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	<title>Ahlbecker Seegrund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-02T07:58:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ahlbecker-Seegrund-16-06-2009-142.jpg|miniatur|hochkant=1.8|Blick von Westen auf den Ahlbecker Seegrund]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ahlbecker Seegrund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;Ahlbecker [[Fenn (Geographie)|Fenn]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist das größte wachsende Kalk[[Moor#Verlandungsmoore|schwingmoor]] Deutschlands und der Rest des im 18. und 19. Jahrhundert trockengelegten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ahlbecker Sees&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige See befindet sich im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] im östlichen Teil der [[Ueckermünder Heide]] nahe der polnischen Grenze. Der Ahlbecker Seegrund befindet sich in den Gemeindegebieten von [[Ahlbeck (bei Ueckermünde)|Ahlbeck]] und [[Hintersee (Vorpommern)|Hintersee]]. Vom Ort Ahlbeck dehnt sich der Seegrund ungefähr 6 Kilometer in südöstlicher Richtung aus. Die Breite liegt zwischen 1,4 und 2,2 Kilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ahlbecker See entstand während der [[Weichseleiszeit]] aus einer [[Gletscherzunge|Restzunge]] des [[Oder]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gletschers. Eine Vermessung vom Anfang des 18. Jahrhunderts im Zuge der [[Schwedische Landesaufnahme von Vorpommern|schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern]] ergab eine Wasserfläche von 22,45&amp;amp;nbsp;km². Dieser Wert wurde nach Messungen im 20. Jahrhundert auf 18,5&amp;amp;nbsp;km² korrigiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der preußische König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] förderte in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Ansiedlung von Kolonisten in gering besiedelten Gebieten und die damit verbundene Nutzlandgewinnung durch Urbarmachung und Kultivierung von Feuchtgebieten. Der Kriegs- und Domänenrat Christoph Ludwig Winckelmann entwarf 1742 die Pläne zur Ansiedlung von 30 Kolonistenfamilien, die die Trockenlegung des Ahlbecker Sees durchführen sollten. Das Projekt wurde 1743 von der Regierung in Berlin genehmigt. Winckelmann war für die Koordinierung der Arbeiten zuständig und schloss einen Erbzinsvertrag mit der [[Pommersche Kriegs- und Domänenkammer|Pommerschen Kriegs- und Domänenkammer]] in [[Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten wurden 1742 mit dem Ausbau der Ahlbeke, dem natürlichen Abfluss des Ahlbecker Sees zum [[Eggesiner See]] begonnen. Die ebenfalls geplante Entwässerung über [[Rieth (Luckow)|Rieth]] in den [[Neuwarper See]] scheiterte am Widerstand des Riether Gutsherren von Broecker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winckelmann ließ die Kolonistendörfer Vorsee bei Ahlbeck, Gegensee und Zopfenbeck anlegen. Außerdem wurden die [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]] Ludwigshof im Norden des Ahlbecker Sees, wo Winckelmann sich niederließ, und Christinenhof am Großen Faulen See errichtet. Die Fläche des abgelassenen Sees wurde 1786 als [[Gyttja|Faulschlamm]]-Gebiet ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Projekt eines Grabens zum Neuwarper See wieder aufgenommen, da in Rieth ein neuer Besitzer seine Zustimmung erteilte. Probleme bei den Kanalarbeiten, die zu Einstürzen führten, brachten dem neuen Entwässerungsgraben den Namen „Teufelsgraben“ ein. Eine dritte und weitgehend vollständige Entwässerung des Ahlbecker Sees erfolgte 1879. Der Seeboden wurde wegen seines hohen Kalkanteils von den ansässigen Bauern als Dünger verwendet. Eine intensivierte Nutzung zur [[Ammoniak]]-Herstellung rentierte sich jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwigshofer See.jpg|mini|Ludwigshofer See im Ahlbecker Seegrund]]&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts kam es durch den Wiederanstieg des Wasserspiegels zur Entstehung des kleinen [[Ludwigshofer See]]s aus einem Baggerloch, das zur Seeschlammgewinnung gedient hatte und zur Bildung des [[Versumpfungsmoor]]es. Nördlich des Seegrundes verlief ab 1906 die Kleinbahnstrecke der [[Bahnstrecke Stobno Szczecińskie–Nowe Warpno|Randower Bahn]] von Stöven nach [[Neuwarp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wurde der Ahlbecker Seegrund zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] erklärt. Seit 2005 gehört dieses 1166 Hektar große Gebiet zum [[Naturpark Am Stettiner Haff]]. Im NSG Ahlbecker Seegrund kommen verschiedene [[Orchideen]] sowie [[Schilfrohr]]- und [[Seggen]]arten sowie zahlreiche Arten von [[Großschmetterlinge]]n und [[Laufkäfer]]n vor. Außerdem ist der Seegrund ein bedeutendes Rastgebiet für Zugvögel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Jens Amelung |Titel=Innere preußische Kolonisation in Vorpommern in der Mitte des 18. Jahrhunderts |Sammelwerk=Bauen nach Vorschrift? Obrigkeitliche Einflussnahme auf das Bauen und Wohnen in Nordwestdeutschland (14. bis 20. Jh.) |Hrsg=Thomas Spohn |Reihe=Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland |BandReihe=102 |Verlag=Waxmann |Datum=2002 |ISBN=978-3-830-96147-5 |Seiten=123 ff |Online={{Google Buch|BuchID=LxvVO1RsyRAC |Seite=123}}}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dahle: &amp;#039;&amp;#039;Die Neubürger vom Fenn. Der Ahlbecker See bei Ueckermünde wurde vor etwa 250 Jahren trockengelegt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkurier&amp;#039;&amp;#039;. Beilage zum &amp;#039;&amp;#039;[[Nordkurier]]&amp;#039;&amp;#039;. 20. Oktober 2008, S. 27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Naturschutzgebiet Ahlbecker Seegrund|Ahlbecker Seegrund}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|310827485}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dhm.uni-greifswald.de/djvuMaps/AIIIa22.djvu Schwedische Matrikelkarte (1692–1709)] im [[DjVu]]-Format&lt;br /&gt;
* [http://www.mecklenburg-vorpommern.eu/cms2/Landesportal_prod/Landesportal/content/de/Urlaub_und_Freizeit/Natur_erleben/Naturschutzgebiete/Neubrandenburg_und_Ostvorpommern/Ahlbecker_Seegrund/index.jsp Naturschutzgebiet Ahlbecker Seegrund]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.6499289|EW=14.2176818|type=waterbody|dim=10000|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Vorpommern-Greifswald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahlbeck (bei Ueckermünde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1987|AhlbeckerSeegrund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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