<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Akasha-Chronik</id>
	<title>Akasha-Chronik - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Akasha-Chronik"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akasha-Chronik&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T05:21:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akasha-Chronik&amp;diff=168941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akasha-Chronik&amp;diff=168941&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-02T15:04:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akasha-Chronik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in Teilen der [[Esoterik]], vor allem in der modernen oder anglo-indischen [[Theosophie]] und in der [[Anthroposophie]], die [[Determinismus|deterministische]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.watson.ch/blogs/sektenblog/194731922-ist-das-ende-des-lebens-vorbestimmt-oder-ein-zufaelliges-ereignis Ist das Ende des Lebens vorbestimmt oder ein zufälliges Ereignis?]&amp;#039;&amp;#039;, von [[Hugo Stamm]], [[Watson (Nachrichtenportal)|Watson]] 30. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorstellung von einem übersinnlichen „[[Buch des Lebens]]“, das in immaterieller Form ein allumfassendes Weltgedächtnis enthält. Es existieren auch ältere Vorstellungen eines solchen „Weltgedächtnisses“ (so im [[Neuplatonismus]], in der christlichen Überlieferung&amp;lt;ref&amp;gt;beispielsweise in der &amp;#039;&amp;#039;Missa pro defunctis&amp;#039;&amp;#039; aus dem &amp;#039;&amp;#039;Missale curiale&amp;#039;&amp;#039; von 1472 oder auch dem &amp;#039;&amp;#039;[[Messbuch#Missale Romanum|Missale Romanum]]&amp;#039;&amp;#039; von 1570 der römisch-katholischen Kirche. Zu den Vorstellungen eines „Buchs der Werke“, in dem alle Taten für das [[Weltgericht]] aufbewahrt seien, sowie einer [[Vorsehung]] vgl. auch Andreas Neider: &amp;#039;&amp;#039;Die Evolution von Gedächtnis und Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2008, S. 21f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der vor-[[moderne]]n Esoterik), der Begriff „Akasha-Chronik“ (engl. &amp;#039;&amp;#039;akashic records&amp;#039;&amp;#039;) ist in dieser Form jedoch modern-theosophischen Ursprungs. Im deutschen Sprachraum wurde er vor allem durch [[Rudolf Steiner]] geläufig. Esoteriker wie Steiner nahmen für sich in Anspruch, in der Akasha-Chronik „lesen“ zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Akasha]] ([[Sanskrit]]: आकाश {{IAST|ākāśa}}, auch &amp;#039;&amp;#039;akascha&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;akasa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;akaça&amp;#039;&amp;#039;; [[Pāḷi]]: ākāsa) steht für Himmel, Raum oder [[Aither|Äther]]; in der [[Hinduismus|hinduistischen]] [[Philosophie]] und im [[Ayurveda]] bezeichnet Akasha (‚[[Quintessenz (Philosophie)|Äther]]‘) neben [[Prithivi]] (‚Erde‘), [[Vata (Mythologie)|Vata]] (‚Luft‘), [[Agni]] (‚Feuer‘) und [[Ap (Wasser)|Ap]] (‚Wasser‘) eines der fünf &amp;lt;!--Ätherformen, die wiederum Teil der --&amp;gt;Elemente (vgl. [[Vaisheshika]]). Im [[Buddhismus]] findet sich ākāsa als Bezeichnung für den begrenzten Raum (&amp;#039;&amp;#039;ākāsa-dhātu&amp;#039;&amp;#039;) oder unbegrenzten Raum (&amp;#039;&amp;#039;ajatākāsa&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.palikanon.com/wtb/akasa.html ākāsa] aus &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefasstes Handbuch der buddhistischen Lehren und Begriffe&amp;#039;&amp;#039; von Nyanatiloka&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.palikanon.com/english/wtb/a/akasa.htm ākāsa] aus &amp;#039;&amp;#039;Manual of Buddhist Terms and Doctrines&amp;#039;&amp;#039; von Nynatiloka&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Vorstellung eines Weltgedächtnisses hat in Europa eine lange Tradition und findet sich etwa bei [[Plotin]] (ca. 205–270), [[Marsilio Ficino]] (1433–1499) und [[Paracelsus]] (1493–1541) sowie in Ansätzen auch bei [[Agrippa von Nettesheim]] (1486–1535), [[Éliphas Lévi]] (1810–1875) und [[Eduard von Hartmann]] (1842–1906). Laut dem Indologen und Religionswissenschaftler [[Helmuth von Glasenapp]] ist sie originär abendländischen Ursprungs und ungeachtet der Verwendung des Sanskrit-Wortes &amp;#039;&amp;#039;akasha&amp;#039;&amp;#039; dem traditionellen indischen Denken fremd.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmuth von Glasenapp: &amp;#039;&amp;#039;Das Indienbild deutscher Denker&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1960, S. 199f. Zur europäischen Tradition des Begriffs siehe Heinz Robert Schlette: &amp;#039;&amp;#039;Weltseele – Geschichte und Hermeneutik&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt/Main 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helena Petrovna Blavatsky]] (1831–1891), die Begründerin der modernen Theosophie, sprach im ersten Band ihres 1877 erschienenen Werks &amp;#039;&amp;#039;Isis Unveiled&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Isis entschleiert]]&amp;#039;&amp;#039;) von „metaphysischen Tafeln“, „[[Daguerreotypie|Daguerreotypen]], auf dem Astrallicht gedruckt“, in die Aufzeichnungen „von allem was war, ist oder je sein wird“ eingeprägt seien und die „dem Auge des Sehers und Propheten als ein lebendes Bild hingestellt“ würden.&amp;lt;ref&amp;gt;H. P. Blavatsky: &amp;#039;&amp;#039;Isis entschleiert&amp;#039;&amp;#039;; S. 178–185&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung der Bezeichnung „Akasha-Chronik“ (&amp;#039;&amp;#039;akashic records&amp;#039;&amp;#039;) ist erstmals nachgewiesen bei dem Theosophen [[Charles W. Leadbeater]] (1847–1934) in seiner 1899 publizierten Schrift &amp;#039;&amp;#039;Clairvoyance&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Zander]]: &amp;#039;&amp;#039;Anthroposophie in Deutschland. Theosophische Weltanschauung und gesellschaftliche Praxis 1884–1945&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 623&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderen Bezeichnungen (etwa „Astralprojektionen“ oder „Astralvisionen“) waren Zugriffe auf ein imaginiertes Weltgedächtnis seit dem späten 19. Jahrhundert in der [[Theosophische Gesellschaft|Theosophischen Gesellschaft]] und in ihrem Umfeld ([[Hermetic Order of the Golden Dawn]]) ein beliebter Gegenstand esoterischer Lehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Zander, S. 622f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anthroposophie ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner (1861–1925), damals Leiter der [[Deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft|deutschen Sektion]] der [[Theosophische Gesellschaft Adyar|Theosophischen Gesellschaft Adyar]], verwendete den Begriff hauptsächlich in der zwischen 1904 und 1908 erschienenen Aufsatzserie &amp;#039;&amp;#039;[[Aus der Akasha-Chronik]]&amp;#039;&amp;#039;. Die damit verbundene Vorstellung, vergangene Ereignisse übersinnlich wahrnehmen zu können, blieb auch später wesentlich für sein Denken, etwa als „nach rückwärts gerichtete[r] hellseherische[r] Blick“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Akasha-Forschung. Das fünfte Evangelium – Vortrag in Kristiana (Oslo), 2. Oktober 1913&amp;#039;&amp;#039;; GA 148, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Berichten einiger faktischer Details betrachtete er als eine ergänzende Art dessen, was sich aus der „Akasha-Chronik-Forschung“ ergeben habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Akasha-Forschung. Das fünfte Evangelium – Vortrag in München, 8. Dezember 1913&amp;#039;&amp;#039;, S. 243ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorrangig ging es ihm nicht um „äußere tatsächliche Geschichte“, sondern um das „Übersinnliche“ selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Lesen in der Akasha-Chronik – Ausgewählte Texte&amp;#039;&amp;#039;; Dornach: Rudolf Steiner Verlag, 2008, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt; So wollte er in &amp;#039;&amp;#039;Aus der Akasha-Chronik&amp;#039;&amp;#039; eine Art Geschichte der Seele schreiben,&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Akasha-Chronik&amp;#039;&amp;#039; (= GA 11), Dornach 1969, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; und er beanspruchte, die innere Wahrheit („Geist-Erkenntnis“) des Christentums geschaut zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Mein Lebensgang&amp;#039;&amp;#039;; GA 28, 9. Aufl. Dornach 2000, S. 365f&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Inspiration]] der Bibel verstand er so, „dass sie jemand geschrieben haben muss, der auch in die Akasha-Chronik zu schauen vermag.“&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Das Johannes-Evangelium im Verhältnis zu den drei anderen Evangelien&amp;#039;&amp;#039; (GA 112); zitiert nach: &amp;#039;&amp;#039;Lesen in der Akasha-Chronik&amp;#039;&amp;#039;, S. 38f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Lesen“ in der Akasha-Chronik setzt nach Steiner einen Aufstieg in die Sphäre der „[[Intuition]]“ voraus – bei Steiner die höchste von drei Stufen der übersinnlichen Erkenntnis. Es umfasst Erinnerungen an frühere [[Reinkarnation|Inkarnationen]] und bedeutet ein Sich-Hineinversetzen in ein „Bewusstsein, das über das eines einzelnen Menschen hinausgeht“.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Neider: &amp;#039;&amp;#039;Die Evolution von Gedächtnis und Erinnerung. Lesen in der Akasha-Chronik&amp;#039;&amp;#039;. Freies Geistesleben, Stuttgart 2008, S. 42, 164.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anknüpfend an frühere Formen kollektiver Erinnerung könne so ein biografisches Gedächtnis zu einem Menschheitsgedächtnis erweitert werden. Dies werde „zur Möglichkeit, den der Menschheitsgeschichte zugrunde liegenden Entwicklungsimpuls zu verstehen“ und Verantwortung für die zukünftige globale Entwicklung zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Neider: &amp;#039;&amp;#039;Die Evolution von Gedächtnis und Erinnerung. Lesen in der Akasha-Chronik&amp;#039;&amp;#039;. Freies Geistesleben, Stuttgart 2008, S. 30, 168, 182, 184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiners Berichte sind der anthroposophischen Auffassung zufolge allgemeinverständliche Schilderungen einer – erst nach meditativer Schulung zugänglichen – übersinnlichen Realität. In seinen Schriften &amp;#039;&amp;#039;Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten&amp;#039;&amp;#039; (1904) oder &amp;#039;&amp;#039;Die Geheimwissenschaft im Umriss&amp;#039;&amp;#039; (1910) erhob Steiner den Anspruch, diesen Erkenntnisweg prinzipiell jedermann zugänglich machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Verwendung ==&lt;br /&gt;
Neben Leadbeater gaben weitere englischsprachige Theosophen an, in der Akasha-Chronik lesen zu können, darunter [[Levi H. Dowling]] (1844–1911),&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dessen &amp;#039;&amp;#039;Wassermann-Evangelium Jesu Christi&amp;#039;&amp;#039; (1908), Volltext unter [https://www.sacred-texts.com/chr/agjc/index.htm Sacred Texts]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Annie Besant]] (1847–1933) und [[Alice Bailey]] (1880–1949). Weitere einflussreiche „Leser“ der Chronik waren der [[Rosenkreuzer]] [[Max Heindel]] (1865–1919) und der „schlafende Prophet“ [[Edgar Cayce]] (1877–1945). Auch im [[New Age]] wurde die Bezeichnung „Akasha-Chronik“ öfters aufgegriffen, so von [[Shirley MacLaine]] in &amp;#039;&amp;#039;Out on a Limb&amp;#039;&amp;#039; (1983), von Janet und Stewart Farrar in &amp;#039;&amp;#039;The Witches&amp;#039; Way&amp;#039;&amp;#039; (1984), von [[Marian Green]] in &amp;#039;&amp;#039;Experiments in Aquarian Magic&amp;#039;&amp;#039; (1985) und von Henry Reed in &amp;#039;&amp;#039;Edgar Cayce on Mysteries of the Mind&amp;#039;&amp;#039; (1989).&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben nach [[Wouter J. Hanegraaff]]: &amp;#039;&amp;#039;Esotericism in the Mirror of Secular Thought&amp;#039;&amp;#039;, Leiden 1996, S. 255&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuere Interpreten sind [[Penny McLean]] und [[Ulla von Bernus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen sind heute viele Bücher auf dem Markt, die Informationen aus der Akasha-Chronik anbieten oder Anleitungen bereitstellen wollen, um selber in dieser Chronik zu lesen. Im Gegensatz zur hauptsächlichen traditionellen Begriffsverwendung, etwa bei Steiner, wird das „Lesen“ in der Akasha-Chronik bei heutigen Esoterikern auch auf die Zukunft bezogen, etwa zur Begründung von [[Wahrsagen]] oder als Hintergrund indischer [[Palmblatt-Manuskript|Palmblattbibliotheken]], in denen die Lebensgeschichten all ihrer zukünftigen Besucher aufbewahrt sein sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Z.&amp;amp;nbsp;B. Annett Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Wege des Schicksals – Phänomen Palmblattbibliotheken&amp;#039;&amp;#039;, 2. A. 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Nach der Auffassung des Religionswissenschaftlers [[Hartmut Zinser]] sind vermeintliche Erkenntnisse über die und aus der Akasha-Chronik [[Glaube (Religion)|Glaubensaussagen]] im religiösen Sinn, deren Glaubenscharakter aber geleugnet werde, indem diese als objektive Tatsachen ausgegeben werden. Damit unterlägen Esoteriker wie Rudolf Steiner „einem der erkenntnistheoretischen Grundfehler des modernen [[Okkultismus]]: nicht, jedenfalls nicht hinreichend, zwischen Wahrnehmung (hier: den Seelenerlebnissen) und Deutung (als übersinnliche Welt) zu unterscheiden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Zinser: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Steiners „Geheim- und Geisteswissenschaft“ als moderne Esoterik&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv |url=https://www2.hu-berlin.de/gkgeschlecht/downloads/veranstalt/2006/Zinser%20Vortrag%20HU%20210706.pdf |text=Vortragsmanuskript |wayback=20090720121917 }} (PDF; 180&amp;amp;nbsp;kB), 2006, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Rudolf Steiners Lesungen in der Akasha-Chronik habe es bereits im Jahre 7227 v. Chr. eine „urindische Kulturepoche“ gegeben, die ab 5067 v. Chr. von einer „urpersischen Kulturepoche“ und ab 2907 v. Chr. von einer „ägyptisch-chaldäischen Kulturepoche“ abgelöst worden sein soll. Die [[Religionswissenschaft]]lerin [[Julia Iwersen]] hält diese Zusammenfassung für unrealistisch, da die Kulturentwicklungen in Ägypten und Mesopotamien sehr unterschiedlich waren und es keine Nachweise für [[Hochkultur (Geschichtswissenschaft)|Hochkulturen]] vor 3000 v. Chr. gibt. Die von Steiner propagierte „urindische Kulturepoche“ hält Iwersen für eine Verlegenheitslösung Steiners, der sein Geschichtsbild von [[Helena Petrovna Blavatsky|Blavatskys]] Angaben aus den [[Buch des Dzyan|Stanzen des Dzyan]] übernommen hatte, weil Blavatsky in ihren Schriften im Laufe der Zeit den Ursprungsort der esoterischen Weisheit von Ägypten nach Indien verlegt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Iwersen: &amp;#039;&amp;#039;Wege der Esoterik – Ideen und Ziele&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 2003, ISBN 3-451-04940-6. S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren bemängeln Kritiker, dass viele Behauptungen bereits bei [[Hermeneutik|hermeneutischer]] Textanalyse Widersprüche aufweisen oder mit dem gesicherten Stand entsprechender Fachwissenschaften unvereinbar seien. Levi H. Dowling etwa leitete aus der Akasha-Chronik unplausible Aussagen über Jesus Christus ab: er soll ausgedehnte Reisen getätigt haben, über die sowohl nach historisch-kritischer [[Exegese]] als auch allgemeiner [[Geschichtswissenschaft]] nichts bekannt ist. Somit könne der Wert derartiger Publikationen nur an ihrer [[Poesie|poetischen]] Leistung, nicht aber an ihrem Realitätsgehalt gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel Meurois-Givaudan: &amp;#039;&amp;#039;[[Essener]]-Visionen. Neue Offenbarungen aus der Akasha-Chronik&amp;#039;&amp;#039;. Hugendubel, München 1999, ISBN 3-89631-267-7&lt;br /&gt;
* Andreas Neider: &amp;#039;&amp;#039;Die Evolution von Gedächtnis und Erinnerung. Lesen in der Akasha-Chronik&amp;#039;&amp;#039;. Freies Geistesleben, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-7725-1752-5&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Lesen in der Akasha-Chronik. Ausgewählte Texte&amp;#039;&amp;#039;. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 2008, ISBN 978-3-7274-5378-6&lt;br /&gt;
* Kevin J. Todeschi: &amp;#039;&amp;#039;Edgar Cayce on the Akashic Records. The Book of Life&amp;#039;&amp;#039;. ARE Press, Virginia Beach 1997, ISBN 0-87604-401-1&lt;br /&gt;
* Siglinda Oppelt: Akasha-Chronik. Dein Buch des Lebens. EchnAton Verlag, Ramerberg 2019, ISBN 978-3-96442-022-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>