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	<title>Aktaion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T01:59:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aktaion&amp;diff=129268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß am 28. März 2026 um 13:07 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-28T13:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die mythologische Figur. Siehe auch [[Actéon]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aktaion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ἀκτέων|Aktéōn}} oder {{lang|grc|Ἀκταίων|Aktaíōn|la=Actaeon}}) ist ein [[Heros]] der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Diodor]] war sein Vater [[Aristaios]], ein Sohn des [[Apollon]] und der thessalischen [[Nymphe]] [[Kyrene (Nymphe)|Kyrene]].&amp;lt;ref&amp;gt;Diodoros 4,81,1–3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter war laut [[Pausanias]] [[Autonoë]], eine Tochter des [[Kadmos]], des Gründers und Königs von [[Theben (Böotien)|Theben]], und der [[Harmonia]], der Tochter des [[Ares]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 10,17,3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktaion wurde vom [[Kentaur]]en [[Cheiron]] erzogen, der ihn besonders in der Kunst der [[Jagd]] unterrichtete. Die bekannteste Version der Aktaion-Sage stammt von [[Ovid]]: Er erzählt, wie Aktaion auf der Jagd die Göttin [[Artemis]] beim Bad überrascht, woraufhin sie ihn in einen Hirsch verwandelt und er von seinen eigenen Hunden zerfleischt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; 3,138–252.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Aktaeon.JPG|miniatur|Aktaion mit seinen Hunden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Actaeon Caserta.jpg|miniatur|Skulptur von Aktaion mit seinen Hunden in den Kaskaden von [[Caserta]], Kampanien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stammbaum Aktaion Actaion.png|miniatur|Stammbaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike Überlieferung ==&lt;br /&gt;
=== Hesiod ===&lt;br /&gt;
Nach [[Hesiod]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, Fragmente, POxy 2509; Apollodorus n. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; freite Aktaion seine Tante [[Semele (Mythologie)|Semele]], die Tochter des Kadmos, und wurde so zum Konkurrenten des [[Zeus]] selbst, der mit der Familie bzw. den Männern der Familie ohnehin nicht auf bestem Fuße stand. Nach seinem Tod suchten seine Hunde nach ihm und beruhigten sich erst, als der Kentaur [[Cheiron]] eine Statue ihres Herrn anfertigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stesichoros und Pausanias ===&lt;br /&gt;
Im ersten Buch seiner „Beschreibung Griechenlands“&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 1,44,5.&amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet [[Pausanias]], [[Stesichoros]] folgend, Artemis habe Aktaion verwandelt, um zu verhindern, dass er seine Tante [[Semele (Mythologie)|Semele]] heirate, die schließlich die Geliebte des Zeus und die Mutter des [[Dionysos]] wurde, bevor sie der Eifersucht [[Hera]]s zum Opfer fiel, ein Ereignis, das Ovid unmittelbar im Anschluss an das Schicksal Aktaions schildert. Seine Mutter Autonoë sammelte Aktaions Gebeine ein und wanderte danach ziellos umher. Sie gelangte schließlich in die [[Megaris (Landschaft)|Megaris]], wo ihr Grab gezeigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Orchomenos ging Aktaion als Gespenst um und bewarf die Bewohner mit Steinen. Einem Orakel folgend, nagelten sie schließlich ein [[Bronzebild]] des Heros an einen Felsen, was die Erscheinung beendete.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 9,38,5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Aristeides&amp;#039;&amp;#039; 11,3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem verlorenen Gedicht des [[Stesichoros]] (Europeia?), das nur aus dem Bericht des Pausanias bekannt ist,&amp;lt;ref&amp;gt;Fragment 59 in &amp;#039;&amp;#039;Poetae melici graeci (PMG)&amp;#039;&amp;#039; = Pausanias 9,2,3–4.&amp;lt;/ref&amp;gt; versuchte Aktaion dagegen, sich an [[Semele (Mythologie)|Semele]] zu vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Euripides ===&lt;br /&gt;
Euripides beschreibt in [[Die Bakchen|Bacchae]] ab Vers 337 den Neid der Jagdgöttin auf die Erfolge des Aktaion, der zu dessen schmählichen Ende führte. Seine Hunde sammelten sich nach seinem schrecklichen Ende in einer Höhle. Seine Mutter Autonoë suchte schließlich die Höhle auf, um ihre Verzauberung (&amp;#039;&amp;#039;lyssa&amp;#039;&amp;#039;) zu beenden, erst nun begreifen die Hunde, dass sie ihren eigenen Herren zerfleischt haben. Sie werden nun dem neugeborenen Dionysos, einem Vetter Aktaions, anvertraut. Laut Euripides lag der Ort seines Todes im Gebirge Kithairon.&amp;lt;ref&amp;gt;Euripides, &amp;#039;&amp;#039;Bacchae&amp;#039;&amp;#039; 1290–2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apollodorus ===&lt;br /&gt;
Laut der &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 3,4,4.&amp;lt;/ref&amp;gt; beobachtete Aktaion beim Jagen in einem Tal bei [[Platää]] die Göttin [[Artemis]], die mit ihren Nymphen im &amp;#039;&amp;#039;Parthenischen Quell&amp;#039;&amp;#039; badete. Er wurde entdeckt und von der Göttin mit dem Wasser der Quelle bespritzt, worauf Aktaion, in einen Hirsch verwandelt, von seinen eigenen Hunden gejagt und auf dem Berg Kithairon zerrissen wurde. Heulend suchten die Hunde dann ihren Herrn im ganzen Land und wurden erst in [[Cheiron]]s Höhle, wo sie sein Bild sahen, beschwichtigt. Seine Knochen wurden schließlich von seiner Mutter Autonoë aufgesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diodor ===&lt;br /&gt;
Diodoros Sikilos dagegen berichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;Diodoros 4,81,3–5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktaion habe Artemis Hirsche bzw. deren Hufe und Köpfe (&amp;#039;&amp;#039;akrotiria&amp;#039;&amp;#039;) – die Beute einer Jagd – geweiht und dann versucht, sie im Heiligtum selbst zu verführen oder zur Heirat zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ovid ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Titian - Diana and Actaeon - 1556-1559.jpg|miniatur|[[Diana und Actaeon (Tizian)|Aktaion überrascht Diana beim Bade]] von [[Tizian]]]]&lt;br /&gt;
Die Darstellung geht vielleicht auf [[Kallimachos]] zurück, mag aber auch die Geschichte des Sehers [[Teiresias]] aufnehmen. Aktaion war ein Enkel des [[Kadmos]]. Nach erfolgreicher Jagd hatte er zur Mittagszeit seine Gefährten mit den Speeren und Netzen bis zum folgenden Morgen nach Hause geschickt. Diana, das römische Pendant der griechischen Göttin [[Artemis]], hatte sich in &amp;#039;&amp;#039;Gargaphia&amp;#039;&amp;#039; in [[Böotien]] in einem heiligen Hain eine Quelle eingerichtet, in der sie nach erfolgreicher Jagd zu baden pflegte. Eine der Nymphen nimmt ihr die Jagdwaffen ab, Krokale aus [[Theben (Böotien)|Theben]] richtet ihr Haar, während ihre Kolleginnen [[Nephele (Nymphe)|Nephele]], Hyale, Rhanis, Psekas und Phiale die Göttin aus Wasserkrügen benetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorglos durch den Wald streifend, betritt Aktaion die Grotte und überrascht die Badende. Die Nymphen suchen die Blöße der Göttin mit ihren Leibern zu decken, die sie jedoch um Haupteslänge überragt und unter dem Blick des Sterblichen glühend errötet. Ihres Bogens beraubt, bespritzt sie Aktaion mit dem Wasser der Quelle und ruft ihm zu: „Nun sag, wenn Du kannst, du habest mich nackt gesehen!“ Daraufhin wächst Aktaion ein Geweih aus der Mitte der Stirn, seine Ohren werden länger und länger, Hände und Füße wandeln sich zu gespaltenen Hufen und ein geschecktes Fell bedeckt seinen Leib. Er ergreift die Flucht und ist selbst erstaunt über seinen geschwinden Lauf. Als er schließlich sein Spiegelbild im Wasser erblickt, will er vor Erstaunen ausrufen, aber seine menschliche Stimme ist geschwunden, und nur ein Stöhnen entringt sich seiner Kehle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Einziges bleibt sein Verstand unverändert, und er überlegt, was er tun soll, während Tränen über sein pelziges Gesicht rinnen. Scham hält ihn vom Palast seines Vaters fern, Furcht von den dichten Wäldern der Umgegend. Noch während er sinnt, erspähen ihn seine Hunde und verfolgen ihn, angespornt von seinen Freunden, die nur bedauern, dass Aktaion selbst diese Jagd versäumt. Sie rufen nach ihm und bemerken nicht, wie der Hirsch noch auf den Namen lauscht, während ihn seine eigenen Hunde zerfleischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ovid ist der erste Dichter, der die Verwandlung in einen Hirsch beschreibt, frühere bildliche Darstellungen zeigen Aktaion ausschließlich in menschlicher Gestalt. Es scheint, dass ursprünglich lediglich die Hunde behext wurden und glaubten, einen Hirsch vor sich zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Metamorphosen werden 35 Namen seiner Hunde folgendermaßen wiedergegeben: &amp;#039;&amp;#039;Aello&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Agre&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Agriodus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alce&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Asbolus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Conace&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dorceus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dromas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Harpalos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Harpyia (Hündin)|Harpyia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hylactor&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hyläus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ichnobates&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Labros&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lachne&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lacon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ladon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Laelaps&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Leucon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lysice&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Melampus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Melanchaetes]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Melaneus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nape&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nebrophonus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oresitrophus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oribasus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pamphagus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Poemenis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pterelas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stilbe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Theridamas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Theron&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Thous&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tigris&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hyginus ===&lt;br /&gt;
[[Hyginus Mythographus|Hyginus]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hyginus: &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogiae|Fabulae]]&amp;#039;&amp;#039; 180, 181.&amp;lt;/ref&amp;gt; nennt 81 Namen der Hunde. Sie sind hier: &amp;#039;&amp;#039;Aeon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aethon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Agre&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Agriodus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Agrius&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alce&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arcas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arethusa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Argo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aura&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Borax&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Boreas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Canache&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Charops&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Chediaetros&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Corax&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cyllo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cyllopotes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cyprius&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dinomache&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dioxippe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dorceus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Draco&amp;#039;&amp;#039; („Drache“), &amp;#039;&amp;#039;Dromas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dromius&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Echidna&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Echnobas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Elion&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Eudromus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gorgo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Haemon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Harpalus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Harpalycus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Harpyia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hylactor&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hylaeus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ichneus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ichnobates&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Labros&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lacaena&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lacon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ladon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lalaps&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lampus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Leane&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lycisce&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lyncaeste&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Machimus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Melampus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Melanchaetes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Melaneus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nape&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nebrophonus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Obrimos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ocydrome&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ocydromus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ocypote&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ocythous&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Omelympus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oresitrophus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Orias&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oribasus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oxyroe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pachitos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pamphagus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Poemenus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pterelas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sagnos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stilbe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stilbon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Syrus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Theriope&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Theriphone&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Therodamas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Therodapanis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Theron&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Thous&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tigris&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Urania&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Volatos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zephyrus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber Ovid sind 24 Namen gleich und sechs sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Quellen ===&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Genealogiai&amp;#039;&amp;#039; des [[Akusilaos von Argos]] aus der archaischen Zeit, in der [[Bibliotheke des Apollodor]] erwähnt.&lt;br /&gt;
* Die Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Aktaion&amp;#039;&amp;#039; des attischen Dichters [[Phrynichos (Tragiker)|Phrynichos]]&lt;br /&gt;
* Die verlorene Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Toxotides&amp;#039;&amp;#039; des [[Aeschylus]], die vielleicht die Badeszene enthielt&lt;br /&gt;
* Die Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Aktaion&amp;#039;&amp;#039; des [[Iophon]]&lt;br /&gt;
* Die Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Aktaion&amp;#039;&amp;#039; des [[Kleophon]] aus Attika&lt;br /&gt;
* Ein episches Gedicht des [[Deinarchos]] aus dem 3.&amp;amp;nbsp;Jh. v.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kult ==&lt;br /&gt;
In [[Plataiai]] war Aktaion der &amp;#039;&amp;#039;heros [[archeget]]es&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde auch in [[Orchomenos]] verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutung ==&lt;br /&gt;
Aktaions Vater Aristaios hatte ein Opfer an [[Sirius]], den Hundsstern, eingeführt, dessen Erscheinen die Zeit der größten Mittagshitze ankündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Apollonios Rhodios]] 2,500.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Friedrich Marx (Philologe)|Friedrich Marx]] hält demnach Aktaion für einen [[Berggott]], dessen Abbild die Hitze der [[Hundstage]] abwehren sollte. [[Jane Ellen Harrison]] dagegen sieht in ihm einen Repräsentanten einer älteren [[Chthonische Götter|chthonischen]] [[Pelasger|pelasgischen]] Religion, den Dämon &amp;#039;&amp;#039;[[Enaitos]]&amp;#039;&amp;#039;, der jährlich durch seinen Tod die Fruchtbarkeit der Natur erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. Kramer setzt ihn mit dem sumerischen [[Dumuzi]] gleich und stellt seinen Tod in den Zusammenhang einer tödlichen [[Heilige Hochzeit|Heiligen Hochzeit]] (&amp;#039;&amp;#039;hieros gamos&amp;#039;&amp;#039;). Interessant ist bei Aktaion die Vermischung der Rollen von Hirte, dem üblichen Gemahl und Opfer der &amp;#039;&amp;#039;Großen Göttin&amp;#039;&amp;#039; (hier nun sein Vater Aristaios) und Jäger. Auch [[Inanna]]/[[Ištar]]/[[Atargatis (Gottheit)|Atargatis]] wird durch die keusche Artemis ersetzt, die Hochzeit selbst nicht mehr vollzogen. Nach dem klassischen Philologen [[Ernst Curtius]] geht Artemis auf orientalisch-[[Phönizier|phönikische]] Ursprünge zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktaions Ende erinnert an den thrakischen [[Orpheus]], der ebenfalls wegen des Neids der Götter von wilden Tieren zerrissen wurde. Mit diesem ist er über seinen Vater Aristeion verbunden, der ebenfalls in die Nymphe [[Eurydike (Nymphe)|Eurydike]] verliebt war und unabsichtlich an ihrem Tode schuldig wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 15,359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Aktaion bei Ovid ein harmloser Jüngling ist, der aus heiterem Himmel und ohne eigene Schuld zu einem schrecklichen Ende kommt, wird aus den anderen Erzählungen, die nur fragmentarisch überliefert sind, klar, dass er ursprünglich eine weit mächtigere Figur war. Sein Vater Aristaios wird als „alter bäuerlicher Segensgott“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans von Geisau]]: &amp;#039;&amp;#039;Aristaios.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kleine Pauly]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. I, Sp. 551.&amp;lt;/ref&amp;gt; gedeutet, der auch als Zeus Aristeios und als &amp;#039;&amp;#039;Apollo Nomios&amp;#039;&amp;#039; verehrt wurde und der in der späteren Überlieferung zu einem immerhin unsterblichen Heros herabsank. Aktaion selbst ist ein Enkel des [[Apollon]] und somit der Großneffe von Artemis sowie mütterlicherseits ein Urenkel des [[Ares]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Versionen der Sage erwähnen die Schwierigkeit, nach seinem Tode seine Hunde zu kontrollieren, die so wichtig sind, dass Ovid den Namen und die Eigenschaften jedes einzelnen berichtet. Vermutlich deuten die Hunde eine Verbindung zur Unterwelt an (Höllenhunde) und stellen Aktaion in die Nähe anderer gehörnter chthonischer Gottheiten wie den keltischen [[Arawn]], dem Herrn der [[Cŵn Annwn]], und den syrischen [[Reschef]]. Es ist anzunehmen, dass die Jagdgöttin Artemis ursprünglich seine Gattin, nicht seine Gegnerin war. Interessant ist auch (über Semele) die Verbindung zu Dionysos, der ebenfalls mit gefleckten Tieren wie dem Rehkitz und dem Leoparden steht. Vielleicht ist dieser Gott der ursprüngliche Sohn Aktaions, bevor er durch Zeus aus einer weit jüngeren Göttergeneration ersetzt wurde. Immerhin übernimmt er nach Euripides die Kontrolle der Hunde nach dem Tode seines sterblichen Vetters. Seine Mutter Autinoë war nach Euripides die Anführerin der [[Mänaden]]. Bemerkenswert ist eine Adaption der Sage, in der die Göttin auf Aktaion einen ihrer Pfeile schleudert, diese Deutung greift auch der Wiener Dichter [[Johann Mayrhofer (Dichter)|Johann Mayrhofer]] um 1820 auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://musicanet.org/robokopp/Lieder/jaspanne.html Johann Mayrhofer: &amp;#039;&amp;#039;Der zürnenden Diana.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung in der Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rembrandt, Harmenszoon van Rijn - Diana mit Aktäon und Kallisto - c.1634-1635.jpg|mini|[[Das Bad der Diana mit Aktäon und Kallisto]] von Rembrandt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vasiliy Ryabchenko. &amp;quot;The Death of Actaeon&amp;quot;, 200 х 300 cm, oil on canvas, 1988.jpg|mini|Der Tod von Actaeon von [[Wassyl Rjabtschenko]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bildende Kunst hat die Geschichte seiner Verwandlung und seines Todes mit einer gewissen Vorliebe behandelt. Ein berühmtes Beispiel ist [[Rembrandt van Rijn|Rembrandts]] [[1634]] fertiggestelltes Gemälde &amp;#039;&amp;#039;[[Das Bad der Diana mit Aktäon und Kallisto]]&amp;#039;&amp;#039;. Eine kleine (1774 gefundene) antike Marmorgruppe steht im [[Britisches Museum|Britischen Museum]] in London. Die Nymphen-Szene wird auch auf dem Aktäon-Kamin im [[Schloss Neuhaus (Schloß Neuhaus)|Schloss Neuhaus]] bei [[Paderborn]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Bischoff (Kunsthistoriker)|Michael Bischoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Diana und Aktäon – eine ikonographische Erfolgsgeschichte in Venedig, Rom und Prag.&amp;#039;&amp;#039; In: Heiner Borggrefe, Vera Lüpkes, Lubomír Konečný, Michael Bischoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Rottenhammer (1564–1625). Ergebnisse des in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Tschechischen Akademie der Wissenschaften durchgeführten internationalen Symposions am Weserrenaissance-Museum Schloß Brake.&amp;#039;&amp;#039; Jonas, Marburg 2007, ISBN 978-3-89445-395-4, S. 73–88.&lt;br /&gt;
* [[Walter Burkert]]: &amp;#039;&amp;#039;Homo necans. Interpretationen altgriechischer Opferriten und Mythen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, de Gruyter, Berlin 1997, ISBN 3-11-015099-9, S. 125–132.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Cziesla]]: &amp;#039;&amp;#039;Aktaion polypragmon. Variationen eines antiken Themas in der europäischen Renaissance&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Literarische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1989, ISBN 3-631-42431-0.&lt;br /&gt;
* Samuel Noah Kramer: &amp;#039;&amp;#039;The sacred marriage rite.&amp;#039;&amp;#039; Bloomington, Indiana 1969.&lt;br /&gt;
* Lamar Ronald Lacy: &amp;#039;&amp;#039;Aktaion and a Lost “Bath of Artemis”.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Hellenic Studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 110, 1990, {{ISSN|0075-4269}}, S. 26–42.&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 5|41|52|Aktaion|Maria Moog-Grünewald}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Radermacher: &amp;#039;&amp;#039;Mythos und Sage bei den Griechen.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1968 (Nachdruck der Ausgabe München 1943).&lt;br /&gt;
* Konrad Schauenburg: &amp;#039;&amp;#039;Aktaion in der italischen Vasenmalerei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Deutschen Archäologischen Instituts.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, 1969, {{ISSN|0931-7007}}.&lt;br /&gt;
* {{Roscher|1,1|214|217|Aktaion 1)|[[Heinrich Wilhelm Stoll]]|}}&lt;br /&gt;
* {{RE|I,1|1209|1211|Aktaion 2|[[Georg Wentzel]]|RE:Aktaion 2}}&lt;br /&gt;
* Beat Wismer, Sandra Badelt, Jean-Christophe Bally: &amp;#039;&amp;#039;Diana und Actaeon. Der verbotene Blick auf die Nacktheit.&amp;#039;&amp;#039; Hatje Cantz, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7757-2357-2 (zur Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Diana und Actaeon – der Verbotene Blick auf die Nacktheit.&amp;#039;&amp;#039; [[Museum Kunstpalast]], Düsseldorf, 25. Oktober 2008 bis 15. Februar 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Actaeon|Aktaion}}&lt;br /&gt;
* {{Mythoskop|ID=w1056}}&lt;br /&gt;
* ca. 230 Fotos von Darstellungen des Aktaion in der [http://warburg.sas.ac.uk/vpc/VPC_search/subcats.php?cat_1=5&amp;amp;cat_2=767 &amp;#039;&amp;#039;Warburg Institute Iconographic Database&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118647504|LCCN=nb2016013948|VIAF=62342124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Jagd)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artemis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß</name></author>
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