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	<title>Aidesis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T14:03:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Strafrechtsgeschichte; Ergänze Kategorie:Strafrechtsgeschichte der Antike</title>
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		<updated>2023-09-06T19:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Strafrechtsgeschichte&quot; title=&quot;Kategorie:Strafrechtsgeschichte&quot;&gt;Kategorie:Strafrechtsgeschichte&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Strafrechtsgeschichte_der_Antike&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Strafrechtsgeschichte der Antike (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Strafrechtsgeschichte der Antike&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aidesis &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|αἴδεσις}}; deutsch etwa: [[Sühne]]geld, [[Wergeld]], Versöhnung)  war ein [[Rechtsinstitut]] des antiken griechischen, insbesondere des attischen Rechts. Es bezeichnet einen Rechtsakt, mit dem die Angehörigen eines Getöteten den Täter nach Zahlung eines Bußgelds von der Strafverfolgung freistellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfolgung von Tötungsdelikten oblag nach athenischem Gesetz den Verwandten des Getöteten. Dessen Vater, Bruder, Sohn oder ersatzweise die [[Phratrie]] machte eine private Anklage anhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch war es den Verwandten des Toten als Strafverfolgern unter bestimmten Umständen erlaubt oder wurde sogar von ihnen  erwartet, dem Mörder &amp;#039;&amp;#039;aidesis&amp;#039;&amp;#039; zu gewähren. Sobald dies erfolgt war, war der Mörder immun gegen weitere Strafverfolgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuregelung der Aidesis durch [[Drakon]] gehört zu dessen wichtigsten Reformen des attischen Strafrechts. Danach wurde unterschieden  zwischen der vorsätzlichen (ἐκ προνοίας) und der unvorsätzlichen ([[Fahrlässige Tötung|fahrlässigen]], ἀεκούσιος) Tötung – eine Unterscheidung, die dem attischen Recht bis dahin fremd war. Während  bei der vorsätzlichen Tötung &amp;#039;&amp;#039;aidesis&amp;#039;&amp;#039; nicht möglich war, konnte der ohne Vorsatz Tötende in den Genuss der &amp;#039;&amp;#039;aidesis&amp;#039;&amp;#039; kommen. Waren die Verwandten hierzu nicht bereit, konnte der Täter die [[Polis]] für einige Jahre verlassen und sich dadurch der [[Blutrache]] entziehen. Der vorsätzliche Mord wurde dagegen mit dem Tode, lebenslanger Verbannung und Einziehung des Vermögens bestraft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Geschichte/M/Meyer,+Eduard/Geschichte+des+Altertums/Dritter+Band%3A+Der+Ausgang+der+altorientalischen+Geschichte+und+der+Aufstieg+des+Abendlandes+bis+zu+den+Perserkriegen/VI.+Der+Ausgang+des+Mittelalters.+Karthager+und+Perser/Anf%C3%A4nge+einer+neuen+Zeit/Neuordnung+des+Rechts.+Die+neuen+Gesetzgebungen.+Die+Blutgerichtsbarkeit Eduard Meyer: Geschichte des Altertums. Darmstadt 1965, Bd. 3, S. 531] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Entwicklung des Strafrechts stellt die Regelung der Aidesis einen Schritt von der Blutrache und der [[Talion|Vergeltung]] als Privatstrafe hin zum [[Strafanspruch des Staates|Strafmonopol des Staates]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heitsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Aidesis im attischen Strafrecht&amp;#039;&amp;#039;. Steiner, Wiesbaden 1984, ISBN 3-515-04189-3. Auch in ders.: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, Saur, München 2003, ISBN 3-598-77703-5, S. 285–304 ({{Google Buch|BuchID=EV_oieq_koQC|Seite=285}}).&lt;br /&gt;
* Richard Maschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Willenslehre im griechischen Recht&amp;#039;&amp;#039;. Stilke, Berlin 1926, S. 51 ({{Google Buch|BuchID=VibuX0OjSKUC|Seite=51|Hervorhebung=Aidesis}}).&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Ruschenbusch]]: Φόνος. &amp;#039;&amp;#039;Zum Recht Drakons und seiner Bedeutung für das Werden des athenischen Staates&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historia (Zeitschrift)|Historia]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 9, 1960, S. 129–154. Auch in ders. &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften zur griechischen Rechtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz, Wiesbaden 2005, ISBN 3-447-05220-1, S. 39 ({{Google Buch|BuchID=vMkkbNf6juYC|Seite=39|Hervorhebung==Aidesis}}).&lt;br /&gt;
* {{RE|I,1|941|942|Αἴδεσις|[[Theodor Thalheim]]|RE:Αἴδεσις}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.stoa.org/projects/demos/article_law_glossary?page=3&amp;amp;greekEncoding=UnicodeC  S.C. Todd, A Glossary of Athenian Legal Terms]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attisches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Athen in der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldstrafe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtsgeschichte der Antike]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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