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	<title>Akeldruft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:04:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akeldruft&amp;diff=1753102&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WAH: Änderungen von 114.10.142.204 (Diskussion) auf die letzte Version von RoBri zurückgesetzt</title>
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		<updated>2024-09-02T11:03:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/114.10.142.204&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/114.10.142.204&quot;&gt;114.10.142.204&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:114.10.142.204&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:114.10.142.204 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:RoBri&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:RoBri (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;RoBri&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akeldruft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Ackeldruft&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aak&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aack&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aackeldruft&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aackeltruff&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Adit&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist im [[Bergbau]] ein oberirdischer [[Entwässerungsgraben]] ([[Gerinne]]), mit dem die [[Grubenbau]]e entwässert werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Einige Zechen tragen in ihrem Namen die Bezeichnung Ack oder Aak, diese Bezeichnung wird von dem Wort Akeldruft abgeleitet.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Akeldruft&amp;#039;&amp;#039; ist eine niederdeutsche Form des von dem lateinischen &amp;#039;&amp;#039;aquae ductus&amp;#039;&amp;#039; stammenden Begriffs [[Aquädukt]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] von Kohle mittels Akeldruft ist eine verbesserte Form der [[Kohlengräberei]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Akeldruft wird im Bereich der [[Tal]]sohle angesetzt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wird zunächst an der Ansatzstelle, ähnlich wie bei der Kohlengräberei, bis auf das Flöz gegraben und die Kohle dann mittels der für die Kohlengräberei üblichen Techniken abgebaut.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Von dort ausgehend gräbt man einen Graben den Berghang hinauf. Dabei wird zunächst das Erdreich bis auf das [[Flöz]] abgetragen und neben den Grabenrändern aufgeschichtet.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Wenn der Graben einige Meter vorgetrieben ist, wird er mit Reisig ausgelegt. Anschließend wird er mit Brettern abgedeckt und zur Wasserableitung genutzt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch hat nun das anfallende Wasser einen natürlichen Abfluss, und das Flöz lässt sich in der [[Streichen (Geologie)|streichenden]] Länge weiter [[Gewinnung (Bergbau)|gewinnen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Mittels einer Akeldruft lassen sich auch Flöze [[Abbau (Bergbau)|abbauen]], die im [[Untertagebau#Unterschiedliche Teufe|tagesnahen Bereich]] vorhanden sind. Dabei darf die [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] der [[Boden (Bodenkunde)|Deckschicht]] nur gering sein.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Akeldruft-Betrieb ist eine verbesserte Form der Kohlengräberei, allerdings wird hier nicht wie beim [[Pinge#Grabung|Pingenbau]] an einer Stelle abgebaut, sondern man folgt dem Flözverlauf an einem Hang.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Bei parallel zum Hang verlaufenden Flözen musste ein zusätzlicher Entwässerungsgraben hangabwärts angelegt werden, um den Abbaugraben zu entwässern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Im Gegensatz zu unterirdischen [[Stollen (Bergbau)#Wasserlösungsstollen|Wasserlösungsstollen]] konnten mit Akeldruften nur einfache, nicht allzu tiefe Grubenbaue entwässert werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Akeldruften kamen im [[Ruhrbergbau]] daher vor allem in der Frühzeit des Kohlenabbaus bis zum Ende des 16. Jahrhunderts zum Einsatz. Ab dem 17. Jahrhundert ging man vom Akeldruftbau zum [[Stollenbau]] über.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Der Name Akeldruft wurde beim Stollenbau im 18. Jahrhundert als Bezeichnung für die [[Rösche|Wasserseigen]] beibehalten. Teilweise wurde auch der gesamte Stollen als Akeldruft bezeichnet.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;Tilo Cramm, Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Bergmannssprache im Ruhrrevier.&amp;#039;&amp;#039; 5. überarbeitete und neu gestaltete Auflage, Regio-Verlag, Werne 2002, ISBN 3-929158-14-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;[[Kurt Pfläging]]: &amp;#039;&amp;#039;Steins Reise durch den Kohlebergbau an der Ruhr – Befahrungsberichte mit Karten des Oberbergrats vom und zum Stein durch die östliche Grafschaft Mark.&amp;#039;&amp;#039; Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 1999, ISBN 3-89570-529-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Glückauf GmbH, Essen 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Der Steinkohlenbergbau im Ruhrrevier von seinen Anfängen bis zum Jahr 2000.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Regio-Verlag Peter Voß, Werne 2001, ISBN 3-929158-12-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Walter Gantenberg, Rolf Köhling, Wilhelm Spieker: &amp;#039;&amp;#039;Kohle und Stahl bestimmten ihr Leben.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Klartext-Verlag, Essen 2000, ISBN 3-88474-281-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;Karl Heinz Bader, Karl Röttger, Manfred Prante: &amp;#039;&amp;#039;250 Jahre märkischer Steinkohlenbergbau.&amp;#039;&amp;#039; Ein Beitrag zur Geschichte des Bergbaues, der Bergverwaltung und der Stadt Bochum. Studienverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum 1987, ISBN 3-88339-590-0, S. 22–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;Till Kasielke: &amp;#039;&amp;#039;Bochum-Sundern, Spuren des frühen Steinkohlenbergbaus am Baaker Berg.&amp;#039;&amp;#039; Exkursionsbericht. In: Bochumer Botanischer Verein e. V. &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Bochumer Botanischen Vereins.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Bochum 2016, ISSN 2190-3972, S. 133–139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/ackeldruft.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Ackeldruft (Aqueldruft)] (abgerufen am 18. Februar 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserwirtschaft im Bergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwässerung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WAH</name></author>
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