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	<title>Akklimatisationsgesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HouseSparrow23.jpg|thumb|280px| Männchen des [[Haussperling]]s (&amp;#039;&amp;#039;Passer domesticus&amp;#039;&amp;#039;) – diese Vogelart führte man unter anderem in Australien ein, um aus der Heimat vertraute Vögel um sich zu haben]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akklimatisationsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[Verein]]e oder [[Organisation]]en, die sich zum Ziel gesetzt haben, die bestehende [[Fauna]] und [[Pflanzenwelt|Flora]] durch die Ausbringung von Pflanzen (sogenannte [[Ansalbung]]) oder die [[Auswilderung]] von Tieren zu „bereichern“. Akklimatisationsgesellschaften sind vor allem ein Phänomen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ihr Wirken ist vor allem für die Geschichte [[Australien]]s, [[Neuseeland]]s, aber auch für [[Nordamerika]] typisch. Allerdings ist nicht jede dort eingeführte Tierart auf das Wirken von Akklimatisationsgesellschaften zurückzuführen. Viele Tierarten – wie beispielsweise die Wildkaninchen in Australien – wurden durch die Initiative Einzelner eingeführt und ausgewildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Ansalbung als auch die Auswilderung von nicht-einheimischen (in der Regel auch einheimischer) Tierarten ist mittlerweile in den meisten Ländern gesetzlich untersagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motivation der Akklimatisationsgesellschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele europäische Aussiedler empfanden die von ihnen neu besiedelten Lebensräume als artenarm oder vermissten die Tiere, die ihnen aus der Heimat vertraut waren. Vor allem Singvögel wie [[Sperlinge|Sperling]], [[Amsel]] und [[Star (Vogel)|Star]] verdanken ihre Existenz auf dem australischen wie dem amerikanischen Kontinent letzterem Wunsch. Vor dem Hintergrund eines mangelhaften Wissens über [[Ökosystem]]e war regelmäßig der Wunsch der Bereicherung der vorhandenen Natur ausschlaggebend. In australischen Akklimatisationsgesellschaften wurde ernsthaft diskutiert, ob der australische Kontinent nicht durch eine Ansiedlung afrikanischer [[Giraffe]]n oder [[Gazellen]] profitieren würde, und durch welche [[Affen]]arten die lokale Flora lebendiger werden würde. Zur Realisierung solcher Projekte kam es nicht; andere Projekte wie die Ansiedlung aller von [[William Shakespeare]] genannten [[Vögel|Vogelarten]] wurden jedoch ernsthaft betrieben. Mitunter wurden auch gezielt wirtschaftliche Interessen verfolgt. Die Auswilderung von [[Hirsche]]n sollte beispielsweise für ausreichend attraktives Jagdwild sorgen. Dies ist beispielsweise für neuseeländische Akklimatisationsgesellschaften der Fall, die unter anderem Forellen, Lachs, europäisches Federwild und vor allem [[Rothirsch]]e mit dem ausdrücklichen Ziel einführten, den Jagdtourismus zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt; Yerex, S. 17 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die äußerst negativen Erfahrungen mit [[Invasionsbiologie|invasiven]] [[Neozoen]], die Australien und Neuseeland mit eingebürgerten Tierarten wie [[Wildkaninchen]], Rotwild, aber auch Tierarten wie dem [[Wasserbüffel]] gesammelt hat, haben in diesen Ländern zu einer sehr strengen Gesetzgebung geführt. Diskussionen, die teilweise in anderen Ländern geführt werden, zeigen jedoch, dass die Ideen der Akklimatisationsgesellschaften nach wie vor existent sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Yerex: &amp;#039;&amp;#039;Deer – The New Zealand Story&amp;#039;&amp;#039;. Canterbury University Press, Christchurch 2001, ISBN 1-877257-10-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Ökologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neobiont]]&lt;/div&gt;</summary>
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