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	<title>Akrokorinth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akrokorinth&amp;diff=278342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kiwi4all: Welterbe Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-28T11:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welterbe Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Akrokorinth&lt;br /&gt;
|Bild = Acrocorinth Gateway.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Das erste Tor Akrokorinths&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 7.&amp;amp;#x202f;Jahrhundert v.&amp;amp;#x202f;Chr.&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Felsenburg]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Archaia Korinthos&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 37/53/28/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 22/52/25/O &lt;br /&gt;
|Region-ISO = GR-J&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 575&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akrokorinth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ElS|Ακροκόρινθος|Akrokórinthos}} {{M.Sg.}}, „Oberes Korinth“) ist ein seit der [[Antike]] befestigter Ort, der sich auf einem 575&amp;amp;#x202f;m hohen [[Tafelberg]] in der Nähe der antiken Stadt [[Korinth (antike Stadt)|Korinth]] in [[Griechenland]] befindet. Die sechs Kilometer südwestlich des heutigen [[Korinth]] gelegene [[Festung]]sanlage war die [[Akropolis]] und der höchste Punkt der antiken Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Akrokorinth nordmauern.jpg|miniatur|Westmauern und Eingang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Akrokorinth Looking North.jpg|miniatur|Blick über die Festung nach Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich schon in der [[Jungsteinzeit]] kamen zumindest zeitweise Menschen nach Akrokorinth. Man wählte das hochgelegene Plateau, das durch Süßwasserquellen genügend Trinkwasser bereitstellte und die umliegende Gegend strategisch dominierte. Vom Akrokorinth aus konnten der [[Isthmus von Korinth]] und dessen fruchtbare Ebenen überwacht werden. Die Wahl dieses Standortes stellte sich als hervorragend geeignet heraus, da die später ausgebaute Festung der Bevölkerung und ihren Herrschern bis ins späte Mittelalter diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Funde kamen im Bereich des [[Aphrodite]]-Tempels zum Vorschein. Es handelt sich hierbei um zwei Fragmente einer [[Späthelladikum|späthelladischen]] Psi-Figur (SH III A; 14.&amp;amp;#x202f;Jahrhundert v.&amp;amp;#x202f;Chr.), zwei Scherben von [[Protogeometrische Keramik|protogeometrischen]] [[Kylix (Gefäß)|Kylikes]] (um 1000 v.&amp;amp;#x202f;Chr.). und eine [[Eisenzeit|früheisenzeitliche]] handgemachte Rinderfigur aus Terrakotta (10.&amp;amp;#x202f;Jahrhundert v.&amp;amp;#x202f;Chr.) Aus dieser Epoche fanden sich jedoch keine Architekturfragmente.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Catherine Morgan]]: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|The Late Bronze Age Settlement and Early Iron Age Sanctuary: The Late Bronze Age Settlement and Early Iron Age Sanctuary}}&amp;#039;&amp;#039;, Princeton 1999, ISBN 978-0-87661-938-4, S.&amp;amp;#x202F;262, 309, 334, 471&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 8.&amp;amp;#x202f;Jahrhundert v.&amp;amp;#x202f;Chr. erlangte das florierende Korinth politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit. Die ersten Befestigungen von Akrokorinth gehen auf die Zeit der tyrannischen Herrscher der Familie der [[Kypseliden]] zurück (657/6–582/1 v.&amp;amp;#x202f;Chr.). Aus dieser Zeit stammt auch das älteste Gebäude, dass unter dem Tempel der Aphrodite nachgewiesen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 4.&amp;amp;#x202f;Jahrhundert v.&amp;amp;#x202f;Chr. wurde die Befestigung weiter ausgebaut. Nach der [[Schlacht von Chaironeia]] und der Gründung des [[Korinthischer Bund|Korinthischen Bundes]] wurde 337 v.&amp;amp;#x202f;Chr. auf Akrokorinth eine [[Makedonien (antikes Königreich)|makedonische]] Garnison eingerichtet. Während der [[Chronologie der Diadochenkriege|Diadochenkriege]] besetzte 315 v.&amp;amp;#x202f;Chr. [[Kassander]] die Akropolis, die vorher in der Hand seines Vaters [[Polyperchon]] war. 308 v.&amp;amp;#x202f;Chr. eroberte es [[Ptolemaios I.]] und 303 v.&amp;amp;#x202f;Chr. schließlich [[Demetrios I. Poliorketes]]. Nun blieb es 60 Jahre in der Hand der [[Antigoniden]]. 253/2 v.&amp;amp;#x202f;Chr. fiel der makedonische Statthalter [[Alexandros von Korinth]] ab, und erst als dieser 245 v.&amp;amp;#x202f;Chr. starb, kam durch die Heirat der Witwe [[Nikaia von Korinth]] mit [[Demetrios II. (Makedonien)|Demetrios II.]] Akrokorinth wieder in makedonischen Besitz. 243 v.&amp;amp;#x202f;Chr. gelang es [[Aratos von Sikyon]], dem Strategen des [[Achaiischer Bund|Achaiischen Bundes]], in einer Sommernacht mit vierhundert Mann die Mauern von Akrokorinth zu ersteigen und schließlich einzunehmen. Er händigte es 224 v.&amp;amp;#x202f;Chr. [[Antigonos III. Doson]] aus, der wieder eine makedonische Besatzung installierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Titus Quinctius Flamininus]] in der [[Schlacht von Kynoskephalai]] im Jahre 197 v.&amp;amp;#x202f;Chr. Makedonien besiegt hatte, erhielten die griechischen Städte wieder ihre Autonomie. Als man der Order, den Achaiischen Bund zu verlassen, nicht nachkam, rückten römische Truppen an. Obwohl man die Stadt kampflos übergab, ließ der römische [[Consulat|Konsul]] [[Lucius Mummius Achaicus|Lucius Mummius]] die Stadt und Akrokorinth 146 v.&amp;amp;#x202f;Chr. vollkommen zerstören. 44 v.&amp;amp;#x202f;Chr. gründete [[Gaius Iulius Caesar]] die Stadt neu. Akrokorinth war jedoch strategisch uninteressant und wurde nicht restauriert. Die Stadt wuchs bis ins 6.&amp;amp;#x202f;Jahrhundert weiter an, und ab dem 3.&amp;amp;#x202f;Jahrhundert erlangte die Burg wieder an Bedeutung. So plünderten 267 die [[Heruler]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Gregorovius]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;39&amp;lt;/ref&amp;gt; und 395 die [[Goten#Visigothen|Westgoten]] unter [[Alarich I.]] die Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Gregorovius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;52&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die starken Erdbeben in den Jahren 357 und 521 führten zu weiterer Beschädigung der Befestigung. Bei der [[Landnahme der Slawen auf dem Balkan]] im 6. bis 8.&amp;amp;#x202f;Jahrhundert kamen große Völkerscharen der [[Slawen]] nach Griechenland und siedelten auch bei Korinth und vielleicht auch auf Akrokorinth. Wahrscheinlich war der Berg auch vom 7. bis 9.&amp;amp;#x202f;Jahrhundert bewohnt. In der [[Byzantinisches Reich|mittelbyzantinischen Zeit]] wurde die Befestigung erneuert. 995 überquerte der [[Bulgarien|bulgarische]] Zar [[Samuil (Bulgarien)|Samuel]] den [[Isthmus von Korinth]]. Als er jedoch von dem Herannahen des byzantinischen Kaisers [[Basileios II.]] hörte, trat er den Rückzug an, und so blieb Akrokorinth verschont.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Gregorovius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;209&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Kreuzzug|Zweiten Kreuzzugs]] plünderte der [[Normannen|Normanne]] [[Roger II. (Sizilien)|Roger II. von Sizilien]] im Jahr 1147 Korinth, und Akrokorinth wurde ihm von dem byzantinischen Kommandanten kampflos übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Gregorovius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;145&amp;lt;/ref&amp;gt; 1203 eroberte [[Leon Sgouros]], der [[Archon (Byzanz)|Archon]] von [[Nafplio|Nauplia]], Korinth und Akrokorinth. 1205 eroberten die [[Vierter Kreuzzug|Kreuzfahrer]] [[Otto de la Roche]] und [[Gottfried I. von Villehardouin]] die Unterstadt. Akrokorinth konnte zunächst nicht genommen werden und wurde nun belagert. Zu Beginn konnten die Verteidiger noch von außen mit Nahrungsmittel versorgt werden und fügten den Angreifern über zwei Jahre mit Überraschungsangriffen große Verluste zu. Zur Unterstützung der Belagerung und zum Zurückschlagen von [[Ausfall (Taktik)|Ausfällen]] erbaute [[Jakob II. von Avesnes]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Gregorovius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;209&amp;lt;/ref&amp;gt; laut der [[Chronik von Morea]] die Burg &amp;#039;&amp;#039;[[Penteskouphi|Montesquieue]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mont Escouvé&amp;#039;&amp;#039; 1,25&amp;amp;#x202f;km südwestlich des Haupteingangs von Akrokorinth. 1208 zeigte die Belagerung Wirkung. Um nicht zu verhungern oder durch die Hand der Franken zu fallen, soll Leon Sgouros auf sein Pferd gestiegen und im vollen Galopp in die Tiefe gesprungen sein und starb. [[Michael I. Komnenos Dukas Angelos]] erbte nun Akrokorinth und setzte seinen Halbbruder [[Theodoros I. Komnenos Dukas]] als Verwalter ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Gregorovius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;232&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die Nahrungsmittel knapp wurden, musste er die Burg an die Franken übergeben, und so kam sie in den Besitz des [[Fürstentum Achaia|Fürstentums Achaia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Gregorovius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;242&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;#x202f;April 1358 belieh [[Robert von Tarent]] den [[Florenz|Florentiner]] [[Niccolò Acciaiuoli]] für seine Verdienste mit der Kastellanei Korinth, zu der neben acht weiteren Burgen auch Akrokorinth gehörte, als erbliche [[Baronat|Baronie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Gregorovius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;397&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Niccolò Acciaiuolis Sohn [[Nerio I. Acciaiuoli]] 1394 starb, ging die Burg im folgenden Jahr an dessen Tochter [[Francesca Acciaiuoli]] und ihren Ehemann [[Carlo I. Tocco]]. Dieser trat sie an [[Theodor I. (Morea)|Theodor I. Palaiologos]], den [[Despotat Morea|Despoten von Morea]] und weiterer Schwiegersohn Nerios I., ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Gregorovius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;458&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] gegen Theodor I. vorrückten, sah er nur eine Möglichkeit, das Land vor ihrem Zugriff zu schützen: Er verkaufte es 1400 an den [[Souveräner Malteserorden|Malteserorden]] auf [[Rhodos]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Gregorovius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;463&amp;lt;/ref&amp;gt; So kam Akrokorinth in den Besitz des Ritterordens. Doch schon 1404, als die Gefahr gebannt war, kaufte er es wieder zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Gregorovius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Von der Zeit Justinians bis zur türkischen Eroberung.&amp;#039;&amp;#039;, München 1980, ISBN 3-406-07951-2, S.&amp;amp;#x202F;472–3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1458 eroberte [[Sultan]] [[Mehmed II.]] Akrokorinth. 1463 versuchte der [[Republik Venedig|Venezianer]] [[Stammliste der Este|Bartoldo II. d’Este]], die Burg den Osmanen wieder zu entreißen. Der Versuch misslang jedoch, und Bartoldo wurde im Kampf schwer verletzt und starb. 1612 konnte Vaqueras, der Befehlshaber des Malteser Ordens, die Festung einnehmen, und gab sie erst wieder frei, als er ein Lösegeld erhielt. Am 9.&amp;amp;#x202f;August 1687 nahmen die [[Republik Venedig|Venezianer]] die Burg ohne Widerstand ein. Zwei Versuche in den Jahren 1689 und 1692, sie wieder zu erlangen, schlugen fehl. 1715 belagerte der osmanische Großwesir [[Silahdar Damat Ali Pasha]] Akrokorinth. Nach 13-tägigem massivem Beschuss konnte die Burg gestürmt werden. Es kam zu Brandschatzung und Massakern, 200 [[Rhomäer|rhomäische]] Bewohner wurden in die Sklaverei verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die osmanischen Herrscher wurden während des [[Griechische Revolution|griechischen Unabhängigkeitskrieges]] vertrieben. 1821 besetzten christliche [[Arvaniten]] aus [[Megara]] die Burg. Sie wurde jedoch bald wieder zurückerobert. Am {{JULGREGDATUM|26|01|1822}} übergab nach Verhandlungen mit den Rebellen die türkische Besatzung die Burg an die Griechen und zog ab.&amp;lt;ref&amp;gt;G. R. Schilling: [https://books.google.de/books?id=SDTTAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;hl=de &amp;#039;&amp;#039;Historische Anthologie für Deutschlands Söhne und Töchter&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;#x202f;49. Berlin 1835], abgefragt am 13. Januar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch schon im Juli desselben Jahres wurde sie kurz von osmanischen Truppen gehalten. 1827 wurde sie endgültig an die Griechen übergeben. Die Festung verlor danach ihre strategische Bedeutung. Eine neue Stadt entstand neben der durch Erdbeben zerstörten antiken Siedlung, und die Festung Akrokorinth wurde dem Verfall überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akrokorinth wurde erstmals 1896 durch die [[American School of Classical Studies at Athens]] ausführlich untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tafelberg von Akrokorinth ist unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Akrokorinthos&amp;#039;&amp;#039; als [[Natura 2000]] Schutzgebiet ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=votaniki |url=http://votaniki.gr/prostasia/diktio-natura-2000/akrokorinthos-gr2530003/ |titel=Ακροκόρινθος (GR2530003) |werk=Βοτανική |datum=2019-01-09 |sprache=el |abruf=2023-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Festungsanlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Acrocorinth map (DE).JPG|miniatur|Plan der Festungsanlage]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Acrocorinth castle.jpg|miniatur|Der fränkische Turm auf dem Westgipfel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage umfasst zwei Gipfel des 575&amp;amp;#x202f;m hohen Felsmassivs. Zwischen diesen entspringen kleine Quellen, die die Siedlung mit Wasser versorgten. Das relativ große Areal konnte durch kluges Verbinden der Lagevorteile mit den Wallsystemen ideal verteidigt werden. Es gibt praktisch nur einen Zugang im Westen der Festung, der durch eine dreifache Verteidigungsmauer mit drei starken Toren befestigt wurde. Vor dem ersten Tor befindet sich ein tiefer, ungleichmäßiger Graben. Das markante Mauersystem mit einer Gesamtlänge von fast zwei Kilometern zeigt, wie gut die Erbauer sich dem Gelände des Berges angepasst und ihn in ihre Verteidigung eingebunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden, Osten und Süden schützen steil abfallende Geröll- und Felshänge die Anlage. Trotzdem umfasst eine zusammenhängende Schutzmauer die gesamte Siedlung. Zudem befinden sich zusätzliche Mauern im Westen. Im nördlichen Teil der Festungsmauer befinden sich drei kleinere Tore, die wahrscheinlich als Ausfalltore dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das älteste noch sichtbare Gebäude befindet sich auf dem östlichen Gipfel. Hier stand der [[Tempel]] der [[Aphrodite]], in deren Heiligtum angeblich viele [[Tempelprostitution|Tempelprostituierte]] tätig waren. Die noch sichtbaren Elemente stammen jedoch von einer byzantinischen Kapelle, die auf den Fundamenten des Tempels errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem entgegengesetzten Gipfel befindet sich die Ruine eines [[Fränkisches Reich|fränkischen]] Turmes, der später durch die [[Republik Venedig|Venezianer]] und die Osmanen ausgebaut und erweitert wurde. Im Inneren der Burg befinden sich vor allem am Fuße des westlichen Gipfels zahlreiche Bauwerke aus den verschiedenen Epochen. Dazu gehören eine venezianische Kirche, osmanische Behausungen, Brunnen und kleine Moscheen sowie eine byzantinische [[Zisterne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Gebäude und Mauern häufig auch mit Hilfe der antiken Steine der Ruinen erbaut wurden, ist es zum Teil schwierig, diese zeitlich zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erhaltung der Anlage wurden zahlreiche Mauerabschnitte und Gebäude wiederhergestellt. Der zwischen den Gipfeln gelegene Peirene-Brunnen wurde 1930 restauriert. 1965 und 1966 wurde die Brücke über den Graben und das Wachhaus am ersten Tor wiederhergestellt. In den 1970er Jahren konzentrierte man sich auf die Erhaltung der ersten beiden Tore und der daran liegenden Mauerabschnitte. Weitere Maßnahmen, beispielsweise das Ersetzen der Holzbrücke am Eingang, wurden 1993 bis 1995 durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Petros G. Themelis|Titel={{lang|en|Ancient Corinth, the site and the museum – brief illustrated archaeological guide}}|Verlag=Editions Hannibal|Ort=Athens}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=E. Karposini-Dimitriadi|Titel={{lang|en|The Peloponnese – A traveller’s guide to the sites, monuments and history}}|Verlag=Ekdotike Athenon|Ort=Athen|Jahr=1997|ISBN=960-213-013-X}}&lt;br /&gt;
* Else Höffer: &amp;#039;&amp;#039;Akro-Korinth&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universum: Moderne illustrierte Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039; 27.2 (1911), S. 202 f, 1021–1023.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Reinhold Bichler]]|Titel=Akrokorinth|Hrsg=Siegfried Lauffer|Sammelwerk=Lexikon der historischen Stätten – von den Anfängen bis zur Gegenwart|Auflage=|Verlag=C. H. Beck|Ort=München|Datum=1989|ISBN=3-406-33302-8|Seiten=91–93}}&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Moser-Weithmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Korinth und Akrokorinth in osmanischer Zeit, Teil 1,&amp;#039;&amp;#039; in: Münchner Zeitschrift für Balkankunde 3 (1980), S, 67–82; Teil 2, in: Münchner Zeitschrift für Balkankunde 7 (1991) S. 277–309.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Acrocorinth|Akrokorinth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Korinth (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstentum Achaia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Byzanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk auf dem Peloponnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Korinth (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Griechenland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kiwi4all</name></author>
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