der [[Yippie]]s, [[Sponti]]s oder die Aktionen der [[Kommunikationsguerilla]], wie etwa die „Überfälle“ der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Die Überflüssigen (Gruppe)|Die Überflüssigen]]&amp;#039;&amp;#039; 2005. Für die Klasse F+F ab 1965 und die daraus entstehende [[F+F Schule für Kunst und Design|F+F Schule für experimentelle Gestaltung]] in Zürich ab 1971 war die Aktionskunst ein zentraler Bereich, Aktionen mit [[Doris Stauffer]], [[Mike Hentz]], [[Hansjörg Mattmüller]] und Gästen wie [[Hermann Nitsch]] und Marina Abramović prägten den Unterricht bis in die 1980er-Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ff1971.ch/showcase/was/aktionskunst Serge Stauffer] bei [https://ff1971.ch/ F+F 1971]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Friedensreich Hundertwasser]] 1959 Gastdozent an der [[Hochschule für Bildende Künste]] in Hamburg war, zog er zusammen mit [[Herbert Schuldt]], [[Bazon Brock]] und anderen eine zehn Kilometer lange &amp;#039;&amp;#039;Endlose Linie&amp;#039;&amp;#039;, die sich über Wände und Türen eines Hochschulraumes erstreckte, was damals einen Skandal auslöste. Als Aktionskünstler erregte Schuldt 1960 Aufsehen mit der von ihm initiierten &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Ausstellung von Nichts&amp;#039;&amp;#039;, die in einer verfallenen Villa im Hamburger Stadtteil [[Lokstedt]] stattfand und bei der lediglich leere Bilderrahmen, unbemalte Leinwände, leer laufende Filmspulen und Lehmklumpen zu sehen waren. Einziger Akteur war [[Natias Neutert]], der rein pantomimisch von einem nicht vorhandenen Stuhl „Besitz“ ergriff.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Nürtinger Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Eine lebende Collage zu Gast.&amp;#039;&amp;#039; 9. Oktober 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft findet Aktionskunst im öffentlichen Raum statt und provoziert dabei bewusst mediale oder polizeiliche Reaktionen wie zum Beispiel 1968 bei der [[Mixed Media Show]] im Kunsthaus Hamburg, bei der dem Publikum unter anderem Mund-zu-Mund-Beatmung, Entblößen, Haschisch versprochen worden war, so dass die Polizei die Veranstaltung wegen Überfüllung und Einsturzgefahr des Gebäudes schließen musste. Mit dem Prinzip der Provokation spielt auch &amp;#039;&amp;#039;[[Ein sehr kurzes Stück für Bankdirektoren]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Till Nikolaus von Heiseler]] und [[Michaela Caspar]]. Hier zeigt sich denn auch die strukturelle Verwandtschaft zum [[Unsichtbares Theater|Unsichtbaren Theater]] von [[Augusto Boal]].&lt;br /&gt;
In Frankfurt agierte der Schriftsteller [[Hans Imhoff (Unternehmer)|Hans Imhoff]] seit 1967 als Aktionskünstler, der die von der westdeutschen Studentenbewegung benutzten Medien wie Flugblätter und Manifeste für seine künstlerischen Ziele umfunktionierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TVP &amp;amp; Pussy Riot in Santa Fe, NM.jpg|mini|Zwei Mitglieder von [[Pussy Riot]] (rechts) und weitere Aktivisten nutzen eine Pressekonferenz, um die inhaftierte Künstlerin [[Tania Bruguera]] anzurufen (2015)]]&lt;br /&gt;
Eine weltweit bekannte derzeit aktive Gruppe der politischen Aktionskunst ist [[Pussy Riot]] aus Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
In jüngerer Zeit stand [[Christoph Schlingensief]] in der Tradition der Aktionskunst mit stark polarisierenden Auftritten wie z.&amp;amp;nbsp;B. als Wahlkämpfer einer eigens gegründeten Partei [[Chance 2000]] im Bundestagswahlkampf 1998, als Hohepriester der [[Church of Fear]] (2005), mit den Aktionen &amp;#039;&amp;#039;Tötet Helmut Kohl&amp;#039;&amp;#039; (2000) und &amp;#039;&amp;#039;Tötet Möllemann&amp;#039;&amp;#039; (2002) oder der Aktion &amp;#039;&amp;#039;Bitte liebt Österreich&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Persiflage]] auf das Fernsehformat [[Big Brother (Fernsehshow)|Big Brother]]. Bei der Aktion &amp;#039;&amp;#039;Bitte liebt Österreich&amp;#039;&amp;#039; stand ein Container vor der Wiener Staatsoper, in dem angeblich [[Asylbewerber]] saßen, über deren Ausweisung via Internet abgestimmt werden sollte (2000).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Aktion „abgefertigt“ am Brandenburger Tor in Berlin (2007) greift [[Kurt Fleckenstein]] ebenfalls das Thema Asyl auf: 100 Jugendliche sitzen mit verbundenen Händen in so genannten Migrantentaschen und symbolisieren in symmetrischer Anordnung die Hilflosigkeit von Asylbewerbern bei der „Abfertigung“ für die Abschiebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt erregte das [[Zentrum für politische Schönheit]] Aufmerksamkeit mit Aktionen wie einem Schuhberg (2010) für die Opfer von Srebrenica oder der &amp;#039;&amp;#039;25.000 Euro Belohnung&amp;#039;&amp;#039;-Aktion (2012) für Hinweise, die die Eigentümer des Panzerkonzerns [[Krauss-Maffei Wegmann]] in Haft bringen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2012/23/WOS-Panzer Identifiziert und attackiert (&amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls rief das Künstlerkollektiv zum „Ersten Europäischen Mauerfall“ auf und brachte die Installation [[Weiße Kreuze]] über die EU-Außengrenzen zu „aktuellen Mauertoten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/mauerkreuze-geklaut-zentrum-fuer-politische-schoenheit-mahnt-a-1000699.html Knackt die Festung Europa (Spiegel Online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/kultur/mauerkreuze-an-die-aussengrenzen-europas-grenzen-muessen-fallen/10953650.html Grenzen müssen fallen (Der Tagesspiegel)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/world/2014/nov/03/berlin-wall-memorial-border-protest Art group removes Berlin Wall memorial in border protest (Guardian)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2015 beerdigte das Zentrum für Politische Schönheit zwei Menschen, die zuvor im Mittelmeer ertrunken waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fluechtlinge-protest-beerdigung-in-berlin-kommentar-a-1039642.html |titel=S.P.O.N. - Der Kritiker: Die zurechtgestutzte Katastrophe – SPIEGEL ONLINE – Kultur |werk=Spiegel Online |abruf=2016-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Melissa Eddy |Titel=Migrant’s Funeral in Berlin Highlights Europe’s Refugee Crisis |Sammelwerk=The New York Times |Datum=2015-06-16 |ISSN=0362-4331 |Online=https://www.nytimes.com/2015/06/17/world/europe/migrants-funeral-in-berlin-highlights-europes-refugee-crisis.html |Abruf=2016-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Laudenbach |Titel=Umstrittene Kunstaktion: Tote Flüchtlinge, mitten in Berlin |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2015-06-15 |ISSN=0174-4917 |Online=https://www.sueddeutsche.de/kultur/umstrittene-kunstaktion-tote-fluechtlinge-mitten-in-berlin-1.2521823 |Abruf=2016-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ines Kappert |Titel=Aktivisten beerdigen Flüchtlinge in Berlin: Die echte Inszenierung |Sammelwerk=die tageszeitung |Datum=2015-06-16 |Online=https://taz.de/Aktivisten-beerdigen-Fluechtlinge-in-Berlin/!5204106/ |Abruf=2016-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 errichtete das Künstlerkollektiv eine römische Arena mitten in Berlin und suchte nach Flüchtlingen, die bereit waren, sich im Widerstand gegen das Beförderungsverbot für Flüchtlinge von Tigern fressen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arno Widmann |Titel=Zentrum für politische Schönheit: Warum fliegen Flüchtlinge nicht mit dem Flugzeug? |Sammelwerk=Berliner Zeitung |Datum=2016-06-16 |Online=https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/zentrum-fuer-politische-schoenheit-warum-fliegen-fluechtlinge-nicht-mit-dem-flugzeug-li.7334 |Abruf=2016-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ines Kappert |Titel=Zentrum für politische Schönheit: Leider keine Übertreibung |Sammelwerk=die tageszeitung |Datum=2016-06-22 |Online=https://taz.de/Zentrum-fuer-politische-Schoenheit/!5315966/ |Abruf=2016-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jens Bisky |Titel=Aktionskunst: Sie sind nicht mehr da |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2016-06-29 |ISSN=0174-4917 |Online=https://www.sueddeutsche.de/kultur/aktionskunst-sie-sind-nicht-mehr-da-1.3055710 |Abruf=2016-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arno Widmann |Titel=Gorki Theater: Der Mordparagraf 63, die Tiger und die Flüchtlinge |Sammelwerk=Berliner Zeitung |Datum=2016-06-28 |Online=https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/kunstaktion-fluechtlinge-fressen-am-gorki-theater-in-berlin-der-mordparagraf-63-und-die-fluechtlinge-li.7329 |Abruf=2016-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Peng Collective]] infiltrierte eine Veranstaltung des Ölkonzerns [[Royal Dutch Shell|Shell]] in Berlin und inszenierte dort eine Ölfontäne auf der Bühne (2013)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.huffpost.com/entry/shell-berlin-science-slam-video_n_4440676 Shell&amp;#039;s Berlin &amp;#039;Science Slam&amp;#039; Event Reportedly Disrupted By Anti-Drilling Activists (Huffington Post)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/science-slam-aktivisten-protestieren-auf-shell-veranstaltung-a-938746.html Protest beim „Science Slam“: Schmutzfontäne gegen Shell (Spiegel Online).]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder stellte als vermeintliche [[Google LLC|Google]]-Mitarbeiter neue Überwachungsprodukte vor dem netzpolitischen Fachpublikum der [[Re:publica]] vor (2014).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.golem.de/news/open-source-hoax-grossestheater-um-google-1405-106328.html Großes Theater um Google (Golem.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/digital/internet/2014-05/republica-google-nest Großes Theater um Google (Zeit.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fastcompany.com/3030418/how-activists-fooled-the-internet-with-these-convincing-new-google-nest-products How Activists Fooled The Internet With These Convincing New Google Nest Products (Fast Company)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://techcrunch.com/2014/05/07/google-nest-parody-protest-site-holds-a-funhouse-mirror-up-to-the-search-giant/ Google Nest Parody Protest Site Holds A Funhouse Mirror Up To The Search Giant (TechCrunch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forbes.com/sites/ellenhuet/2014/05/07/google-nest-spoof-by-german-activists-promises-eerie-data-driven-future/ Google Nest Spoof By German Activists Promises Eerie, Data-Driven Future (Forbes)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe [[Limited Blindness|Limited blindness]] installierte im Zuge der Wiedereinführung von [[Grenzkontrolle]]n zwischen Polen und Deutschland auf der [[Oder]] nah dem [[Theater am Rand]] in Brandenburg eine performative Schifffahrt, die gleichzeitig als Grenzfähre fungierte (2025, „Break on through to the ODER side“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.limited-blindness.eu/break |titel=Break on through to the ODER side |sprache=de |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Während 4&amp;amp;nbsp;km weiter die Grenze mit scharfer Munition und auf der polnischen Seite zusätzlich von [[Bürgerwehr]]en (Patrol Obywatelski) bewacht wurde, entstand unter dem Radar der Grenzschützer ein illegaler Grenzübergang, gleichzeitig von der Presse bis in internationale Medien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunkkultur.de |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/break-on-through-to-the-oder-side-kuenstlerische-interventionen-auf-der-oder-100.html |titel=Break on through to the ODER side: Künstlerische Interventionen auf der Oder |datum=2025-07-20 |sprache=de |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.monopol-magazin.de/break-on-through-to-the-oder-side |titel=Kunst gegen Abschottung {{!}} Monopol |sprache=de |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Politiken |url=https://politiken.dk/kultur/art10489205/Anderledes-festival-melder-sig-ind-i-kampen-mod-gr%C3%A6nsekontrol |titel=Anderledes festival melder sig ind i kampen mod grænsekontrol |datum=2025-07-22 |sprache=da |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kunst und Protest am Ufer der Oder: „Es fühlt sich so falsch an, da warten zu müssen“ |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum= |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/kunst-und-protest-am-ufer-der-oder-es-fuhlt-sich-so-falsch-an-da-warten-zu-mussen-14054738.html |Abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Antwort auf neue Grenzkontrollen: Kunstaktion an der Oder gegen Abschottung |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum= |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/antwort-auf-neue-grenzkontrollen-kunstaktion-an-der-oder-gegen-abschottung-14054189.html |Abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Performance (Kunst)]]&lt;br /&gt;
* [[Environment]]&lt;br /&gt;
* [[Intervention (Bildende Kunst)]]&lt;br /&gt;
* [[Installation (Kunst)]]&lt;br /&gt;
* [[Inszenierung]]&lt;br /&gt;
* [[Fluxus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Thomas Dreher: [https://www.academia.edu/5912731/Performance_Art_nach_45._Aktionstheater_und_Intermedia &amp;#039;&amp;#039;Performance Art nach 1945. Aktionstheater und Intermedia.&amp;#039;&amp;#039;] Fink, München 2001, ISBN 3-7705-3452-2.&lt;br /&gt;
* [[Erika Fischer-Lichte]]: &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik des Performativen.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-12373-4.&lt;br /&gt;
** Englische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;The Transformative Power of Performance: A New Aesthetics.&amp;#039;&amp;#039; Routledge Chapman &amp;amp; Hall, London/New York 2008, ISBN 978-0-415-45856-6.&lt;br /&gt;
* Hanna Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik der Autonomie. Philosophie der Performance-Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2020, ISBN 978-3-8376-5214-7.&lt;br /&gt;
* Julia Jochem: &amp;#039;&amp;#039;Performance 2.0 – Zur Mediengeschichte der Flashmobs.&amp;#039;&amp;#039; Vwh – Hülsbusch, Boizenburg 2011, ISBN 978-3-940317-98-8 (Zugleich Diplomarbeit an der [[Universität Siegen]] 2010, &amp;#039;&amp;#039;Zum Phänomen Flashmob als performativer Prozess&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rkm-journal.de/archives/9139 Rezension] von Michael Roslon, 5. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Larissa Kikol]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kultureller Klimawandel – Strategien und Werkzeuge.&amp;#039;&amp;#039; In: Kunstforum International, Ausgabe: Politik, Ethik, Kunst. Band 254, 2018.&lt;br /&gt;
* Denis Leifeld: &amp;#039;&amp;#039;Performances zur Sprache bringen. Zur Aufführungsanalyse von Performern in Theater und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; transkript, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-2805-0.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Schilling]]: &amp;#039;&amp;#039;Aktionskunst. Identität von Kunst und Leben? Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C.J. Bucher, Luzern / Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-7658-0266-2.&lt;br /&gt;
* Raimar Stange, Miriam Rummel, Florian Waldvogel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haltung als Handlung – Das Zentrum für Politische Schönheit&amp;#039;&amp;#039;. Edition Metzel, München 2018, ISBN 978-3-88960-171-1.&lt;br /&gt;
* Peter Weibel, Zentrum für Kunst und Medientechnologie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beuys Brock Vostell. Aktion Demonstration Partizipation 1949–1983&amp;#039;&amp;#039;. , Hatje Cantz, Karlsruhe, 2014, ISBN 978-3-7757-3864-4.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hatjecantz.de/beuys-brock-vostell-6226-0.html?article_id=6226&amp;amp;clang=0 Beuys Brock Vostell]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4141744-6}}&lt;br /&gt;
* [https://dreher.netzliteratur.net/1_Aktions-u.Konzeptkunst.html Thomas Dreher: „Aktions- und Konzeptkunst“]&lt;br /&gt;
* [https://ff1971.ch/showcase/was/aktionskunst Aktionskunst] bei [https://ff1971.ch/ F+F 1971], online Archiv-Ausstellung zur Geschichte der F+F Schule Zürich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4141744-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktionskunst| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgenössische Kunst|! Aktionskunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gattung der bildenden Kunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Darkking3</name></author>
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