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	<title>Akiba Eger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akiba_Eger&amp;diff=1742361&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pockensupperl am 31. März 2026 um 02:55 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-31T02:55:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Akiva Eger.jpg|mini|Akiba Eger. Hebräische Bildunterschrift: „Abbildung des Rab HaGaon he-chassid, Meister aller Söhne der Verbannung, unser Lehrer Akiba Eiger seligen Angedenkens“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait of Akiva Eger.jpg|mini|Porträt des Rabbiners Akiba Eger aus dem 19. Jahrhundert, in der Sammlung des [[Jüdisches Museum der Schweiz|Jüdischen Museums der Schweiz]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akiba Eger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|עֲקִיבָא אֵיגֶר}} &amp;lt;ref&amp;gt;Eger / Egers / Eiger = aschkenasische Familie aus Böhmen&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Aqiba Eger&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Akiba ben Mose Eger&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Akiba der Jüngere&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Akiba ben Moses Gins aus Eisenstadt&amp;#039;&amp;#039;; geboren am [[8. November]] [[1761]] in [[Eisenstadt]], Burgenland; gestorben am [[12. Oktober]] [[1837]] in [[Posen]]) war ein [[Rabbiner]] in [[Mirosławiec|Märkisch-Friedland]] und Posen. Er gilt als [[talmud]]ische Autorität.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lbi.org/griffinger/record/248569 |titel=Portrait of Rabbi Akiba Eger (Eisenstadt 1761 - Poznan 1837) |sprache=en-US |abruf=2024-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akiba Eger, ein Enkel von Akiba Eger dem Älteren (1720–1758), einem angesehenen Rabbiner in [[Bratislava|Pressburg]], war eine herausragende Persönlichkeit seiner Zeit. Schon in jungen Jahren zeigte Akiba außergewöhnliche Talente im [[Talmud]], was dazu führte, dass sein Onkel, Wolf Eger, späterer Rabbiner von Leipnik, ihn in Breslau unter seine Fittiche nahm. Die wohlhabende Familie Margalioth aus [[Leszno|Lissa]] gab Akiba ihre Tochter Glueckche zur Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde von seinem Onkel, dem Rabbiner [[Benjamin Wolf Eger]], in [[Breslau]] unterwiesen, bevor er selbst [[Jeschiwa|Rosch-Jeschiwa]] in [[Leszno|Polnisch-Lissa]] wurde. Die Ehe mit Glueckche ließ ihn zunächst zögern, eine Rabbinerstelle anzunehmen, da er es als unvereinbar mit seiner idealistischen Natur empfand, aus dem Studium des Gesetzes materiellen Nutzen zu ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sein Schwiegervater in Armut geraten war, nahm Eger das Rabbinat von [[Mirosławiec|Märkisch-Friedland]] in [[Provinz Westpreußen|Westpreußen]] an, das er von 1791 bis 1815 innehatte. In den letzten 22 Jahren seines Lebens war er Rabbiner in [[Posen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eger galt als einer der bedeutendsten jüdischen Gelehrten seiner Zeit sowie als inoffizieller Oberrabbiner der Provinz Posen. Trotz mehrerer Angebote, sein Amt niederzulegen, blieb er auf Drängen seiner Gemeinde und Familie im Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein edler Charakter und sein tiefgreifendes Wissen im Talmud machten ihn bei den gelehrten Juden international bekannt und beliebt. Eger war ein strenger [[Kasuistik|Kasuist]] der alten Schule und verfasste bedeutende Werke über den Talmud und den [[Schulchan Aruch|Shulkhan Arukh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verteidigte die [[Orthodoxes Judentum|Orthodoxie]] gegen die Neuerungen der [[Haskala|Maskilim]] und trat für Reformen ein, insbesondere im Schulwesen. Trotz seiner ablehnenden Haltung gegenüber weltlicher Bildung und Reformen wurde er für seine Milde und Selbstlosigkeit geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jewishencyclopedia.com/articles/5447-eger |titel=EGER - JewishEncyclopedia.com |abruf=2024-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein humanitäres Handeln während der Choleraepidemie von 1831 wurde vom preußischen König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] besonders gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Giljon ha-Schas&amp;#039;&amp;#039; (zum Talmud)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haggahot&amp;#039;&amp;#039; (zur [[Mischna]] und zum [[Schulchan Aruch]])&lt;br /&gt;
* [[Response (Judentum)|Responsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Saul Isaac Kämpf: &amp;#039;&amp;#039;Biographie des hochberühmten hochseligen Herrn Akiva Eger Oberrabinen zu Posen, Verfasser einer Sammlung von Rechtgutachten, nebst einem hebräischen Trauergedicht auf sein Hinscheiden.&amp;#039;&amp;#039; Lissa-Salzuflen 1838.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Loewe]]: &amp;#039;&amp;#039;Akiba Eger der Jüngere.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdisches Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Berlin 1927, S. ?.&lt;br /&gt;
* John F. Oppenheimer (Red.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh u.&amp;amp;nbsp;a. 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 176.&lt;br /&gt;
* [[Julius Hans Schoeps]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neues Lexikon des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh/München 1992, ISBN 3-570-09877-X, S. ?.&lt;br /&gt;
* [[Carsten L. Wilke|Carsten Wilke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Michael Brocke]] und [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]], Teil 1). Band 1, Saur, München 2004, S. 259–263.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Akiva Eger|Akiba Eger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119038838|LCCN=n/85/45488|VIAF=47562934}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eger, Akiba}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Mirosławiec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Posen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1761]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eger, Akiba&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Rabbiner und talmudische Autorität&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1761&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisenstadt]], Burgenland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1837&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Posen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pockensupperl</name></author>
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