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	<title>Ahrenshoop - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ahrenshoop&amp;diff=258209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: + Anker Ziel für Weiterleitungen und Abschnittslinks, warum die Überschrift → Spezial:Diff/266084898/266150140 ersetzt wurde ist nicht nachvollziehbar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ahrenshoop&amp;diff=258209&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-27T05:51:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Anker&quot; title=&quot;Vorlage:Anker&quot;&gt;Anker&lt;/a&gt; Ziel für &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Weiterleitung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Weiterleitung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Weiterleitungen&lt;/a&gt; und Abschnittslinks, warum die Überschrift → &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266084898/266150140&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266084898/266150140&quot;&gt;Spezial:Diff/266084898/266150140&lt;/a&gt; ersetzt wurde ist nicht nachvollziehbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = &lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 54/22/53/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 12/25/12/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Ahrenshoop in VR.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
| Amt              = Darß/Fischland&lt;br /&gt;
| Höhe             = 2&lt;br /&gt;
| PLZ              = 18347&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 038220&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 13073002&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Chausseestraße 68a&amp;lt;br /&amp;gt;18375 Born a. Darß&lt;br /&gt;
| Website          = [http://www.ostseebad-ahrenshoop.de/ www.ostseebad-ahrenshoop.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Benjamin Heinke&lt;br /&gt;
| Partei           = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostseebad Ahrenshoop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Vorpommern-Rügen]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Sie ist Teil des [[Amt Darß/Fischland|Amtes Darß/Fischland]] mit Sitz in [[Born a. Darß]]. Sie liegt auf der Halbinselkette [[Fischland-Darß-Zingst]] am Übergang vom [[Fischland]] zum [[Darß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quer durch die Gemeinde Ahrenshoop verläuft die historische Grenze zwischen [[Mecklenburg]] und [[Vorpommern]]. Der Ort Ahrenshoop gehörte zu Vorpommern, während die heutigen Ortsteile [[Althagen]] und [[Niehagen]] zu Mecklenburg gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahrenshoop-Loop-1835.jpg|mini|hochkant=1|Grenzsituation vor Ahrenshoop und am Loop 1835]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahrenshoop 1813.jpg|mini|Ahrenshoop im Jahre 1813]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steilküste bei Ahrenshoop.jpg|mini|Steilküste und Strand bei Ahrenshoop]]&lt;br /&gt;
Das [[Seebad]] Ahrenshoop in der Region Fischland an der deutschen [[Ostsee]]küste der [[Mecklenburger Bucht]] liegt auf der Verbindung der [[Halbinsel]] [[Darß]] zum Festland. Ahrenshoop befindet sich an Ostsee- und Boddenküste ([[Saaler Bodden]]) und hat dadurch Wasser auf zwei Seiten. Die nächsten Mittelzentren sind [[Barth]] (über die [[Meiningenbrücke]]) und [[Ribnitz-Damgarten]], die nächstliegende Großstadt ist [[Rostock]]. Das Seebad gliedert sich in die drei Ortsteile Althagen, Niehagen und Ahrenshoop. Der namensgebende Ortsteil Ahrenshoop liegt in [[Vorpommern]], die Ortsteile Althagen und Niehagen liegen in [[Mecklenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahrenshoop ist an den [[Ostseeküsten-Radweg (EV10)|Ostseeküsten-Radweg]] angeschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Ostseeküsten-Radweg |Sammelwerk=Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.&amp;amp;nbsp;V. |Datum= |Online=https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg |Abruf=2017-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welcher innerhalb des Netzes der europäischen [[EuroVelo]]-Routen die gesamte Ostsee umrundet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=translator2 |url=http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-10 |titel=EuroVelo 10 – EuroVelo |abruf=2017-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1390 wollte der pommersche Herzog [[Bogislaw VI. (Pommern)|Bogislaw VI.]] Ahrenshoop – 1311 als &amp;#039;&amp;#039;Arneshop&amp;#039;&amp;#039; schriftlich bezeugt – zu einer größeren Handelsstadt ausbauen, um vom gestiegenen Handelsaufkommen zu profitieren. Das damalige Arneshop lag etwas nordöstlicher des heutigen Ortes am ehemaligen Meeresarm [[Loop (Meeresarm)|Loop]]. Es war ein bedeutender Handelsort mit bis zu 500 Einwohnern. Bogislaw baute eine Burg mit Wallgraben. Die Herzöge lagen mit den Hansestädten Rostock, Stralsund und Greifswald wegen der Wulflam-Affäre in Zwist und suchten deshalb einen Hafen für ihren Handel. 1392 oder 1393 zerstörten 1000 Mann aus Rostock, deren Patrizier vor allem ihre Handelsprivilegien durch einen Seehafen am [[Darß]] beeinträchtigt sahen, den Hafen von Ahrenshoop und „verdämmten“ den Loop.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Wilhelm Barthold]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Rügen und Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Vom Tode Barnims I. (1278) bis zum Auftreten der Hohenzollern in der Mark Brandenburg (1411).&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Perthes, Hamburg 1842, S.&amp;amp;nbsp;539 ([https://books.google.de/books?id=YNkAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA539 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Schließung des Loop wurde die Zollbude dort abgebrochen und am damaligen Südrand des Ortes eine feste Zollstation (Grenze zwischen Pommern und Mecklenburg) errichtet. Der Ort an seiner heutigen Stelle wurde 1760 von Schiffern und Fischern gegründet und wuchs schnell an. Das Wrack der 1875 gesunkenen &amp;#039;&amp;#039;[[Water Nymph]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1976 entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts siedelten sich im Ort Kunstmaler an und in der Folge entwickelte er sich zum Seebad. 1909 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Kunstkaten&amp;#039;&amp;#039; gebaut, in dem seither viele Ausstellungen stattfanden. Die Künstlerkolonie Ahrenshoop gehörte nicht zum mecklenburgischen Fischland, sondern als der westlichste pommersche Ort der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zum pommerschen Darß. Erst im Jahr 1950 erfolgte die Angliederung der mecklenburgischen Orte Althagen und Niehagen zu Ahrenshoop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde in Althagen eine Reihe luxuriöser Sommerhäuser errichtet, die Offiziere aus dem Umfeld von [[Hermann Göring]] und Direktoren der [[I.G. Farben]] gekauft hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1989/47/nach-ribnitz-sobald-das-eis-traegt/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Nach Ribnitz, sobald das Eis trägt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 17. November 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der DDR wurden sie als Ferienhäuser Ärzten und Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt, als Anreiz „damit sie das Land nicht verlassen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NWZ2017&amp;quot; /&amp;gt; Aber auch Künstler wie der Rostocker Theaterleiter [[Hanns Anselm Perten]] und Politiker wie der DDR-CDU-Vorsitzende [[Gerald Götting]] und Direktoren volkseigener Betriebe wohnten dort.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41458279.html &amp;#039;&amp;#039;Wohnen wie Honecker.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 21. Juli 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Volksmund bekam die Siedlung den Namen „Millionenhügel“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NWZ2017&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nwzonline.de/ausstellung-kunst/auf-den-spuren-eines-pioniers_a_31,2,3121143073.html &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren eines Pioniers.&amp;#039;&amp;#039;]  In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nordwest-Zeitung|NWZ]].&amp;#039;&amp;#039; 1. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahrenshoop war (ohne Althagen und Niehagen) bis zum 1. Oktober 1945 Teil des [[Landkreis Franzburg-Barth|Landkreises Franzburg-Barth]] und gehörte danach bis 1952 zum [[Landkreis Rostock (1933–1952)|Landkreis Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Kyra T. Inachin]] |Titel=Die Geschichte Pommerns |Verlag=Hinstorff Verlag |Ort=Rostock |Datum=2008 |Online=https://books.google.de/books?id=X3R-DAAAQBAJ&amp;amp;lpg=PT225&amp;amp;ots=wY-NY1nfO1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT225#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 25. Juli 1952 gehörte die Gemeinde zum [[Kreis Ribnitz-Damgarten]] im [[Bezirk Rostock]]. Seit 1990 gehört Ahrenshoop zum Land Mecklenburg-Vorpommern. Im Rahmen der Kreisreform von 1994 kam Ahrenshoop zum [[Landkreis Nordvorpommern]] und 2001 schließlich zum [[Landkreis Vorpommern-Rügen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahrenshoop war in der [[Zwischenkriegszeit]] und in der [[DDR]] ein Zentrum des [[Nacktbaden]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Solveig Grothe |url=https://www.spiegel.de/geschichte/fkk-in-der-ddr-aufstand-der-nackten-a-947073.html |titel=FKK in der DDR – Aufstand der Nackten |werk=[[einestages]] |datum=2008-06-10 |sprache=de |abruf=2026-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Künstlerkolonie}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Künstlerkolonie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Werefkin-steilküste von ahrenshoop.jpeg|mini|Marianne von Werefkin: &amp;#039;&amp;#039;Die Steilküste von Ahrenshoop,&amp;#039;&amp;#039; 1911]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rehaklinik Ahrenshoop - panoramio (1).jpg|mini|Hauptbau der Klinik, 2012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauernkate am Ostseestrand 1922.jpg|mini|Arnold Lyongrün: &amp;#039;&amp;#039;Bauernkate bei Ahrenshoop,&amp;#039;&amp;#039; Ölgemälde 1922]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kunstmuseum Ahrenshoop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts gründeten die Maler [[Paul Müller-Kaempff]], [[Fritz Grebe]], [[Thuro Balzer]], [[Friedrich Wachenhusen]], [[Oskar Frenzel]] und [[Theobald Schorn]] eine [[Künstlerkolonie]] und [[Malschule]] in Ahrenshoop. Zur Kolonie gehörten auch [[Louis Douzette]], [[Elisabeth von Eicken]], [[Hugo Jaeckel]], [[Hugo Richter-Lefensdorf]], [[Anna Gerresheim]], [[Carl Rathjen]], [[Doris am Ende]], [[César Klein]], [[Martin Körte]], Theobald Schorn, [[Heinrich Schlotermann]] und [[Arnold Lyongrün]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard M. Schneidereit: &amp;#039;&amp;#039;Dunkler Wald und weites Meer – Einhundert Jahre Malerei auf dem Darß.&amp;#039;&amp;#039; 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Malerei auf dem Darß.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostseezeitung,&amp;#039;&amp;#039; 2. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Ahrenshoop Künstler Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2001, ISBN 978-3-88132-292-8, S.&amp;amp;nbsp;5–6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 verbrachten [[Marianne von Werefkin]] und [[Alexej von Jawlensky|Alexej Jawlensky]], die der [[Neue Künstlervereinigung München|Neuen Künstlervereinigung München]] angehörten, ihre Ferien an der Ostsee.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Fäthke: &amp;#039;&amp;#039;Werefkin und Jawlensky mit Sohn Andreas in der „Murnauer Zeit“.&amp;#039;&amp;#039; In: Ausst. Kat.: &amp;#039;&amp;#039;1908–2008, Vor 100 Jahren, Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau,&amp;#039;&amp;#039; Murnau 2008, S.&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wohnten im nahegelegenen [[Prerow]] in der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Villa Seestern&amp;#039;&amp;#039; in der Waldstraße&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Fäthke]]: &amp;#039;&amp;#039;Jawlensky und seine Weggefährten in neuem Licht.&amp;#039;&amp;#039; München 2004, S.&amp;amp;nbsp;152&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und besuchten nachweislich Ahrenshoop. Nur wenig entfernt hielt sich zur gleichen Zeit der [[Brücke (Künstlergruppe)|Brücke-Maler]] [[Erich Heckel]] mit der Tänzerin Sidi Riha im &amp;#039;&amp;#039;Landhaus Dorneneck&amp;#039;&amp;#039; in der Grünen Straße auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Fäthke: &amp;#039;&amp;#039;Marianne Werefkin.&amp;#039;&amp;#039; München 2001, S.&amp;amp;nbsp;170&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob er nach Ahrenshoop kam, ist nicht belegt. Werefkins Aufenthalt ist dagegen durch ihr Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Die Steilküste von Ahrenshoop&amp;#039;&amp;#039; mit dem Damenbad gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1923 bis 1948 lebte hier der Kunstmaler [[Hans Brass]]. Er begründete mit Martha Wegscheider die &amp;#039;&amp;#039;Bunte Stube&amp;#039;&amp;#039; und fungierte von 1927 bis 1930 als Amtsvorsteher sowie 1944 als Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1953 hatte der Rostocker Kunstmaler [[Rudolf Schmidt-Dethloff]] (1900–1971) sein Atelier in Ahrenshoop und gab dort auch Malunterricht.&amp;lt;ref&amp;gt;Ahrenshooper Künstlerlexikon&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Niehagen, im Boddenweg 1, lebte und arbeitete der Bildhauer [[Gerhard Marcks]] in den 1930er Jahren. In den 1960er Jahren hat [[Edmund Kesting]] die Sommer in Ahrenshoop verbracht und gearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Guenter Roese (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Edmund Kesting, im Licht des Nordens: Bilder vom Meeressaum und Küstenland.&amp;#039;&amp;#039; MCM-Art-Verlag, Berlin 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Althagen lebte die Schriftstellerin [[Käthe Miethe]], die eine der bekanntesten Autorinnen von Literatur über Darß und Fischland wurde. Die Ahrenshooper Bibliothek wurde 2007 nach ihr benannt. Seit 1944 wohnten in Althagen auch der Grafiker [[Fritz Koch-Gotha]] und seine Frau, die expressionistische Malerin [[Dora Koch-Stetter]] sowie deren nächste Generation, die Keramiker [[Barbara Klünder|Barbara]] und [[Arnold Klünder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1972 bis zu seinem Tod im Jahr 1984 lebte und arbeitete der Maler und Bildhauer [[Rudolf Brückner-Fuhlrott]] in Ahrenshoop, der Dresdner Maler [[Hans Kinder]] verlebte von 1957 bis 1985 die Sommermonate in seinem kleinen Atelierhaus am Grenzweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 wurde das Jubiläum &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop&amp;#039;&amp;#039; gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 886&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 848&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 822&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 761&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 712&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 638&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 651&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 639&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 633&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 629&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 622&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht (den Bürgermeister inbegriffen) aus acht Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 26. Mai 2019 hatte folgende Ergebnisse&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sitzungsdienst-darss-fischland.de/ris//ti-darss-2/listen/Akte_2A7E5FE47BE8F0571D9BBA0066E5190A.pdf Wahlergebnisse Gemeindevertretung auf www.sitzungsdienst-darss-fischland.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei/Bewerber&lt;br /&gt;
! Prozent&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 41,9&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Förderkreis Ahrenshoop&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 13,5&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einzelbewerber Fretwurst&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 6,4&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einzelbewerber Harenberg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 5,1&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde ist Benjamin Heinke (CDU), er wurde mit 87,7 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sitzungsdienst-darss-fischland.de/ris//ti-darss-2/listen/Akte_2A7E5FE47BE8F0571D9BBA0066E5190A.pdf Wahlergebnisse Bürgermeisterwahl auf www.sitzungsdienst-darss-fischland.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flagge, Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch [[Flagge]]. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Mecklenburg geführt. Es zeigt einen hersehenden [[Stierkopfwappen|Stierkopf]] mit abgerissenem Halsfell und Krone und die Umschrift „Gemeinde Ostseebad Ahrenshoop“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sitzungsdienst-darss-fischland.de/ris/ti-darss-1/listen/Anlage_sC79EF779668F9EE31349E9302EE953C8.pdf Hauptsatzung §&amp;amp;nbsp;1 Abs.&amp;amp;nbsp;3] (PDF; 309&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Externes Bild|url=https://www.ostsee-zeitung.de/resizer/v2/BJUNHX4P55CSDDSKETU2O5FE3Q.jpg?auth=e7b33b18f1cea6e44bae39579b60dd4154a472e5e1b33a42fba9b5dbc7d965f4&amp;amp;quality=70&amp;amp;width=894 |text=Wappen von Ahrenshoop, 2025}}&lt;br /&gt;
Seit März 2022 hat sich die Gemeindevertretung für die Erstellung eines Wappens entschieden. Im Januar 2023 ist die Entscheidung für den Wappenentwurf des Kommunalheraldikers Jörg Mantzsch aus einer Vielzahl weiterer Vorschläge gefallen. Am 15. Januar 2025 bestätigte ein Schreiben des Innenministers [[Christian Pegel]] die Eintragung des neuen Wappens in die Wappenrolle des Landes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert Niemeyer |url=https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/ribnitz-damgarten/ahrenshoop-hat-ein-neues-wappen-zwei-jahre-nach-der-ersten-entscheidung-OWE4BFYNMVDSNHUOGFU5B574SM.html |titel=Ahrenshoop hat endlich ein Wappen |werk= &amp;#039;&amp;#039;[[Ostsee-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; |datum=2025-01-22 |abruf=2025-01-22 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunstkaten.jpg|mini|Kunstkaten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schifferkirche Ahrenshoop außen.jpg|mini|[[Schifferkirche Ahrenshoop]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki ta.jpg|mini|[[Tonnenabschlagen]] im Juli]]&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Liste der Baudenkmale in Ahrenshoop]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hierzu zählt das am 30. August 2013 eröffnete [[Kunstmuseum Ahrenshoop]].&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;[[Künstlerhaus Lukas]]&amp;#039;&amp;#039; ist eines der ältesten [[Künstlerhaus|Künstlerhäuser]] in Deutschland und steht als Ort kulturellen Austauschs Künstlern als [[Stipendium|Stipendiaten]]-Haus zur Verfügung.&lt;br /&gt;
* Rohrgedeckte Fachwerk-Höfe in der Hauptstraße, Am Strom und im Bernhard-Seitz-Weg (sogenanntes Dornenhaus), sind weitere Sehenswürdigkeiten.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Kunstkaten&amp;#039;&amp;#039; ist eine in regionaltypischer Bauweise mit [[Reet|rohrgedecktem]] Dach errichtete [[Kunstgalerie]]. Sie entstand 1909 als Ausstellungspavillon für die ortsansässigen Künstler nach Plänen der beiden Maler Paul Müller-Kaempff und Theobald Schorn.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Bunte Stube&amp;#039;&amp;#039; ist eine traditionsreiche Verkaufsstätte anspruchsvoller Ferien-Mitbringsel. Sie wurde 1929 von [[Walter Butzek]] im Bauhaus-Stil erbaut.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Alte Zollhaus&amp;#039;&amp;#039; in der Dorfstraße 6b, in dem schon [[Albert Einstein]] übernachtete, das heute als Ferienhaus vermietet wird&lt;br /&gt;
* Die Mühle Ahrenshoop ist ein 2016 errichteter Nachbau der an gleicher Stelle um 1880 erbauten Holländerwindmühle, die in den 1960er Jahren abgetragen wurde. Im Inneren befindet sich heute ein Café und eine Galerie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://urlaubsnachrichten.de/artikel/neu-muehle-ahrenshoop-mit-cafe-und-kuenstlerwerkstatt Pressemitteilung des Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst e.V. vom 15. August 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Schifferkirche Ahrenshoop|&amp;#039;&amp;#039;Schifferkirche&amp;#039;&amp;#039;]] von 1951 mit ihrer eigenwilligen Gestaltung mit einem Tonnengewölbe aus Holz wurde von [[Hardt-Waltherr Hämer]] errichtet. Die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] plante die Bildhauerin [[Doris Oberländer]].&lt;br /&gt;
* Künstler-Grabsteine auf dem [[Friedhof Ahrenshoop]].&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Hohe Ufer&amp;#039;&amp;#039; hat eine bis zu 18 Meter hohe [[Klippe|Kliffranddüne]], die aus eiszeitlichen Sanden gebildet ist. Die starke Meeresbrandung der Ostsee hat zur Herausbildung des Kliffs geführt. Durch den stetigen Abtrag des alten Inselkerns des Fischlands bricht es besonders nach herbstlichen Stürmen immer wieder nach. Die Küstenlinie verlagert sich langsam nach Osten. In dem hohen Steilabbruch haben sich [[Uferschwalbe]]n eingenistet und Bruthöhlen gegraben. Vom Kliff aus kann man bei guter Sicht die dänische Ostseeinsel [[Falster]] erkennen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ahrenshooper Holz]];&amp;#039;&amp;#039; Waldgebiet seit 1958 [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] am nordöstlichen Ortsrand von Ahrenshoop mit altem Baumbestand aus [[Rotbuche]]n und [[Eichen]] sowie ansehnlichen [[Stechpalmen]]beständen.&lt;br /&gt;
* 100 Meter hoher Sendemast der [[Deutsche Funkturm|DFMG]] [[Deutsche Telekom|( Deutschen Telekom]]) bei 54° 23&amp;#039; 0&amp;quot; nördlicher Breite und 12° 25&amp;#039; 48&amp;quot; östlicher Länge, von dem bis zum 30. November 2014 das Programm [[103.3 – Ihr Lokalradio]] auf 103,3&amp;amp;nbsp;MHz abgestrahlt wurde. Ab dem 15. September 2015 sendete [[Radio Paradiso]] mit einer Sendeleistung von 600 Watt [[Effektive Strahlungsleistung|ERP]] auf dieser Frequenz.&lt;br /&gt;
* [[Althagen|Althäger Hafen]] seit 1994 stattfindende [[Zeesenboot#Zeesbootregatten|Fischerregatta]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.braune-segel.de/index.php/de/zeesbootregatten-termine/category/2-zeesbootregatten Zeesbootregatten], auf braune-segel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Küstenwanderwege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ahrenshoop kann auf dem &amp;#039;&amp;#039;Hohen Ufer&amp;#039;&amp;#039; auf einem Hochuferweg in südwestlicher Richtung zur [[Seebrücke Wustrow]] gewandert werden. Für die unschwierige Tour sind etwa eineinhalb Gehstunden zu veranschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Rügen. Mit Hiddensee und Fischland-Darß-Zingst.&amp;#039;&amp;#039; Rother Bergverlag, München 2024, ISBN 978-3-7633-4678-3, S. 58–61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nordöstlich von Ahrenshoop ist schnell der Weststrand erreicht, dem bis [[Darßer Ort]] gefolgt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veranstaltungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ahrenshooper Jazzfest,&amp;#039;&amp;#039; seit 1999 jährlich am vierten Juniwochenende&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lange Nacht der Kunst,&amp;#039;&amp;#039; jährlich am dritten Samstag im August&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ahrenshooper Filmnächte,&amp;#039;&amp;#039; seit 2003 jährlich im August, ab 2013 im September&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Steilküste.jpg|Steilküste bei Ahrenshoop mit [[Uferschwalbe]]n-Kolonie&lt;br /&gt;
 Darß 2021 - Weststrand 4.jpg|Weststrand des [[Darß]] nahe Ahrenshoop&lt;br /&gt;
 Ahrenshoop Strand.JPG|Strandkörbe am Weststrand&lt;br /&gt;
 Ahrenshoop Landschaft.jpg|Deich am Weststrand&lt;br /&gt;
 Kurhaus-Ahrenshoop01.jpg|Ehemaliges [[Kurhaus Ahrenshoop|Kurhaus]]. 2008 abgerissen&lt;br /&gt;
 Kurhaus Ahrenshoop.jpg|Nachfolgebau des Kurhauses (2010)&lt;br /&gt;
 Zeesboot Sannert.jpg|[[Zeesenboot|Zeesboot]] FZ33 &amp;#039;&amp;#039;Sannert&amp;#039;&amp;#039; im Hafen Althagen&lt;br /&gt;
 Ahrenshoop - Kurverwaltung - geo-en.hlipp.de - 11801.jpg|Kurverwaltung von Ahrenshoop&lt;br /&gt;
 Haus in Niehagen - geo-en.hlipp.de - 11778.jpg|Ein typisches [[Reetdach|reetgedecktes]] Haus in Niehagen&lt;br /&gt;
 Altes Zollhaus Ahrenshoop.JPG|Altes Zollhaus Ahrenshoop, Dorfstraße 6b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Einen Großteil der Ahrenshooper Wirtschaft macht der [[Tourismus]]sektor aus, wofür im Ort zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten errichtet worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Vamed}} Im Jahr 1992 wurde am Rande des Ortes eine [[Medizinische Rehabilitation|Rehabilitations]]-[[Klinik]] auf einem Gelände südlich der Dorfstraße nahe am [[Naturschutzgebiet Ahrenshooper Holz]] gegründet. Hier befand sich zu DDR-Zeiten seit den 1970er Jahren das [[Ferienheim]] des [[Buna-Werke|Chemiekombinats Buna]], das wegen seiner Lage &amp;#039;&amp;#039;Dünenhaus&amp;#039;&amp;#039; hieß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ddr-postkarten-museum.de/picture.php?/8741 Ansichtskarte mit dem Dünenhaus, 1973], im DDR-Postkartenmuseum; abgerufen am 29. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Wiedervereinigung und der Abwicklung des Chemiekombinats wurde das Heim aufgegeben.&lt;br /&gt;
Am 2. April 1993 eröffneten die Reha-Klinikbetreiber einen Neubau, in dem die Fachabteilungen [[Innere Medizin]]/[[Kardiologie]] (80 Betten), [[Orthopädie]] (75 Betten), [[Neurologie]] (73 Betten) und [[Onkologie]] (65 Betten) untergebracht waren,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historie&amp;quot;&amp;gt;[https://www.vamed-gesundheit.de/reha/ahrenshoop/unsere-klinik/ueber-uns/chronik/ Chronik der Reha-Klinik], abgerufen am 29. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; später kam noch die [[Neurochirurgie]] hinzu. Nach zweifachem Eigentümer- und Betreiberwechsel steht die Kureinrichtung seit 2018 unter der Trägerschaft des [[österreich]]ischen Unternehmens [[VAMED]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historie&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vamed.de/2018/06/06/vamed-uebernimmt-rehakliniken-von-helios/ &amp;#039;&amp;#039;VAMED übernimmt Rehakliniken von HELIOS&amp;#039;&amp;#039;], vamed.de, 6. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die intensive Rehabilitationsmedizin sind rund fünfundzwanzig Personen im Einsatz: Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Logopäden und Psychologen. – Der Baukomplex liegt inmitten einer Bodden-, Strand- und Waldlandschaft direkt am [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]]. Er bildet ein unregelmäßiges Kreuz mit dem längsten Trakt in Nordost-Südwest-Lage. Drei Hauptgebäudeteile sind viergeschossig, Richtung Dorfstraße wurde ein flacher Mehrzweckbau in die Ecke eingefügt (siehe Bild). Hier befinden sich unter anderem die Kantine und ein Therapiebecken. Im Außenbereich schließt sich ein Kneipp-Becken an. Vom früheren Ferienheim ist ein [[Reetdach|reetgedeckter]] zweietagiger Gebäudetrakt im Stil eines Fischerhauses erhalten geblieben. Er dient seit einer Sanierung als Sitz der Klinik-Verwaltung und beherbergt eine öffentlich zugängige [[Café]]teria.&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage ist die VAMED-Rehaklinik eine der bedeutendsten Rehabilitationskliniken in [[Mecklenburg-Vorpommern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Auf dem Straßenweg ist Ahrenshoop über die [[Liste der Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern#L 21|Landesstraße L&amp;amp;nbsp;21]] zu erreichen. Diese zweigt in Altheide bei [[Ribnitz-Damgarten]] von der [[Bundesstraße 105|B&amp;amp;nbsp;105]] ([[Rostock]]–[[Stralsund]]) ab und verläuft entlang der Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst bis nach [[Barth]]. Die Stadt Ribnitz-Damgarten ist 20 Kilometer und die Stadt Barth 35 Kilometer von Ahrenshoop entfernt. Alternativ erreicht man von Barth über die [[Liste der Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern#L 23|Landesstraße L&amp;amp;nbsp;23]] in [[Löbnitz (Vorpommern)|Löbnitz]] die B&amp;amp;nbsp;105 in Richtung Stralsund und [[Rügen]]. Die nächstgelegenen [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschlussstellen]] sind &amp;#039;&amp;#039;Sanitz&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 20|A&amp;amp;nbsp;20]] und &amp;#039;&amp;#039;Rostock-Ost&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 19|A&amp;amp;nbsp;19]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahrenshoop ist über die [[Regionalbus]]linie 210 (Ribnitz-Damgarten – Wustrow – Ahrenshoop – Prerow – Barth) der [[Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen]] (VVR) erreichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vvr-bus.de/bediengebiete/nordvorpommern/fahrplan/ Fahrplan VVR-Bus], Stand Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene [[Bahnhof]] ist &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Ribnitz-Damgarten West|Ribnitz-Damgarten West]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Stralsund–Rostock]]. Dort verkehren die [[Regional-Express]]-Linien [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regionalverkehr|RE&amp;amp;nbsp;9]] und RE&amp;amp;nbsp;10 sowie die [[Regionalbahn]]linie RB&amp;amp;nbsp;12. Überdies bedienen einzelne [[Schienenpersonenfernverkehr|Fernverkehrs]]-Züge der Linien [[Liste der Intercity-Express-Linien#Linie 26|ICE&amp;amp;nbsp;26]] und IC&amp;amp;nbsp;43 den Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus besteht von Juni bis Oktober täglich eine Schiffsverbindung Zingst – Bodstedt – Born – Ahrenshoop (Hafen Althagen) – Ribnitz-Damgarten (und zurück).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fahrgastschifffahrt-fischland-darss-zingst.de/althagen.php Fahrgastschifffahrt Fischland-Darß-Zingst], abgerufen am 30. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Erne Wehnert (1900–1985), Schulleiterin und Lehrerin der Schulen in Althagen und Ahrenshoop, nach ihr wurde der Erne-Wehnert-Weg im Ortsteil Niehagen benannt&lt;br /&gt;
* [[Frida Löber|Frida]] (geb. Lüttich, 1910–1989) und [[Wilhelm Löber]] (1903–1981), schufen in Ahrenshoop die Fischlandkeramik&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schulz (Publizist)|Friedrich Schulz]] (1925–2014), Publizist, Journalist und Schriftsteller, verfasste das &amp;#039;&amp;#039;Ahrenshooper Künstlerlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ehrenbürger der Gemeinde Ahrenshoop&lt;br /&gt;
* [[Leni Menge|Leni Löber]] (* 1937), Keramikerin, in Ahrenshoop geboren&lt;br /&gt;
* [[Alexander Jannasch]] (* 1947), Jurist, Richter a. D. am Bundesverwaltungsgericht, in Ahrenshoop geboren&lt;br /&gt;
* [[Kristian Wegscheider]] (* 1954), Orgelbauer, in Ahrenshoop geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In Ahrenshoop spielt der [[Spielfilm]] [[Roter Himmel]] von [[Christian Petzold (Regisseur)|Christian Petzold]] aus dem Jahr [[Filmjahr 2023|2023]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Joachim Bernitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ahrenshoop und Schwaan: ein Jahrhundert Norddeutsche Künstlerkolonien.&amp;#039;&amp;#039; Fischerhude 1992, ISBN 3-88132-201-9.&lt;br /&gt;
* [[Ruth Negendanck]]: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerkolonie Ahrenshoop: eine Landschaft für Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Fischerhude 2001, ISBN 3-88132-294-9.&lt;br /&gt;
* Ingrid Schreyer: &amp;#039;&amp;#039;Paul Müller-Kaempff und die Künstlerkolonie Ahrenshoop.&amp;#039;&amp;#039; Ahrenshooper Art, 2006.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schulz (Publizist)|Friedrich Schulz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ahrenshoop zwischen Meer und Bodden.&amp;#039;&amp;#039; Ahrenshoop 1990.&lt;br /&gt;
* Friedrich Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Ahrenshoop. Die Geschichte eines Dorfes zwischen Fischland und Darss.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 1992, ISBN 3-88132-290-6.&lt;br /&gt;
* Friedrich Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Ahrenshoop. Künstlerlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Fischerhude 2001, ISBN 3-88132-292-2.&lt;br /&gt;
* Friedrich Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Ahrenshoop. Künstlerkolonie an der Ostsee.&amp;#039;&amp;#039; Fischerhude 2005, ISBN 3-88132-260-4.&lt;br /&gt;
* Friedrich Schulz: &amp;#039;&amp;#039;„In Ahrenshoop Auf Wiedersehen!“ – Das „Bad der Kulturschaffenden“ in den Jahren 1946 bis 1990.&amp;#039;&amp;#039; Kückenshagen 2006, ISBN 3-938398-32-9.&lt;br /&gt;
* Kurverwaltung Ahrenshoop (Hrsg.): [http://www.ostseebad-ahrenshoop.de/fileadmin/user_upload/Ahrenshoop/Prospekte/Kuenstler_-_Haeuser_-_Kolonie.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ostseebad Ahrenshoop, Künstler – Häuser – Kolonie&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF 3,7&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ostseebad-ahrenshoop.de/ Website von Ahrenshoop]&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232627304}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4000821-6}}&lt;br /&gt;
* [http://www.norddeutsche-kuenstlerkolonien.de/ Norddeutsche Künstlerkolonien] – Verbund der Orte Ahrenshoop, Hiddensee und Schwaan&lt;br /&gt;
* [https://www.vamed-gesundheit.de/reha/ahrenshoop/ Reha-Klinik Ahrenshoop]&lt;br /&gt;
* [https://www.fischland-darss-zingst.net/fdz/ahrenshoop/stranduebergaenge-ahrenshoop.php »Strandabschnitt-Finder« Ahrenshoop] – mit Filterfunktion zur Barrierefreiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4000821-6|LCCN=n83132832|VIAF=133729422}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahrenshoop| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlerkolonie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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