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	<title>Aktion Burza - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:46:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aktion_Burza&amp;diff=786798&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:16B8:B2AA:E800:ADE8:824B:9872:5D9E: /* Verlauf */ Auch beim 2.Mal Genitiv (wegen des)</title>
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		<updated>2025-03-26T01:12:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verlauf: &lt;/span&gt; Auch beim 2.Mal Genitiv (wegen des)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AkcjaBURZA.JPG|mini|Auszeichnung für die Teilnahme an der Aktion Burza]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aktion Burza&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|akcja {{&amp;quot;|Burza|lang=pl}}}}; &amp;#039;&amp;#039;Burza&amp;#039;&amp;#039; bedeutet so viel wie „Gewittersturm“) war eine [[militär]]ische [[Operation (Militär)|Operation]] der [[Polnische Heimatarmee|polnischen Heimatarmee]] (AK) [[1944]], kurz vor dem Einmarsch der [[Rote Armee|sowjetischen Truppen]] auf das Gebiet der [[Geschichte Polens|zweiten Republik Polen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Akcja Burza w Lublinie.jpg|250px|mini|Kämpfer der polnischen Untergrundarmee AK während der Aktion „Burza“ in Lublin am 1. Juni 1944]]&lt;br /&gt;
== Ziel ==&lt;br /&gt;
Das Ziel der Operation war es, die sich auf die Verteidigung vorbereitenden [[Wehrmacht|deutschen Einheiten]] durch Militäraktionen und [[Sabotage]] zu schwächen beziehungsweise zu vertreiben und den einrückenden sowjetischen Truppen die Möglichkeit zu nehmen, eine pro-sowjetische Regierung in Polen zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptdirektiven waren:&lt;br /&gt;
* Die deutsche Besatzung zu beenden&lt;br /&gt;
* Waffen für eine reguläre polnische Armee zu organisieren&lt;br /&gt;
* wieder eine reguläre polnische Armee aufzubauen&lt;br /&gt;
* die Verwaltung, Kommunikation und Militärindustrie wieder aufzubauen&lt;br /&gt;
* für Sicherheit und Ordnung in den befreiten Gebieten zu sorgen&lt;br /&gt;
* eine Offensive gegen die Wehrmacht zu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Wegen des sich abzeichnenden Vorrückens der roten Armee und des Fernbleibens der Westalliierten aus Osteuropa überarbeitete die AK-Führung im Verlauf des Jahres 1943 ihre bestehenden Aufstandspläne. Im November 1943 waren die Pläne für die Aktion Burza festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1944 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Akcja burza 1944.png|mini|Operationen während der &amp;#039;&amp;#039;Aktion Burza&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres 1944 fanden im Vorgriff auf das Vordringen der Front auf polnisches Gebiet mehrere Aktionen statt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wolhynien&amp;#039;&amp;#039;: 15. Januar – 18. März – 21. April – 21. Mai&lt;br /&gt;
Der rund 6000 Mann starken 27. Wolhynische-AK-Division gelang es im Verlauf des Januar, sowohl der deutschen Besatzungsmacht als auch der [[Ukrainische Aufständische Armee|Ukrainischen Aufständischen Armee]] einen offenen militärischen Schlagabtausch zu liefern. Als [[Rote Armee|Truppen der sowjetischen Armee]] [[Wehrmacht|deutsche Einheiten]] in einem Kessel bei [[Kowel]] einschlossen, unterstellte sich die [[Division (Militär)|Division]] der sowjetischen Militärführung, mit der sie sich erfolgreich koordinierte, blieb aber zugleich der Exilregierung unterstellt. Kurz darauf geriet die AK-Division ihrerseits in einen Kessel. Dabei und bei dem anschließenden Versuch, sich zum linken [[Bug (Fluss)|Bugufer]] durchzuschlagen, erlitt der Verband schwere Verluste. Ihre Reste wurden zum Teil in die sowjetisch dominierte [[Polnische Streitkräfte in der Sowjetunion|Berling-Armee]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Podolien&amp;#039;&amp;#039;: 7. März – April&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Wilna und Nowogródek&amp;#039;&amp;#039;: 1. Juli – 13. Juli&lt;br /&gt;
* [[Operation Bagration#Kessel von Vilnius und Beginn des polnischen Aufstands (Vilniusser Operation)|&amp;#039;&amp;#039;Aufstand in Wilna (Operation &amp;#039;&amp;#039;Tor der Morgenröte&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;]]: 7. Juli – 13. Juli&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Białystok&amp;#039;&amp;#039;: 14. Juli – 20. August&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Polesie&amp;#039;&amp;#039;: 15. Juli – 30. Juli&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Tarnopol und Lemberg&amp;#039;&amp;#039;: 16. Juli – 26. Juli&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Lwiw-Sandomierz-Operation|Aufstand in Lemberg]]&amp;#039;&amp;#039;: 22. Juli – 27. Juli&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Lublin&amp;#039;&amp;#039;: 20. Juli – 29. Juli&lt;br /&gt;
Um Lubin herum herrschte eine unklare Lage mit dort operierenden rund 12.000 Mann der AK, aber auch Verbänden der polnisch-kommunistischen [[Armia Ludowa]], sowjetischen Partisanen und der [[Ukrainische Aufständische Armee|Ukrainischen Aufständischen Armee]]. Nachdem auch die Rote Armee in der Region operierte, gelang es der AK, mehrere Kreisstädte zu befreien. Dort nahmen auch zivile Strukturen der polnischen Untergrundverwaltung die Arbeit auf. Zudem agierte die AK als offener militärischer Verband in den Kämpfen um die Stadt [[Lubin]]. Der [[NKWD]] verhaftete am 27. Juli den AK-Bezirkskommandeur Kazimierz Tumidajski. Dieser lehnte die von der sowjetischen Seite geforderte Eingliederung seiner Truppen in die Berling-Armee ab und befahl ihnen stattdessen, die Waffen niederzulegen. In den kommenden Wochen folgte eine Verhaftungswelle unter AK-Angehörigen in der Region. Tumidajski wurde in einem sowjetischen Lager ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 93f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Krakau&amp;#039;&amp;#039;: 23. Juli – 30. August&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Warschau&amp;#039;&amp;#039;: 26. Juli – 2. Oktober&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Warschauer Aufstand]]&amp;#039;&amp;#039;: 1. August – 2. Oktober&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Kielce-Radom&amp;#039;&amp;#039;: 1. August – 6. Oktober&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Łódź&amp;#039;&amp;#039;: 14. August – 26. November&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bezirk [[Krakau]]&amp;#039;&amp;#039;: 21. September – 21. November&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945 ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 gab es kleinere militärische Operationen in den Bezirken Krakau, [[Ostoberschlesien]], [[Kielce]], [[Wartheland|Warthegau]], [[Masowien]] und [[Danzig-Westpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirksamkeit ==&lt;br /&gt;
Letztendlich waren nur die Aufstände in [[Vilnius]] und [[Lemberg]] erfolgreich. Die Einheiten wurden dann aber von den sowjetischen Truppen entwaffnet und [[Deportation|deportiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für die geringen Erfolge waren eine Ausrichtung der AK auf Sabotage und Diversion, nicht auf militärische Aktionen im engeren Sinn. Eine entsprechende Strategie hatten die polnische Exilregierung und die finanzierende britische Regierung bis Ende 1943 verfolgt. Erst danach wurden im größeren Umfang Waffenlieferungen aufgenommen. Diese reichten aber nicht aus, um die AK gegenüber den Deutschen ausreichend schlagkräftig und gegenüber der Roten Armee ausreichend abschreckend zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Grzegorz Mazur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Bernhard Chiari]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Aktion »Burza«&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die polnische Heimatarmee. Geschichte und Mythos der Armia Krajowa seit dem Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
   |Reihe=[[Beiträge zur Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
   |BandReihe=57&lt;br /&gt;
   |Verlag=Oldenbourg&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-486-56715-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=255–274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www1.dziennik.krakow.pl/ipn/armia_krajowa_1944/html/wstep.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Burza – Armia Krajowa w 1944 r.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090425175321}}, [[Instytut Pamięci Narodowej|Institut für Nationales Gedenken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Operation des Deutsch-Sowjetischen Krieges|Burza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandsaktion im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnische Heimatarmee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deckname|Burza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1944]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2001:16B8:B2AA:E800:ADE8:824B:9872:5D9E</name></author>
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