<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Akademie</id>
	<title>Akademie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Akademie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akademie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T20:29:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akademie&amp;diff=33860&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Akademie&amp;diff=33860&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-03T15:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit neuzeitlichen &amp;lt;!-- und modernen--&amp;gt; wissenschaftlichen Einrichtungen, zu weiteren Bedeutungen siehe [[Akademie (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akademie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|Ἀκαδήμεια|Akadḗmeia}} bzw. der auf den [[Heros]] [[Akademos|Hekademos]] zurückgehenden älteren Form {{lang|grc|Ἑκαδήμεια|Hekadḗmeia}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.04.0057%3Aentry%3D*%28ekadh%2Fmeia |autor=[[Henry George Liddell]], [[Robert Scott (Altphilologe)|Robert Scott]], [[Henry Stuart Jones]] |titel=A Greek–English Lexicon |titelerg=Lemma {{lang|grc|Ἑκαδήμεια}} |abruf=2020-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet eine gelehrte Gesellschaft und deckt zudem ein breites Spektrum von öffentlich geförderten und/oder privaten (sogenannten „freien“) [[Forschung]]s-, [[Lehren|Lehr-]], [[Bildung]]s- und [[Bildungseinrichtung|Ausbildungseinrichtungen]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeiner gebräuchlich als das Substantiv &amp;#039;&amp;#039;Akademie&amp;#039;&amp;#039; ist das entsprechende Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;[[akademisch]]&amp;#039;&amp;#039;, das sich auf alles bezieht, was mit [[Hochschule]]n in Zusammenhang steht, sowie die Ableitung &amp;#039;&amp;#039;Akademiker&amp;#039;&amp;#039; (Hochschulabsolvent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Akademie&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom Ort der [[Philosophenschule]] des [[Platon]] &amp;#039;&amp;#039;(siehe [[Platonische Akademie]])&amp;#039;&amp;#039; ab, die sich beim [[Hain]] des griechischen Helden [[Akademos]] in [[Athen]] befand. Sie bestand – wenn auch nicht durchgängig – bis zu ihrer Schließung durch Kaiser [[Justinian I.]] im Jahr 529 &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch die 1926 gegründete moderne [[Akademie von Athen]])&amp;#039;&amp;#039;. Erste Nachfolger in der Neuzeit wurden die italienischen Akademien im [[Renaissance-Humanismus]] des 15. und 16. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akademien können folgendermaßen unterteilt werden:&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Akademien der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Anstalten zur Förderung wissenschaftlicher und künstlerischer Studien&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Unvollständig ausgebaute Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Einrichtungen unterscheiden sich von den vielfach verwandten und verbundenen [[Universität]]en dadurch, dass sie keine oder keine staatlichen Ausbildungsstätten sind, ihre Ausrichtung nicht auf praktische Zwecke gerichtet ist, sondern die wissenschaftliche Arbeit im Wesentlichen um ihrer selbst willen betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ausdehnung des Wortgebrauchs auch für Studien- und Aufführungszirkel der Musik wurden zeitweise auch Veranstaltungen zur öffentlichen Musikaufführung selbst als Akademie bezeichnet. Der Ausdruck [[Konzert (Veranstaltung)|Konzert]] hat dies jedoch verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparten ==&lt;br /&gt;
=== Akademie der Wissenschaften ===&lt;br /&gt;
[[Akademie der Wissenschaften|Akademien der Wissenschaften]] sind (ursprünglich private) gelehrte Gesellschaften für wissenschaftliche oder künstlerische Forschungen, die der Selbstverwaltung unterliegen. Sie betreiben Lehre allenfalls in von ihnen betriebenen [[Forschungsinstitut]]en. In gemeinsamen Sitzungen ihrer Mitglieder werden die Forschungsergebnisse vorgetragen und diskutiert, die dann in [[Sitzungsberichte]]n oder Abhandlungen veröffentlicht werden. Diese typischerweise staatlich unterhaltenen [[Selbstverwaltungskörperschaft]]en sind in zwei bis drei Klassen unterteilt, meistens eine philosophisch-historische Klasse, eine mathematisch-naturwissenschaftliche und manchmal eine Klasse für Kunst und Literatur. Die enge Fachbegrenzung ist heute aufgehoben, sodass fast alle Disziplinen vertreten sind. Die Klassen haben etwa je 30 bis 50 ordentliche, das heißt für gewöhnlich aus dem Lande stammende Mitglieder und etwa je 80 korrespondierende, das heißt in der Regel auswärtige Mitglieder. In Österreich erhält jedes spätere ordentliche Mitglied zunächst den Status des korrespondierenden Mitgliedes. Auch Medizinische Akademien&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Mauch: &amp;#039;&amp;#039;Akademien, Medizinische.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 22–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden oft unter den Akademien der Wissenschaften subsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ordentlichen, fast immer ehrenamtlichen Mitglieder wählen aus ihren Reihen einen Präsidenten auf Zeit. Neue Mitglieder werden kooptiert, das heißt, von ordentlichen Mitgliedern zugewählt. Die Arbeitsgebiete der Akademie der Wissenschaften sind meistens langwierige wissenschaftliche Untersuchungen wie die Herausgabe von Wörterbüchern, die Betreuung von Sammelpublikationen wie die der [[Monumenta Germaniae Historica]], die [[Flora Sibirica]] oder die von [[Kaiserurkunden]] usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anstalten zur Förderung wissenschaftlicher oder künstlerischer Studien ===&lt;br /&gt;
Schon früh wurden Anstalten zur Vermittlung eines bestimmten Fachwissens gegründet. Es waren dieses beispielsweise [[Bergakademie]]n, [[Bauakademie]]n, [[Kunstakademie]]n, und vieles andere. Die [[Technische Universität Clausthal|Bergakademie Clausthal]] wurde 1775, die [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie Freiberg Sachsen]] wurde 1765 und die [[Technische Universität Ostrava|Bergakademie Montanhochschule Ostrau]] wurde 1716 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesem Begriff finden sich auch Akademien, die sich dem Studium und der Aufführung von Musikwerken widmen, wie die 1669 gegründete [[Académie nationale de musique]] in Paris (die heutige große Oper), die 1726 in London gegründete [[Academy of Ancient Music]], die [[Academies of music]] (Opernhäuser) 1854 in New York und 1856 in Philadelphia gegründet, die [[Singakademie|Sing-]] (erstmals 1791 in Berlin), [[Musikakademie|Musik-]] und [[Philharmonische Akademie|Philharmonischen Akademien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Akademien betreiben neben der Forschung gleichermaßen die Lehre auf hochschulmäßiger Grundlage und sind vergleichbar mit einer Hochschulfakultät. Sie weisen häufig eine Entwicklungstendenz zur Hochschule auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unvollständig ausgebaute Hochschulen ===&lt;br /&gt;
Darunter versteht man&lt;br /&gt;
* [[Kunsthochschule]]n, die nicht der Universität angeschlossen sind und die vor allem der Ausbildung von Künstlern dienen. Es gibt Kunsthochschulen, die sich als &amp;#039;&amp;#039;Filmakademien, Kunstakademien&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Musikakademien&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen.&lt;br /&gt;
* Sonstige Stätten der [[Höhere Bildung|höheren Bildung]] (heute [[Tertiärer Bildungsbereich|Tertiärsektor]]): [[Berufsakademie]]n, [[Philosophisch-theologische Akademie]]n, [[Sportakademie]]n, [[Ordenshochschule]]n, [[Kiegsakademie|Kriegs]]- bzw. [[Militärakademie]]n, [[Militärärztliche Akademie]]n, [[Staatsmedizinische Akademie]]n zur Ausbildung von Amtsärzten, [[Ärztliche Fortbildungsakademie]]n, [[Landwirtschaftliche Akademie]]n, [[Forstakademie]]n, [[Filmakademie]]n, [[Pädagogische Hochschule|Pädagogische Akademien]] zum Zwecke der Lehrerbildung, [[Handelsakademie]]n, [[Bauakademie]]n, [[Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie]]n usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akademien zur kulturellen Bildung ===&lt;br /&gt;
Dies sind Fort- und Weiterbildungseinrichtungen vor allem für Multiplikatoren in sozialen oder kulturellen Berufen, die mit staatlicher Unterstützung getragen werden. Überregionale Bedeutung haben: Die Akademie Musik &amp;amp; Bühne GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.akademie-musik-und-buehne.unsv.de/ | wayback=20111119212555 | text=Akademie Musik &amp;amp; Bühne GmbH}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die [[Akademie Remscheid|Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e.&amp;amp;nbsp;V.]], die [[Bundesakademie für musikalische Jugendbildung|Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen]], die [[Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel]], die [[Nordsee Akademie]] und [[Burg Fürsteneck (Eiterfeld)|Burg Fürsteneck, Akademie für berufliche und musisch-kulturelle Weiterbildung]] im Landkreis Fulda.&lt;br /&gt;
Handwerker können sich bundesweit an den [[Akademien für Gestaltung]] zum Gestalter im Handwerk qualifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
Außer den genannten Einrichtungen gab und gibt es Akademien auch im Militär und in der Wirtschaft, die unter Berücksichtigung sehr unterschiedlichen Kriterien gegründet wurden, beispielsweise [[Ritterakademie|Ritter-]] oder [[Kriegsakademie]]n sowie Akademien zur Ausbildung der Nachwuchskräfte der Wirtschaft. Weitere Akademien sind Bildungseinrichtungen in privater oder kirchlicher Trägerschaft. Auch wenn der Begriff „Akademie“ rechtlich nicht geschützt ist, legen die Handelsregistergerichte und die sie beratenden Kammern meistens (aber nicht grundsätzlich) recht hohe Maßstäbe für die Eintragung dieses Begriffs als Namensbestandteil in das Handelsregister an. In der Regel wird darauf geachtet, dass solche Einrichtungen dem Anspruch gerecht werden, den der Akademie-Begriff weckt. Einige Beispiele hierfür sind die TÜV Rheinland Akademie, die [[Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim]], die Akademie der Architektenkammer NRW GmbH, die Sachverständigen Akademie Aachen GmbH, die Technische Akademie Wuppertal e.&amp;amp;nbsp;V., im künstlerischen Bereich die Akademie Musik &amp;amp; Bühne GmbH und andere. Als Beispiele für einen, wenn nicht unbedingt irreführenden, so doch weniger gerechtfertigten Gebrauch des Wortes Akademie seien die zahlreichen [[Sommerakademie]]n angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der wissenschaftlichen Akademien ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Die älteste Akademie im eigentlichen Sinne, also wissenschaftliche Akademie, war das von [[Ptolemaios II.]] geschaffene Museum in [[Alexandria]]. Hiermit wenig gemeinsam haben die freien Vereinigungen von Gelehrten, Denkern und [[Schöngeist]]ern, die sich im [[Arabische Welt|arabischen]] Orient im 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der [[Hedschra]] bildeten und zum Teil, wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Brüder der Reinheit|Lauteren Brüder]]&amp;#039;&amp;#039;, zeitweilig einen weitreichenden geistigen Einfluss gewannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Lediglich als ein Staatsinstitut zur Förderung der Wissenschaften war die Akademie geplant, die um die Mitte des 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts [[Bardas]] in Konstantinopel einrichtete. Im Abendland legte sich den Namen Akademie der Gelehrtenkreis bei, der am Hofe [[Karl der Große|Karls des Großen]] in [[Alkuin]] seinen Mittelpunkt fand. Im Übrigen besaßen hier während des Mittelalters Wissenschaft und Gelehrsamkeit keine Zufluchtsstätte, mit Ausnahme mancher Klöster. Die von [[Brunetto Latini]] gestiftete Akademie der schönen Künste in Florenz (1270), die von König [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] von Sizilien 1300 in [[Palermo]] begründete Gesellschaft zur Pflege der italienischen Poesie, die 1323 in Toulouse gebildete &amp;#039;&amp;#039;[[Académie des jeux floreux]]&amp;#039;&amp;#039; waren nur der Pflege der Dichtkunst gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Erst mit dem Wiederaufleben der klassischen Studien entstanden seit Mitte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in Italien Vereinigungen gelehrter Männer mit [[Humanismus|humanistischer]] Tendenz, zuerst die 1433 von [[Antonio Beccadelli]] aus Palermo in Neapel begründete Akademie, die von [[Laurentius Valla]] und besonders von [[Giovanni Pontano]] gehoben und deshalb meist &amp;#039;&amp;#039;[[Academia Pontaniana]]&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Nur ein lockerer Gesprächskreis war die „platonische Akademie“, die angeblich in Florenz unter [[Cosimo de’ Medici]] 1438 gegründet und von [[Marsilio Ficino]] geleitet wurde. Diese Gesellschaft beschäftigte sich mit platonischer Philosophie, mit der Veredelung der italienischen Sprache und dem Studium [[Dante]]s. Viele andere Vereine dieser Art bildeten sich im Laufe des 16. Jahrhunderts in allen größeren Städten Italiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist zu nennen die &amp;#039;&amp;#039;[[Accademia Romana]]&amp;#039;&amp;#039; in Rom, die 1498 von [[Julius Pomponius Laetus|Pomponio Leto]] ins Leben gerufen, von Papst [[Pius II.]] aber wegen Ketzerei und heidnischer Gesinnung verfolgt wurde und sich 1550 auflöste. Daneben gab es die &amp;#039;&amp;#039;[[Philologie|philologische]] Akademie&amp;#039;&amp;#039; des [[Aldus Manutius]], die 1495 in Venedig gegründet wurde und sich um die Neuausgabe antiker Schriftsteller kümmerte. Die 1563 in Florenz gegründete &amp;#039;&amp;#039;[[Accademia delle Arti del Disegno|Accademia e Compagnia dell’Arte del Disegno]]&amp;#039;&amp;#039; widmete sich der bildenden Kunst, die 1582 ebenda gegründete &amp;#039;&amp;#039;[[Accademia della Crusca]]&amp;#039;&amp;#039; der Reinigung und Veredelung der italienischen Sprache. 1560 wurde in Neapel bereits die &amp;#039;&amp;#039;[[Academia Secretorum Naturae]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die sich um die Naturwissenschaften kümmerte und bald durch die Kirche unterdrückt wurde. Zu ihren Nachfolge-Organisationen gehört die &amp;#039;&amp;#039;[[Accademia de&amp;#039; Lincei]]&amp;#039;&amp;#039; in Rom, die 1603 gegründet wurde. Sie ging mehrfach ein und entstand wieder neu, wurde 1870 in einen päpstlichen und einen königlichen Teil aufgeteilt. Heute ist sie als &amp;#039;&amp;#039;[[Accademia Nazionale dei Lincei]]&amp;#039;&amp;#039; aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den humanistischen Studien gelangten die Akademien auch in andere Länder Europas. So begründete [[Johann Clemens von Dalberg]] auf Veranlassung von [[Konrad Celtes]] 1490 die &amp;#039;&amp;#039;[[Sodalitas Celtica]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rhenana&amp;#039;&amp;#039; in [[Worms]] und um die gleiche Zeit Konrad Celtes selbst die &amp;#039;&amp;#039;[[Sodalitas literaria Danubiana]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1498 nach Wien verlegt wurde. Während die florentinische Crusca im deutschen Sprachraum des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Nachahmer fand, dienten die den Naturwissenschaften gewidmeten italienischen Gesellschaften der &amp;#039;&amp;#039;[[Royal Society]]&amp;#039;&amp;#039; in London und der &amp;#039;&amp;#039;Leopoldinisch-Karolinischen Akademie ([[Leopoldina]])&amp;#039;&amp;#039; zum Vorbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich verwandelte [[Richelieu]] 1635 eine 1630 gegründete Privatgesellschaft in eine nationale Organisation, die &amp;#039;&amp;#039;[[Académie française]]&amp;#039;&amp;#039;, die später gemeinsam mit ihren Schwesteranstalten unter die Dachorganisation [[Institut de France]] gestellt wurde. Dieses vom Staat in hohem Maße unterstützte, aber auch von den Regierungen abhängige Institut hat einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der so genannten klassischen Literaturepoche Frankreichs ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oft staatlich geförderten Akademien der Wissenschaften erhielten im 18. Jahrhundert ihren öffentlich-rechtlichen Status.&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Mauch (2005), S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Akademisch]]&lt;br /&gt;
* [[Akademiker]]&lt;br /&gt;
* [[Akademien für Gestaltung]]&lt;br /&gt;
* [[Akademismus]]&lt;br /&gt;
* [[Gelehrtengesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Hochschulen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der wissenschaftlichen Akademien]]&lt;br /&gt;
* [[Musikalische Akademie]]&lt;br /&gt;
* [[Town and gown]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Wismann (Altphilologe)|Heinz Wismann]], [[Klaus Garber]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Europäische Sozietätsbewegung und demokratische Tradition. Die europäischen Akademien der Frühen Neuzeit zwischen Frührenaissance und Spätaufklärung&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen: Niemeyer 1996, 2 Bde. ISBN 3-484-36526-9&lt;br /&gt;
* Ingo Herklotz: &amp;#039;&amp;#039;Die Academia Basiliana. Griechische Philologie, Kirchengeschichte und Unionsbemühungen im Rom der Barberini&amp;#039;&amp;#039; ( = Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte, Supplementband 60). Herder: Freiburg, Basel, Wien 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Akademieschriften}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4138124-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Akademische Bildung)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>