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	<title>Ahekapelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ahekapelle&amp;diff=1096396&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArthurMcGill am 11. Januar 2026 um 18:19 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-11T18:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME= Ahekapelle&lt;br /&gt;
| BILD= Ahekapelle im Genfbachtal-2209.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Ahekapelle&lt;br /&gt;
| ORT= [[Engelgau]], [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER= &lt;br /&gt;
| BAUJAHR= um 1330&lt;br /&gt;
| HÖHE= &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE= &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD= 50.485474&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD= 6.660161&lt;br /&gt;
| REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapelle zum heiligen Bischof Servatius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ahekapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist dem [[Servatius von Tongern|heiligen Servatius]] geweiht, Bischof von [[Maastricht]] im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Sie hat eine lange Tradition als [[Wallfahrtskapelle]] und liegt im Genfbachtal in der Nähe von Nettersheim-[[Engelgau]] in der [[Eifel]]. Der Name der Kapelle stammt von dem Bach &amp;#039;&amp;#039;Ahe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer173&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Peter Schiffer |Titel=Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim |Datum=2004 |Seiten=173}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute heißt dieser [[Genfbach]] (Eifeler Dialekt: „Die Jinft“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Hagen |Titel=Römerstraßen der Rheinprovinz |Band=Achter Band der Erläuterung zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz |Datum=1931 |Seiten=167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pfarrlich gehört die Ahekapelle zur Pfarrgemeinde St. Peter [[Zingsheim]]-Engelgau, seit 2025 im &amp;#039;&amp;#039;[[Pastoraler Raum|Pastoralen Raum]] Steinfeld&amp;#039;&amp;#039; ([[Bistum Aachen]]) eingegliedert, und wird von der Kapellengemeinde Engelgau verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ahekapelle ist ein geschütztes [[Liste der Baudenkmäler in Nettersheim|Baudenkmal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Baudenkmal Nr. 35 in der Denkmalliste der Gemeinde Nettersheim&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der [[Jakobsweg]] nach [[Santiago de Compostela]] in Spanien führt von [[Bad Münstereifel]] kommend an der Ahekapelle vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahekapelle im Genfbachtal-2198.jpg|alt=Blick zum Altar|mini|Innenraum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahekapelle (Nettersheim) (04).jpg|alt=Blick zum Altar|mini|Ahekapelle von Südosten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahekapelle (Nettersheim) (11).jpg|alt=Blick zum Altar|mini|Ansicht vom Vorplatz]]&lt;br /&gt;
Die Kapelle ist das einzige heute noch existierende Gebäude des untergegangenen Ortes &amp;#039;&amp;#039;Ahe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Kapelle ===&lt;br /&gt;
Über den Zeitpunkt der Errichtung der Kapelle gibt es keine urkundlichen Nachweise.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer173&amp;quot; /&amp;gt; Man nimmt an, dass sie über einem römischen Bau errichtet wurde. Das schlicht wirkende [[Kirchenschiff|Langhaus]] stammt aus dem 11./12. Jahrhundert, der spätgotische [[Chor (Architektur)|Chor]] aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Hansen&amp;lt;!-- : &amp;#039;&amp;#039;Aufsatztitel&amp;#039;&amp;#039; --&amp;gt;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Ahekapelle braucht Ihre Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;. Förderverein Ahekapelle und Kirche Engelgau e.&amp;amp;nbsp;V.; Informationsflyer.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle ist nicht streng nach Osten ausgerichtet. Der Chor hat einen dreiseitigen Abschluss, spätgotische [[Spitzbogenfenster]] und außen sechs [[Strebepfeiler]]. Das gotische [[Gewölbe|Rippengewölbe]] enthält zwei Schlusssteine. Der vordere stellt eine Rose, ähnlich der Rose im Tabernakel dar, der hintere das [[Schweißtuch der Veronika]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Peter Schiffer |Titel=Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim |Datum=2004 |Seiten=174 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das niedrigere und im Grundriss leicht verschobene [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] hat eine lichte Breite von 4&amp;amp;nbsp;m, eine lichte Länge von 9,25&amp;amp;nbsp;m und weist vier [[Rundbogenfenster]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Peter Schiffer |Titel=Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim |Datum=2004 |Seiten=175}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1988 veranlasste das Bistum Aachen mit Mitteln der Denkmalförderung die Instandsetzung der Ahekapelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer24&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Peter Schiffer |Titel=Das Urfttal in der Eifel. Landschaft, Natur, Geschichte |Datum=2006 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2010/2011 erfolgte eine Innenrenovierung vornehmlich in Eigenleistung und Verantwortung des Kirchenvorstandes der Kapellengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Ortes ===&lt;br /&gt;
Die einsam gelegene Ahekapelle steht wahrscheinlich auf den Überresten einer römischen [[Villa rustica]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Günter Horn |Titel=Agrippastraße Köln-Trier. Teilstrecke Nettersheim. Von Serpentinen, Tempeln und Wachstationen |Datum=2011 |Seiten=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon der [[Mechernich]]er Bergbeamte [[Bernhard Clemens August Eick|C. A. Eick]] berichtete Mitte des 19. Jahrhunderts in seinem Werk über die [[Eifelwasserleitung]] von einer römischen Niederlassung an der Stelle, an der sich heute die Ahekapelle befindet, von römischen „Trümmern“ auf den angrenzenden Feldern und von römischen Grabinschriften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. A. Eick |Titel=Die römische Wasserleitung aus der Eifel nach Köln |TitelErg=Mit Rücksicht auf die zunächst gelegenen römischen Niederlassungen, Befestigungswerke und Heerstraßen |Datum=1867 |Seiten=20 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1866 wurde hier ein römischer Grabstein gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer23&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Peter Schiffer |Titel=Das Urfttal in der Eifel. Landschaft, Natur, Geschichte |Datum=2006 |Seiten=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen setzte vermutlich Anfang des 3. Jahrhunderts n. Chr. ein Ratsherr aus dem römischen [[Colonia Claudia Ara Agrippinensium|Köln]] seiner verstorbenen Gattin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Günter Horn |Titel=Agrippastraße Köln-Trier. Teilstrecke Nettersheim. Von Serpentinen, Tempeln und Wachstationen |Datum=2011 |Seiten=42 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr Name war Capitonia Vera.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. U. Knackstedt |Titel=Neandertaler, Römer, Franken. Siedlungsgeschichte des Landkreises Euskirchen anhand archäologischer Funde |Datum=1991 |Seiten=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein eingemauerter Sandstein mit einer Grabinschrift, die C. A. Eick 1857 veröffentlichte, befand sich auch an der Südseite der Kapelle neben ihrem Eingang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bernhard Clemens August Eick|A. Eick]] |Titel=Neue Inschriften aus Floisdorf und Zingsheim |Sammelwerk=Jahrbücher des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande |Nummer=Heft XXV |Ort=Bonn |Datum=1857 |Seiten=34 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Zeit um 1500 ist ein [[Weiler]] mit drei der [[Kloster Steinfeld|Abtei Steinfeld]] zinspflichtigen Höfen und einem dem Grafen von [[Blankenheim (Ahr)|Blankenheim]] abgabepflichtigen Hof mit Fischteichen, einer [[Bannmühle]] und zwei weiteren Wohnstätten belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer173&amp;quot; /&amp;gt; Eine um 1510 vorhandene Mühle wurde um 1790 abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer23&amp;quot; /&amp;gt; Ein jährlicher Viehmarkt wurde im 17. Jahrhundert an der Ahekapelle abgehalten, wahrscheinlich als Kirmes um den 13. Mai (Festtag des hl. Servatius).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon zur Zeit des Zingsheimer Pfarrers Matthias Pfleumer (1700–1710) gehörte der Ort &amp;#039;&amp;#039;Ahe&amp;#039;&amp;#039; mit der Ahekapelle zur Pfarre Zingsheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Nikola Reinartz|Nikolaus Reinartz]] |Titel=Matthias Pfleumer in Zingsheim, in reformeifriger Eifelpfarrer (1700–1712) |Datum=1952 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Taufbüchern der Pfarre Zingsheim werden noch nach 1700 Familien mit dem Wohnort &amp;#039;&amp;#039;Ahe&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer173&amp;quot; /&amp;gt; Die Häuser müssen aber im 18. Jahrhundert aufgegeben worden sein, nur die Ahekapelle mit ihrer Wallfahrtstradition blieb bis heute erhalten. In der [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Tranchotkarte]] aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts ist neben der Kapelle St. Servatius nur noch eine „abgebrannte Mühle“ („Mulin Brulé“) eingezeichnet.{{GeoQuelle|DE-NW|TIM|SUFFIX=(abgerufen am 18. Februar 2012)}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Janssen |Titel=Studien zur Wüstungsfrage im fränkischen Altsiedelland zwischen Rhein, Mosel und Eifelnordrand |Band=Teil II: Katalog |Datum=1975 |Seiten=60}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Weltjugendtag 2005|Weltjugendtages 2005]] vom 11. bis 15. August in Köln entstand hinter der Ahekapelle im Wald eine Freiluftkirche, genannt „la chapelle“. Dies geschah in Zusammenarbeit mit 23 französischen und 11 Jugendlichen aus Zingsheim, Engelgau, [[Buir (Nettersheim)|Buir]], und [[Frohngau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrt ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1680 ist die Wallfahrt der Gemeinde Blankenheimerdorf zur Ahekapelle belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-56131-20121029-4 |titel=Wallfahrtskapelle St. Servatius bei Engelgau |werk=KuLaDig |hrsg=Landschaftsverband Rheinland, Amt für Bodendenkmalpflege |datum=2015 |sprache=de |abruf=2020-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der alten Wallfahrtstradition folgend wird noch heute in jedem Jahr das Servatiusfest begangen. Am Sonntag vor dem 13.&amp;amp;nbsp;Mai, dem Fest des [[Eisheilige]]n Servatius, zieht um 10:00 Uhr eine [[Prozession]] mit der Servatiusreliquie von der [[St. Luzia (Engelgau)|Engelgauer Kirche St. Luzia]] zur Ahekapelle. Anschließend wird ein Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen zelebriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer177&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Peter Schiffer |Titel=Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim |Datum=2004 |Seiten=177}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Zur Ausstattung der Kapelle gehören:&lt;br /&gt;
* Eine Glocke von 1410, gegossen von Johann von Karsogino.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer177&amp;quot; /&amp;gt; Die Glocke konnte nicht repariert werden und steht jetzt neben dem Altar. Als klangvoller Ersatz wurden angeschafft:&lt;br /&gt;
* Die zwei Glocken im Chordach, gegossen in der [[Abtei Maria Laach]], geweiht am 3. Oktober 2012 im Rahmen einer Eucharistiefeier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Nielen |url=https://www.wochenspiegellive.de/eifel/kreis-euskirchen/nettersheim/artikel/neue-glocken-fuer-die-ahekapelle-2549/ |titel=Neue Glocken für die Ahekapelle |hrsg=Wochenspiegel |datum=2012-09-26 |sprache=de |offline=1 |abruf=2020-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Hochaltar aus Holz mit einem aus dem 17. Jahrhundert stammenden, das Martyrium eines römischen Soldaten darstellenden Gemäldes und eine auf dem Altar befindlichen Figur, wahrscheinlich des hl. Florians, in römischer Feldherrnkleidung&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer175&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Peter Schiffer |Titel=Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim |Datum=2004 |Seiten=175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (gestohlen 1966 und 1974). Das heutige Bild im Hochaltar ist eine Kopie eines barocken Maria-Krönungsbildes aus der Kirche [[Kloster Steinfeld]]. Im Altar ist der steinerne Vorgängeraltar integriert (rückwärtig sichtbar).&lt;br /&gt;
* Eine Darstellung des hl. Servatius auf dem Antependium, umgeben von einem Kranz von Rosen (18. Jahrhundert)&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer175&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine Holzstatue des hl. Servatius aus Weichholz, 15. Jahrhundert. Er wurde im Frühjahr 2020 von Rudolf Ranzinger aus [[Kunreuth|Kumreuth]] restauriert und erhielt die originale Farbgebung zurück.&lt;br /&gt;
* Eine Pieta aus Eichenholz, ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert, und von Ranzinger in Kumreuth restauriert. Beide Figuren des Spätmittelalters werden nur zu Gottesdiensten in der Kapelle aufgestellt. Zu anderen Zeiten sind Fotos der Kunstwerke in Originalgröße in der Ahekapelle zu bewundern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wochenspiegel |Titel=Rückkehr Servatius |Nummer=19 |Verlag=Weiss Verlag |Ort=Monschau |Datum=2020-05-06 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein mittelalterlicher [[Tabernakel]], als Wandnische im Chor.&lt;br /&gt;
* Der Kreuzweg aus Bronze stammt aus der alten Kirche in Engelgau.&lt;br /&gt;
* Zum Servatiusfest 2021 wurde von Lucia Reichenberg ein Priestergewand aus Seide analog und in den Farben der Servatiusfigur angefertigt, dass gewendet werden kann und dadurch für liturgische Feiern im gesamten Kirchenjahr in der Kapelle und in der Kirche St. Lucia in Engelgau verwendet werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Everling |Titel=Reliquien statt großer Feier |Verlag=Kölnische Rundschau |Ort=Köln |Datum=2021-05-15 |Seiten=40}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Alte Glocke der Ahekapelle.jpg|alt=Alte Glocke neben dem Altar|Glocke von 1410 im Chor&lt;br /&gt;
   Ahekapelle (Engelgau) 10.jpg|Hochaltar, 17. Jahrh.&lt;br /&gt;
   Ahekapelle (Engelgau) 17.jpg|Hl. Urban (Altar)&lt;br /&gt;
   Ahekapelle (Engelgau) 14.jpg|Antependium&lt;br /&gt;
   Hl. Servatius in Ahekapelle, Engelgau.jpg|alt=Servatiusfigur aus dem Mittelalter|St. Servatius, 15. Jahrh.&lt;br /&gt;
   Pieta aus St. Servatius in Engelgau (Ahekapelle).jpg|alt=Mittelalterliche Pieta|Pieta, 15. Jahrh.&lt;br /&gt;
   Tabernakel Ahekapelle.jpg|alt=Mittelalterlicher Tabernakel als Wandnische|Tabernakel im Chor&lt;br /&gt;
   Ahekapelle (Engelgau) 45.jpg|alt=Schlussstein mit Schweißtuchdarstellung|Schlussstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen um die Ahekapelle ==&lt;br /&gt;
Regionale Sagen berichten von einem Schatz, der in den „Gemäuern“ um die Ahekapelle verborgen sein soll, von drei [[Juffer]]n, von einem Geistergesang und von [[Tempelherren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Sophie Lange |Titel=Hier spukt’s. Sagen und alte Dorfgeschichten aus den elf Orten der Gemeinde Nettersheim |Datum=2000 |Seiten=48 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
So sollen die Glocken der Kapelle einmal begonnen haben, selbst zu läuten, als die Juffern in deren Sichtweite kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lange48&amp;quot; /&amp;gt; Hin und wieder erklang aus der Kapelle Chorgesang, obwohl sich niemand darin befand. Bis zur Zerschlagung des Templerordens im 14. Jahrhundert soll die Kapelle eines ihrer Gotteshäuser gewesen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lange48&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Sophie Lange |Titel=Hier spukt’s. Sagen und alte Dorfgeschichten aus den elf Orten der Gemeinde Nettersheim |Datum=2000 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Bernhard Clemens August Eick|C. A. Eick]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die römische Wasserleitung aus der Eifel nach Köln&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Mit Rücksicht auf die zunächst gelegenen römischen Niederlassungen, Befestigungswerke und Heerstraßen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Max Cohen &amp;amp; Sohn&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1867&lt;br /&gt;
   |Seiten=20–23}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Joseph Hagen&lt;br /&gt;
   |Titel=Römerstraßen der Rheinprovinz&lt;br /&gt;
   |Reihe=Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz&lt;br /&gt;
   |BandReihe=8&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kurt Schroeder Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1931&lt;br /&gt;
   |Seiten=166 f.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Heinz Günter Horn]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Agrippastraße Köln-Trier&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Teilstrecke Nettersheim. Von Serpentinen, Tempeln und Wachstationen&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=J.P. Bachem Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7616-2365-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=42 f.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Walter Janssen (Prähistoriker)|Walter Janssen]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Landschaftsverband Rheinland, Rheinisches Landesmuseum Bonn und Verein von Altertumsfreunden im Rheinlande&lt;br /&gt;
   |Titel=Studien zur Wüstungsfrage im fränkischen Altsiedelland zwischen Rhein, Mosel und Eifelnordrand&lt;br /&gt;
   |Reihe=Beihefte der Bonner Jahrbücher&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Band 35, Teil II&lt;br /&gt;
   |Band=Teil II: Katalog&lt;br /&gt;
   |Verlag=Rheinland-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7927-0207-X&lt;br /&gt;
   |Seiten=60}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Sophie Lange]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Hier spukt’s. Sagen und alte Dorfgeschichten aus den elf Orten der Gemeinde Nettersheim&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Eigenverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Nettersheim&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |Seiten=48 f.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Peter Schiffer&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Urfttal in der Eifel. Landschaft, Natur, Geschichte&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=LandpresseRegio&lt;br /&gt;
   |Ort=Weilerswist&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-935221-61-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=23 f.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Peter Schiffer&lt;br /&gt;
   |Titel=Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim. Geschichte – Bauart – Ausstattung&lt;br /&gt;
   |Ort=Kall&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |Seiten=173 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ernst Wackenroder]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden&lt;br /&gt;
   |Reihe=[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&lt;br /&gt;
   |BandReihe=11. Band, II. Abteilung&lt;br /&gt;
   |HrsgReihe=[[Paul Clemen]]&lt;br /&gt;
   |Verlag=L. Schwann&lt;br /&gt;
   |Ort=Düsseldorf&lt;br /&gt;
   |Datum=1932&lt;br /&gt;
   |Seiten=470 f.}}&lt;br /&gt;
* Carsten Spernat, Förderverein Ahekapelle und Kirche Engelgau e.V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ahekapelle – Kapelle zum Heiligen Bischof Servatius – Architektur, Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Köln/Nettersheim 2025, ISBN 978-3-00-085405-7. (Nicht ausgewertet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ahekapelle|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.ksta.de/nettersheim/sanierung-glockenklang-im-genfbachtal,15189156,20202320.html |titel=Glockenklang im Genfbachtal |werk=[[Kölner Stadt-Anzeiger]] |datum=2012-10-05 |abruf=2014-03-28}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.rundschau-online.de/eifelland/gotteshaus-glockenweihe-an-der-ahekapelle,16064602,19511028.html&lt;br /&gt;
   |titel=Glockenweihe an der Ahekapelle&lt;br /&gt;
   |werk=[[Kölnische Rundschau]]&lt;br /&gt;
   |datum=2012-09-27&lt;br /&gt;
   |abruf=2014-03-28}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.ksta.de/nettersheim/sanierung-ahekapelle-in-neuem-glanz,15189156,16845826.html&lt;br /&gt;
   |titel=Ahekapelle in neuem Glanz&lt;br /&gt;
   |werk=Kölner Stadt-Anzeiger&lt;br /&gt;
   |datum=2012-08-09&lt;br /&gt;
   |abruf=2014-03-28}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.rhein-eifel.tv/kirchen-kloester/kirchen-in-der-eifel/ahekapelle-engelgau.html&lt;br /&gt;
   |titel=Film-Impressionen mit Motiven aus der Eifeler Kapelle&lt;br /&gt;
   |hrsg=Rhein-Eifel.TV&lt;br /&gt;
   |abruf=2014-03-28}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.gdg-steinfeld.de/de/zingsheim/kapellengemeinde&lt;br /&gt;
   |titel=Ahekapelle&lt;br /&gt;
   |hrsg=Gemeinschaft der Gemeinden hl. Hermann Josef Steinfeld&lt;br /&gt;
   |abruf=2014-03-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchengebäude in der Gemeinschaft der Gemeinden Hl. Hermann-Josef Steinfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Servatiuskirche|Engelgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Engelgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen|Engelgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Nettersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle des Bistums Aachen|Engelgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pastoraler Raum Steinfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jakobsweg in Deutschland|Engelgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
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