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	<title>Agutis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agutis&amp;diff=138048&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A09:BAC2:40:E3C:0:0:16B:BF: Auf Dominica gibt es Dasyprocta leporina noch</title>
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		<updated>2024-12-16T00:15:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Auf Dominica gibt es Dasyprocta leporina noch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|bezeichnet die Nagetiergattung Agutis. Für die klassische Fellzeichnung [[Agouti]] siehe dort.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Agutis&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Dasyprocta&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Johann Karl Wilhelm Illiger|Illiger]], 1811&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Agutis und Acouchis&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Dasyproctidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Meerschweinchenverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Caviomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Hystricognathi&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Stachelschweinverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Hystricomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Nagetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Rodentia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Aguti fressend.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Aguti&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aguti-drawing.jpg|mini|Goldagutis (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta leporina&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agutis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta&amp;#039;&amp;#039;) sind eine [[Nagetier]]gattung. Zusammen mit den [[Acouchis]] (auch als Zwerg- oder Geschwänzte Agutis bezeichnet) bilden sie die Familie der [[Agutis und Acouchis]] (Dasyproctidae). Die Gattung umfasst 13 Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Agutis sind in [[Mittelamerika|Mittel-]] und [[Südamerika]] beheimatet, ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen [[Mexiko]] bis ins nördliche [[Argentinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Agutis haben schlanke Körper, die auf dünnen, langen Beinen ruhen. Die Vorderbeine haben vier Zehen, die Hinterbeine, die deutlich länger sind, enden in drei Zehen. Alle Zehen tragen hufartige Krallen und sind an eine laufende Fortbewegung angepasst. Ihr Fell ist dicht und rau, es ist meistens dunkelorange oder bräunlich gefärbt. Die Unterseite ist weiß oder gelblich. Der wuchtige Kopf sitzt auf einem kurzen Hals und hat kleine, runde Ohren und große Augen. Der Schwanz ist nur ein Stummel mit einem bis vier Zentimetern Länge. Agutis erreichen eine Kopfrumpflänge von 42 bis 62 Zentimetern und ein Gewicht von 1,5 bis 4,0 Kilogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Grannenhaar]]e weisen eine besonders ausgeprägte Ringelzeichnung auf, die namensgebend für ähnliche Haarmuster ist, die sogenannten Agutiringe (siehe [[agouti|Agouti Fellzeichnung]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelztieratlas&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Dathe]], Paul Schöps (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pelztieratlas.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von 11 Fachwissenschaftlern. VEB Gustav Fischer Verlag, Jena 1986, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Agutis bewohnen eine Reihe von [[Habitat]]en, darunter Wälder, dichtes Buschland und [[Savanne]]n, aber auch Felder und [[Plantage]]n. Sie sind in erster Linie [[tagaktiv]], nur in stark besiedelten Gebieten kommen sie erst in der Dämmerung aus ihrem Versteck. Als Unterschlupf dienen ihnen selbstgegrabene Baue, aber auch hohle Baumstämme und dichte Vegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agutis sind Bodenbewohner, deren Körperbau auf schnelles Laufen ausgerichtet ist. Sie sind [[Zehengänger]] (digitigrad) und galoppieren im Bedrohungsfall rasch davon. Trampelpfade von ihren Unterschlüpfen zu ihren Weidegebieten erleichtern ein schnelles Vorwärtskommen. Bei der Nahrungsaufnahme sitzen sie auf ihren Hinterbeinen und nehmen ihr Fressen in die Vorderpfoten, aus dieser Position können sie ohne großen Zeitverlust fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agutis leben einzelgängerisch oder in Paaren. Sie bewohnen ein festes Territorium, das sie aggressiv zumindest gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen verteidigen. Zu ihren Kommunikationsformen gehören das Aufstellen der Rückenhaare – eine Drohgebärde – und eine Reihe von Lauten, darunter ein an [[Gebell|Hundegebell]] erinnernder Alarmton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldaguti.JPG|mini|Goldaguti (Goldhase) in der [[Wilhelma]]]]&lt;br /&gt;
Agutis sind Pflanzenfresser, die bei der Nahrungssuche nicht wählerisch sind. So verzehren sie Früchte, Nüsse, Blätter, Stängel und auch Wurzeln. Es gibt Berichte, wonach sie Primatengruppen folgen und die Früchte fressen, die diesen hinuntergefallen sind. Beim Fressen stehen Agutis auf den Hinterbeinen und halten die Nahrung zwischen ihren Pfoten.&lt;br /&gt;
Im Amazonasgebiet sind Agutis fast die einzigen Tiere, die mit ihrem starken Gebiss die harten Kapselfrüchte der [[Paranuss]] öffnen können. Da sie die nicht verzehrten Nüsse nagertypisch vergraben, tragen sie entscheidend zu Verbreitung und Erhalt der Paranussbestände bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
In den meisten Regionen kann die Paarung das ganze Jahr über erfolgen. Als Teil des Paarungsrituals wurde beobachtet, dass das Männchen das Weibchen mit seinem Urin bespritzt, was bei ihr heftige Tanzbewegungen auslöst. Nachdem dieser Vorgang mehrere Male wiederholt wurde, kommt es zur Paarung. Die Tragzeit beträgt rund 100 bis 120 Tage, und die Wurfgröße liegt bei eins oder zwei, selten drei. Neugeborene Agutis sind behaart und Nestflüchter, sie können binnen einer Stunde laufen. Nach rund fünf Monaten werden die Jungtiere entwöhnt, wenn das Weibchen erneut trächtig ist, trennt es sich von den Jungtieren. Das höchste bekannte Lebensalter eines Agutis betrug knapp 18 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Agutis und Ökosystem ==&lt;br /&gt;
Agutis können für die [[Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen|Pflanzenausbreitung]] bedeutungsvoll sein und [[Samenausbreitung|Samen]] verschleppen ([[Zoochorie]]). So steht das [[Mittelamerikanisches Aguti|Mittelamerikanische Aguti]] mit der Ausbreitung von Guapinol (&amp;#039;&amp;#039;[[Hymenaea]] courbaril&amp;#039;&amp;#039;) eng in Verbindung, sodass sich das Verbreitungsgebiet des Baumes oft mit dem des Nagers deckt. Obgleich die Samenfrüchte recht groß sind, werden sie durch die Tiere bis zu 200&amp;amp;nbsp;m weit transportiert. Dort haben die Samen eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit als unter der Mutterpflanze, „wo 99 % der Samen anderen Nagern oder dem [[Halsbandpekari]] zum Opfer fallen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Winnie Hallwachs: &amp;#039;&amp;#039;Agoutis (Dasyprocta punctata): the inheritors of guapinol (Hymenaea courbaril: Leguminosae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frugivores and seed dispersal&amp;#039;&amp;#039;, Band 15 der Serie &amp;#039;&amp;#039;Tasks for vegetation science&amp;#039;&amp;#039;, Springer Netherlands, 1986, S. 285–304, {{DOI|10.1007/978-94-009-4812-9_25}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Agutis und Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aguti.jpg|mini|Ausgestopftes Exemplar]]&lt;br /&gt;
Einerseits weil sie des Öfteren in Plantagen einfallen und diese verwüsten, andererseits wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches werden Agutis von Menschen gejagt. Von [[Indianer|indianischen]] Völkern wurden Agutis vor der Ankunft der Europäer zur Nahrungsversorgung auf mehreren karibischen Inseln eingeführt, diese Bestände gelten heute, mit Ausnahme des Bestands der Insel [[Dominica]], alle als erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdungssituation ==&lt;br /&gt;
Die Zerstörung ihres Lebensraumes trägt neben der Verfolgung durch den Menschen dazu bei, dass fünf der elf Arten auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] der Weltnaturschutzunion [[IUCN]] stehen. Als gering gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;Near Threatened&amp;#039;&amp;#039;) wird das [[Orinoco-Aguti]] bewertet; als gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;Vulnerable&amp;#039;&amp;#039;) beurteilt man das [[Coiba-Aguti]]; stark gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;Endangered&amp;#039;&amp;#039;) sieht man das [[Roatán-Aguti]] und das [[Mexikanisches Aguti|Mexikanische Aguti]] wird als vom Aussterben bedroht (&amp;#039;&amp;#039;Critically Endangered&amp;#039;&amp;#039;) gesehen. Eine weitere Art, das [[Azara-Aguti]], wurde 1996 als gefährdet eingestuft; derzeit sind für eine Beurteilung aber ungenügend Daten vorhanden (&amp;#039;&amp;#039;Data Deficient&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCNSearch |Text=Dasyprocta |Linktext=&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta&amp;#039;&amp;#039; |Year=2010 |Download=15. März 2010 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=Phylogenetische Systematik der Meerschweinchenverwandten (Cavioidea)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowe &amp;amp; Honeycutt 2002&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
    |label1=&amp;amp;nbsp;Cavioidea&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
    |1={{Klade&lt;br /&gt;
       |1={{Klade&lt;br /&gt;
           |1=&amp;amp;nbsp;[[Pakas]] (Cuniculidae)&lt;br /&gt;
           |2=&amp;amp;nbsp;[[Meerschweinchen]] (Caviidae)&lt;br /&gt;
           }}&lt;br /&gt;
       |2=&amp;amp;nbsp;[[Agutis und Acouchis]] (Dasyproctidae)&lt;br /&gt;
       }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
Die Agutis und Acouchis werden innerhalb der [[Stachelschweinverwandte]]n (Hystricomorpha) mit den [[rezent]]en [[Meerschweinchen]] (Cavidae) und den [[Pakas]] (Cuniculidae) sowie einigen fossilen [[Taxon|Taxa]] in die Überfamilie der [[Meerschweinchenverwandte#Meerschweinchenartige|Meerschweinchenartigen]] (Cavioidea) innerhalb der [[Meerschweinchenverwandte]]n (Caviomorpha) eingeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dunnum 2015 Cavioidea&amp;quot; /&amp;gt; Die den Pakas ähnlichen [[Pakarana]] (Dinomydiae) werden in aktuellen Systematiken den Chinchillaartigen (Chinchilloidea) als Schwestergruppe der [[Chinchillas]] (Chinchillidae) zugewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dunnum 2015 Hystricognathi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wildmeerschweinchen-06.jpg|[[Gemeines Meerschweinchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Cavia aperea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 Myoprocta pratti-2-WilhelmaZoo-Stuttgart.JPG|[[Grünes Acouchi]] (&amp;#039;&amp;#039;Myoprocta pratti&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 Cuniculus paca.jpg|[[Paka]] (&amp;#039;&amp;#039;Cuniculus paca&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur konkreten [[Phylogenese]] innerhalb der Cavioidea gibt es unterschiedliche Hypothesen, nach denen die meisten die Agutis und Acouchis&amp;lt;ref name=&amp;quot;Opazo 2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowe &amp;amp; Honeycutt 2002&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowe et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pérez &amp;amp; Pol 2012&amp;quot; /&amp;gt; und einzelne die Pakas&amp;lt;ref name=&amp;quot;Upham &amp;amp; Patterson 2012&amp;quot; /&amp;gt; als ursprünglichstes [[Taxon]] betrachten. Die Meerschweinchen sind in allen Hypothesen die abgeleiteten Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Systematik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dasyprocta punctata (Gamboa, Panama).jpg|mini|Mittelamerikanisches Aguti (Gamboa, Panama)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dasyprocta fuliginosa.JPG|mini|Schwarzes Aguti]]&lt;br /&gt;
Insgesamt werden 13 Arten der Agutis unterschieden:&lt;br /&gt;
* Das [[Azara-Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta azarae&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Hinrich Lichtenstein|Lichtenstein]], 1823}}) lebt im südlichen [[Brasilien]] und dem nördlichen [[Argentinien]]. Die [[IUCN]] listet es als gefährdet.&lt;br /&gt;
* Das [[Coiba-Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta coibae&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Oldfield Thomas|Thomas]], 1902}}) ist auf der Insel [[Nationalpark Coiba|Coiba]] vor der Küste [[Panama]]s endemisch. Es gilt als bedroht.&lt;br /&gt;
* Das [[Orangefarbenes Aguti|Orangefarbene Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta croconota&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Johann Georg Wagler|Wagler]], 1831}}) ist im Amazonasgebiet in Brasilien verbreitet.&lt;br /&gt;
* Das [[Schwarzes Aguti|Schwarze Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta fuliginosa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Wagler, 1832}}) lebt im nördlichen [[Südamerika]] (von [[Kolumbien]] bis ins [[Amazonas]]gebiet).&lt;br /&gt;
* Das [[Orinoco-Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta guamara&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Juhani Ojasti|Ojasti]], 1972}}) lebt im [[Orinoco]]delta in [[Venezuela]].&lt;br /&gt;
* Das [[Pernambuco-Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta iacki&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Alfredo Feijó|Feijó]] &amp;amp; [[Alfredo Langguth|Langguth]], 2013}}) kommt in einem kleinen Gebiet im brasilianischen Bundesstaat [[Paraíba]] vor.&lt;br /&gt;
* Das [[Kalinowski-Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta kalinowskii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Thomas, 1897}}) ist im südöstlichen [[Peru]] beheimatet und hat einen unklaren Bedrohungsstatus.&lt;br /&gt;
* Das [[Goldaguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta leporina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)}}, die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;D. aguti&amp;#039;&amp;#039; ist veraltet) ist im nördlichen und mittleren Südamerika beheimatet.&lt;br /&gt;
* Das [[Mexikanisches Aguti|Mexikanische Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta mexicana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Henri de Saussure|Saussure]], 1860}}) lebt im südlichen [[Mexiko]]. Es ist als vom Aussterben bedroht gelistet.&lt;br /&gt;
* Das [[Schwarzsteißaguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta prymnolopha&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Wagler, 1831}}) kommt im östlichen Brasilien vor.&lt;br /&gt;
* Das [[Mittelamerikanisches Aguti|Mittelamerikanische Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta punctata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[John Edward Gray|Gray]], 1842}}) ist von [[Yucatán (Halbinsel)|Yucatán]] bis nach Ecuador verbreitet.&lt;br /&gt;
* Das [[Roatán-Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta ruatanica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Thomas, 1901}}) ist auf der zu den [[Islas de la Bahía]] gehörenden Insel [[Roatán]] vor der Küste [[Honduras]]’ endemisch. Es gilt als bedroht.&lt;br /&gt;
* Das [[Vielfarbiges Aguti|Vielfarbige Aguti]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasyprocta variegata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Johann Jakob von Tschudi|Tschudi]], 1845}}) kommt im Süden von Peru und eventuell auch in Bolivien vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Acouchis]] oder Zwergagutis bilden eine eigene Gattung (&amp;#039;&amp;#039;Myoprocta&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dunnum 2015 Hystricognathi&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jonathan L. Dunnum: &amp;#039;&amp;#039;Suborder Hystricomorpha Brandt, 1855, Infraorder Hystricognathi Tullberg, 1899&amp;#039;&amp;#039; In: James L. Patton, Ulyses F.J. Pardinas, Guillermo D’Elía (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of South America, Volume 2 – Rodents.&amp;#039;&amp;#039; The University of Chicago Press, Chicago 2015; S. 688–690.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dunnum 2015 Cavioidea&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jonathan L. Dunnum: &amp;#039;&amp;#039;Superfamily Cavioidea G. Fischer, 1817&amp;#039;&amp;#039; In: James L. Patton, Ulyses F.J. Pardinas, Guillermo D’Elía (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of South America, Volume 2 – Rodents.&amp;#039;&amp;#039; The University of Chicago Press, Chicago 2015; S. 690.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowe &amp;amp; Honeycutt 2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diane L. Rowe, Rodney L. Honeycutt: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic Relationships, Ecological Correlates, and Molecular Evolution Within the Cavioidea (Mammalia, Rodentia).&amp;#039;&amp;#039; [[Molecular Biology and Evolution]] 19 (3), 2002; S. 263–277. ([http://mbe.oxfordjournals.org/content/19/3/263.full Volltext])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Upham &amp;amp; Patterson 2012&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nathan S. Upham, Bruce D. Patterson: &amp;#039;&amp;#039;Diversification and biogeography of the Neotropical caviomorph lineage Octodontoidea (Rodentia: Hystricognathi).&amp;#039;&amp;#039; Molecular Phylogenetics and Evolution 63 (2), Mai 2012; S. 417–429. [[doi:10.1016/j.ympev.2012.01.020]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Opazo 2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Juan C. Opazo: &amp;#039;&amp;#039;A molecular timescale for caviomorph rodents (Mammalia, Hystricognathi).&amp;#039;&amp;#039; Molecular Phylogenetics and Evolution 37, 2005; S. 932–937. [[doi:10.1016/j.ympev.2005.05.002]], [https://www.researchgate.net/profile/Juan-Opazo-2/publication/7675583_Opazo_JC_A_molecular_timescale_for_caviomorph_rodents_Mammalia_Hystricognathi_Molecular_Phylogenetics_and_Evolution/links/59e781bcaca272e940e0b4a1/Opazo-JC-A-molecular-timescale-for-caviomorph-rodents-Mammalia-Hystricognathi-Molecular-Phylogenetics-and-Evolution.pdf Volltext].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowe et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diane L. Rowe, Katherine A. Dunn, Ronald M. Adkins, Rodney L. Honeycutt: &amp;#039;&amp;#039;Molecular clocks keep dispersal hypotheses afloat: evidence for trans-Atlantic rafting by rodents.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Biogeography 37 (2), Februar 2010; S. 305–324. [[doi:10.1111/j.1365-2699.2009.02190.x]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pérez &amp;amp; Pol 2012&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
María E. Pérez, Diego Pol: &amp;#039;&amp;#039;Major Radiations in the Evolution of Caviid Rodents: Reconciling Fossils, Ghost Lineages, and Relaxed Molecular Clocks.&amp;#039;&amp;#039; PlosOne, 29. Oktober 2012. [[doi:10.1371/journal.pone.0048380]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teta&amp;amp;Nicolás Reyes-Amaya&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pablo Teta und Nicolás Reyes-Amaya. 2021. &amp;#039;&amp;#039;Uncovering Species Boundaries through Qualitative and Quantitative Morphology in the Genus Dasyprocta (Rodentia, Caviomorpha), with Emphasis in D. punctata and D. variegata.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Mammalogy, Band 102, Ausgabe 6, Dezember 2021, S. 1548–1563, [[DOI: 10.1093/jmammal/gyab101]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Malcolm C. McKenna, Susan K. Bell: &amp;#039;&amp;#039;Classification of Mammals. Above the Species Level.&amp;#039;&amp;#039; Revised edition. Columbia University Press, New York NY 2000, ISBN 0-231-11013-8.&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker’s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u.&amp;amp;nbsp;a. 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* [[Don E. Wilson]], DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 3. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Dasyprocta|Agutis}}&lt;br /&gt;
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