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	<title>Ai Qing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ai Qing 1929.jpg|mini|Ai Qing 1929]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ai Qing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|c=艾青|p=Ài Qīng|w=Ai Ch&amp;#039;ing}}; geboren als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jiang Zhenghan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{zh|kurz=1|c=蒋正涵|p=Jiǎng Zhènghán}}; stilisierter Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jiang Haicheng&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{zh|kurz=1|c=蒋海澄|p=Jiǎng Hǎichéng}}; * [[27. März]] [[1910]] in [[Jinhua]], [[Zhejiang]]; † [[5. Mai]] [[1996]] in [[Peking]]) war ein [[Volksrepublik China|chinesischer]] [[Dichter]] und [[Maler]]. Er gilt als Mitbegründer der „Neuen Lyrik“ (Xin Shi), die wiederum prägend war für die weitere Entwicklung der chinesischen Lyrik. Er war der Vater des politischen Konzeptkünstlers, Bildhauers und Kurators [[Ai Weiwei]] und des Malers [[Ai Xuan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ai Qing wurde als Sohn eines reichen Grundbesitzers geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.britannica.com/biography/Ai-Qing |titel=Ai Qing |werk=Encyclopedia Britannica |zugriff=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Familie übergab ihn aufgrund eines ungünstigen [[Orakel]]s nach der Geburt einer [[Amme]], die ihn während der ersten fünf Jahre in ihrer armen Bauernfamilie aufzog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 18 Jahren trat er in die Kunstakademie von [[Hangzhou]] ein und begann ein [[Studium]] der [[Malerei]]. 1929 brach er die Ausbildung ab und ging nach [[Paris]]. Während seines Pariser Kunststudiums von 1929 bis 1932 wurde er von der Malerei [[Pierre-Auguste Renoir|Renoirs]] und [[Vincent van Gogh|Van Goghs]], von der Philosophie [[Immanuel Kant|Kants]] und [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Hegels]] und von der Lyrik [[Wladimir Wladimirowitsch Majakowski|Majakowskis]] und [[Émile Verhaeren|Verhaerens]] beeinflusst. In dieser Zeit verfasste Ai Qing seine ersten Gedichte, die sich der [[Moderne]] zuordnen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 kehrte er nach China zurück, trat in [[Shanghai]] einer linken Künstlervereinigung bei und gründete die Malergemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;Chundi Huahui&amp;#039;&amp;#039;. In Shanghai begegnete er den für Chinas literarische Moderne wichtigsten Autor [[Lu Xun]], der ihn dazu brachte, sich voll und ganz dem Schreiben zu widmen. Wegen angeblich radikaler Gedanken wurde er von der [[Kuomintang]] verhaftet und stand bis 1935 unter Arrest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;goethe&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.goethe.de/ins/cn/lp/kul/mag/lit/de7573587.htm |titel=Zum 15. Todestag des Lyrikers Ai Qing |autor=Brunhild Staiger |hrsg=Goethe-Institut China |datum=Mai 2011 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131101034347/http://www.goethe.de/ins/cn/lp/kul/mag/lit/de7573587.htm |archiv-datum=2013-11-01 |zugriff=2012-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Gefangenschaft schrieb er sein erstes Langgedicht &amp;#039;&amp;#039;Dayanhe, wo de baomu&amp;#039;&amp;#039; („Meine Amme Dayanhe“, 1933), in dem er seine Empfindungen gegenüber seiner Heimat zum Ausdruck bringt und das ihn als Dichter bekannt machte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ai Qing&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch chinesischer Schriftsteller: Leben und Werke.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der chinesischen Literatur&amp;#039;&amp;#039; Band 9), de Gruyter, Berlin/New York 2011, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Dayanhe&amp;#039;&amp;#039; war auch der Titel seiner ersten Gedichtsammlung, die 1936 erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 zog er nach [[Guilin]] und trat eine Stelle als Redakteur bei der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Guixi Daily&amp;#039;&amp;#039; an. 1940 wurde er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der chinesischen Fakultät an der Universität &amp;#039;&amp;#039;Chongqing Yucai&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Umzug nach [[Yan’an]] im Jahr 1941 trat er im darauffolgenden Jahr der [[Kommunistische Partei Chinas|Kommunistischen Partei Chinas]] bei. Anfang der 1940er Jahre veröffentlichte Ai Qing seine bekanntesten Gedichtssammlungen wie etwa &amp;#039;&amp;#039;Kuangye&amp;#039;&amp;#039; („Weites Land“, 1940), &amp;#039;&amp;#039;Xiang taiyang&amp;#039;&amp;#039; („Der Sonne entgegen“, 1940) und &amp;#039;&amp;#039;Beifang&amp;#039;&amp;#039; („Der Norden“, 1942). In diesen schildert Ai Qing u.&amp;amp;nbsp;a. sozialkritisch die Zustände der einfachen Bevölkerung auf dem Lande. Er schrieb meist in [[Freier Vers|freien Versen]]. Seine Lyrik war durch eine einfache, klare Sprache gekennzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;goethe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war 1949 bis 1953 der stellvertretende Chefredakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Volksliteratur&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|kurz=1|c=人民文学|p=Rénmín Wénxué}}). Darüber hinaus war er in den 1940er und 1950er Jahren in kommunistischen Literaturzusammenschlüssen aktiv. 1958 übte er im Zuge der [[Hundert-Blumen-Bewegung]] Kritik am kommunistischen Regime, wurde dafür während der „[[Anti-Rechts-Bewegung]]“ ins [[Exil|Zwangsexil]] in die chinesischen Provinzen [[Heilongjiang]] und [[Xinjiang]] geschickt und erhielt bis 1978 Publikationsverbot. 1975 war es ihm von offizieller Seite erlaubt worden, vorübergehend zu einer Krankenhausbehandlung in die Hauptstadt zu reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Rehabilitierung]] fing Ai Qing wieder an zu schreiben. Seine Reise nach [[Deutschland]], [[Österreich]] und [[Italien]] 1979 inspirierte ihn zu verschiedenen Gedichten, davon fünf über Deutschland. Eines dieser Gedichte, &amp;#039;&amp;#039;Die Mauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.goethe.de/mmo/priv/7573721-STANDARD.pdf | wayback=20131101034347 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Mauer&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 61&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;, hatte die [[Berliner Mauer]] zum Gegenstand. 1980 erschienen seine „Lieder der Rückkehr“. Im selben Jahr reiste er erneut nach Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://french.people.com.cn/french/200401/29/fra20040129_65100.html |titel=Poésie: Ai Qing et la France |autor=Yun Shan |hrsg=Le Quotidien du Peuple |sprache=fr |datum=2004-01-29 |zugriff=2012-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ai Qing starb 1996 an einer Lungenentzündung und an Herzbeschwerden im Alter von 86 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AW&amp;quot; /&amp;gt; Sein Werk, das neben über 20 längeren Gedichten auch etwa 1000 kürzere sowie ungefähr 200 [[Essay]]s umfasst, ist seitdem wieder Teil der Standardlektüre in chinesischen Schulen geworden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot; /&amp;gt; Er ist der Vater der Künstler [[Ai Xuan]] (* 1947) und [[Ai Weiwei]] (* 1957).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ai Qings Gedichte, die sich durch Schlichtheit, Direktheit und das Emphatische des Ausdrucks auszeichnen, verflachten nach dem Eintritt in die KPCh (1941) zusehends zu reiner Propaganda.|[[Wolfgang Kubin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wolfgang Kubin |Titel=Nachrichten von der Hauptstadt der Sonne: Moderne chinesische Lyrik 1919–1984 |Verlag=Suhrkamp |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1985 |ISBN=3-518-11322-4 |Seiten=153}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Dass Ai Qing – wie viele chinesische Schicksalsgenossen – künstlerischer Freigeist und Parteiapologet war, gehört zu den Widersprüchen seines Lebens.|Barbara Strasser&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot;&amp;gt;Barbara Strasser: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nzz.ch/schnee-senkt-sich-auf-china-1.11143501 Zwischen Parteitreue und Verfemung – der Dichter Ai Qing, der berühmte Vater eines berühmten Sohnes: Ai Weiwei]&amp;#039;&amp;#039;, [[Neue Zürcher Zeitung]] vom 2. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Der französische Präsident [[François Mitterrand]] ehrte ihn 1985 mit dem [[Ordre des Arts et des Lettres]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;AW&amp;quot;&amp;gt;[http://www.asiaweek.com/asiaweek/96/0517/feat8.html Asiaweek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* «大堰河——我的保姆» (Dàyànhé – wǒ de Bǎomǔ); &amp;#039;&amp;#039;Dayanhe – Mein Kindermädchen&amp;#039;&amp;#039; (Gedichtsammlung, 1936)&lt;br /&gt;
* «向太陽» (Xiàng tàiyáng); &amp;#039;&amp;#039;Zur Sonne&amp;#039;&amp;#039; (1940)&lt;br /&gt;
* «北方» (Běifāng); &amp;#039;&amp;#039;Der Norden&amp;#039;&amp;#039; (Gedichtsammlung, 1942)&lt;br /&gt;
* «歸來的歌» (Guīlái de gē); &amp;#039;&amp;#039;Lieder der Rückkehr&amp;#039;&amp;#039; (1980)&lt;br /&gt;
* «艾青选集» (Ài Qīng Xuǎnjí); &amp;#039;&amp;#039;Sämtliche Werke von Ai Qing&amp;#039;&amp;#039; (1991)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* Manfred und Shuxin Reinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Auf der Waage der Zeit. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Volk und Welt, Berlin 1988 (in Nachdichtungen von [[Annemarie Bostroem]])&lt;br /&gt;
* Gu Zhengxiang und Katrina Pangritz (Hrsg.) unter Mitwirkung von Elisabeth Borchers &amp;#039;&amp;#039;Ich lebe östlich des Ozeans. Chinesische Lrik des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Oberbaum Verlag, Berlin 1996 (zwei Gedichte Ai Qings in dieser Anthologie)&lt;br /&gt;
* Susanne Hornfeck: &amp;#039;&amp;#039;Schnee fällt auf Chinas Erde. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Penguin Verlag, München 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nzz.ch/schnee-senkt-sich-auf-china-1.11143501 Zwischen Parteitreue und Verfemung – der Dichter Ai Qing, der berühmte Vater eines berühmten Sohnes: Ai Weiwei] (Barbara Strasser in der [[Neue Zürcher Zeitung|Neuen Zürcher Zeitung]] vom 2. Juli 2011)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.britannica.com/EBchecked/topic/10366/Ai-Qing&lt;br /&gt;
   |titel=Ai Qing&lt;br /&gt;
   |werk=Encyclopedia Britannica&lt;br /&gt;
   |zugriff=2012-10-06}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.chineseliterature.com.cn/modernliterature/author/aiqing.htm | wayback=20050426045546 | text=Artikel bei chineseliterature.com}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118951181|LCCN=n/81/20333|VIAF=100268751}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ai, Qing}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moderne chinesische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ai Weiwei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPCh-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ai, Qing&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=艾青 (chinesisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=chinesischer Dichter und Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jinhua]], Zhejiang&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Peking]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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