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	<title>Ahmad Sandschar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:04:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ahmad_Sandschar&amp;diff=1154770&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-28458-79: /* Statthalter von Chorasan */Bezeichnung und Jahr an die im nächsten Abschnitt angepasst, siehe ferner der Artikel zu den Kara-Khaniden / Westreich</title>
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		<updated>2025-10-11T15:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Statthalter von Chorasan: &lt;/span&gt;Bezeichnung und Jahr an die im nächsten Abschnitt angepasst, siehe ferner der Artikel zu den Kara-Khaniden / Westreich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:5 Manat (2020) - Vorderseite.jpg|mini|Darstellung auf einer Banknote von Turkmenistan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SultanSanjarMausoleum1.jpg|mini|[[Sultan-Sandschar-Mausoleum]] in [[Merw]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muizz ad-Dunya wa-d-Din Abu l-Harith Ahmad Sandschar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandschar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Sanǧar) ({{faS|معز الدنيا والدين أبو الحارث أحمد سنجر&amp;amp;lrm;|DMG=Muʿizz ad-Dunyā wa-’d-Dīn ʾAbū ’l-Ḥāriṯ ʾAḥmad Sanǧar}}, * 27. November 1084 oder 5. November 1086&amp;lt;ref&amp;gt;Martijn Theodoor Houtsma: E. J. Brill&amp;#039;s first encyclopaedia of Islam, 1913–1936, Band 2, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Sindschar]]; †&amp;amp;nbsp;[[8.&amp;amp;nbsp;Mai]] [[1157]]) war von 1118 bis 1157 der letzte [[Sultan]] der [[Seldschuken]], welcher als Dynastieoberhaupt sowohl über den [[Beide Irak|Irak]] als auch über [[Hochland von Iran|Iran]] herrschte. Nach seiner sehr langen und erfolgreichen Regierungszeit ging die Kontrolle über die östlichen Reichsteile verloren und die Großseldschuken sanken zu einer von vielen (westiranischen) Lokalmächten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Er war der jüngste Sohn des Sultans [[Malik Schah I.|Malik-Schah I.]] und dessen Konkubine [[Tadsch al-Dīn Khātūn al-Safarriyya]] und kam um 1085 während eines Feldzuges seines Vaters bei Sincar auf die Welt. Nach dem Tod seines Vaters 1092 brach zwischen ihm und seinen Brüdern bzw. Halbbrüdern [[Mahmud I. (Seldschuk)|Mahmud]], [[Berk-Yaruq]], [[Muhammad I. Tapar|Muhammad Tapar]] und Onkeln [[Tutusch I.|Tutusch]], [[Arslan Arghun]] ein Streit um die Nachfolge aus und eine Abfolge von Rebellionen erschütterte das Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statthalter von Chorasan ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahmad Sanjar.jpg|mini|Krönung]]&lt;br /&gt;
Sandschar wurde 1096 von seinem älteren Halbbruder, Sultan Berk-Yaruq (reg. 1094–1104), zur Niederschlagung einer Revolte seines Onkels Arslan Arghun&amp;lt;!-- Arsalan Arghawan //--&amp;gt; nach [[Chorasan]] entsandt. Bei seiner Ankunft war dieser&amp;lt;!-- (im Dezember 1096) //--&amp;gt; bereits ermordet worden, so dass ihn Berk-Yaruq anschließend mit dem Osten der Provinz belehnte. Dort nahm er seinen Sitz in [[Balch]] und hatte 1097/8 gleich zwei Rebellionen von Seldschuken-Prinzen&amp;lt;!-- Muhammad b. Sulaiman b. Chaghri Beg und Daulat Schah, Nachkomme von Er-Tash, beides Großcousins von Sandschar //--&amp;gt; niederzuschlagen.&amp;lt;!-- (Beide wurden geblendet.) //--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich sein Bruder Muhammad 1098/9 gegen Berk-Yaruk erhob und damit einen langwierigen und kräftezehrenden Bruderkrieg begann, stellte sich Sandschar auf seine Seite. In der Gegenkombination holte sich Sultan Berk-Yaruq Hilfe bei dem [[Emir]] [[Habaschi ibn Altun-Taq]], der damals [[Tabaristan]] und die zentralen und westlichen Teile Chorasans&amp;lt;!-- Nischapur, Tus usw. //--&amp;gt; verwaltete, und dieser darüber hinaus bei den [[Ismailiten]] in [[Tabas]]&amp;lt;!-- (konkret von Isma&amp;#039;il Kalkali, Batiniden-Gouverneur mit 5.000 Mann) //--&amp;gt;. Die vereinigten Truppen&amp;lt;!-- (Berk-Yaruq war zuvor im Mai/Juni 1000 schon von Muhammad geschlagen worden) //--&amp;gt; wurden aber von Sandschar und seinen Emiren&amp;lt;!-- Kündigüz, Er-Gush, Rustam //--&amp;gt; bei einem Platz namens Naushajan besiegt (1000). Habaschi wurde getötet und Berk-Yaruq zog sich nach [[Gorgan]] und später [[Isfahan]] zurück, während Sandschar seinen Sitz nach [[Merw]] verlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fehlschlag verbündete sich Sultan Berk-Yaruq mit dem 1102 [[Transoxanien]] regierenden (Ost-)[[Karachaniden]] [[Qadir Chan Dschibrail b. Umar]]. Dieser kam, begünstigt durch den Treuebruch von Sandschars Emir Kün-Toghdi bis nach [[Termez|Tirmidh]], wo er von Sandschar besiegt und getötet wurde (Juli 1102).&amp;lt;!-- Kün-Toghdi floh zu den Ghaznawiden. //--&amp;gt; Sandschar sandte danach Truppen nach Transoxanien und setzte seinen [[Schwägerschaft|Schwager]], den Karachaniden-Prinzen [[Muhammad II. Arslan Khan|Muhammad II.]] (reg. 1102–1130), als neuen Herrscher (Arslan Chan) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1105/6 war Sandschars Machtposition in Chorasan soweit gefestigt, dass er sich auf einer Münze als „[[Malik (Titel)|Malik]] des Ostens“ bezeichnete. Nominell unterstand er allerdings seinem Bruder Muhammad I. (reg. 1105–1118), der gleichzeitig als „erhabener Sultan“ betitelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberhaupt der Dynastie ===&lt;br /&gt;
Als Sultan Muhammad I. aber 1118 verstarb, setzte er sich in der Schlacht von [[Saveh]] (August 1119) gegen dessen vierzehnjährigen Sohn [[Mahmud II. (Iran)|Mahmud]] (reg. 1118–31) durch. Auf Wunsch seiner Mutter behandelte er den Besiegten freundlich, verheiratete ihn mit einer seiner Töchter, gab ihm die meisten Besitzungen (Westpersien, Irak&amp;lt;!-- (im Irak in Rivalität zum wiedererstarkenden Kalifat, zudem formal Oberherr von Zengi) //--&amp;gt;) zurück, ernannte aber dessen ranghöchste Beamten selbst und dominierte fortan das seldschukische Reich. Sein Name wurde von nun an in der [[Chutba]] zuerst gelesen und erschien auch einige Zeit auf Mahmuds Münzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Mahmuds II. (1131) unterstützte er zunächst die Thronansprüche von Muhammad Tapars Sohn [[Tughril II.|Toghril]] (reg. 1132–34) und besiegte dessen Brüder und Rivalen [[Mas&amp;#039;ud ibn Muhammad|Masud]] und Seldschuk 1132 bei [[Dinawar]]. Dann verlor er das Interesse an den Machtkämpfen, bemühte sich aber, die Ambitionen des Kalifen [[al-Mustarschid]] zu dämpfen und bediente sich zu diesem Zwecke des [[Atabeg]]s [[Zengi]] (1132).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Steven Runciman: Geschichte der Kreuzzüge, S. 497 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Mitspieler: Dawud, Sohn Mahmuds II.; Tughril, Masud und Seldschuk, drei Söhne Muhammads I.; Imad ad-Din Zengi und der Kalif al-Mustarschid //--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Sandschar konnte das Reich nochmal vereinen und auch die bisherigen Vasallen unter seiner Oberherrschaft halten. So besetzte er z. B. 1130 Samarkand und ließ den &amp;lt;!-- (von ihm nach seinem Sieg über Qadir Chan Dschibrail bei Tirmidh 1102 selbst eingesetzten) //--&amp;gt; Karachaniden Muhammad II. Arslan Chan nach Merw deportieren, weil dieser ihm zu mächtig zu werden drohte. Vom [[Ghuriden]]-Fürsten Izz ad-Din Husain (reg. 1100–1146) erhielt er Waffen, Panzerhemden und Stahlhelme&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer Weltgeschichte Zentralasien, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt; als Tribut, der [[Choresm-Schah]] [[Ala ad-Din Atsiz|Atsiz]] (reg. 1127–56) leistete Kriegsdienste und sogar der [[Ghaznawiden|Ghaznawide]] Bahram Schah (reg. 1118–1151/7) war zu einem jährlichen Tribut von 250.000 Dinar verpflichtet.&amp;lt;!-- (Bahram Schah wurde von Sandschar 1117/8 bei einem Thronfolgestreit unter den Ghaznawiden eingesetzt.) //--&amp;gt; Sein Name wurde in der Chutba zwischen [[Mekka]] und [[Kaschgar (Stadt)|Kaschgar]] verlesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cambridge History of Iran, Bd. 5, S. 157&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katastrophe in der Katwansteppe ===&lt;br /&gt;
Aber 1141 musste Sandschar seinem Vasallen, dem Karachaniden Mahmud (reg. 1132–41&amp;lt;!-- Sohn von Sandschars Schwester//--&amp;gt;), gegen die aus dem Osten herandrängenden [[Kara Kitai]] unter [[Yelü Dashi]] (reg. 1124–43) beistehen. Er verlor die Schlacht in der Katwansteppe (bzw. im Dirgham-Tal, 12 km vor Samarkand, am 9. September 1141). Seine Armee wurde in das [[Wadi]] abgedrängt, und er entkam nur mit einigen Leuten seiner Leibwache nach Tirmidh, etwa 30.000 Tote&amp;lt;ref&amp;gt;Albaum/Brentjes: Herren der Steppe, S. 42&amp;lt;!-- die Angaben differieren wie üblich, aber die Zahl erscheint mir verhältnismäßig //--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem mehrere hundert [[Li (Einheit)|Li]] (500 m) langen Schlachtfeld zurücklassend. Neben einer Anzahl Würdenträger geriet auch Sandschars Frau Terken Chatun, eine Tochter des Karachaniden Muhammad II., in Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katastrophe verlangte in den zeitgenössischen Quellen nach einer Interpretation. Der Choresm-Schah Atsiz, welcher im Nachgang seiner (ersten) Rebellion gegen Sandschar noch 1140 [[Buchara]] einnahm und erst Anfang 1141 Frieden schloss, soll die Kara Kitai zum Eingreifen angestiftet haben. Ein weiterer Hilfesuchender sollen die Stammestruppen der Karachaniden (d. h. die [[Karluken]]) gewesen sein, gegen die Sandschar im Zuge seiner Hilfeleistung für Mahmud im Sommer 1141 auch noch vorging und deren Kompromissangebot er ablehnte. So wandten sich die Karluken an die Kara Kitai und es kam zum unhöflichen Briefwechsel zwischen Sandschar und Yelü Dashi; aber der Gür-Chan wusste über die Undiszipliniertheit von Sandschars zusammengewürfelten Streitkräften Bescheid und ließ sich von dessen Rhetorik nicht beeindrucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens bedeuteten die in den 1130ern zunehmenden Militäreinsätze eine hohe finanzielle Belastung für die Nomaden ebenso wie für die Sesshaften. Die Expedition von 1141 kostete allein 3 Millionen Dinar, ohne Geschenke für die Würdenträger und ähnliche Sonderausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Revolten und Gefangenschaft ===&lt;br /&gt;
Nach der Katastrophe zerfiel sein Reich innerhalb weniger Jahre. Der Choresm-Schah Atsiz hoffte die Niederlage für sich nutzen zu können und besetzte Merw und Nischapur&amp;lt;!-- letzteres drei Monate //--&amp;gt;, konnte jedoch geschlagen und 1143/4 und 1147/8 vor [[Köneürgenç#Hauptstadt der Choresm-Schahs|Gurgandsch]] wieder zum Frieden gezwungen werden. Die [[Ghuriden]] rückten 1147 nach [[Herat]] vor, um dort eine Rebellion gegen Sandschar zu unterstützen. Ala ad-Din Husain von [[Ghor|Ghur]] (reg. 1149–1161) stoppte die Tributzahlungen an Sandschar, wurde aber 1152 in der Nähe von Herat besiegt, gefangen genommen und gegen Lösegeld wieder freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seldschukischen Stammestruppen (d. h. die [[Oghusen]]) im Raum [[Balch]] erwiesen sich als unzuverlässig, als sie die Ghuriden 1152 bei einem erfolgreichen Vorstoß auf diese Stadt unterstützten. Qumach, der dortige Statthalter, erhob die ohnehin drückenden Naturalsteuern von 24.000 [[Hausschaf|Hammeln]] pro Jahr daraufhin immer brutaler und rückte mit 10.000 Mann gegen sie vor. Nach Qumachs Niederlage und Tod kam der Sultan selbst, lehnte die Wiedergutmachungsvorschläge der Oghusen ab und wurde prompt zweimal geschlagen (Oghusen-Anführer: Bachtiyar, Tuti Beg, Qorqut). Er musste [[Merw]] räumen und geriet dabei in Gefangenschaft. Danach fiel 1154 [[Nischapur]]. Bei dem Aufstand wurden u. a. die Residenzen Merw und Nischapur zerstört und allein in Nischapur acht Bibliotheken verbrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Weltgeschichte in zehn Bänden, Band 3, Red. N.A. Sidorowa u.&amp;amp;nbsp;a., Berlin 1963, S. 571; Navid Kermani: Der Schrecken Gottes: Attar, Hiob und die metaphysische Revolte, S. 89 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme blieb Sandschar eine Zeitlang formal auf dem Thron und nur einige seiner Emire wurden von den Oghusen hinrichtet. Erst nach einem Fluchtversuch wurde er in einen Eisenkäfig gesteckt und zunehmend schlecht behandelt. Unterdessen fingen seine führerlosen Truppen überall zu plündern an, die [[Sekte]]n erhoben sich, und die sozialen und religiösen Gegensätze im Reich kulminierten in einem, vom Dichter [[Persische Literatur#Berühmte Dichter des persischen Stils – Klassische Periode|Anwari]] († 1187, „Die Tränen Chorasans“) beschriebenen blutigen Chaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die loyalen Kräfte der Seldschuken setzten daher Sandschars Neffen Suleiman (Sohn Muhammads I.) auf den Thron, der auch schon vorher in Chorasan in der Chutba genannt wurde. Aber Suleiman wuchs die politische Lage 1154 über den Kopf und er floh nach Choresm und später nach Bagdad. Das Ansehen der Dynastie war so tief gesunken, dass die loyalen Kräfte nun den vertriebenen Karachaniden-Khan Mahmud (immerhin den Sohn von Sandschars Schwester) auf den Thron setzten. Der in Westpersien regierende Sultan [[Mohammed II. (Iran)|Muhammad II.]] (reg. 1153–1160) stimmte der Thronerhebung zu und sandte Mahmud eine Ernennungsurkunde. Mahmud verhandelte gerade mit Atsiz wegen dessen Hilfsangebot gegen die Oghusen, als Sandschar im November 1156 den Oghusen entfloh und bald darauf in Merw starb. &amp;lt;!-- Nach seinem Tod ergriffen verschiedene Emire der Seldschuken und Oghusen die Macht in Chorasan, solange bis die Choresm-Schahs stark genug waren, die Provinz zu übernehmen. Nennenswert ist hierbei der Emir Ai-Aba (gest. 1174), der den Karachaniden Mahmud übertrumpfte und die rebellischen Oghusen zurückdrängte. //--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
Zu Sandschars Regierungszeit wirkten u. a. der Dichter Anwari, der Anekdoten-Schriftsteller [[Nizami Aruzi]] († ca. 1160), der Philosoph [[al-Ghazālī]] (1058–1111) und der Physiker und Astronom [[al-Chazini]] († 1130, ein Lehrbuch der Mechanik: „Das Buch von der Waage der Weisheit“), der ein Schüler des Gelehrten und Dichters [[Omar Chayyām]] (1048–1131) war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Religiöser Unfrieden, die Gewalt von und gegen religiöse Fraktionen, blieb auch in Sandschars Zeit lebendig. Wiederholt genannt wird hier die Batiniden-Sekte (auch [[Nizariten]] oder Ismailiten genannt). Sandschar ging mit seinem Statthalter in Nischapur, Fachr al-Mulk (ein Sohn [[Nizām al-Mulk]]s), gegen die Batiniden vor, wobei Fachr al-Mulk 1106/7 ermordet wurde. Weiterhin marschierten 1126 Truppen unter dem Wesir Muin al-Mulk gegen die Ismailiten in [[Süd-Chorasan|Kuhistan]]. 1154 zogen 7000 Ismailiten gegen Chorasan, wurden aber auf dem Weg geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ahmad Sanjar|Ahmad Sandschar}}&lt;br /&gt;
* [https://www.manfred-hiebl.de/mittelalter-genealogie/_kreuzzuege/islamische_fuersten/s/sandschar_seldschukensultan_1157/sandschar_seldschukensultan_1157.html Genealogie des Mittelalters]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Muhammad I. Tapar]]|NACHFOLGER=|AMT=[[Seldschuken-Fürsten|Sultan der Großseldschuken]]|ZEIT=1118–1153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11893712X|LCCN=n91088212|VIAF=42637163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sultan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seldschuke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1157]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ahmad Sandschar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ahmad Sanjar; Sandschar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Seldschuken-Sultan&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1084 oder 5. November 1086&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sindschar|Sincar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1157&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-28458-79</name></author>
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