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	<title>Ahlbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ahlbach&amp;diff=513439&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Infobox aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-10T15:23:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ahlbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Limburg an der Lahn&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Ahlbach Wappen.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Ahlbach&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/26/12.6/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/5/13.5/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 197 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 160&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 246&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.04&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.limburg.de/media/custom/1680_4034_1.PDF?1357730403#page=52 |titel=Haushaltssatzung – Haushaltsjahr 2013 |hrsg=Kreisstadt Limburg a. d. Lahn |abruf=2020-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1264&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;LZ&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.limburg.de/Rathaus-Leben/Stadtportrait/Limburg-in-Zahlen.php?object=tx,3251.5&amp;amp;ModID=7&amp;amp;FID=3252.574.1&amp;amp;NavID=3252.33&amp;amp;La=1 |titel=Limburg in Zahlen |titelerg=Einwohner |hrsg=Kreisstadt Limburg a. d. Lahn |werk=www.limburg.de |datum=2024-06-30 |abruf=2026-01-10 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65554&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06433&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte-Ahlbach-in-Limburg.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Ahlbach als Ortsteil von Limburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ahlbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der nach Einwohnerzahl kleinste [[Ortsteil|Stadtteil]] der [[Kreisstadt]] [[Limburg an der Lahn]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbach Steinbruch.jpg|mini|links|Ehemaliger Basaltsteinbruch Käfernberg, heute Naturschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
Ahlbach liegt rund fünf Kilometer nordöstlich der Kernstadt Limburg. Im Osten führen die gemeinsam verlaufenden&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;siehe auch: „[[Lange Meil]]“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bundesstraßen [[Bundesstraße 49|49]] und [[Bundesstraße 54|54]] unmittelbar am Ort vorbei und verzweigen sich dort nach Nordosten (B 54, Richtung [[Siegen]]) und Nordwesten (B 49, Richtung [[Gießen]]). Der „Große Berg“ nördlich des Orts ist mit 246 Metern die höchste Erhebung im gesamten Limburger Stadtgebiet. Wenige hundert Meter westlich von ihm gibt es mit dem Käfernberg eine zweite Erhebung, die aber durch den Basaltabbau weitgehend abgetragen ist. Der Ort selbst liegt auf etwa 190 bis 200 Metern Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ahlbacher Gemarkung grenzt von Westen im Uhrzeigersinn an [[Niederhadamar]], [[Hadamar]], [[Niederweyer]], [[Oberweyer]], [[Obertiefenbach (Beselich)|Obertiefenbach]], [[Dehrn]] und [[Offheim]]. Sie weist mit Ausnahme des Naturschutzgebiets am ehemaligen Basaltbruch keinen Wald auf und besteht fast ausschließlich aus landwirtschaftlich genutzter Fläche. Die Gemarkung steigt in Richtung Nordwesten an. Der niedrigste Punkt liegt mit rund 160 Metern in einer Bachaue nahe dem Urselthaler Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturräumlich wird der Ort dem [[Limburger Becken]] zugeordnet. Eine von dessen Untergliederungen ist nach ihm benannt: die Ahlbacher Bördenplatte, eine Fläche mit besonders mächtiger [[Löss]]decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbach Brunnen.jpg|mini|Brunnen aus Basaltsäulen auf dem Dorfplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbach Bauernhaus.JPG|mini|links|Bauernhaus aus Ahlbach, 1687 erbaut. Heute im [[Hessenpark]] als typisches Dorf-Posthaus hergerichtet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Name „Ahlbach“ geht vermutlich auf die Bezeichnung „Ahl“ für einen umhegten Bereich am Ortsrand zurück, wo Vieh untergebracht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste archäologische Fund in der heutigen Ahlbacher Gemarkung wurde im Jahr 1950 am Käferberg gemacht: ein Steinbeil aus der [[Jungsteinzeit]]. Kurz darauf trat eine Urne aus der [[Hallstattzeit]] zutage. Nahe dem heutigen Friedhof wurde ein [[Franken (Volk)|fränkisches]] Reihengrabfeld entdeckt, das sich grob auf das Jahr 500 datieren lässt. Bedeutung erhielt der Ort, weil in seiner Nähe die Hohe Straße aus dem Westerwald auf die [[Lange Meil]] traf, die von der [[Furt|Lahnfurt]] bei [[Dietkirchen (Limburg an der Lahn)|Dietkirchen]] nach Norden verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 772 wurde Ahlbach in einer Schenkungsurkunde der [[Rupertiner]]in Rachild an das [[Kloster Lorsch]] im [[Lorscher Codex]] bekanntermaßen erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0113 |titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3170, 12. August 772 – Reg. 792 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=107 |abruf=2016-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts ist eine [[Ritter]]familie „von Ahlbach“ nachgewiesen, die unter anderem [[Burgmann]]en auf [[Burg Schadeck]] stellte. Bedeutsamster Vertreter des Geschlechts war Heinrich von Ahlbach, in den Jahren 1380 bis 1390 Abt des einflussreichen Klosters [[Stift St. Alban vor Mainz|St. Alban]] in Mainz. Im Jahr 1420 starb das letzte Mitglied der Familie. Ein Großteil ihres Besitzes in Ahlbach ging durch Erbschaft an das Rittergeschlecht der [[Dehrn#Frey von Dern|Frey von Dehrn]] über. Neben der Adelsfamilie Frey hatten im Hochmittelalter die [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]] sowie mehrere Klöster und Stifte der Lahnregion Höfe in Ahlbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes Ahlbacher [[Rathaus]] diente das heute nicht mehr vorhandene Backhaus, in dem vom Jahr 1730 bis zum Bau der ersten Schule 1824 Unterricht erteilt wurde. Im Jahr 1935 wurde das Gebäude an der Ecke von Kirch- und Bergstraße abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft hatte der [[Basalt]]abbau wirtschaftliche Bedeutung. Ab dem Ende des 17. Jahrhunderts fand der Abbau sporadisch statt, wenn in der Umgebung Straßen gebaut wurden. Im größeren Umfang wurde dieses Gewerbe ab 1870 betrieben, als eine südhessische Firma den bis dahin wenig bedeutenden Ahlbacher Steinbruch kaufte. Anfang der 1970er Jahre wurde die Produktion eingestellt. Der ehemalige Steinbruch hat den Käfernberg nördlich des Orts weitgehend abgetragen. Der Hügel mit dem gefluteten Steinbruch ist heute Naturschutzgebiet, an das sich eine Naherholungsfläche mit Grillplatz anschließt. In geringem Umfang wurden bei Ahlbach auch [[Tonminerale|Ton]], [[Ocker]], [[Limonit|Brauneisenstein]] und [[Phosphorit]] abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 wurde der Ort ans Elektrizitätsnetz angeschlossen und 1953 mit fließendem Wasser ausgestattet.&lt;br /&gt;
Seit 1972 verfügt Ahlbach über ein [[Dorfgemeinschaftshaus|Gemeinschaftshaus]] in der Langstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] zum 31. Dezember 1971 auf freiwilliger Basis in die Stadt Limburg als Stadtteil [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 50 Abs. 26 |nr=2 |jahr=1972 |datum=1971-12-22 |seite=7 |seiten=47 |kbytes=4750}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=369}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für den Ortsteil Ahlbach, wie für alle Stadtteile von Limburg, wurde ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.limburg.de/media/custom/1680_169_1.PDF?1623223235#page=1 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3|werk=www.limburg.de |hrsg=Stadt Limburg |datum=2021-05-21 |abruf=2025-01-27 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,18&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Ahlbach angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 772: [[Fränkisches Reich]], [[Lahngau]]&lt;br /&gt;
* vor 1711: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Haus Nassau-Hadamar|Fürstentum Nassau-Hadamar]], [[Amt Hadamar]]&lt;br /&gt;
* 1717–1743: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum [[Nassau-Dillenburg]], Amt Hadamar&lt;br /&gt;
* 1743–1806: Heiliges Römisches Reich, Grafen von [[Nassau-Diez]] als Teil des Fürstentums [[Nassau-Oranien]], Amt Hadamar&lt;br /&gt;
* 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]], [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Hadamar&lt;br /&gt;
* 1813–1815: Fürstentum [[Nassau-Oranien]], Amt Hadamar&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Herzogtum Nassau]], Amt Hadamar&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Limburg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Hadamar]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Hadamar&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]], [[Königreich Preußen]], Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Oberlahnkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Hadamar]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1886: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], [[Landkreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Limburg, Stadt Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]], Stadt Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg, Stadt Limburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengeschichte ===&lt;br /&gt;
Vermutlich im 12. Jahrhundert wurde die erste Kapelle im Dorf als [[Eigenkirche]] der Frei von Dehrn errichtet. Kirchlich war Ahlbach dem [[Lubentiusstift]] in Dietkirchen zugeordnet. Urkundlich sicher fassbar ist die Kapelle erstmals 1366. Es handelte sich um ein einschiffiges, [[Romanik|romanisches]] Gebäude mit [[Dachreiter]] statt eines Turms. Im Jahr 1564 wurde Ahlbach der neu gegründeten Pfarrei in Oberweyer angeschlossen. Erst 1871 bekam Ahlbach einen eigenen Pfarrer, blieb aber Pfarrvikarie von Oberweyer. 1873 wurde der Friedhof vom Gelände um die Kirche an den heutigen Platz am Ortsrand verlegt. Dabei entstand an der Kapelle eine Sakristei, auf deren massiv ausgelegten Mauern 1880 ein Turm aufgesetzt wurde. Im Verlauf dieser Arbeiten wurde die Kapelle zu einer Kirche im [[Neuromanik|neoromanischen]] Stil erweitert. Von der alten Bausubstanz blieb kaum etwas erhalten. Neue Erweiterungspläne für die Kirche in den 1920er Jahren scheiterten daran, dass die gesammelten Spenden durch die Inflation im Zuge der [[Weltwirtschaftskrise]] wertlos wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1959 wurde ein größerer Neubau nach Plänen des Wiesbadener Architekten Paul Johannbroer fertiggestellt. Die heute denkmalgeschützte Kirche&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/52847/ Kath. Pfarrkirche St. Bartholomäus] auf DenkXweb&amp;lt;/ref&amp;gt; fällt durch ihr offenliegendes Mauerwerk aus Schalstein auf. Die Glasfenster wurden vom Künstler [[Johannes Beeck]] geschaffen. Altäre, Kanzel und Taufbecken sind aus grauem [[Wirbelau-Marmor]] gefertigt. 1964 wurde auch formal eine eigene Ahlbacher Pfarrei geschaffen. Im Jahr 1967 war das neue Grundschulgebäude fertiggestellt. Das alte Schulgebäude wurde zum Pfarrzentrum. Die Katholiken von Ahlbach pilgerten viele Jahrzehnte zur [[Marienkapelle (Beselich)|Wallfahrtskapelle Maria Hilf Beselich]] und gaben dort ihren Glauben kund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Franz-Josef Sehr]] |Titel=250 Jahre Wallfahrtskapelle Maria Hilf Beselich |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2017 |Verlag=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg-Weilburg |Datum=2016 |ISBN=978-3-927006-54-6 |Seiten=137–141}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ahlbach Kirche aussen.jpg|Katholische Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 Ahlbach Altar.jpg|Altar der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 Ahlbach Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal in der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederahlbach und der Urselthaler Hof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbach Feldkreuz.jpg|mini|hochkant|Feldkreuz am Weg zum Urselthaler Hof. Die Bäume im Hintergrund markieren den Verlauf der [[Lange Meil|Langen Meil]].]]&lt;br /&gt;
Um 1550 fiel das südwestlich benachbarte Dorf Niederahlbach [[Wüstung|wüst]]. 1633/34 kaufte Graf [[Johann Ludwig (Nassau-Hadamar)|Johann Ludwig von Nassau-Hadamar]] das gesamte Land, das zu dem ehemaligen Dorf gehört hatte, und ließ dort einen Gutshof anlegen, der nach seiner Frau „Urselthaler Hof“ genannt wurde. Der Hof wird heute als [[Staatsdomäne]] bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die älteste Aufzeichnung über die Einwohneranzahl stammt aus dem Jahr 1518 und berichtet über 69 Bewohner des Orts. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] lebten nur noch 14 Menschen in Ahlbach. Im Jahr 1750 wurden 156 Einwohner gezählt und 1840 waren es 486 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Ahlbach|width=450|float=none|maxEinwohner=1250&lt;br /&gt;
|422|469|520|575|584|610|589|583|634|606|610|629|709|704|861|849|860|908|961&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1011)(1974,978)(1987,1044)(1994,1149)(2011,1221)(2014,1244)(2020,1252)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Limburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;LZ&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Ahlbach 1221 Einwohner. Darunter waren 120 (9,8 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 276 Einwohner unter 18 Jahren, 552 zwischen 18 und 49, 216 zwischen 50 und 64 und 177 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 489 Haushalten. Davon waren 135 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 108 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 180 Paare mit Kindern, sowie 45 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 18 [[Wohngemeinschaft]]en. In 72 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 366 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}2 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 0,32 %), 632 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 99,68 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 55 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 6,06 %), 853&amp;amp;nbsp;römisch-katholische (= 93,94 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Ahlbach besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Ahlbach) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat Ahlbach besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 53,85 %. Dabei wurden gewählt: ein Mitglied der [[SPD]], vier Mitglieder der [[CDU]] und zwei Mitglieder der „Bürgergemeinschaft Ahlbach“ (BGA).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06533009/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Ahlbach.html |titel=Ortsbeiratswahl Ahlbach |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Limburg a. d. Lahn |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Heinrich Nettesheim (CDU) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://limburg.more-rubin1.de/committee.php?id=32 |titel=Ortsbeirat Ahlbach |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Stadt Limburg an der Lahn |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Kulturdenkmäler in Ahlbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Turn- und Sportverein 1919 e. V. (Fußball)&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehrverein|Freiwillige Feuerwehr]] Ahlbach e. V., gegründet 1908 (seit 6. Oktober 1979 mit ihrer [[Jugendfeuerwehr]] und seit 2. April 2011 mit [[Jugendfeuerwehr#Kinderfeuerwehr|Kinderfeuerwehr]])&lt;br /&gt;
* Kultur- und Brauchtumsausschuss&lt;br /&gt;
* Männergesangverein Harmonie 1873 e. V.&lt;br /&gt;
* Gymnastikverein&lt;br /&gt;
* Katholische Frauengemeinschaft&lt;br /&gt;
* Frauensingkreis&lt;br /&gt;
* Wir für Ahlbach e. V. (Verschönerungsverein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche]] St. Bartholomäus&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Ahlbach&lt;br /&gt;
* Katholischer Kindergarten&lt;br /&gt;
* Grundschule&lt;br /&gt;
* Sportplatz (Kunstrasen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nahverkehr in Limburg an der Lahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11632872X |GND= 4671163-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ahlbach|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.limburg.de/Rathaus-Leben/Stadtportrait/Stadtteile.php?object=tx,3251.5&amp;amp;ModID=7&amp;amp;FID=3252.233.1&amp;amp;NavID=3252.33&amp;amp;La=1 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Limburg.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ahlbach-online.de/ |wayback=20190308214110 |text=Ahlbacher Geschichte, Bilder, Infos, Aktuelles, Mundart, Einwohner, Vereine, Gedichte, Rezepte, Veranstaltungen.}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533009010| titel=Ahlbach, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
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== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533009010| titel=Ahlbach, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
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