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	<title>Ahornboden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:09:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ahornboden&amp;diff=452151&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-09-01T07:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2010 Großer Ahornboden-4.jpg|mini|Großer Ahornboden mit Grubenkarspitze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grasbergkamm Ahornboden.jpg|mini|Der nördliche Ahornboden von der Sonnjoch-Westflanke]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Ahornboden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind zwei landschaftlich beeindruckende [[Alm (Bergweide)|Almböden]] mit alten [[Berg-Ahorn]]beständen im nördlichen [[Karwendel]]. Beide liegen in Österreich und sind Teil eines tirolerisch-bayrischen [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Landschafts- und Naturschutzgebiets]] (seit 1928).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Großer Ahornboden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AUT — Tirol – Bezirk Schwaz — Gemeinde Vomp — Gemeindeteil Hinterriß — (Schild Großer Ahornboden) 2020.jpg|mini|Schild „Großer Ahornboden“]]&lt;br /&gt;
Der Große Ahornboden liegt am Talschluss des [[Rißtal (Karwendel)|Rißtales]], dem Enger Tal, kurz vor der Ortschaft [[Eng (Gemeinde Vomp)|Eng]] zwischen 1080 und {{Höhe|1300|AT|link=true}} im Gemeindegebiet von [[Vomp]] ([[Bezirk Schwaz]]). Eine menschliche Besiedlung fand hier 4500 v. Chr. statt. 1927 wurden die „Ahornbäume bei der Alpe Eng am großen Ahornboden“ zum [[Naturdenkmal]] erklärt, es handelt sich um eine der ältesten noch bestehenden Unterschutzstellungen von Naturdenkmälern in Tirol.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|date=2018-03 |text=Ahornbäume bei der Alpe Eng am großen Ahornboden |url=https://portal.tirol.gv.at/mapAccelWeb/JSError.jsp?VIEWID=-139 }}, abgerufen am 11. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.karwendel.org/wp-content/uploads/managementplan_ahornboden.pdf |titel=Managementplan Landschaftsschutzgebiet „Großer Ahornboden“ im Alpenpark Karwendel |format=PDF |abruf=2023-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1988 wurde der Große Ahornboden als [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen, das 267,28&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] umfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGBl&amp;quot;&amp;gt;LGBl. 28/1989&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist auch Teil des [[Naturpark Karwendel|Naturparks Karwendel]]. Das Gebiet ist mit zahlreichen 300 bis 600 Jahre alten und sehr knorrigen [[Ahorne|Ahornbäumen]] bewachsen. Im Jahr 1966 wurden 2409 Bäume gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Schutzgebiet Tirol|name=Großer Ahornboden|typ=Landschaftsschutzgebiet |abruf=2024-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Warum sich auf dem seit vielen Jahrhunderten als Weidefläche genutzten Gebiet dieser ausgedehnte Bergahornbestand entwickeln konnte, war lange Zeit völlig unklar. Aufgrund zahlreicher geologischer, archäologischer und ökologischer Untersuchungen im letzten Jahrzehnt konnten zahlreiche Fragen geklärt werden. Nachdem der „eiszeitliche Hobel“ im Laufe der letzten Eiszeit ein klassisches U-Tal gebildet hatte, wurde die Talsohle vom Enger Grundbach mit 80 bis 120 Meter Schotter aufgefüllt, der aufgrund der Erosion in großen Mengen bis heute zur Verfügung steht. Der Bergahorn konnte aufgrund seines speziellen Wurzelwerks diese Rahmenbedingungen optimal nutzen. Das Entfernen von Nadelbäumen, Gebüschen etc. erfolgte wohl durch die seit dem 12. Jahrhundert mit wenigen Unterbrechungen praktizierte Almwirtschaft. Somit ist der Ahornboden ein Produkt der speziellen natürlichen Gegebenheiten und der traditionellen menschlichen Nutzung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturkundliche Besonderheit ===&lt;br /&gt;
Der Große Ahornboden ist nicht nur aufgrund seiner großen Anzahl an Bergahornen landschaftlich einzigartig, sondern die alten Bergahorne sind selbst wiederum Lebensräume für eine große Anzahl an Moosen, Flechten und Farnen. Im Rahmen einer Dissertation konnten 215 Moos- und Flechtenarten am Großen Ahornboden nachgewiesen werden. Auch das europaweit geschützte Rudolphis Trompetenmoos (&amp;#039;&amp;#039;Tayloria rudolphiana&amp;#039;&amp;#039;) konnte mit einem großen Bestand nachgewiesen werden. Aus zoologischer Sicht sind die alten Bäume für Höhlenbrüter wie Spechte und Fledermäuse sehr attraktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Großer Ahornboden. Eine Landschaft erzählt ihre Geschichte |Hrsg=Hermann Sonntag &amp;amp; Franz Straubinger |Auflage=2 |Verlag=Berenkamp Verlag |Ort=Wattens |Datum=2019 |ISBN=978-3-85093-332-2 |Seiten=220}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzmaßnahmen ===&lt;br /&gt;
Berg-Ahorne werden rund 500 Jahre alt, viele der Bäume im Großen Ahornboden haben daher ihre natürliche Altersgrenze erreicht. Da die natürliche Verjüngung aufgrund veränderter Boden- und Wasserverhältnisse und durch die Beweidung von Vieh und Wild nicht funktioniert, werden abgestorbene Bäume durch Neupflanzungen ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erreichbarkeit ===&lt;br /&gt;
Der Große Ahornboden ist von Mai bis Oktober über eine [[Liste von Mautstraßen in Österreich#Tirol|Mautstraße]] von [[Hinterriß]] aus zu erreichen. Es ist auch eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln („Bergsteigerbus Eng“) möglich. Von November bis Ende April ist die Mautstraße ausnahmslos geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mautstrasse-hinterriss-eng.at/index.php/mautstrasse |titel=Mautstraße Hinterriss-Eng |abruf=2021-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleiner Ahornboden ==&lt;br /&gt;
[[File:Kleiner Ahornboden 20210619.jpg|thumb|1500x180px|Kleiner Ahornboden vor der Hinterautal-Vomper-Kette]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karwendel-Ahornboden.jpg|mini|Der Kleine Ahornboden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann von Barth Denkmal.jpg|mini|hochkant|Hermann-von-Barth-Denkmal am Kleinen Ahornboden]]&lt;br /&gt;
Der Kleine Ahornboden befindet sich am südlichen Ende des [[Johannestal (Karwendel)|Johannestals]] auf rund {{Höhe|1400|AT}} ({{Coordinate|text=/|NS=47/24/59|EW=11/28/2|type=landmark|elevation=1399|name=Kleiner Ahornboden|region=AT-7}}) direkt unterhalb der steil abfallenden Nordwände der [[Hinterautal-Vomper-Kette]]. Er ist ebenfalls Teil des Naturschutzgebietes Karwendel im Alpenpark Karwendel. Zu Fuß ist er in rund 2,5 Stunden von Hinterriß und in etwa 2 Stunden vom [[Karwendelhaus]] zu erreichen. Mit dem [[Mountainbike]] reduziert sich diese Zeit auf ca. 1:15 h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Rand des Kleinen Ahornbodens steht ein Denkmal für [[Hermann von Barth]], den „Erschließer des Karwendels“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwässerung ==&lt;br /&gt;
Der Große Ahornboden wird durch den [[Rißbach]] entwässert, der Kleine Ahornboden durch dessen Zufluss [[Johannesbach (Rißbach)|Johannesbach]]. Hinter der Grenze zu Deutschland wird der Rißbach gestaut und dessen Wasser durch einen Stollen dem [[Walchenseekraftwerk#Rißbach-Überleitung|Laufwasserkraftwerk Niedernach]] am Südufer des [[Walchensee]]s zugeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Sonntag, Franz Straubinger (Hrsg.): Großer Ahornboden. Eine Landschaft erzählt ihre Geschichte. 2. Auflage. Berenkamp Verlag, Wattens 2019, ISBN 978-3-85093-332-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Großer Ahornboden}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kleiner Ahornboden}}&lt;br /&gt;
* [https://www.karwendel.org/grosser-ahornboden/ Ahornboden] – Wissenswertes über den Großen Ahornboden&lt;br /&gt;
* {{Schutzgebiet Tirol|name=Großer Ahornboden|typ=Landschaftsschutzgebiet |abruf=2024-01-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47/24/48/N|EW=11/34/25/E|type=landmark|dim=1000|region=AT-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alm in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karwendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Österreich|Grosser Ahornboden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Natur und Umwelt) in Tirol|Grosser Ahornboden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal in Tirol|Grosser Ahornboden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vomp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1928]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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