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	<title>Akropolismuseum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Von der Archaik bis zur Spätantike */ Tippfehler entfernt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Von der Archaik bis zur Spätantike: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Acropolis Museum im Jahr 2014.JPG|mini|Akropolismuseum (moderner Komplex aus verkantet übereinanderliegenden Geschossen), 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akropolismuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Μουσείο Ακρόπολης|Mousio Akropolis}}) ist ein Museum in [[Athen]]. Es verwahrt ausschließlich Fundstücke und Objekte von der [[Akropolis (Athen)|Akropolis von Athen]]. Das heutige Gebäude am Fuß der Akropolis wurde von [[Bernard Tschumi]] und Michalis Fotiadis entworfen und am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 2009 eröffnet. Nach dreieinhalb Jahren wurden bereits mehr als 5 Mio. Besucher verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Akrivi: {{Webarchiv |url=http://www.tourismtoday.gr/index.php/el/interviews/6897-%CE%BC%CE%BF%CF%85%CF%83%CE%B5%CE%AF%CE%BF-%CE%B1%CE%BA%CF%81%CF%8C%CF%80%CE%BF%CE%BB%CE%B7%CF%82-%CF%80%CE%AC%CE%BD%CF%89-%CE%B1%CF%80%CF%8C-5-%CE%B5%CE%BA%CE%B1%CF%84-%CE%B5%CF%80%CE%B9%CF%83%CE%BA%CE%AD%CF%80%CF%84%CE%B5%CF%82-%CE%B1%CF%80%CF%8C-%CF%84%CE%BF-2009 |archive-is=20130430093723 |text=Akropolis-Museum: Über 5 Millionen Euro Besucher seit 2009}}. Interview mit [[Dimitrios Pandermalis]], Präsident des Verwaltungsrats des Akropolis-Museums, abgerufen am 15. April 2013 (griech.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Ausschließlich Fundstücke und Objekte von der Akropolis von Athen&amp;quot; werden hier ausgestellt. 03.jpg|mini|Ausstellungsraum mit Fundstücken und Objekten von der Akropolis von Athen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erstes Museum von 1863 ===&lt;br /&gt;
Der Beginn der Präsentation waren einige wenige Exponate auf dem Akropolisfelsen unter freiem Himmel, ein Teil davon unter Holzdächern und provisorischen Abdeckungen. Mit der ersten Ausgrabung des [[Perserschutt]]s im Jahr 1863 zeigte sich, dass bald ein Museumsgebäude notwendig sein dürfte. Ein Jahr später stiftete Demetrios Bernardakis, ein in Russland wohnhafter Grieche, die Baukosten. Bald darauf begann der Bau des ersten Museums auf der Akropolis, welches von [[Panagiotis Kalkos]] (einem der Architekten des [[Archäologisches Nationalmuseum (Athen)|Archäologischen Nationalmuseums]]) entworfen wurde. Mit der Zeit erwies sich auch dieses als zu klein, vor allem wegen der Besucherströme aus dem Ausland, so dass ein halbes Jahrhundert später ein zweites Akropolismuseum geplant wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Museum von 1937 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Akropolismuseum in Athens.jpg|mini|Das Museum von 1937 wurde in Stein ausgeführt und vollständig in einer Mulde auf dem Felsen platziert.]]&lt;br /&gt;
Es wurde 1937 von [[Patroklos Karantinos]] im Stil der [[Klassische Moderne|klassischen Moderne]] in einer Mulde auf dem Akropolisfelsen errichtet. Es besteht aus einem Betonskelett, das mit Stein ausgefacht ist. Zweck dieser ungewöhnlichen Lösung war es, das Gebäude aus der Ferne möglichst unscheinbar in die Felssenke einzubauen. Das Gebäude nutzte die Mulde vollständig aus und konnte daher nicht mehr erweitert oder in nennenswertem Maße umgebaut werden. Erstmals konnten die Exponate in chronologischer Reihenfolge gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Museum sollte gemäß der ursprünglichen Planung zwecks archäologischer Grabungen abgerissen werden. Aufgrund des Mangels an Räumen auf der Akropolis und seines architektonischen Werts ist dies jedoch verworfen worden. Es soll zu einem Büro der Verwaltung umgebaut werden, wobei auch ein öffentliches Café eingerichtet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planungen bis zum Neubau ===&lt;br /&gt;
Der griechische Premierminister [[Konstantinos Karamanlis]] äußerte 1974 den Wunsch, ein neues Museum zu errichten. In den 1980er Jahren griff Kulturministerin [[Melina Mercouri]] den Vorschlag wieder auf und sicherte das 1,8&amp;amp;nbsp;ha große Gelände der [[Ioannis Makrygiannis|Makrygiannis]]-Kaserne als Standort, auf dem auch ein früheres Militärkrankenhaus (entworfen von [[Wilhelm von Weiler]]) von 1834 steht. Sie verband den Bau außerdem mit der Forderung nach Rückgabe der ab 1801 von [[Thomas Bruce, 7. Earl of Elgin|Lord Elgin]] von der Akropolis entfernten Kunstschätze (&amp;#039;&amp;#039;[[Elgin Marbles]]&amp;#039;&amp;#039;), vor allem des [[Parthenon#Fries|Parthenonfrieses]], die sich heute im [[British Museum]] in [[London]] befinden (siehe unten). In den 1980er und 90er Jahren wurden insgesamt vier [[Architektenwettbewerb|Wettbewerbe]] ausgeschrieben (vom Ideenwettbewerb bis zum Entwurf des Gebäudes), wobei der letzte notwendig wurde, weil Ungereimtheiten bei der Ausschreibung des dritten Wettbewerbs festgestellt worden waren, und die italienischen Wettbewerbssieger [[Manfredi Nicoletti]] und Lucio Passarelli nicht bereit waren, ein in der Zwischenzeit entdecktes archäologisches Grabungsfeld in ihrem Entwurf zu berücksichtigen. Auch war ihr Entwurf wegen seiner allzu [[glamour]]ösen Ästhetik in die Kritik geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den letzten Wettbewerb gewann [[Bernard Tschumi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Neubau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiges Argument für die Auswahl des Entwurfs von [[Bernard Tschumi]] war die Berücksichtigung und Einbindung des nahezu ganzen Grabungsfeldes. Sein Entwurf zitiert oder imitiert den Parthenon nicht, greift aber seine Proportionen und Materialien auf (der dritte Stock hat exakt dessen Maße und Ausrichtung, um den Fries in ganzer Länge und in der originalen Reihenfolge zeigen zu können). Das Gebäude ist äußerst [[erdbebensicher]] gebaut, es liegt auf Gleitpendellagern und ist damit vom Untergrund abgekoppelt, damit Erdbebenwellen nicht einwirken können.&amp;lt;ref&amp;gt;GEORG KÜFFNER: [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/bautechnik-fuesse-in-schalen-1282204.html &amp;#039;&amp;#039;Bautechnik: Füße in Schalen&amp;#039;&amp;#039;] - FAZ, 11. Oktober 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundstück wurde mit [[Olivenbaum|Olivenbäumen]] und den für Athen typischen [[Bitterorange|Bitterorangen-Bäumen]] (&amp;#039;&amp;#039;Citrus aurantium&amp;#039;&amp;#039;) bepflanzt. Da Olivenbäume nur sehr langsam wachsen, wurden ausgewachsene Exemplare gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis zum Baubeginn wurde beim Bau der neuen [[Metro Athen|U-Bahn]]-Linie ein Ausgang direkt vor das geplante Gebäude gelegt (Station Akropolis der Linie 2) und die Straße &amp;#039;&amp;#039;Dionyssiou Areopagitou&amp;#039;&amp;#039; zur Fußgängerzone („Peripatos“) umgestaltet.&lt;br /&gt;
2002 war Baubeginn, wobei zuvor und danach zahlreiche Klagen von Anwohnern den Bau behinderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Bauzeit war das Erdgeschoss für Besucher geöffnet; hier wurden Animationen zum Bau und zum Umzug gezeigt. 2007 wurde das Gebäude fertiggestellt. Die Innentemperatur im Gebäude beträgt aus konservatorischen Gründen das ganze Jahr über exakt 23&amp;amp;nbsp;°C. Nach Schließung des alten Museums fand der „teuerste Umzug in der Geschichte Athens“ statt. Am 20. Juni 2009 wurde das neue Museum mit einem Staatsakt in Anwesenheit zahlreicher hoher Gäste eröffnet. Der Eintrittspreis betrug bis zum 31. Dezember 2009 symbolisch 1 [[Euro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundespräsident [[Joachim Gauck]] hielt im März 2014 eine Rede mit dem Titel „Europa: Erbe und Zukunft“ im Akropolis-Museum.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2014/03/140306-Akropolis-Museum-Athen.html Rede im Akropolis-Museum in Athen], auf bundespraesident.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 startete das Museum eine neue Website, die auf sechs Sprachen verfügbar ist (Griechisch, Englisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch und Französisch). Die digitalen Sammlungen umfassen 2.156 Artefakte mit ausführlichen Beschreibungen, interaktivem Glossar, Bibliographie, Fotografien, Zeichnungen und in vielen Fällen Videos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jetske |url=https://heritagetribune.eu/de/greece/acropolis-museum-launches-new-website-with-digital-collections/ |titel=Das Akropolis-Museum startet eine neue Website mit digitalen Sammlungen |werk=European Heritage Tribune |datum=2021-01-13 |sprache=de |abruf=2023-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionen um den Neubau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Acropolis - Museum Interior.JPG|mini|Blick vom Akropolismuseum auf die Athener Akropolis, 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Ausschließlich Fundstücke und Objekte von der Akropolis von Athen&amp;quot; werden hier ausgestellt. 01.jpg|mini|Marathon-Siegerpokal von 1896]]&lt;br /&gt;
Bereits zu Beginn der Bauarbeiten im Jahr 2002 begann eine gerichtliche Klagewelle von Anwohnern. Ein Grund war wohl der in Athen sehr prestigeträchtige „Akropolisblick“, dessen Verlust zahlreiche Wohnungen erheblich entwertete; als Gründe genannt wurden u.&amp;amp;nbsp;a. Baulärm, Verschattung, die Funde unter dem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Phase der Klagen betraf den geplanten Abriss zweier Gebäude an der &amp;#039;&amp;#039;Dionyssiou Areopagitou&amp;#039;&amp;#039; Nr. 17 und 19. Es handelt sich um zwei Apartmenthäuser, von denen das eine (aus der Zeit um 1910) dem Komponisten [[Vangelis]] gehörte. Das andere ist ein [[Art Déco|Art-déco]]-Bau des Architekten Vassilis Kouremenos, eines Freundes von [[Pablo Picasso|Picasso]], 1930 errichtet. Sie standen seit Ende der 1970er Jahre unter [[Denkmalschutz]]. Nach Auffassung der Befürworter des Abrisses behinderten die Bauten den Blick vom Museum zum Akropolis-Hügel. Die Kritiker hielten dagegen, dass dies nur für den Blick von der Café-Terrasse zum unteren Abhang gelte. Zudem war die Erhaltung der denkmalgeschützten Bauten eine der Wettbewerbsvorgaben und wurde auch vom obersten griechischen Verwaltungsgericht, dem [[Staatsrat (Griechenland)|Staatsrat]], nach einer Anwohnerklage zur Bedingung für die Baugenehmigung gemacht. Der Kompromiss, die Gebäude abzutragen und die Fassaden in derselben Straße an anderer Stelle wiederaufzubauen, wurde von den Besitzern wie auch von den meisten Denkmalschützern abgelehnt. Neben dem Gerichtsentscheid stand außerdem die Aufhebung der Unterschutzstellung durch das Bau- und Umweltministerium aus, die unabhängig von derjenigen des Kulturministeriums ausgesprochen wurde und auch sechs weitere Gebäude derselben Straßenfront betraf. Auch der Internationale Rat für Denkmalpflege [[International Council on Monuments and Sites|ICOMOS]] sprach sich gegen den Abriss aus. Der Staatsrat entschied schließlich im Juli 2009, den Ministerbeschluss bezüglich des Abrisses aufzuheben. Dagegen stimmte der Staatsrat dem Abriss zweier weiterer klassizistischer Bauwerke hinter dem Museum zu (Beschlüsse 2335/2009 und 2339/2009). Anfang Februar 2010 beschloss die neue Führung des Kulturministeriums jedoch, auch diese Bauten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekturkritiker Tassis Papaioannou, der den städtebaulichen Impuls des Museums lobte, beklagte andererseits die mangelnde bauliche Anbindung an die umliegende Bebauung und schrieb in seiner Aufsatzsammlung &amp;#039;&amp;#039;Architektur und Stadt&amp;#039;&amp;#039;: „Das neue Museum ignoriert demonstrativ seine bauliche Umgebung, es duldet keine Gebäude neben sich […]. Seine Ästhetik ist die eines Einkaufszentrums, einer Vitrine, nur mit dem Unterschied, dass hinter der Glasfassade keine Autos oder Kleider gezeigt werden, sondern die Skulpturen der Akropolis!“&amp;lt;ref&amp;gt;Papaioannou, Tasis: &amp;#039;&amp;#039;I Architektoniki kai i Poli&amp;#039;&amp;#039;, Kastanioti, Athen 2008 (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Demgegenüber stellte der Architekturkritiker Roman Hollenstein fest: „Spätestens in diesem wohl schönsten Skulpturensaal der jüngeren Zeit erkennt man, dass Tschumis von aussen so nüchternes Haus ein Meisterwerk der Museumsarchitektur darstellt. Das von griechischer Klarheit und mathematischer Logik durchdrungene und von wenigen Materialien (Beton, Glas, Marmor) geprägte Gebäude erlaubt es den Skulpturen, sich im Licht zu entfalten, und den Besuchern, sich frei im Raum zu bewegen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roman Hollenstein |Titel=Das neue Akropolismuseum von Bernard Tschumi in Athen setzt Massstäbe: Ein Parthenon aus Stahl und Glas {{!}} NZZ |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2009-06-22 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/ein_parthenon_aus_stahl_und_glas-1.2797682 |Abruf=2017-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wogen glätteten sich mit dem Heranrücken des Eröffnungstermins: Zahlreiche griechische Zeitungen berichteten ausführlich mit überwiegend positiven Kritiken und Interviews über das Museum, teilweise sogar in Sonderbeilagen, die dem Museum gewidmet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exponate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Archaik bis zur Spätantike ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Interior of the New Acropolis Museum 1.jpg|mini|300px|Ausstellungsraum im neuen Akropolismuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum zeigt die rund 300 Statuen und Friesteile sowie etwa 4000 andere kleinere Gegenstände aus dem [[Archaik|archaischen Zeitalter]], der [[Antikes Griechenland#Griechenland in klassischer Zeit (um 500–336/323 v. Chr.)|klassischen Antike]] und der [[Spätantike]], die bisher im alten Akropolismuseum auf der Akropolis ausgestellt waren oder aus Platzmangel in Magazinen lagerten, darunter folgende Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ACMA 680 Kore 4.JPG|mini|140px|Eine [[Kore (Skulptur)|Kore]] (in den alten Ausstellungsräumen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Blonder Kopf von der Akropolis]]&lt;br /&gt;
* [[Kalbträger]]&lt;br /&gt;
* [[Kritios-Knabe]]&lt;br /&gt;
* [[Peploskore]]&lt;br /&gt;
* [[Reiter Rampin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Parthenonfries ===&lt;br /&gt;
Der Bau des Museums ist eng mit der Forderung nach Rückgabe des [[Parthenonfries|Parthenon-Frieses]] verbunden. 1801, als Athen noch zum Osmanischen Reich gehörte, beanspruchte der britische Botschafter in [[Konstantinopel]], [[Thomas Bruce, 7. Earl of Elgin|Lord Elgin]], dass er sich eine Genehmigung verschafft hatte, herumliegende Fundstücke von der Akropolis mitzunehmen. Er demontierte daraufhin einen Großteil des Parthenonfrieses (ungefähr die Hälfte der Originallänge bzw. zwei Drittel des erhaltenen Frieses), zahlreiche [[Metope (Architektur)|Metopen]], fast alle Giebelfiguren sowie eine [[Karyatide]] des [[Erechtheion]] und andere Kunstwerke. Sie sind seit 1816 im [[British Museum]] ausgestellt, welches auf die Rechtmäßigkeit des Erwerbs durch Kauf von Lord Elgin verweist und sich weigert, die Plastiken zurückzugeben. Um der Forderung Griechenlands nach Rückgabe Nachdruck zu verleihen, wollte man zunächst die entsprechenden Lücken im Parthenonsaal freihalten, entschied sich am Ende aber doch für Gipsabgüsse, die deutlich heller als die bernsteinfarbenen Originale sind. Die fehlende Karyatide wurde allerdings nicht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2004 gab eine Schwedin ein (unerlaubt von ihrem Onkel entwendetes) Marmorfragment an das Museum zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/1871791/schwedin-gibt-marmorfragment-aus-der-akropolis-zurueck |titel=Schwedin gibt Marmorfragment aus der Akropolis zurück |sprache=de-AT |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stück des Parthenonfrieses, das Fagan-Fragment, befand sich im [[Museo Archeologico Regionale Antonino Salinas]] in [[Palermo]]. Im Juni 2022 wurde seine offizielle Rückgabe an Griechenland vereinbart.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.sn.at/kultur/allgemein/parthenon-fragment-aus-italien-bleibt-in-griechenland-121654189 Parthenon-Fragment aus Italien bleibt in Griechenland].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; vom 21. Mai 2022 (abgerufen am 9. Juni 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Universität Heidelberg und der Vatikan haben weitere Fragmente des Parthenons dauerhaft zurückgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Catharine Titi |Titel=The Parthenon Marbles and International Law |Sammelwerk=SpringerLink |Datum=2023 |DOI=10.1007/978-3-031-26357-6 |Online=https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-26357-6 |Abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 einigten sich Griechenland und der Vatikan auf die Rückgabe dreier Fragmente, die im Besitz des Heiligen Stuhls waren. Auch diese Fragmente sollen im Akropolismuseum ausgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/vatikan-gibt-parthenon-fragmente-an-griechenland-zurueck-104.html |titel=Athener Akropolis - Vatikan gibt Parthenon-Fragmente an Griechenland zurück |sprache=de |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor weigert sich jedoch Dänemark, Fragmente an Griechenland zurückzugeben. Eine offizielle Anfrage des Museums wies das Dänische Nationalmuseum 2023 zurück. Die drei Skulpturenfragmente aus dem Parthenon bestehen aus zwei Marmorköpfen und einem Pferdehuf. Sie seien, nach der überraschenden Argumentation des Dänischen Museums, für Dänemark wichtiger als für Griechenland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alwin Pipper |url=https://www.nordisch.info/daenemark/griechische-marmorkoepfe-bleiben-im-nationalmuseum/ |titel=Von großer Bedeutung für Dänemark: Griechische Marmorköpfe bleiben im Nationalmuseum |werk=Nordisch.info |datum=2023-11-22 |sprache=de-DE |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pokal des ersten Marathonlaufs (bis 2015) ===&lt;br /&gt;
Bis zur Fertigstellung des eigenen Kulturzentrums 2015 hat die [[Stavros Niarchos Foundation]] den Michel-Breal-Pokal ausgeliehen, den [[Spiridon Louis]] als Sieger des ersten Marathonlaufs zu den Olympischen Spielen 1896 erhalten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.prnewswire.com/news-releases/die-stavros-niarchos-foundation-ersteigert-bei-christies-den-historischen-breal-silberpokal-den-pokal-des-marathonsiegers-der-ersten-olympischen-spiele-der-neuzeit-148148435.html Die Stavros Niarchos Foundation ersteigert bei Christie&amp;#039;s den historischen Breal Silberpokal, den Pokal des Marathonsiegers der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit], auf prnewswire.com, abgerufen am 6. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1974: [[Winckelmann-Medaille (DAI)|Winckelmann-Medaille]] des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]] (DAI)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dainst.org/wer-wir-sind/geschichte Geschichte {{!}} Besondere Ehrung: Die Winckelmann-Medaille], auf dainst.org, abgerufen am 6. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: „Best Worldwide Tourism Project“ des British Guild of Travel Writers’ (BGTW)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ekathimerini.com/news/3/albanian-shot/ Albanian shot], auf e-kathimerini&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: „IIC Keck Award“ des [[International Institute of Conservation]] für eine mit dem griechischen Forschungsinstitut [[Foundation for Research &amp;amp; Technology - Hellas|FORTH]] entwickelte Methode nach der Objekte direkt in der Ausstellung restauriert werden, eingesetzt wird hierbei auch eine neuartige Lasertechnik&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.archaiologia.gr/en/blog/2012/09/19/acropolis-museum-receives-keck-award/ |wayback=20140302024651  |text=&lt;br /&gt;
Acropolis Museum receives Keck Award }}, auf archaiologia.gr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013: „The world&amp;#039;s 50 best museums“ Platz 3 der besten Museen weltweit, der britischen Zeitung [[The Times]] zufolge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rachel Campbell-Johnston |Titel=The world’s 50 best museums |Datum=2023-07-02 |ISSN=0140-0460 |Online=https://www.thetimes.co.uk/article/the-worlds-50-best-museums-vgw0bbjvrts |Abruf=2023-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2018: „Travellers Choice Awards“ ([[Tripadvisor]]) Platz 4 unter den besten Museen der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.griechenland.net/nachrichten/kultur/24364-akropolis-museum-unter-den-besten-der-welt Akropolis Museum unter den besten der Welt] (2018)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Acropolis Museum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.theacropolismuseum.gr/en/organosi-periehomenoy-germanika Offizielle Museumsseite] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2008/18/KS-Akropolis?page=all „Antike im Glaskasten“], [[Die Zeit]], 24. April 2008, Nr. 18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=37.968422|EW=23.728486|type=landmark|region=GR-I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2125241-5|VIAF=127357675}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akropolismuseum| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Athen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Sammlung in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Dekonstruktivismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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