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	<title>Ahrenswohlde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:10:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ahrenswohlde&amp;diff=223276&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2026-02-23T15:30:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                        = Ahrenswohlde&lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = &lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Ahlerstedt&lt;br /&gt;
|Ortswappen                      = Führt kein Wappen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 53.3777807&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 9.463746799999967&lt;br /&gt;
|Nebenbox                        = &lt;br /&gt;
|Bundesland                      = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Höhe                            =    41 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Fläche                          = &lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 600&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca                   = 1&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum           = 2021&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle               = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 1972-07-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 21702&lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 04166&lt;br /&gt;
|Poskarte                        = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Bild                            = AhrenswohldeOrtsansicht2.jpg&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung               = Ortsansicht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ahrenswohlde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[plattdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Ohrenswohl&amp;#039;&amp;#039;) ist die südlichste [[Ortschaft]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Stade]]. Sie ist seit dem 1. Juli 1972 Bestandteil der [[Gemeinde]] [[Ahlerstedt]], [[Samtgemeinde Harsefeld]] und liegt an der [[Aue (Lühe)|Aue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Ahrenswohlde liegt auf einer Geestinsel mitten im &amp;#039;&amp;#039;Ahrenswohlder Moor&amp;#039;&amp;#039; auf einer Höhe von 30–40 m auf der [[Stader Geest]] im südlichsten Punkt des Landkreises Stade an der Kreisgrenze zum [[Landkreis Rotenburg (Wümme)]]. Von der ursprünglichen Bewaldung ist, bis auf kleinere Reste wie die 15 ha großen &amp;#039;&amp;#039;Meßburen&amp;#039;&amp;#039; am Südrand des Dorfes, nichts erhalten geblieben. In Ahrenswohlde kreuzen sich in der Dorfmitte die L 127 ([[Buxtehude]]–[[Zeven]]) und die K 54. In früheren Zeiten war die jetzige K 54 Teil eines bedeutenden Heer- und Handelswegs ([[Via Romea]]). Die [[Aue (Lühe)|Aue]] fließt nördlich von Ahrenswohlde entlang und schneidet die K 54 kurz hinter einer Kurve, die &amp;#039;&amp;#039;Auekurve&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 |NORD=&lt;br /&gt;
 |NORDOST=[[Ahrensmoor]]&lt;br /&gt;
 |OST=&lt;br /&gt;
 |SUEDOST=[[Wohnste]]&lt;br /&gt;
 |SUED=[[Klein Wangersen]], [[Hohenhausen (Wangersen)|Hohenhausen]]&lt;br /&gt;
 |SUEDWEST=[[Wangersen]]&lt;br /&gt;
 |WEST=[[Bokel (Ahlerstedt)|Bokel]]&lt;br /&gt;
 |NORDWEST=[[Klethen]], [[Ahlerstedt (Kernort)|Ahlerstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Auch aus geologischer Sicht ist der Ort sehr interessant. Da hier der [[Salzstock]] von Stade endet, gab/gibt es hier große [[Erdölvorkommen]], die aber zu tief liegen, um gewonnen zu werden. In den 1980er Jahren wurde zudem ein [[Erdgas]]vorkommen vermutet, weshalb 1982/83 auf dem &amp;#039;&amp;#039;Appel&amp;#039;&amp;#039; die Erdgasbohrung &amp;#039;&amp;#039;Harsefeld Z 1&amp;#039;&amp;#039; durchgeführt wurde; es entpuppte sich jedoch als teurer Misserfolg, man konnte kein Gas finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
Vom Namen &amp;#039;&amp;#039;Arndeswolde&amp;#039;&amp;#039; um das Jahr 1500, entwickelte sich der Dorfname über &amp;#039;&amp;#039;Ahrentwohlde&amp;#039;&amp;#039;, Anfang des 18. Jahrhunderts, bis hin zum heutigen &amp;#039;&amp;#039;Ahrenswohlde&amp;#039;&amp;#039;. Die Endung &amp;#039;-wohlde&amp;#039; weist auf eine Siedlung in der Nähe eines Waldes hin. Der Begriff &amp;#039;Ahrens&amp;#039; zu Beginn des Eigennamens ist nicht sicher geklärt, daher gibt es mehrere Thesen, hier die zwei bekanntesten:&lt;br /&gt;
* Laut der [[Kirchenchronik]] von [[Ahlerstedt]] wird dieser Name von den damals in den Wäldern lebenden Adlern abgeleitet, daher &amp;#039;Adlerswald&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Der Name stammt möglicherweise auch von einem Eigennamen ab, wie Ahrens, oder auch Arndt, was man aus den vorherigen Schreibformen schließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alter des Ortes ===&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Nennung des Ortes &amp;#039;&amp;#039;Arndeswolde&amp;#039;&amp;#039; erscheint im &amp;#039;[[Vörder Register|Voerder Register]]&amp;#039; ([[Bremervörde]]) Anfang des 16. Jahrhunderts. Ab 1524 tauchten nun erstmals Hofstellen aus Ahrenswohlde in verschiedenen regionalen Landwirtschaftsregistern auf. Aus Urnenfunden der Jahre 1921 und 1924 kann man allerdings schließen, dass sich bereits in der Zeit Christi, beziehungsweise auch schon/noch im Jahr 400 n. Chr. Menschen in dieser Gegend ansiedelten. Kaiser Karl der Große legte etwa um 788 n. Chr. die Grenzen seiner [[Gau]]e fest. Als ein Grenzpunkt wurde die Flurbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Wimarcha&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, woraus sich die heutige &amp;#039;Wiemark&amp;#039; ergibt, die Straße, die Richtung [[Sittensen]] führt. Aus diesen Daten lässt sich schließen, dass die Gegend bereits seit etwa mindestens 2000 Jahren bewohnt ist, zumindest in geringem Maß. Ein wirkliches Gründungsdatum ist bis heute allerdings noch nicht bekannt, da diese verschiedenen Ereignisse alle zu sehr verschiedenen Zeiten stattfanden. Daher fanden bisher auch keine Jubiläumsfeste statt, wovon ein Fremder sich hätte das Alter des Ortes ableiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Streckenmäßige Wichtigkeit ===&lt;br /&gt;
Ahrenswohlde ist ein wichtiger Standort, was Grenzen und Verbindungsrouten angeht.&lt;br /&gt;
* In Nord-Süd-Richtung führte ein [[Pilgerweg]] entlang, der sogar zu einer [[Militärstraße|Heerstraße]] wurde, und der heutige Autobahnzubringer nach Sittensen ist.&lt;br /&gt;
* In Ost-West-Richtung verband der Ort die beiden heutigen Metropolen [[Hamburg]] und [[Bremen]].&lt;br /&gt;
* Die bereits oben erwähnte Grenze des karolingischen Besitzes, die Karl der Große festlegte, war ebenfalls wichtig. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Erzbistum Bremen|Diözese Bremen]]&amp;#039;&amp;#039; führte von Bremen aus über den &amp;#039;Sneidbach&amp;#039; bei Hohenhausen, der zur [[Oste]] führt, dann über die &amp;#039;&amp;#039;Wiemark&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Harselah&amp;#039;&amp;#039; bis nach [[Harsefeld]], von wo aus die Grenze sich bis zur [[Lühe (Fluss)|Lühe]] fortführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Kreuzung dieser wichtigen Wege entstand hier eine Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die ersten sesshaften Siedler rodeten Wald und legten Moore trocken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1524 gab laut &amp;#039;&amp;#039;Pflugschatzregister&amp;#039;&amp;#039; in Ahrenswohlde vier Hofstellen, um 1652 fünf zahlungspflichtige Höfe sowie einen [[Kötter|Pflugkatner]] und einen [[Kötter|Brinkkatner]]. Abgaben gingen ans [[Kloster Harsefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1750 führte die Reisepostkutschenstrecke [[Buxtehude]] – [[Bremen]] durch den Ort. Durchreisende kehrten beim Hof Alpers, heute Bredehöft, ein. Darüber existieren mehrere Reiseberichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1835 wurde die erste Lehrerstelle eingerichtet. Der Friedhof am Brümmerweg wurde von 1844 bis 1848 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1850 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Wiemark&amp;#039;&amp;#039; bebaut, einige Ahrenswohlder wanderten zur selben Zeit in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] aus. Ein Großbrand vernichtete im Jahre 1887 den gesamten Straßenzug Richtung Ahlerstedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 wurde das erste Schulhaus gebaut, vorher fand der Unterricht im Schäferhaus statt. 1888 erfolgte ein Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1890 wurden der &amp;#039;&amp;#039;Brümmerweg&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Kampshorn&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Grüne Riede&amp;#039;&amp;#039; bebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1902 wurde eine erste [[Pflichtfeuerwehr]] gegründet. Anfangs des Jahrhunderts eröffneten mehrere Handwerker ihre Werkstätten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 gründete Ahrenswohlde mit [[Bokel (Ahlerstedt)|Bokel]], wo in der örtlichen Mühle Strom erzeugt wurde, die &amp;#039;&amp;#039;Elektrizitätsgenossenschaft Ahrenswohlde/Bokel&amp;#039;&amp;#039;. Der Anschluss an das überörtliche Stromnetz erfolgte 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kriegerdenkmal]] für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde 1921 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Ab 1937 bildete sie mit Bokel und Ahrensmoor einen Feuerlöschverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] und Ausgebombte stieg die Einwohnerzahl 1945 auf 450 an (1939 waren es noch 305). Für die Heimatvertriebenen wurde ab 1950 eine [[Baracke]]nsiedlung errichtet. Nach 1960 wurden diese abgerissen. Das Land wurde als Bauland verkauft; die Neubausiedlung &amp;#039;&amp;#039;Appelweg&amp;#039;&amp;#039; entstand. Wenig später wurde auch der &amp;#039;&amp;#039;Ohfeldtweg&amp;#039;&amp;#039; als Neubaugebiet ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] siedelten sich weitere Handwerksbetriebe an. 1951 wurden die ersten Straßenlaternen im Ort aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr erhielt 1956 ein Spritzenhaus mit Zisterne. Dort war auch ein Frisör untergebracht. Der Anschluss an die Trinkwasserversorgung erfolgte 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schließung der Dorfschule bezog 1974 ein Spielkreis das alte Schulgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1973 eine Friedhofskapelle gebaut worden war, erhielt die Feuerwehr 1976 nach Abriss des Luftschutzbunkers ein neues Feuerwehrhaus. Der Sportplatz am Ortsrand wurde in den 1980er Jahren angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 stürzte ein Flieger vom Typ [[RF-4E Phantom]] vom [[Aufklärungsgeschwader 52]] der [[Bundeswehr]] bei Ahrenswohlde ab. Die Piloten haben sich mit einem [[Schleudersitz]] retten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 wurden Strom- und Gasleitungen geerdet, auch der Anschluss an die Kanalisation erfolgte. Fuß- und Radwege wurden angelegt.&lt;br /&gt;
1994 wurde der Dorfplatz neu gestaltet, der Windpark wurde 1995 ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionale Angehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte Ahrenswohlde zum [[Erzstift Bremen]] und nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] ab 1648 zum [[Herzogtum Bremen-Verden]]. Verwaltungstechnisch gehörte Ahrenswohlde zum Amt [[Buxtehude]], später zum [[Amt Harsefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Franzosenzeit]] gehörten Ahrenswohlde, [[Ahlerstedt (Kernort)|Ahlerstedt]], [[Bokel (Ahlerstedt)|Bokel]] und [[Ahrensmoor]] bis 1811 zur [[Mairie]] Ahlerstedt im Kanton Harsefeld im [[Königreich Westphalen]]. Von 1811 bis 1814 gehörten sie und die Orte [[Wiegersen]], Bockhorst, [[Oersdorf (Ahlerstedt)|Oersdorf]], [[Klethen]], Kohlenhausen, [[Ottendorf (Ahlerstedt)|Ottendorf]], [[Kutenholz (Hauptort)|Kutenholz]], [[Bullenholz]] und [[Wedel (Fredenbeck)|Wedel]] zur Mairie Ahlerstedt im neu gegründeten Kanton Horneburg. Ab 1823, nach dem [[Wiener Kongress]], waren die Dörfer Teil der [[Landdrostei Stade]] im [[Königreich Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Inkrafttretung einer neuen Kreisordnung im Jahr 1885 wurde das Amt Harsefeld aufgelöst, Ahrenswohlde gehörte nun zum [[Kreis Stade]], der 1932 in den jetzigen [[Landkreis Stade]] überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eingemeindung ====&lt;br /&gt;
1955 wurden 5 Häuser und 30 ha Feldmark nach Ahrenswohlde eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1972 war Ahrenswohlde eine eigenständige Gemeinde mit eigenem Bürgermeister und Gemeinderat. Das Gemeindebüro befand sich im Bürgermeisterhaus. Nachdem die Einwohnerzahl stark angestiegen war, wurde eine Büroangestellte eingestellt und das Büro erhielt feste Dienstzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Gemeindereform wurde Ahrenswohlde zum 1. Juli 1971 in die Gemeinde [[Ahlerstedt]] eingegliedert, 1972 dann in die [[Samtgemeinde Harsefeld]], bis dahin war Ahrenswohlde die südlichste Gemeinde des Kreises Stade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!Amtszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Johann Hauschild sen.&lt;br /&gt;
|1888–1918&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Joachim Alpers&lt;br /&gt;
|1918–1933&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hinrich Müller&lt;br /&gt;
|1933–1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Johann Christian Hauschild&lt;br /&gt;
|1945–1957&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hinrich Tipke&lt;br /&gt;
|1957–1970&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1524&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=204}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|4 Feuerstellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1770&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|8 Feuerstellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1777&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|9 Feuerstellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1824&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. H. C. F. Jansen |Titel=Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover |Verlag=In Commission der Helwings̓chen Hofbuchhandlung |Datum=1824 |Online={{Google Buch | BuchID=tG0AAAAAcAAJ | Seite=8}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|12 Feuerstellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. W. Harseim |Titel=Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover |Verlag=Schlüter |Datum=1848 |Online={{Google Buch | BuchID=eOI-AAAAcAAJ | Seite=134}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|145 Einwohner, 12 Häuser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?hannover/stade.htm |titel=Landkreis Stade |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230507102910if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?hannover/stade.htm |archiv-datum=2023-05-07 |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=207}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|450&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=209}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|434&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1972&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=211}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|444 Einwohner, 91 Häuser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=219}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|446&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kreiszeitung Wochenblatt; Nicola Dultz |Titel= Neues Feuerwehrgerätehaus und Dorfgemeinschaftshaus Ahrenswohlde; Gewinn für die Dorfgemeinschaft |Datum=2021-12-23 |Online=[https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/c-panorama/neues-feuerwehrgeraetehaus-und-dorfgemeinschaftshaus-ahrenswohlde_a224193#gallery=null Online] |Abruf=2022-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ca. 600&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte zum [[Heilangau]] von [[Heeslingen]], wo wahrscheinlich die erste [[St. Vitus (Heeslingen)|Taufkirche]] der umliegenden Orte gegründet wurde.&lt;br /&gt;
Nach der Kirchgründung in [[St. Primus (Bargstedt)|Bargstedt]] gehörte Ahrenswohlde kirchlich zu dieser Kirche, danach zur jetzigen evangelisch-lutherischen [[Kirche Ahlerstedt]], die damals noch [[Filialkirche]] von Bargstedt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kriegerdenkmal ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal-in-Ahrenswohlde.jpg|mini|Kriegerdenkmal in Ahrenswohlde]]&lt;br /&gt;
Das [[Kriegerdenkmal]] wurde im Oktober 1921 errichtet; es ist den zehn Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] gewidmet. 1954 wurden zwei weitere Steine aufgestellt, die der 44 Gefallenen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und der Gefallenen der Heimatvertriebenen gedenken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dorfgemeinschaftshaus ====&lt;br /&gt;
Das Dorfgemeinschaftshaus wurde in Eigenarbeit der Dorfgemeinschaft im Jahr 1980 am [[Feuerwehrhaus]] angebaut. Am 27. September 1980 wurde es geweiht. Die Materialkosten trug die Gemeinde. Die Kosten für Instandhaltung und Pflege werden von der Freiwilligen Feuerwehr organisiert. Genutzt wird das Dorfgemeinschaftshaus als Schulungsraum, Vereinsraum der Dorfgemeinschaft ASV, als Turnraum, als Übungsraum für den Chor, als Festraum und als Wahllokal. 1988 erfolgte ein Anbau. Nach Fertigstellung des angrenzenden Feuerwehrhaus-Neubaus in den Jahren 2021/2022 wurde die Halle des alten Feuerwehrhauses zu einem Multifunktionsraum für die Dorfgemeinschaft umfunktioniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=180 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinswesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freiwillige Feuerwehr ====&lt;br /&gt;
Am 17. Februar 1902 wurde in Ahrenswohlde mit 26 Mann eine [[Pflichtfeuerwehr]] gegründet. Sie verfügte über eine [[Handdruckspritze]]. Am 26. Mai 1935 wurde die Pflichtfeuerwehr zur [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] (FF). Ab 1937 bildete sie mit den Feuerwehren in Ahrensmoor und Bokel einen [[Pumpennachbarschaft|Feuerlöschverband]]. Im Zweiten Weltkrieg wurden Zivilisten und Frauen notverpflichtet. 1956 wurde ein neues Feuerwehrhaus eingeweiht. 1962 erhielt die Feuerwehr ihr erstes Fahrzeug, ein [[Tragkraftspritzenfahrzeug|TSF]] der Marke [[Volkswagen|VW]] mit einem [[Schlauchwagen (Feuerwehr)|Schlauchwagen]]. Nachdem der [[Luftschutzbunker]] auf dem Dorfplatz 1976 abgerissen worden war, wurde dort ein neues Feuerwehrhaus erbaut, das 1977 einen [[Schlauchturm]] erhielt. 1985 konnte die FF Ahrenswohlde ihr 50-jähriges Bestehen feiern. 2000 zählte die Feuerwehr insgesamt 49 Mitglieder. In den Jahren 2021/2022 wurde nördlich des bestehenden Feuerwehrhauses ein neues und moderneres [[Feuerwehrhaus]] errichtet, welches den aktuellen technischen Standards entspricht und die heutigen Platzanforderungen erfüllt. So sind neben der Fahrzeug- und Gerätehalle ebenfalls ein Werkstattraum, ein Büro für den Ortsbrandmeister sowie geräumige Umkleide- und Sanitärräume für Männer und Frauen gebaut worden. Seit einigen Jahren sind unter den Mitgliedern der FF Ahrenswohlde Männer und Frauen zu finden.&lt;br /&gt;
Die  Halle des bereits an das Dorfgemeinschaftshaus angebundenen alten Feuerwehrhauses wurde für die Dorfgemeinschaft zu einem Multifunktionsraum umgestaltet und kann durch den benachbarten Kindergarten, Seniorentreffs, die Feuerwehr selbst sowie durch die Bewohner des Dorfes flexibel genutzt werden. Im Dezember 2021 zählt die Ahrenswohlde Feuerwehr 45 aktive und 10 passive Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie ist neben ihren klassischen Tätigkeiten ebenfalls für die Organisation vom Erntefest, vom Osterfeuer und vom Feuerwehrfest zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=178 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemischter Chor „Abendfrieden“ ====&lt;br /&gt;
1925 gegründeten einige Männer aus den Orten Ahrenswohlde, Klein Wangersen, Hohenhausen und Bokel unter Leitung des Lehrers Anton Alpers einen Männerchor, der aber kurze Zeit später zum gemischten Chor wurde. Sie gaben sich den Namen „Abendfrieden“, und die [[Fahnenweihe]] fand 1935 statt. Geübt wurde einmal in der Woche abends in der Schule, heute im Dorfgemeinschaftshaus. Einmal im Jahr wurde das Sängerfest veranstaltet, das Ahrenswohlder Dorffest. Gefeiert wurde im Gasthaus Brunkhorst oder im Festzelt. Der Chor tritt zu Feiern, Gottesdiensten, anderen Sängerfesten und zum Erntefest auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=182 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ASV Ahrenswohlde ====&lt;br /&gt;
Die Dorfgemeinschaft Ahrenswohlde, kurz ASV, wurde 1972 gegründet. Sie organisiert das Eierschnorren, Wanderungen, Fußballspiele, Fahrten und Dorffeste. Der ASV baute 1985 mit hohem Eigenleistungsanteil am Ohfeldtweg einen Sportplatz, der vom [[SV Ahlerstedt/Ottendorf]] mehrmals in der Woche zum Training genutzt wird. Zum 50. Jubiläum des ASV veranstaltete die Dorfgemeinschaft im September 2022 ein feierliches Wochenende für alle Dorfbewohner und weiteren Interessierten, bei dem sich Jung und Alt begegneten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=184 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Turngruppe ====&lt;br /&gt;
Die Frauenturngruppe besteht seit 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich war Ahrenswohlde ein reines Bauerndorf mit wenigen Handwerkern. Die ersten Siedler rodeten Wald und legten Moore trocken. Man betrieb neben dem Anbau etwas Viehzucht, vor allem Schafe, die auf den Heideflächen um Ahrenswohlde weideten. Weiterer Erwerbszweig war der [[Torfstich]]. Ahrenswohlde war im 18. Jahrhundert das einzige Dorf im Amt Buxtehude, das [[Torfkohle]] herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 fand ein umfassender [[Regionaler Strukturwandel|Strukturwandel]] statt: Kleinere Landwirte schlossen sich zu Arbeitsgemeinschaften zusammen. Immer mehr kleinere Betriebe wurden verkleinert, andere Betriebe kauften Land auf und vergrößerten sich. Große Betriebe spezialisierten sich z. B. auf [[Schweinemast]], Milchviehwirtschaft oder Kartoffelanbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Handwerker im Ort waren [[Häusling]]e. Ab 1750 bestand im Dorf eine erste Gaststätte. Die Gastwirtschaft Brunckhorst bestand von 1815 bis Anfang der 2000er Jahre. 1998 öffnete eine weitere Kneipe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1816 bis 1872 bestand ein erster [[Krämerladen|Krämer]] im Ort. Ab 1912 bestand ein [[Kaufmannsladen]], in dem sich heute eine Bäckerei befindet. Nach 1900 wurden im Dorf immer mehr handwerkliche Betriebe gegründet. Die Dorfschmiede schloss 1974/75. Ende der 1990er Jahre bestand im Ort ein [[Sonderpostenmarkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Ahrenswohlde immer noch durch die Landwirtschaft geprägt. Zudem gibt es mittelgroße handwerkliche Betriebe (Zimmerei, Tischlerei etc.). In der 1946 gegründeten Autowerkstatt, die später um eine Tankstelle mit Waschanlage ergänzt wurde, befindet sich heute ein Gebrauchtwagenhandel. Zudem existieren ein Bio-Laden und eine Bäckerei. [[Grundzentrum]] ist Ahlerstedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Windpark ====&lt;br /&gt;
Auf der Gemeinderatssitzung am 11. Mai 1995 wurde beschlossen, dass in Oersdorf und Ahrenswohlde Windparks errichtet werden sollen. Beide Anlagen liegen an der Kreisgrenze zum Landkreis Rotenburg (Wümme). Der Windpark Ahrenswohlde liegt am südlichsten Punkt des Landkreises Stade und grenzt im Süden an die Wohnster Feldmark. Nahe liegen die Waldgebiete Meßburen und Wohnster Wald. Geplant waren 25 Anlagern mit einer Leistung von jeweils 600 kW, gebaut wurden jedoch nur 20. Die Inbetriebnahme erfolgte am 28. November 1999, die Baukosten betrugen 22 Millionen Mark. Die Einweihung fand am 9. Juni 2000 statt. Jährlich werden hier über 21,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. In den 2000er Jahren wurden weitere Windkraftanlagen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=193 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verkehr ====&lt;br /&gt;
In Ahrenswohlde kreuzen sich in der Dorfmitte die [[Landesstraße]] 127, die über [[Apensen]] nach [[Buxtehude]] führt, und die [[Kreisstraße]] 54, die nach Ahlerstedt an die L 124 führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Autobahnanschluss befindet sich im nahen [[Sittensen]] ([[Bundesautobahn 1]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in [[Bahnhof Bargstedt|Bargstedt]] und [[Bahnhof Harsefeld|Harsefeld]] ([[Bahnstrecke Bremerhaven–Buxtehude]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildung ====&lt;br /&gt;
Bevor 1835 in Ahrenswohlde eine [[Nebenschule]] eingerichtet wurde, fand er Unterricht im Kirchspielort Ahlerstedt statt. Ein Kätner aus Ahlerstedt hielt den Unterricht; unterrichtet wurde im leerstehenden Hirtenhaus des früheren Gemeindehirten. Die dortigen Stallungen nutzte jetzt der Schulmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842/44 besuchten etwa 30–40 Kinder die Schule, die Stube im Hirtenhaus wurde zu klein. 1852 wurde in der Ortsmitte an der Straßenkreuzung ein Schulhaus gebaut. Das erste Schulhaus fiel einem Brand im Jahre 1887 zum Opfer. Bis zum Wiederaufbau 1888 fand der Unterricht in [[Bokel (Ahlerstedt)|Bokel]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Schule war ein klassisches niedersächsisches [[Hallenhaus]], jedoch mit fester Bedachung. Ab 1908 bildete Ahrenswohlde mit der Nachbargemeinde Bokel einen [[Schulverband]], die Bokeler besuchten jedoch nach wie vor die Schule in [[Wangersen]], sodass Ahrenswohlde [[Gastschulgeld]] an Wangersen zahlen musste. 1909 wurde das Schulhaus um 2,50 verlängert und der alte Fachwerkgiebel abgerissen. Aus Platzmangel wurde das Schulhaus 1928 gänzlich umgebaut: Es gab jetzt zwei Klassenräume und zwei Lehrerwohnungen. Die zweite Lehrerstelle wurde 1938 wegen mangelnder Schülerzahlen aufgehoben, nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] jedoch wieder eingerichtet. Ab 1948 wurde die dritte Lehrerstelle eingerichtet. Von 1950 bis 1957 fanden erneut Renovierungsarbeiten stand, die Außenwände wurden durch massive Wände ersetzt, die Fachwerkgiebel ausgebaut, neue Fenster wurden eingesetzt und die Böden erneuert. Die Klassenräume erhielten Waschbecken und Wandschränke. Es wurden Badezimmer installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1955 wurden auch Kinder aus [[Klein Wangersen]] in Ahrenswohlde eingeschult. Ein Anbau war geplant, wurde aber nicht durchgeführt, da in Ahlerstedt 1964 eine [[Mittelpunktschule]] eingerichtet wurde, da die Schüler das 9. Schuljahr ohnehin in [[Ahlerstedt (Kernort)|Ahlerstedt]] belegten. Die Dörfer Ahlerstedt, Bokel, Wangersen, [[Klethen]], [[Ottendorf (Ahlerstedt)|Ottendorf]] und [[Oersdorf (Ahlerstedt)|Oersdorf]] hatten dafür einen [[Schulverband|Zweckverband]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem zunächst nur die oberen Jahrgänge in Ahlerstedt unterrichtet wurden, verblieben in den Dorfschulen 1968 nur noch die Grundschüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Versetzung der letzten Lehrerin nach Celle besuchten die Ahrenswohlder die Schule in [[Ahrensmoor]]. Offiziell wurde die Schule in Ahrenswohlde am 1. August 1972 aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=137 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute besuchen die Ahrenswohlder Schüler die Grundschule in Ahlerstedt. Weiterführende und berufsbildende Schulen befinden sich in Ahlerstedt (Oberschule), [[Harsefeld]] ([[Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld|Gymnasium]]), [[Buxtehude]] (BBS Buxtehude) und [[Stade]] (BBS Stade).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Post ====&lt;br /&gt;
Früher erfolgte die Postzustellung von Harsefeld aus, bis 1889 in Ahlerstedt eine Postagentur eröffnet wurde, die auch die umliegenden Ortschaften bediente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 eröffnete in Ahrenswohlde eine [[Posthilfstelle]]. Mit Postbussen wurde die Post von Harsefeld, später von Stade aus beliefert. Die Posthilfstellenverteiler waren nur für ihre Ortschaft zuständig. Nach der Auflösung der Posthilfstellen 1976 wurden die Posthilfstellenverteiler als [[Zusteller|Landzusteller]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1996 wird die Post von Harsefeld aus sortiert und geliefert. In Ahlerstedt unterhält die Post weiterhin eine Filiale.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=170 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Friedhof ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhofkapelle-in-Ahrenswohlde.jpg|mini|Friedhofskapelle]]&lt;br /&gt;
Der Friedhof wurde in den Jahren 1844 bis 1848 angelegt, jedoch ist bereits auf einer 1840 gezeichneten Karte ein Friedhof am Brümmerweg vermerkt. Zuvor fanden Beerdigungen auf dem Kirchhof in Ahlerstedt statt. Als sich die Gemeinden allerdings vergrößerten, wurden eigene Friedhöfe angelegt. 1952 wurde der Friedhof erweitert und 1973 die Kapelle erbaut. Früher fanden Trauerfeiern auf den Dielen der hiesigen Hallenhäusern statt. Die neueren Häuser hatten jedoch keine Dielen mehr, sodass die Kapelle nötig wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Rummelies |Titel=Zu Hause in Ahrenswohlde |Datum=2001 |Seiten=197 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Kröger]] (1932–2025), Pastor und Autor, geboren und aufgewachsen in Ahrenswohlde&lt;br /&gt;
* [[Dorothea Rummelies]] (1924–2018), Lehrerin und Autorin, geboren und aufgewachsen in Ahrenswohlde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 KampshornAhrenswohlde1.jpg|Kampshorn&lt;br /&gt;
 OrtsansichtAhrenswohlde4.jpg|Ortsausgang Richtung Ahrensmoor&lt;br /&gt;
 Aue-bei-Ahrenswohlde01.jpg|Aue, nahe Ahrenswohlde an der K 54&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorothea Rummelies: &amp;#039;&amp;#039;Zu Hause In Ahrenswohlde&amp;#039;&amp;#039;. Ahrenswohlde 2001.&lt;br /&gt;
* Dorothea Rummelies: &amp;#039;&amp;#039;Ahlerstedt – Gestern und Heute&amp;#039;&amp;#039;. Ahlerstedt 1996.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothea Rummelies: &amp;#039;&amp;#039;Ahlerstedt – Gestern und Heute&amp;#039;&amp;#039;, Einwohnerzahlen: S. 32–41, Historischer Bericht: S. 171/172&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Günter Kachmann und Hinnrich Pape: &amp;#039;&amp;#039;Samtgemeinde Harsefeld – Früher und Heute&amp;#039;&amp;#039;. Harsefeld.&lt;br /&gt;
* Verein für Kloster- und Heimatgeschichte Harsefeld e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Harsefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Ahlerstedt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Stade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Stade)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ahlerstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Stader Geest]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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