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	<title>Airspeed AS.6 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:45:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Airspeed_AS.6&amp;diff=130731&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uli Elch: dito</title>
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		<updated>2026-03-18T10:45:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;dito&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Airspeed AS 6 Envoy&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Walter Castor II a Airspeed AS.6E Envoy III (OK-BAL).jpg|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Airspeed Envoy der [[Czech Airlines|ČSA]], 1936&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = leichtes [[Transportflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{GBR}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Airspeed|Airspeed Ltd]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 26. Juni 1934&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = &lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = &lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 60&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Airspeed AS 6 Envoy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS}} für &amp;#039;&amp;#039;Bote&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gesandter&amp;#039;&amp;#039;) war ein leichtes zweimotoriges [[Transportflugzeug]] in [[Tiefdecker]]auslegung aus [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Erstflug]] fand am 26. Juni 1934 statt. Der [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] trug das Kennzeichen G-ACMT. Im Juli 1934 wurde die Maschine auf einer Ausstellung der Society of [[British Aerospace]] erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Oktober 1936 bestellt das britische Verteidigungsministerium 136 Envoy-Besatzungstrainer. Diese Bestellung führte zur Entwicklung der berühmtem [[Airspeed AS 10]] Oxford, einer weiterentwickelten Envoy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Der [[Tragflügel]] war freitragend und besaß an den äußeren Sektionen eine [[V-Stellung|V-Form]]. Er verjüngte sich vom Rumpf zur Spitze und war aus Holz mit Stoffbespannung gefertigt. Er war 2-holmig ausgeführt. Zur Verwendung kamen die Profile [[NACA-Profile#Vierstellige NACA-Serie|NACA 2221]] an der Flügelwurzel und NACA 2212 an der Flügelspitze. Der Rumpf war ebenfalls aus Holz gefertigt. Im vorderen Teil war er mit [[Sperrholz]] beplankt, im hinteren Teil mit Stoff bespannt. Zur Verringerung der Landegeschwindigkeit waren Landeklappen montiert. Das [[Leitwerk]] war ebenfalls freitragend und konventionell angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit verfügte dieser Typ als einer der ersten aus Großbritannien über ein einziehbares [[Fahrwerk (Flugzeug)|Fahrwerk]]. Die beiden hydraulisch gedämpften Hauptfahrwerksbeine waren beweglich am vorderen Flügelholm befestigt und waren nach hinten einziehbar. Um bei einem Versagen der Fahrwerksmechanik noch unversehrt landen zu können, ragten die Reifen etwas aus ihren Schächten heraus. Im Heck gab es noch ein nicht einziehbares Heckrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Motoren von Armstrong Siddeley kamen auch solche von [[Walter Engines|Walter]] oder [[Wolseley Motor Company|Wolseley]] Aries zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
Neben dem Ursprungsmuster AS 6 Envoy, von dem 5 Stück gebaut wurden, gab es auch eine Reihe von Varianten:&lt;br /&gt;
* AS.6A Envoy – 5 Stück&lt;br /&gt;
* AS.6E Envoy – 5 Stück&lt;br /&gt;
* AS.6H Envoy – 1 Stück&lt;br /&gt;
* AS.6J Envoy – 27 Stück&lt;br /&gt;
* AS.6JC Envoy – 4 Stück&lt;br /&gt;
* AS.6JM Envoy – 3 Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind bei [[Airspeed]] 50 Maschinen dieses Typs gebaut worden. Hinzu kam noch eine Lizenzfertigung bei [[Mitsubishi]], wo nochmals 10 Maschinen in den Jahren 1936 und 1937 als &amp;#039;&amp;#039;Hina-Zuru&amp;#039;&amp;#039; gefertigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Die Maschine erwies sich als kommerzieller Erfolg. [[William Morris, 1. Viscount Nuffield|Lord Nuffield]] kaufte eine Envoy und gewann damit das Luftrennen 1934 von [[London]] nach [[Johannesburg]]. Sie wurde daraufhin aus dem ganzen [[Commonwealth]] bestellt. So gingen 2 Maschinen an die Ansett Airlines in Australien. North [[Eastern Airways]] setzte ebenfalls AS-6-Maschinen ein. In der Tschechoslowakei bestellte die [[Czech Airlines|ČSA]] (Československé státní aerolinie) im Jahre 1936 vier AS 6 Envoy JC. Mindestens eine Maschine ging an die [[South African Airways]], die damit am 12. Oktober 1936 den Liniendienst zwischen Johannesburg, [[Bloemfontein]] und [[Port Elizabeth]] aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Airspeed AS 6 Envoy wurde auch in den Luftwaffen verschiedener Länder eingesetzt, so neben Großbritannien in Spanien, Japan, Südafrika, Finnland, China und einigen anderen. Die RAF benutzte eine kleine Anzahl der AS 6 in einer militärischen Konfiguration. Die sieben Maschinen, die in Südafrika eingesetzt waren, konnten von vier Personen innerhalb von vier Stunden von der Transportversion in einen leichten Bomber oder Aufklärer verwandelt werden. Dabei wurden auch ein Heckstand und die entsprechenden Bombenschlösser montiert. In dieser Konfiguration bestand die Besatzung aus Pilot, Navigator, Funker und Heckschütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Australien blieb die Envoy mit dem Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;VH-UXY&amp;#039;&amp;#039; in tragischer Erinnerung, seit Leutnant [[Charles Ulm]] 1934 bei seinem Versuch, den [[Pazifischer Ozean|Pazifik]] zwischen [[Oakland]] und [[Honolulu]] zu überqueren, verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Maschinen des Types AS 6 Envoy sollten 1934 am [[MacRobertson-Luftrennen]] von England nach Australien teilnehmen, starteten jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieges]] wurden zwei AS 6 Envoy auf der Seite der Nationalisten als leichte Bomber oder Aufklärer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spezielle Version der AS 6 Envoy wurde 1937 vom britischen König als Privatflugzeug gewählt. Ausschlaggebend waren die gute Flugstabilität und die Landeklappen, die es ermöglichten, mit unter 100 km/h zu landen. Damit konnten auch kleine Flugplätze angeflogen werden. Die Maschine erhielt das Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;G-AEXX&amp;#039;&amp;#039; und war in den Farben des [[Union Jack]]s bemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden von der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] einige Maschinen erbeutet und als Schulflugzeuge eingesetzt. Die deutsche Luftwaffe gab eine Maschine an die [[Luftstreitkräfte Finnlands|finnische Luftwaffe]], die dort in den Jahren 1942 und 1943 benutzt wurde. Eine weitere Maschine war von 1941 bis 1943 in der Slowakei im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten (AS.6J, 3. Serie) ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1–2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || 6–8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 10,50 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 15,90 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,80 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 31,50 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 8,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 1920 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 2930 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 290 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 338 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 6800 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 1040 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| anfängliche Steigrate || 4,65 m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || zwei 7-Zylinder-Sternmotoren [[Armstrong Siddeley Cheetah|Armstrong Siddeley Cheetah IX]], je {{PS2kW|349}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John F. Hamlin: &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Consul and Envoy File.&amp;#039;&amp;#039; Air-Britain (Historians) Ltd, o. O. 2001, ISBN 0-85130-289-0.&lt;br /&gt;
* Don H. Middleton: &amp;#039;&amp;#039;Airspeed, the company and its aeroplanes.&amp;#039;&amp;#039; Terence Dalton Limited, Lavenham, Suffolk 1982, ISBN 0-86138-009-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Airspeed AS.6 Envoy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Airspeed}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Airspeed As 06}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Airspeed]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbindungsflugzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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