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	<title>Aktion Widerstand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T14:30:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aktion_Widerstand&amp;diff=477451&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KarlV: /* Auflösung */</title>
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		<updated>2025-11-14T15:36:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auflösung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aktion Widerstand Logo.svg|mini|Logo der &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine rechtsextreme Organisation, die von 1970 bis 1971 in der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]] bestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Idee zur &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039; entstand im Umfeld der gewalttätigen Demonstrationen anlässlich des Besuchs des Ministerpräsidenten der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], [[Willi Stoph]], am 21. Mai 1970 in [[Kassel]]. Die Organisatoren der Demonstration, [[Bernhard C. Wintzek]], Alfred Ernst Manke und [[Herbert Böhme (Schriftsteller)|Herbert Böhme]], bildeten am 4. Oktober 1970 das sogenannte Bündnis &amp;#039;&amp;#039;Aktion W&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formell gegründet wurde die &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (AW) von Funktionären der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] am 5. Oktober 1970 in [[München]]. Unter den Gründungsmitgliedern befanden sich unter anderem [[Peter Kleist]], [[Linus Kather]], [[Gert Sudholt]], [[Waldemar Schütz]] und [[Arthur Ehrhardt]] sowie Andreas Rau, Bundesjugendreferent in der NPD, der den Aufbau der [[Junge Nationalisten|JN]] leitete. Der Parteivorstand finanzierte weitgehend die Propagandaaktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliches Profil ==&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Rechtsextremismus|rechtsextreme]] NPD mit 4,3 % der Stimmen bei der [[Bundestagswahl 1969]] den Einzug in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] verpasst hatte, erfolgte ein rascher Niedergang der Partei. Mit Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039; als außerparlamentarischer Bewegung versuchte die NPD ein Auseinanderbrechen zu verhindern. Fokussiert waren alle Aktivitäten dieser Organisation auf den Versuch, die [[Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland bis 1990|Ostpolitik der damaligen Bundesregierung]] zu stoppen. Eine Reihe weiterer rechtsextremer Organisationen schlossen sich der &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039; an, so zum Beispiel das &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes|Deutsche Kulturwerk Europäischen Geistes]]&amp;#039;&amp;#039; (DKEG), die &amp;#039;&amp;#039;[[Aktion Oder-Neiße]]&amp;#039;&amp;#039; (AKON), die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft Ostdeutscher Grundeigentümer&amp;#039;&amp;#039; (GOG) sowie der &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeitskreis Volkstreuer Verbände]]&amp;#039;&amp;#039; (AVV). An einem Gründungskongress der &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039; am 31. Oktober 1970 in [[Würzburg]] nahmen rund 3000 Rechtsextremisten teil. Die Würzburger Originalreden von Bernhard-Christian Wintzek und Alfred Ernst Manke enthielten weitläufige Beschimpfungen der damaligen Regierung. Auf der anschließenden gewalttätig verlaufenden Demonstration erklangen die Sprechchöre „[[Walter Scheel]] und [[Willy Brandt]] – Volksverräter an die Wand“ oder „Deutsches Land wird nicht verschenkt – eher wird der Brandt gehängt“. Zum harten Kern der &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039; zählte die von dem ehemaligen NPD-Funktionär Dierck Schwartländer gegründete [[Volkssozialistische Bewegung Deutschlands / Partei der Arbeit|Deutsch-Soziale Aktion]] (DSA).&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Jung, Eckart Spoo: &amp;#039;&amp;#039;Das Rechtskartell.&amp;#039;&amp;#039; Hanser 1971, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflösung ==&lt;br /&gt;
Da in der Folge fast sämtliche Veranstaltungen und Demonstrationen der &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039; gewalttätig verliefen (unter anderem unter der Parole „Brandt an die Wand“), distanzierte sich die NPD sehr schnell von dieser in [[Sturmabteilung|SA]]-Manier agierenden Vereinigung. Am 20. Juni 1971 erfolgte ein Beschluss des NPD-Parteivorstandes, die &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr zu unterstützen. Nach dieser Distanzierung wurde die Organisation im selben Jahr von ihren Gründern aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Geschichte des militanten Rechtsextremismus bzw. [[Rechtsterrorismus]] ist die kurze Episode der &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039; insofern relevant, als nach deren Auflösung zahlreiche kleinere militante Vereinigungen und Wehrsportgruppen entstanden, die zwischen den 1970er und 1990er Jahren verboten wurden (etwa die &amp;#039;&amp;#039;[[Wehrsportgruppe Hengst]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Wehrsportgruppe Hoffmann]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Michael Kühnen]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten|ANS/NA]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Friedhelm Busse (Rechtsextremist)|Friedhelm Busse]]s [[Volkssozialistische Bewegung Deutschlands / Partei der Arbeit|VSBD]] und [[Manfred Roeder (Rechtsextremist)|Manfred Roeder]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Aktionsgruppen]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendorganisation der sich 2023 in [[Die Heimat|Heimat]] umbenannten NPD, die [[Junge Nationalisten]], nutzt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand&amp;#039;&amp;#039; bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aktion Widerstand. Eine antidemokratische Bewegung, dargestellt in Dokumenten.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Friedrich-Ebert Stiftung, Bonn-Bad Godesberg 1971.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Kopke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Aktion Widerstand 1970/71: Die „nationale Opposition“ zwischen Sammlung und Zersplitterung.&amp;#039;&amp;#039; In: Massimiliano Livi, Daniel Schmidt, Michael Sturm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die 1970er Jahre als schwarzes Jahrzehnt. Politisierung und Mobilisierung zwischen christlicher Demokratie und extremer Rechter&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. / New York 2010, ISBN 978-3-593-39296-7, S. 249–262.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4723350-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Rechtsextremismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Organisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KarlV</name></author>
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