<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ahlberg</id>
	<title>Ahlberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ahlberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ahlberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T07:32:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ahlberg&amp;diff=1184116&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ahlberg&amp;diff=1184116&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-28T18:42:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Berg bei Mariendorf. Für Personen des Namens siehe [[Ahlberg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= Ahlberg&lt;br /&gt;
|BILD= Ahlberg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Basaltkuppe des Ahlbergs&lt;br /&gt;
|HÖHE= 394.6&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Mariendorf (Immenhausen)|Mariendorf]], [[Landkreis Kassel]], [[Hessen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Reinhardswald]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/27/7.1/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/30/32.1/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3535399/gkh/5701979/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=337&amp;amp;y=301}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ahlberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|394.6|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher bewaldeter Berg im [[Reinhardswald]]. Er liegt bei [[Mariendorf (Immenhausen)|Mariendorf]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]]. Auf dem Ahlberg befinden sich Reste eines [[Ringwall]]s. Früher wurden am und im Berg [[Bergbau]] und in dem im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert [[Wüstung|wüst]] gefallenen Dorf [[Reinersen]] auf seinem Südwesthang [[Töpferei]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlberg Digitales Geländemodell.jpg|mini|links|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Der Ahlberg erhebt sich am Westrand des Mittelgebirges Reinhardswald. Sein Gipfel liegt rund 3,4&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Immenhausen]] und etwa 1,3&amp;amp;nbsp;km (jeweils [[Luftlinie]]) östlich von Mariendorf, dem nördlichsten Stadtteil von Immenhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Plateau um seine [[Basalt]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kuppe ist 1,25&amp;amp;nbsp;ha groß. An der Westflanke des Ahlbergs, der zum Waldgebiet des [[Gutsbezirk Reinhardswald|Gutsbezirks Reinhardswald]] gehört, liegt die kleine, zu Mariendorf gehörende Wohnsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Ahlberg&amp;#039;&amp;#039;, wo der [[Lempe]]-Zufluss [[Soode]] entspringt. Unweit südlich vorbei am Berg verlaufen Quellbäche des [[Esse (Diemel)|Esse]]-Zuflusses [[Holzkape]]. Der östliche Nachbarberg ist der etwa 2,4&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Junkernkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Ahlberg gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Weser-Leine-Bergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;37) und in der Haupteinheit [[Solling, Bramwald und Reinhardswald]] (370) zur Untereinheit &amp;#039;&amp;#039;Reinhardswald&amp;#039;&amp;#039; (370.4). Nach Westen fällt die Landschaft in die Untereinheit [[Hofgeismarer Rötsenke]] (343.4) ab, die in der Haupteinheitengruppe [[Westhessisches Bergland]] (34) zur Haupteinheit [[Westhessische Senke]] (343) zählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-112&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturgeschichtliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Das Areal des Ahlbergs ist besonders wegen seiner kulturgeschichtlichen Bedeutung und einer mehr als 2000-jährigen Siedlungsgeschichte bekannt. Die hier vorhandenen Naturressourcen wie [[Ton (Bodenart)|Ton]], [[Sand]], [[Stein]]e, [[Braunkohle]] und Holz dienten vielen Generationen in den umliegenden Dörfern als Lebensgrundlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gipfelplateau des Ahlbergs wird von einem Ringwall mit vorgelagertem Graben umschlossen, der an der Nord- und Ostseite fast gradlinig, an der Süd- und Westseite jedoch leicht bogenförmig verläuft. An der Südwestseite befand sich früher eine Tongrube, deren Zufahrt Graben und Wall unterbricht. Einige andere muldenförmige Vertiefungen im Bereich um das Plateau sind ebenfalls auf die Tongewinnung zurückzuführen. Im Südost- und Ostverlauf sind Wall und Graben gut sichtbar erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ursprüngliche Substanz der heute als Wälle sichtbaren Befestigung ist Mauerwerk anzunehmen, da an einigen Stellen der Außenseite des Walls sichtbare Steine auf eine Mauerfront hindeuten. Form und Ausführung der Gräben und Wälle lassen auf Reste einer frühmittelalterlichen Befestigung schließen, die eine ältere [[Eisenzeit|eisenzeitliche]] Anlage überlagert, was Funde aus dieser Zeit bezeugen. Inmitten der frühmittelalterlichen Wehranlage wurde im Spätmittelalter an der höchsten Stelle ein [[Wartturm]] errichtet, wahrscheinlich als Pendant zur in Sichtweite befindlichen [[Udenhausen (Grebenstein)|Udenhausener]] Warte. Vom Ahlberger Wartturm sind noch Teile eines Mauerfundaments erhalten, und Reste einer [[Ringmauer]], die um den Turm eine Fläche mit einem Durchmesser von etwa 15&amp;amp;nbsp;Metern umschloss, sind im Gelände erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ahlberg wurde, ähnlich wie am [[Gahrenberg]], von 1755 mit durch Wassereinbrüchen ausgelösten Unterbrechungen bis 1925 Braunkohle unter Tage mit Hilfe eines [[Stollen (Bergbau)|Schrägstollens]] abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EcoPfad&amp;quot; /&amp;gt; Davon zeugen nur noch wenige Relikte, so ein Natursteinfundament mit vier eingelassenen Gewindestangen und ein aus Ziegeln errichteter, etwa sieben Meter hoher Pfeiler als Teil des ehemaligen Rüttelwerks an der Hauptstraße der Siedlung Ahlberg. Dem Pfeiler gegenüber stand bis 1922 das alte [[Steiger (Bergbau)|Steiger]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;haus, von dem nur noch ein Fundamentrest geblieben ist, und daneben befand sich der [[Stollen (Bergbau)|Stollenmund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wenigen älteren Häusern, die heute in der Siedlung Ahlberg vorhanden sind, gehört das im Jahr 1920 errichtete neue Steigerhaus, das zunächst dem preußischen Forstbeamten Heinrich Paul und seiner Familie als Wohnhaus dienen sollte. Als dieser den begonnenen Rohbau nicht zu Ende führen konnte, kaufte ihn die &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Ahlberg&amp;#039;&amp;#039; bei der Wiederaufnahme der Braunkohlenförderung ab dem Jahre 1921 und richtete hier als Ersatz für das Steigerhaus aus dem Jahr 1789 ein Wohnhaus für den Betriebsleiter der Zeche, den Steiger, ein. In dem großzügig bemessenen Gebäude kam auch die Verwaltung der Zeche unter. Bereits im Jahr 1925 wurde aufgrund erneutem Wassereinbruch der Zechenbetrieb endgültig eingestellt. Das Steigerhaus gehörte danach verschiedenen Eigentümern und diente abwechselnd als Wohn- oder Gewerbehaus, so 1926 bis 1939 als Ferienpension.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Am Ahlberg Steigerhaus.JPG|Steigerhaus&lt;br /&gt;
 Ahlberg Turmrelikt.jpg|Fundamentreste: Ahlberger Wartturm&lt;br /&gt;
 Ahlberg Rüttelturm.jpg|Pfeiler, ein Relikt des Braunkohle-Rüttelwerks&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Eco Pfad Kulturgeschichte Ahlberg–Mariendorf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlberg Eco-Pfad.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;Eco Pfad Kulturgeschichte Ahlberg–Mariendorf&amp;#039;&amp;#039; am Ahlberg]]&lt;br /&gt;
Seit Herbst 2007 führt ein weiterer Rundweg des &amp;#039;&amp;#039;EcoMuseums Reinhardswald&amp;#039;&amp;#039;, der etwa 4,5&amp;amp;nbsp;km lange &amp;#039;&amp;#039;Eco Pfad Kulturgeschichte Ahlberg–Mariendorf&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;EcoPfad&amp;quot; /&amp;gt; als [[Kulturgeschichte|kulturgeschichtlicher]] [[Lehrpfad]] unter anderem über den Ahlberg, durch die ehemalige Bergarbeitersiedlung, durch Mariendorf und vorbei an der Wüstung Reinersen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;Eco Pfad&amp;#039;&amp;#039; sind mehreren Schautafeln Informationen zu geologischen und archäologischen Besonderheiten des Ahlbergs zu entnehmen. Der Weg ist beispielsweise von der Bushaltestelle &amp;#039;&amp;#039;Ahlberg&amp;#039;&amp;#039; aus erreichbar, durchgehend beschildert und, wenn auch die An- und Abstiege am Ahlberg steil sind, bei trockener Witterung gut begehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EcoPfad&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://eco-pfade.de/ahlbg-00.html &amp;#039;&amp;#039;Eco Pfad Kulturgeschichte Ahlberg–Mariendorf&amp;#039;&amp;#039;] auf eco-pfade.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-112&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hans-Jürgen Klink: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;112]] Kassel.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/112.pdf Online-Karte] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Gensen: &amp;#039;&amp;#039;Die Ringwallanlage auf dem Ahlberg bei Immenhausen-Mariendorf,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Landkreis Kassel.&amp;#039;&amp;#039; Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 7, Stuttgart 1986, S.&amp;amp;nbsp;129&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Jörg Lindenthal: &amp;#039;&amp;#039;Kulturelle Entdeckungen –&amp;amp;nbsp;Archäologische Denkmäler in Hessen&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 2004, S.&amp;amp;nbsp;95, ISBN 3-934377-73-4&lt;br /&gt;
* Norbert Lippenmeier: &amp;#039;&amp;#039;Das Steigerhaus am Ahlberg,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Landkreises Kassel 2006,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;11&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Norbert Lippenmeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rund um den Ahlberg&amp;#039;&amp;#039;, Kulturhistorischer Bildband –&amp;amp;nbsp;elf Autoren beschreiben viele Einzelaspekte der zweieinhalbtausendjährigen Siedlungsgeschichte rund um den Ahlberg, Geiger-Verlag, Horb am Neckar, ISBN 3-89570-978-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Eco Pfad Kulturgeschichte Ahlberg-Mariendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reinhardswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallburg in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Wallanlage in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutsbezirk Reinhardswald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
	</entry>
</feed>