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	<title>Akitu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:30:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akitu&amp;diff=557723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Reference-Tag eingefügt</title>
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		<updated>2025-12-04T01:27:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reference-Tag eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akitu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Akiti&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Akitum&amp;#039;&amp;#039;; [[Sumerische Sprache|sumerisch]] &amp;#039;&amp;#039;Akiti-šekinku&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Akiti-šununum&amp;#039;&amp;#039;, [[Babylonische Sprache|babylonisch]] &amp;#039;&amp;#039;Rêš-šattim&amp;#039;&amp;#039;) zählt zu den ältesten Festen der Welt. Ursprünglich handelte es sich um zwei Neujahrsfeste mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akiti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Seit dem späten zweiten Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde das Akiti in [[Babylonien]] Akitu genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde das Neujahrsfest in [[Sumer]] ([[Uruk]]) unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fest der Gerstenaussaat&amp;#039;&amp;#039; (Akiti-šununum) im Monat [[Tašritu]] gefeiert. Zusätzlich erfolgte eine weitere Neujahrsfeier mit dem &amp;#039;&amp;#039;Fest des Gerstenschneidens&amp;#039;&amp;#039; (Akiti-šekinku) im Monat [[Nisannu]]. Die Neujahrsfeste bestanden aus mehreren [[Prozession|Einzelprozessionen]], die 11 Tage andauerten. In der [[babylon]]ischen Zeit wurde nur noch das &amp;#039;&amp;#039;Nisannu-Akitu&amp;#039;&amp;#039; gefeiert. Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Beenden&amp;#039;&amp;#039; des alten Jahres am letzten Tag wurde das neue Jahr faktisch begonnen, obwohl es in der Dämmerung vom 4. auf den 5. Nisannu als &amp;#039;&amp;#039;Anfang&amp;#039;&amp;#039; ausgerufen wurde. Die wichtigste Zeremonie, die Vollziehung der &amp;#039;&amp;#039;[[Hierogamie|Heiligen Hochzeit]]&amp;#039;&amp;#039; und der Segen aller Götter, folgte erst am 10. und 11. Tag. (Nach dem damaligen Kalender begann der neue Tag am Abend. Im [[Gregorianischer Kalender|gregorianischen Kalender]] betrug die Dauer datumstechnisch also 12 Tage.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgänger: Akiti ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akiti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sumerische Sprache|sumerisch]] &amp;#039;&amp;#039;a-ki-ti&amp;#039;&amp;#039;; [[Akkadische Sprache|akkadisch]] &amp;#039;&amp;#039;a-ki-tum, a-ki-tu&amp;#039;&amp;#039;) war vom dritten bis zum späten zweiten Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. der Name von zwei [[Zamu|Neujahrsfesten]], die insbesondere in [[Ur (Stadt)|Ur]] feierlich begangen wurden. Die genaue Bedeutung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Akiti&amp;#039;&amp;#039; ist unklar, wobei &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Zeitpunkt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ki&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Erde&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ti&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;sich nähern&amp;#039;&amp;#039; stehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernte-Akiti ===&lt;br /&gt;
Das Akitifest der [[Jahreserstlinge]] begann am [[Nisannu|1.&amp;amp;nbsp;Nisannu]] mit der Fahrt zum [[Gaes]], dem Akitifeierhaus, das außerhalb von Ur lag. Nach Ankunft wurden in Ur und im Gaes erste Opfer dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5.&amp;amp;nbsp;Nisannu folgten die Hauptopfer im Gaes, verbunden mit einer Felderumgehung und weiteren Opfern vor den [[Standarte]]n der Gottheit [[Nanna (Gott)|Nanna]]. Das Ernte-Akiti endete am 7.&amp;amp;nbsp;Nisannu mit einer [[Prozession]], bei der auf einem Boot die Götterstatue des Nanna nach Ur zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussaat-Akiti ===&lt;br /&gt;
Das [[Aussaat]]-Akiti wurde am [[Tašritu|1.&amp;amp;nbsp;Tašritu]] mit den [[Ritus|Ritualen]] des Ernte-Akiti eröffnet. Am 3.&amp;amp;nbsp;Tašritu folgten kleine Opfergaben in Ur sowie Salbungen des Tempels der Gottheit Nanna, insbesondere der Tempeltür. Diese Handlungen [[symbol]]isierten unter anderem den Neuanfang der [[Landwirtschaft]] und die Erneuerung des Nanna bei seiner späteren Tempelheimkehr. Zudem wurden wie beim Ernte-Akiti Opfer vor den Standarten des Nanna vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 4.&amp;amp;nbsp;Tašritu wurde mit kleinen Opfern begangen, um am 5.&amp;amp;nbsp;Tašritu eine Bootsfahrt mit großen Opferhandlungen und dem Auftritt der [[Athlet]]en folgen zu lassen. Die nächsten beiden Tage verliefen opferfrei. Am 10.&amp;amp;nbsp;Tašritu brachten die Priester per Boot die Götterstatue des Nanna in seinen Tempel zurück und nahmen anschließend von den Kaufleuten eine 10%ige Tempelabgabe entgegen. Das Aussaat-Akiti endete am 11.&amp;amp;nbsp;Tašritu mit Opfergaben in Ur und im Gaes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Babylonisches Akitu ==&lt;br /&gt;
In der babylonischen Form wurde das Akitu-Fest &amp;#039;&amp;#039;Anfang des Jahres&amp;#039;&amp;#039; genannt und vornehmlich dem höchsten Gott [[Marduk]], seinem Sohn [[Nabu (Gott)|Nabû]] und anderen Göttern gewidmet. Die Einzelprozessionen wurden an den zwei Orten, dem Tempel Marduks [[Esagila]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Haus des neuen Jahres&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Bit Akitu&amp;#039;&amp;#039;), gefeiert. Marduk wurde mit seinem Beinamen &amp;#039;&amp;#039;[[Ba’al|Bêl]]&amp;#039;&amp;#039; (Herr) angerufen, da die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Marduk&amp;#039;&amp;#039; im 1. Jahrtausend v. Chr. als heilig galt und deshalb nicht offen ausgesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. und 2. Nisannu ===&lt;br /&gt;
Der Beginn mit dem 1. Nisannu ist auf [[Keilschrift]]texten nicht mehr erhalten. Am 2. Nisannu begann zwei Stunden vor dem Nachtende die Waschung des Oberpriesters (šešgallu) mit dem heiligen [[Euphrat|Euphrat-Wasser]] zur rituellen Reinheit, der danach den Leinenvorhang im Allerheiligsten von Esagil aufzog und die Worte sprach: &amp;#039;&amp;#039;Bêl, stelle die Söhne Babylons von allen Lasten frei. Beschütze dein Haus Esagil.&amp;#039;&amp;#039; Anschließend wurden die Haupttore des Tempels geöffnet und die Kultsänger vollzogen mit den Musikern für Bêl und seiner Gemahlin Bêltija (šarparitu) die Zeremonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. und 4. Nisannu ===&lt;br /&gt;
Der 3. Nisannu lief wie der 2. Nisannu ab. Der 4. Nisannu startete 3,5 Stunden vor dem Nachtende mit dem Gebet des 2. Nisannu durch den Oberpriester. Danach wurde unter Blickrichtung nach Norden im Haupthof eine weitere Segensformel gesprochen: &amp;#039;&amp;#039;[[Pegasus (Sternbild)|Pegasus]], Esagil als Abbild von Himmel und Erde, komme dreimal über Esagil.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Sonnenaufgang ging der König in den Tempel des Nabû und erhielt vom Hohepriester das königliche Zepter überreicht. Anschließend reiste er in das 17 Kilometer entfernte [[Borsippa]] zum dortigen Nabû-Tempel. In der bald folgenden Abenddämmerung [[Rezitation|rezitierte]] der Oberpriester des [[Etuša]] das babylonische Schöpfungswerk [[Enuma Elisch]]. In dieser Zeit blieb der Vorhang des [[An (Gottheit)|Anu]] und der Thron [[Enlil]]s geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Nisannu ===&lt;br /&gt;
Die Festlichkeiten des 5. Nisannu begannen 4 Stunden vor dem Nachtende und mit den gleichen Anfangszeremonien des 4. Nisannu. Statt der Segensformel &amp;#039;&amp;#039;Pegasus&amp;#039;&amp;#039; wurden nun die Worte gesprochen: &amp;#039;&amp;#039;Dimmer-ankia als Entscheider der Schicksale, [[Ninki|Nunki]] als Sprecher der Weisheit, [[Marduk|Asari]] als Schenker des Kulturlandes, [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] als Signalgeber, [[Merkur (Planet)|Merkur]] als Regenbringer, [[Saturn (Planet)|Saturn]] als Wahrheit und Gerechtigkeit, [[Mars (Planet)|Mars]] als Bringer des wilden Feuers, [[Sirius]] als Ausloter des Meerwassers, [[Bärenhüter|Bootes]] als Herr des Enlils, [[Aldebaran|Nenegar]] aus sich selbst entstanden, [[Numušda]] als Bringer des Dauerregens, die [[Antares|Brust des Skorpions]] als Zieher über das Meer, [[Sonne]] und [[Mond]] beruhigen alle Herren. Gibt es einen anderen Gott außer meinem Gott ? ...[auf Antwort wartend]...Nein ? Niemand ist wie mein Gott.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Sonnenaufgang übergab die Priesterschaft dem König die Statue des Nabû aus Borsippa, der danach nach Babylon seinen Rückweg nahm und dort angekommen am [[Uraš-Tor]] die Statue der dortigen Priesterschaft übergab. Es folgte das Begrüßen von Marduk in Esagila und vor dem Betreten des Tempels das Ablegen seiner Waffen, der Krone und des Zepters. Der Oberpriester zog den König danach an seinen Ohren vor Marduk und stellte die Frage: &amp;#039;&amp;#039;Hast du Freveltaten begangen oder gesündigt ?&amp;#039;&amp;#039;. Zeitgleich gab der Oberpriester dem König eine harte Ohrfeige. Traten danach Tränen in die Augen des Königs und beantwortete er die Frage mit &amp;#039;&amp;#039;Ich habe immer ohne Sünde gehandelt&amp;#039;&amp;#039;, wurde das [[Orakel]] befragt, das traditionell eine gute Zukunft [[Prophezeiung|prophezeite]]. Nach Verlesung von glorreichen folgenden Zeiten für Babylon &amp;#039;&amp;#039;ergriff der König die Hände von Marduk&amp;#039;&amp;#039; und erhielt seine Insignien zurück. In der Abenddämmerung folgte das bestätigende Ritual durch den heiligen Himmelsstier der [[Ischtar|Ištar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. und 7. Nisannu ===&lt;br /&gt;
Am 6. Nisannu wurde die Statue des Nabû zum Tempel des [[Ninurta]] zu einem Schaukampf gegen zwei Feinde gebracht, die von goldenen Statuen repräsentiert wurden. Die symbolische Auseinandersetzung endete natürlich mit einem Sieg für Ninurta, der anschließend neben Marduk auf den Thron gesetzt wurde. In der Abenddämmerung erreichten weitere Götterstatuen Babylon, deren Ankunft unter dem Jubel der Bevölkerung stattfand. Mit Beginn des 7. Nisannu erhielten die Götterstatuen nach einer rituellen Reinigung neue Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Nisannu ===&lt;br /&gt;
Der erste Höhepunkt der Feierlichkeiten begann am 8. Nisannu. Alle Statuen wurden aus ihren [[Schrein]]en geholt und dem babylonischen Volk präsentiert. Es war der Tag der Ehrerbietung aller Götter für Marduk, um die Treue und den Segen des neuen Jahres darzustellen. Nach dem Treue-Eid zogen die Götterstatuen den Prozessionsweg zum Euphrat und wurden auf Schiffe umgeladen. Der König stand dabei an der Spitze des Prozessionszuges bei Marduk. Bei Antritt der letzten Wegstrecke wurden die Schiffe auf Transportwagen gehoben und &amp;#039;&amp;#039;schwimmend&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Haus des neuen Jahres&amp;#039;&amp;#039; gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mitfeiernde babylonische Bevölkerung unterstützte jauchzend und singend den Weg der Götter. Inhalt der Lieder war die Verehrung von Ištar und Marduk. Der altsumerische Gott Enlil wurde der Lächerlichkeit preisgegeben und als &amp;#039;&amp;#039;Vatergott des Marduk, der nun in der Gosse liegt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die untergebenen Götter des Marduk beantworteten in der Prozession die &amp;#039;&amp;#039;Frage&amp;#039;&amp;#039;, warum sie nicht in ihren heiligen Tempeln geblieben sind, unter Hohn gesungen mit: &amp;#039;&amp;#039;Weil wir immer dort sein müssen, wo Marduk ist. Wir müssen ihm folgen und seine Befehle befolgen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. und 10. Nisannu ===&lt;br /&gt;
Umfangreiche Kenntnisse über den 9. und 10. Nisannu fehlen. In diesen Tagen legte der König die Ergebnisse der Beutezüge des letzten Jahres vor die Götter und erwartete deren Huldigung an ihn. Die eroberten Schätze wurden dabei symbolisch den Göttern als Opfergabe überbracht. Real gelangten sie in die Obhut der Priesterschaft, die sich aus dem Großteil der &amp;#039;&amp;#039;Spenden&amp;#039;&amp;#039; finanzierte. In der Abenddämmerung des 10. Nisannu folgte der letzte Höhepunkt des Neujahrsfests. Der König vollzog mit Ištar als Verkörperung von Marduk die rituelle &amp;#039;&amp;#039;Heilige Hochzeit&amp;#039;&amp;#039; als Dank an die Götter für das erfolgreiche letzte Jahr und dem Segen für das neue Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Nisannu ===&lt;br /&gt;
Mit Beginn des 11. Nisannu kehrten die Götter vom &amp;#039;&amp;#039;Haus des neuen Jahres&amp;#039;&amp;#039; nach Esagila zurück. Der Ablauf der Prozession war mit den Feierlichkeiten vom 8. Nisannu in umgekehrter Reihenfolge identisch. Nach einer letzten Segenssprechung für Nabû traten die Götter die Heimreise in ihre Heimattempel und Schreine an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Die [[Şanlıurfa|edessenische]] Variante dieses Fests kannte - ebenso wie das [[Palmyra|palmyrische]] - die Prozession am 8. Nisannu vermutlich nicht. Auch die Einbindung des Volkes an diesem Tag war in Edessa umfassender. Während der König normalerweise am 8. Nisannu eine Prophezeiung erhielt und das Volk am 11., gab es dort nur eine gemeinsame. Auch scheint [[Nabu (Gott)|Nabu]], der seit der [[Seleukidische Ära|Zeit der Seleukiden]] zunehmend mit [[Apollon]] identifiziert wurde, eine größere Rolle als Marduk zugesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lutz Greisiger |Titel=Edessenische Märtyrerakten als Quellen zur Religionsgeschichte |Hrsg=Martin Tamcke, Andreas Heinz |Sammelwerk=Die Suryoye und ihre Umwelt: Festgabe Wolfgang Hage zum 70. Geburtstag |Nummer= |Verlag=Lit |Ort=Münster |Datum=2005 |Reihe=Studien zur Orientalischen Kirchengeschichte |BandReihe=36 |ISBN=978-3-8258-8912-8 |Seiten=219-246}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirken ==&lt;br /&gt;
Das Fest ist noch im ersten nachchristlichen Jahrhundert in Palmyra belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Geschichte des Akitu Festivals wurde ebenso von den Assyrern festgehalten und von Wissenschaftlern in vielen Sprachen übersetzt. Die Akitu-Feierlichkeiten wurden über Jahrhunderte später über die Grenzen von Babylon hinaus noch vollzogen, so wurde es beispielsweise im 3. Jahrhundert unter dem römischen Kaiser [[Elagabal|Heliogabalus]] (218–222) zu Ehren des Gottes [[Elagabal (Gottheit)|Elagabal]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit wird es als Frühlingsfest von vielen [[Ethnie|ethnischen]] und religiösen Gruppen im [[Naher Osten|Nahen Osten]] unter anderem bei den [[Assyrer (Gegenwart)|Assyrern]], [[Perser (Volk)|Persern]] und [[Araber]]n jedes Jahr gefeiert. In der ausgestorbenen [[Akkadische Sprache|akkadischen Sprache]] wird das Fest Akitu genannt. Es beginnt jedes Jahr am 21. März und versteht sich nicht mehr als religiöse Zeremonie, sondern als kulturelles und politisches Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julye Bidmead: &amp;#039;&amp;#039;The Akītu Festival. Religious Continuity and Royal Legitimation in Mesopotamia&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(= Gorgias Dissertations. Near Eastern Studies.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Gorgias Press, Piscataway NJ 2004, ISBN 1-59333-158-4.&lt;br /&gt;
* Walter Farber: &amp;#039;&amp;#039;Texte zum Akitu-Fest (Neujahrsrituale).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Otto Kaiser (Theologe)|Otto Kaiser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Texte aus der Umwelt des Alten Testaments]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Religiöse Texte. Rituale und Beschwörungen.&amp;#039;&amp;#039; Lieferung 2. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991, ISBN 3-579-00067-5, S. 212–227.&lt;br /&gt;
* [[Svend Aage Pallis]]: &amp;#039;&amp;#039;The Babylonian Akîtu Festival&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(= Historisk-filologiske Meddelelser.&amp;#039;&amp;#039; Bd. XII, 1, {{ZDB|206643-9}}). Lunos, Kopenhagen 1926.&lt;br /&gt;
* [[Abraham Sachs|Abraham J. Sachs]]: &amp;#039;&amp;#039;Akkadian Rituals.&amp;#039;&amp;#039; In: [[James B. Pritchard]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ancient Near Eastern Texts. Relating to the Old Testament.&amp;#039;&amp;#039; 3rd edition with Supplement. Princeton University Press, Princeton NJ 1969, S. 331–334.&lt;br /&gt;
* [[Walther Sallaberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Sumerisches Akiti&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietz-Otto Edzard]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Assyriologie und vorderasiatischen Archäologie]], Bd. 9&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-017296-8, S.&amp;amp;nbsp;293.&lt;br /&gt;
* Karel van der Toorn: &amp;#039;&amp;#039;Het Babylonische Nieuwjaarsfeest.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Phoenix. Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 36, Nr. 1, 1990, {{ISSN|0031-8329}}, S. 10–29, ([https://www.exorientelux.nl/download/phoenix36_1.pdf online]).&lt;br /&gt;
* [[Annette Zgoll]]: &amp;#039;&amp;#039;Königslauf und Götterrat. Struktur und Deutung des babylonischen Neujahrsfestes.&amp;#039;&amp;#039; In: Erhard Blum, Rüdiger Lux (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festtraditionen in Israel und im Alten Orient&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie.&amp;#039;&amp;#039; 28). Gütersloher Verlags-Haus, Gütersloh 2006, ISBN 3-579-05355-8, S. 11–80.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Zimmern]]: &amp;#039;&amp;#039;Das babylonische Neujahrsfest&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Alte Orient.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 25, Nr. 3, {{ZDB|513421-3}}). J. C. Hinrichs, Leipzig 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Astronomie von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit/ Die Plejaden#Das babylonische Neujahrsfest Akiti|Das babylonische Neujahrsfest Akiti}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Babylonische Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sumerische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Mesopotamien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neujahrsbrauchtum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Babylonischer Kalender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ur-III-Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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