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	<title>Aktionär - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T21:41:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aktion%C3%A4r&amp;diff=18819&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-14226-7: /* Situation in Deutschland */</title>
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		<updated>2026-01-21T22:17:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Situation in Deutschland&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Aktieninhaber. Zum Börsenmagazin siehe [[Der Aktionär]].}}&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ch. Gervais AG 1965.jpg|mini|Namensaktie der deutschen Tochterfirma Ch. Gervais AG von 1965, ausgestellt auf die Mutterfirma Ch. Gervais S. A. als juristische Person]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aktionär&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteilseigner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Shareholder&amp;#039;&amp;#039;}}) ist der [[Inhaber]] eines in einer [[Aktie]] [[Verbriefung|verbrieften]] Anteils am [[Grundkapital]] einer [[Aktiengesellschaft]] oder [[Kommanditgesellschaft auf Aktien]] („Kommandit-Aktionär“) und damit mitgliedschaftlich an ihr beteiligt. Die Stellung als Aktionär kann durch die Gründung einer Aktiengesellschaft oder durch Teilnahme an einer ordentlichen Kapitalerhöhung (&amp;#039;&amp;#039;originärer Erwerb&amp;#039;&amp;#039;) am [[Primärmarkt]] oder durch Kauf am [[Sekundärmarkt]] bzw. durch [[Erbgang (Biologie)|Erbgang]] (&amp;#039;&amp;#039;derivativer Erwerb&amp;#039;&amp;#039;) erlangt werden. Aktionäre können sowohl [[natürliche Person|natürliche]] als auch [[juristische Person]]en sein. Die Shareholder gehören zu den &amp;#039;&amp;#039;internen [[Stakeholder]]n&amp;#039;&amp;#039; eines Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechte und Pflichten des Aktionärs ==&lt;br /&gt;
Das Grundkapital der AG ist nach {{§|1|aktg|juris}} Abs. 2 [[Aktiengesetz (Deutschland)|AktG]] in Aktien zerlegt. Die Aktie ist ein [[Wertpapier]], in welchem die Rechte und Pflichten des Aktionärs verbrieft sind. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Allgemeine Mitgliedschaftsrechte ===&lt;br /&gt;
Die Mitgliedschaftsrechte des Aktionärs werden in Verwaltungsrechte (Herrschaftsrechte) und Vermögensrechte unterteilt. Zu den Verwaltungsrechten zählen&lt;br /&gt;
* das Recht auf Teilnahme an der [[Hauptversammlung]],&lt;br /&gt;
* das Auskunftsrecht ({{§|131|aktg|juris}} [[Aktiengesetz (Deutschland)|AktG]]) und&lt;br /&gt;
* das Recht zur Anfechtung von Hauptversammlungsbeschlüssen ({{§|243|aktg|juris}} AktG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber werden unter den Begriff der Vermögensrechte gefasst&lt;br /&gt;
* der Anspruch auf den Anteil am Bilanzgewinn (sog. [[Dividende]], {{§|58|aktg|juris}} Abs. 4, {{§|60|aktg|juris}} AktG),&lt;br /&gt;
* das [[Bezugsrecht]] bei einer [[Bezugsrechtsemission]] ({{§|186|aktg|juris}} Abs. 1, {{§|211|aktg|juris}} AktG),&lt;br /&gt;
* der Rückzahlungsanspruch bei einer [[Kapitalherabsetzung]] ({{§|225|aktg|juris}} Abs. 2 AktG),&lt;br /&gt;
* der Anspruch auf Beteiligung am Liquidationserlös ({{§|271|aktg|juris}} AktG) und&lt;br /&gt;
* verschiedene Ausgleichs-, Umtausch und Abfindungsansprüche im Umwandlungs- und Konzernrecht (u.&amp;amp;nbsp;a. {{§|304|aktg|juris}}, {{§|305|aktg|juris}}, {{§|320|aktg|juris}} AktG, {{§|15|umwg_1995|juris}}, {{§|29|umwg_1995|juris}} [[Umwandlungsgesetz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klagerechte ===&lt;br /&gt;
Das deutsche Aktienrecht ist von der Eigenart geprägt, dass der Aktionär zwar die Möglichkeit hat, Anfechtungs- oder Nichtigkeitsklage gegen Beschlüsse der Hauptversammlung zu erheben, er grundsätzlich aber keine Leistungs- und Schadensersatzansprüche gegen seine Mitaktionäre und die Mitglieder des [[Vorstand]]s und [[Aufsichtsrat]]s hat. Diese restriktive Einstellung gegenüber Klagerechten der Aktionäre beruht zum einen auf dem Gedanken, dass Aktionäre und Organmitglieder nur mit der Gesellschaft in Rechtsbeziehung stehen. Aktionäre sollen ihre Rechte nicht einzeln, sondern in der [[Hauptversammlung]] ausüben (vgl. {{§|118|aktg|juris}} Abs. 1 AktG). Darüber hinaus sollte die Entscheidungsfreude und Eigenverantwortlichkeit der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder nicht durch eine allzu leichte Haftung gegenüber den Aktionären gefährdet werden. Im Gesetz sind – abgesehen von Anfechtungs- und Nichtigkeitsklage – nur wenige Klagerechte für Aktionäre installiert worden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{§|304|aktg|juris}}, {{§|305|aktg|juris}} AktG: Ansprüche zwischen Aktionären bei Bestehen eines [[Beherrschungsvertrag|Beherrschungs-]] und [[Gewinnabführungsvertrag]]s&lt;br /&gt;
* {{§|117|aktg|juris}} Abs. 1 S. 2, Abs. 2 AktG: Ansprüche der Aktionäre bei vorsätzlicher Benutzung des Einflusses auf die Gesellschaft&lt;br /&gt;
* {{§|310|aktg|juris}} i.&amp;amp;nbsp;V.&amp;amp;nbsp;m. {{§|309|aktg|juris}} Abs. 4 AktG: durch Aktionär geltend gemachter Anspruch der Gesellschaft gegen Verwaltungsmitglieder bei Bestehen eines Beherrschungsvertrags&lt;br /&gt;
* {{§|318|aktg|juris}} i.&amp;amp;nbsp;V.&amp;amp;nbsp;m. {{§|317|aktg|juris}} Abs. 1 S. 2 AktG: Ansprüche der Aktionäre bei [[Konzern|faktischer Konzernierung]]&lt;br /&gt;
* {{§|323|aktg|juris}} Abs. 1 AktG: durch Aktionär geltend gemachter Anspruch der Gesellschaft gegen Verwaltungsmitglieder bei einer Eingliederung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von diesen Einzelansprüchen können &amp;#039;&amp;#039;Unterlassungs- und Beseitigungsklagen&amp;#039;&amp;#039; von einem Aktionär nur ausnahmsweise erhoben werden, nämlich dann, wenn die Gesellschaftsorgane über das durch Gesetz oder Satzung gedeckte Maß hinaus die Mitgliedschaftsrechte des Aktionärs beeinträchtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.juraserver.de/jurstart.de/04/deudb.pl?WirRdb+search+display+1069939499 BGHZ 83, 122 – „Holzmüller“]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Verpflichtungsklagen&amp;#039;&amp;#039;, die das Ziel haben, den Vorstand oder Aufsichtsrat zu bestimmten Entscheidungen oder Handlungen zu zwingen, sind grundsätzlich unzulässig, da sie die Unabhängigkeit der Leitungsorgane gefährden würden. &amp;#039;&amp;#039;Schadensersatzklagen&amp;#039;&amp;#039; gegen pflichtwidrig handelnde Organmitglieder sind der Gesellschaft vorbehalten. Der Vorstand macht Schadensersatzansprüche gegen Aufsichtsratsmitglieder geltend, der Aufsichtsrat Schadensersatzansprüche gegen den Vorstand. Daneben haben die Aktionäre unter den engen Voraussetzungen des {{§|147|aktg|juris}} AktG die Möglichkeit, ein Klageerzwingungsverfahren einzuleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ssrn.com/abstract=2409758 Haar/Grechenig, Minderheitenquorum und Mehrheitsmacht bei der Aktionärsklage – Bessere Corporate Governance durch Abschaffung der Beteiligungsschwelle gem. § 148 Abs. 1 Satz 1 AktG, Die Aktiengesellschaft (AG) 2013, 653–662].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treuepflicht ===&lt;br /&gt;
Die Treuepflicht bezeichnet ganz allgemein die Rücksichtnahme- und Loyalitätspflichten der Beteiligten an einer Gesellschaft. &amp;#039;&amp;#039;Vertikale Treuepflichten&amp;#039;&amp;#039;, also solche zwischen der Gesellschaft und dem einzelnen Aktionär, sind von der Rechtsprechung schon seit langem anerkannt. Dagegen wurde die Existenz &amp;#039;&amp;#039;horizontaler Treuepflichten&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. Treuepflichten zwischen den Aktionären, erst spät bejaht. In der 1976 gefällten Entscheidung „Audi/NSU“ wurden diese vom [[Bundesgerichtshof]] (BGH) noch mit der Begründung verneint,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.juraserver.de/jurstart.de/04/deudb.pl?WirRdb+search+display+1095408441 BGH JZ 1976, 561 – Audi/NSU]&amp;lt;/ref&amp;gt; allein die gemeinsame Zugehörigkeit zu einer Aktiengesellschaft begründe für sich allein keine gegenseitigen Rechtsbeziehungen, aus denen sich eine Haftung herleiten ließe. Eine Kehrtwende erfolgte im Jahre 1988 mit der „Linotype“-Entscheidung,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.juraserver.de/jurstart.de/04/deudb.pl?WirRdb+search+display+1087398664 BGHZ 103, 184 - Linotype]&amp;lt;/ref&amp;gt; in der zumindest eine Treuepflicht des Mehrheitsaktionärs gegenüber den Minderheitsaktionären anerkannt wurde. Vollends anerkannt sind horizontale Treuepflichten seit der „Girmes“-Entscheidung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=BGHZ 129, 136 – Girmes |url=http://iwgr.htw-berlin.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=176&amp;amp;Itemid=99999999 |wayback=20111116125720}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahre 1995, in der der BGH auch dem Minderheitsgesellschafter Treuebindungen gegenüber der Mehrheit auferlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptversammlung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hauptversammlung}}&lt;br /&gt;
Die Aktionäre üben ihre Rechte in den Angelegenheiten der Gesellschaft grundsätzlich in der Hauptversammlung aus ({{§|118|aktg|juris}} Abs. 1 AktG). In der [[Hauptversammlung]] gewährt jede [[Stammaktie]] (im Gegensatz zur [[Vorzugsaktie]]) ein Stimmrecht. Die Hauptversammlung (CH: [[Generalversammlung]]) wählt mit dem Aufsichtsrat (CH: [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsrat]]) ein Überwachungs- und Beratungsgremium, welches die Mitglieder des Vorstands bestellt. Der Vorstand hat der Hauptversammlung zudem (ohne entsprechende Abstimmung) den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Bericht des Aufsichtsrates vorzulegen. Zu den Kompetenzen der Hauptversammlung gehört es, Vorstand und Aufsichtsrat durch Beschluss die Entlastung zu erteilen. Weitere jährlich zu fassende Hauptversammlungsbeschlüsse sind die Abstimmung zum Gewinnverwendungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Wahl bzw. Wiederwahl des Abschlussprüfers der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dividendenausschüttung ==&lt;br /&gt;
Wird ein Unternehmens[[gewinn]] erwirtschaftet, kann den Aktionären eine Dividende ausgeschüttet werden. Der Gewinnanteil des Aktionärs bestimmt sich dabei nach der Größe seines Anteils am Grundkapital der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basis für die Bemessung der auszuschüttenden Dividendensumme ist in der Regel der in einem Geschäftsjahr erwirtschaftete Gewinn, wobei aber auch der [[Liquidität]]sbedarf in den Folgeperioden aufgrund der [[strategische Unternehmensplanung|strategischen Unternehmensplanung]] mit berücksichtigt wird. Statt einer Dividendenausschüttung kann der Gewinn auch zur [[Selbstfinanzierung]] des weiteren [[Unternehmenswachstum]]s verwendet werden. Steigt dann der [[Unternehmenswert]] profitieren die Aktionäre von einem Kapitalgewinn durch Kurssteigerung der Aktie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechte und die Anliegen der Aktionäre an der Hauptversammlung können auch durch einen Vertreter – eine [[Person]] eigener Wahl, eine Depotbank oder eine Aktionärsvereinigung – in der Hauptversammlung geltend gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Aktionären ==&lt;br /&gt;
Nach dem Aktiengesetz sind alle Inhaber von Aktien einer Gattung gleich zu behandeln. Dennoch können Aktionäre nach der Größe ihres Anteils am Grundkapital sowie nach dem Zweck ihres Aktienerwerbs unterschieden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauptaktionär&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man den Aktionär, der das größte Aktienpaket an einer Aktiengesellschaft hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großaktionär&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Aktionär, der auf Grund eines relativ großen Anteilsbesitzes einen merklichen Einfluss auf das Unternehmen ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinaktionär&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Aktionär, der nur einen relativ geringen Anteil am Unternehmen besitzt und trotz nominell gleicher Rechte im Gegensatz zum Großaktionär kaum Einfluss auf das Unternehmen hat. Der Zusammenschluss in [[Aktionärsvereinigung]]en wirkt diesem Nachteil entgegen. Während des Aktienbooms Ende der 1990er Jahre nahm die Zahl der Kleinaktionäre weltweit rapide zu, um dann während der nachfolgenden [[Bullen- und Bärenmarkt|Baisse]] wieder zurückzugehen (siehe [[Aktionärsquote]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;[[Belegschaftsaktie|Belegschaftsaktionär]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Arbeitnehmer, der Aktien des ihn beschäftigenden Unternehmens hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stimmrechtsaktionäre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine Besonderheit des Schweizerischen Aktienrechtes. Der Grundsatz der Proportionalität von Aktienkapital und Stimmrecht wird dabei durchbrochen. Bei Stimmrechtsaktien kommt einer Aktie ein proportional&lt;br /&gt;
zu ihrem Nennwert bzw. Kapitalanteil höheres Stimmrecht zu als anderen Aktien. Sie sind also hinsichtlich des Stimmrechts gegenüber den übrigen Aktien, den so genannten Stammaktien, privilegiert. Das höhere Stimmrecht ist allerdings auf einen Faktor 10 beschränkt (Art. 693 OR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ankeraktionäre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man &amp;#039;&amp;#039;verlässlich, maßgeblich und langfristig&amp;#039;&amp;#039; engagierte Aktionäre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Ankeraktionaer| titel=Ankeraktionär |werk=duden.de |abruf=2015-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Altaktionär]]e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind, vor allem bei [[Kapitalerhöhung]]en, die bisherigen Aktionäre einer Aktiengesellschaft. Der Begriff wird unter anderem bei einem [[Börsengang]] wie etwa bei Kapitalerhöhungen verwendet,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=eWbpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA516&amp;amp;dq=Altaktion%C3%A4r+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjr_bDdqYfuAhUJ6aQKHW6BC4AQuwUwAnoECAkQBg#v=onepage&amp;amp;q=Altaktion%C3%A4r%20lexikon&amp;amp;f=false Siegfried G. Häberle (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Das neue Lexikon der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 36]&amp;lt;/ref&amp;gt; um sie von den &amp;#039;&amp;#039;neuen Aktionären&amp;#039;&amp;#039; [[junge Aktie|junger Aktien]] zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
In der [[Bundesrepublik Deutschland]] wurde mehrfach bei der Privatisierung von Staatsunternehmen versucht, die Verbreitung von [[Aktie]]n in der Bevölkerung zu erhöhen (beispielsweise [[Preussag]], [[VEBA]], [[Volkswagen]], [[Deutsche Telekom]] und [[Deutsche Post AG|Deutsche Post]]) (siehe [[Volksaktie]]). Die Privatisierung der Telekom ab 1996 war in dieser Hinsicht zunächst relativ erfolgreich, dies traf mit dem Aufschwung der [[New Economy]] zusammen. In dieser Zeit wurden allerdings bei den Kleinaktionären falsche Erwartungen geweckt, was die Sicherheit ihrer Kapitalanlage in Aktien anbetraf. Nach dem Zusammenbruch der New Economy und dem Absturz der [[Aktienkurs]]e haben sich viele Börsenneulinge wieder zurückgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der direkten Aktionäre ist laut [[Deutsches Aktieninstitut]] (DAI) vom zweiten Halbjahr 2010 mit nur 3,4 Millionen auf 4,9 Millionen im Jahr 2017 gestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/studien/2018-02-19%20Aktieninstitut%20Aktionaerszahlen%202017%20Web.pdf |titel=Aktionärszahlen 2017 |hrsg=Deutsches Aktien Institut |zugriff=2019-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Aktionärsbindungsvertrag]]&lt;br /&gt;
* [[Corporate Finance]]&lt;br /&gt;
* [[Shareholder Value]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Aktionär}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4000947-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4000947-6|LCCN=sh85128216|NDL=00564374}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aktionar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktienrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Wirtschaft)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-14226-7</name></author>
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