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	<title>Agung (Vulkan) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RobertLechner: /* 2017 */ link geändert</title>
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		<updated>2025-02-08T21:47:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;2017: &lt;/span&gt; link geändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME               = Gunung Agung&lt;br /&gt;
|BILD               = Mount Agung, November 2017 eruption - 27 Nov 2017 03.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = 3142&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = ID&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Bali]], [[Indonesien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = Pazifischer Feuerring&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 103.98&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Rinjani]]&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = &lt;br /&gt;
|SCHARTE            = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 8/20/31.2/S&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 115/30/28.8/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = ID&lt;br /&gt;
|TYP                = [[Schichtvulkan]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|ALTER              = &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION    = 25. Mai 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volcanodiscovery.com/de/agung/news.html= |titel=Vulkan auf Bali ausgebrochen: Erneute Eruption des Mount Agungs |hrsg=[[Zweites Deutsches Fernsehen|ZDF]] |datum=2019-04-21 |abruf=2019-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG      = &lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = Aktiver Vulkan&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bali Mts Agung and Batur.jpg|mini|Links der Gunung Agung, rechts die [[Caldera (Krater)|Caldera]] des [[Gunung Batur]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{idS|Gunung Agung}}, von &amp;#039;&amp;#039;[[gunung]]&amp;#039;&amp;#039; „Berg“ und &amp;#039;&amp;#039;agung&amp;#039;&amp;#039; „groß, großartig“) ist ein {{Höhe|3142|ID|link=true}} hoher, aktiver [[Schichtvulkan]] auf der [[Indonesien|indonesischen]] Insel [[Bali]] und die höchste Erhebung der Insel. Bei einem [[Vulkanausbruch|Ausbruch]] im Jahr 1963 starben fast 1.600 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://orf.at/stories/2415947/ |titel=Tausende flohen vor drohendem Vulkanausbruch auf Bali |werk=orf.at |datum=2017-11-22 |abruf=2017-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Meru op het tempelcomplex bij Besakih met de gunung Agung op de achtergrond TMnr 60030939.jpg|mini|Tempel in Besakih, im Hintergrund der Agung (um 1935)]]&lt;br /&gt;
Der Gunung Agung galt bereits vor Einführung des [[Hinduismus]] als [[heiliger Berg]]. An der Südwestflanke befand sich auf ungefähr 900 Meter Höhe ein Heiligtum zur Verehrung des Berges und der hier ansässigen [[Ahnengeister]]. Später wurde dieses Heiligtum vom Hinduismus übernommen und an derselben Stelle der Tempel [[Pura Besakih]] errichtet, der heute noch genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gunung Agung wird vielfach als Symbol des mythologischen Berges [[Meru (Mythologie)|Meru]] und damit des Zentrums der Welt angesehen. Dieser Bergkult mischt sich mit der Verehrung [[Shiva]]s, besonders in seiner Form als Sonnengott [[Surya]], und mit einem [[Ahnenkult]]. Der Pura Besakih enthält mehrere [[Altar|Altäre]], [[Schrein]]e und wertvolle [[Statue]]n und ist das höchste hinduistische Heiligtum Balis. In religiösen Zeremonien wird der Berg bestiegen, um dort in Palmblättern heiliges Wasser aufzufangen, mit dem dann die Pilger benetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Gratzl |Titel=Mythos Berg. Lexikon der bedeutenden Berge aus Mythologie, Kulturgeschichte und Religion |Verlag=Hollinek |Ort=Purkersdorf |Datum=2000 |ISBN=3-85119-280-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie, historische Eruptionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mount Agung Crater 2008-05-18 (2547294069).jpg|mini|Das Kraterinnere 2008]]&lt;br /&gt;
Der Mount Agung ist ein kegelförmiger Stratovulkan, der aus [[Andesit]] und andesitischem Basalt besteht. Entstanden ist er durch [[Subduktion]] der ozeanischen Kruste. Sein Zentral-Krater befindet sich westlich der höchsten Erhebung, er misst 500 Meter im Durchmesser und ist 200 Meter tief. Die bisherigen Eruptionen verliefen häufig explosiv. Im 19. Jahrhundert brach der Vulkan dreimal aus. Über die Eruptionen davor ist wenig bekannt. Der Ausbruch von 1843 hatte nach neueren Schätzungen den [[Vulkanexplosivitätsindex]] VEI=5 (frühere Schätzung VEI=2). Im Schnitt haben die Ausbrüche des Vulkans VEI=2 bis VEI=3. 25 % der Ausbrüche können aber ähnlich oder sogar größer sein als die Eruption von 1963 mit VEI=5.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Sacred Mountain – G. AGUNG, Bali&amp;#039;&amp;#039;, volcanohotspots.wordpress.com, abgerufen am 31. Juli 2019 auf: [https://volcanohotspot.wordpress.com/2017/09/22/the-sacred-mountain-g-agung-bali-id/comment-page-1/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im direkten Umland befinden sich zahlreiche Reisfelder und andere landwirtschaftliche Nutzungen. Die Bevölkerung ist auf den landwirtschaftlichen Ertrag angewiesen, sie ernährt sich weitgehend aus eigenem Anbau. Jeder Ausbruch stellt eine existentielle Bedrohung dar. Dies wird noch durch den ausbleibenden Tourismus bei einem Vulkanausbruch verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eruption 1963, 1964 ==&lt;br /&gt;
Der Ausbruch 1963 bis 1964 war mit dem [[Vulkanexplosivitätsindex]] VEI=5 die stärkste Vulkaneruption in Indonesien seit dem Ausbruch des [[Krakatau]] im Jahr 1883.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gunung Agung – Berg der Ahnen&amp;#039;&amp;#039;, www.vulkane.net, abgerufen am 31. Juli 2019 auf: [http://www.vulkane.net/vulkane/agung/gunung-agung.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er begann am 18. Februar mit kleineren Explosionen im Gipfelkrater. Wenige Tage später floss ein [[Lavastrom]] aus dem Krater nach Norden, der eine Länge von 7,5 Kilometer erreichte. Zugleich bewegten sich [[Pyroklastischer Strom|pyroklastische Ströme]] den Nordhang hinab. Am 17. März kam es zu einem heftigen Ausbruch, bei dem eine [[Eruptionssäule]] schätzungsweise 19 bis 26 Kilometer hoch aufstieg. [[Vulkanische Asche]] verteilte sich vor allem nach Westen und Nordwesten und war noch im knapp 1000 Kilometer entfernten [[Jakarta]] nachweisbar. Pyroklastische Ströme mit einer Länge von bis zu 14 Kilometer stürzten sich den Süd- und Südosthang des Agung hinab; durch sie starben die weitaus meisten der an diesem Tag getöteten Menschen. Da der Ausbruch in die [[Regenzeit]] auf Bali fiel, bildeten sich kalte und heiße [[Lahar]]e, die zum Teil die Küste erreichten. Ein zweiter, schwächerer Ausbruch am 16. Mai hatte eine etwa 20 Kilometer hohe Eruptionssäule und weitere Todesopfer zur Folge. In [[Pura Besakih]] wurden am 18. Mai die meisten Gebäude der Tempelanlage durch ein [[Erdbeben]] der Stärke 6,0 (Richterskala) zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Significant Earthquakes in INDONESIA, NOAA, abgerufen am 31. Juli 2019 auf: [https://www.ngdc.noaa.gov/nndc/struts/results?bt_0=1600&amp;amp;st_0=2010&amp;amp;type_17=EXACT&amp;amp;query_17=None+Selected&amp;amp;op_12=eq&amp;amp;v_12=INDONESIA&amp;amp;type_12=Or&amp;amp;query_14=None+Selected&amp;amp;type_3=Like&amp;amp;query_3=&amp;amp;st_1=&amp;amp;bt_2=&amp;amp;st_2=&amp;amp;bt_1=&amp;amp;bt_4=&amp;amp;st_4=&amp;amp;bt_5=&amp;amp;st_5=&amp;amp;bt_6=&amp;amp;st_6=&amp;amp;bt_7=&amp;amp;st_7=&amp;amp;bt_8=&amp;amp;st_8=&amp;amp;bt_9=&amp;amp;st_9=&amp;amp;bt_10=&amp;amp;st_10=&amp;amp;type_11=Exact&amp;amp;query_11=&amp;amp;type_16=Exact&amp;amp;query_16=&amp;amp;display_look=1&amp;amp;t=101650&amp;amp;s=1&amp;amp;submit_all=Search+Database]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits zuvor waren [[Lapilli]] auf die Anlage niedergegangen. Zwischen Mai 1963 und Januar 1964 kam es zu weiteren, schwächer werdenden Eruptionen. Die im November einsetzende Regenzeit mobilisierte Ablagerungen der pyroklastischen Ströme, wodurch weitere Lahare auftraten.&amp;lt;ref&amp;gt;Self, &amp;#039;&amp;#039;1963–1964 eruption&amp;#039;&amp;#039;, S. 1521–1524; M. T. Zen, Djajadi Hadikusumo: &amp;#039;&amp;#039;Preliminary report on the 1963 eruption of Mt.Agung in Bali (Indonesia).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin Volcanologique&amp;#039;&amp;#039;, 27 (1964) S. 269–299.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Ausbruch wurde das seit 1942 am Strand von [[Tulamben]] im Norden Balis liegende Wrack der [[USAT Liberty]] ins Meer geschoben, wo es seitdem in rund 30 Meter Wassertiefe liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden 1148 Menschen getötet und 624 verletzt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ngdc.noaa.gov/idb/struts/results?eq_0=351&amp;amp;t=102557&amp;amp;s=1&amp;amp;d=140,145,175,180&amp;amp;nd=display Agung] in &amp;#039;&amp;#039;The Significant Volcanic Eruption Database&amp;#039;&amp;#039; der [[National Oceanic and Atmospheric Administration|NOAA]] (abgerufen am 7. Februar 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie 540&amp;amp;nbsp;km² landwirtschaftlich genutzte Fläche, 185&amp;amp;nbsp;km² Wald und viele Dörfer zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Zen, &amp;#039;&amp;#039;Preliminary report&amp;#039;&amp;#039;, S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Volcanological Survey of Indonesia&amp;#039;&amp;#039;, die für Vulkanüberwachung zuständige indonesische Behörde, hatte am 13. März zur Evakuierung des Gebietes um den Agung aufgefordert. Nach Angaben von [[Vulkanologie|Vulkanologen]] wurde die Evakuierung von der Regierung der Insel Bali zögerlich umgesetzt. Viele Bewohner verließen die Gefahrenzone nicht, weil für den 17. März wichtige religiöse Zeremonien bevorstanden. Als weiterer Grund für die hohe Anzahl an Toten wird das lange Ausbleiben schwerer Vulkanausbrüche auf Bali genannt, wodurch sich die Menschen der möglichen Gefahren nicht bewusst waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Zen, &amp;#039;&amp;#039;Preliminary report&amp;#039;&amp;#039;, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vulkanausbruch wurden ungefähr 7 Millionen Tonnen [[Schwefeldioxid]] freigesetzt und bis in die [[Stratosphäre]] getragen, wo sie sich durch die jahreszeitlich vorherrschenden Windrichtungen überwiegend über der [[Südhalbkugel]] verteilten. Schwefelhaltige [[Aerosol]]e konnten unter anderem über Australien nachgewiesen werden. Nach späteren Auswertungen sank die durchschnittliche Temperatur in der tropischen [[Troposphäre]] vorübergehend um 0,5&amp;amp;nbsp;°C, während sich die Temperatur in der Stratosphäre um mehrere Grad erhöhte. Anhand der gewonnenen Daten wurde das erste [[Klimamodell]] aufgestellt, mit dem der Einfluss von Vulkanausbrüchen auf die Temperatur beschrieben werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Self: &amp;#039;&amp;#039;Effects of volcanic eruptions on the atmosphere and climate.&amp;#039;&amp;#039; In: Joan Martí, Gerald Ernst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volcanoes and the environment.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2005, ISBN 978-0-521-59254-3, S. 152–174, hier S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eruption 2017/2018 ==&lt;br /&gt;
=== 2017 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mount Agung, November 2017 eruption - 27 Nov 2017 02.jpg|mini|Eruption VEI=2 am 27. November 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 2017 meldeten die Behörden in Bali eine erhöhte seismische Aktivität des Vulkans. Laut Berichten in der internationalen Presse verließen bis zum 28. September 2017 etwa 120.000 Einwohner die Region um den Vulkan, nachdem innerhalb einer Woche die Warnstufe für einen möglichen Ausbruch mehrfach erhöht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/2000064640507/mount-agung-brodelt-auf-bali-ueber-14-000-anrainer-mussten Mount Agung brodelt auf Bali: 34.000 Anrainer mussten fliehen] Der Standard, 24. September 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/world/2017/sep/22/bali-indonesia-high-alert-tremors-around-mount-agung-volcano The Guardian, 22. Sept. 2017: Bali on high alert after tremors around Mount Agung volcano.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://orf.at/stories/2408905/2408911/ Anzeichen für Ausbruch werden mehr] orf.at, 28. September 2017, abgerufen am 28. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Oktober 2017 wurde die höchste Warnstufe wieder aufgehoben und ein Teil der Bewohner konnte zu ihrem Zuhause zurückkehren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://orf.at/#/stories/2412792/ Bali senkt Alarmstufe für Vulkanausbruch] orf.at, 29. Oktober 2017, abgerufen am 29. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Ausbruch mit VEI=2 begann am 25. November 2017. Am Abend des 26. November nahm der [[Vulkanischer Tremor|Tremor]] zu, eine Asche- und Dampf[[Kondensation|kondensatsäule]] stand bis zu vier Kilometer hoch über dem Krater, ein Feuerschein war in der Nacht von weitem über dem Berg zu sehen und [[Vulkanische Asche|Asche-Partikel]] regneten auf die umliegenden Gebiete. Nach einem erneuten signifikanten Anstieg des Tremors wurde am 27. November um 6 Uhr morgens (Ortszeit) die Warnstufe wieder auf Rot gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Blog-Einträge auf vulkane.net vom 25. und 26. November 2017, auf: [http://www.vulkane.net/blogmobil/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/panorama/vulkan-agung-stoesst-4000-meter-hohe-rauch-und-aschewolke-aus-ld.1332608 &amp;#039;&amp;#039;Vulkan Agung stösst vier Kilometer hohe Rauch- und Aschewolke aus&amp;#039;&amp;#039;.] In: nzz.ch, 26. November 2017, abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Flugbetrieb wurde gesperrt und etwa 59.000 Passagiere saßen im Flughafen fest.&amp;lt;ref&amp;gt;Eliott C. McLaughlin, Mochamad Andri, Ben Westcot: &amp;#039;&amp;#039;Indonesia volcano: Mount Agung eruption closes Bali&amp;#039;s main airport&amp;#039;&amp;#039;, publiziert auf CNN-Online, abgerufen auf: [http://edition.cnn.com/2017/11/26/asia/mount-agung-eruption-bali-indonesia/index.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Behörden erweiterten die Evakuierungszonen auf 8 bis 10 Kilometer und warnten vor möglichen [[Pyroklastischer Strom|pyroklastischen Strömen]] und wegen der beginnenden [[Bali#Klima|Regenzeit auf Bali]] vor [[Lahar]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Ir. Kasbani: &amp;#039;&amp;#039;Peningkatan Status Gunungapi Agung, Bali Dari Level Ill (SIAGA) ke Level IV (AWAS)&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen auf: [https://magma.vsi.esdm.go.id/press/view.php?id=115]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. November wurden Filme und Bilder in den Medien gezeigt, in denen Lahare zu sehen waren, die bis weit in die Landschaft um den Vulkan herum reichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Aurora Bosotti: [https://www.express.co.uk/news/world/884771/Bali-volcano-eruption-latest-updates-Mount-Agung-erupts-news-Indonesia-lava-video &amp;#039;&amp;#039;Bali volcano: Indonesia disaster agency warns of COLD LAVA flows after Mount Agung erupts&amp;#039;&amp;#039;], auf express.co.uk, vom 27. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden regenreichen Tagen trat ein- oder zweimal pro Tag ein heftiger, etwa eine Stunde anhaltender Tremor auf. Nicht gesichert ist, ob dieser durch [[Vulkan#Vulkantypen und Bezeichnungen|paroxysmale]] Eruptionen im Kraterbereich oder durch Lahare ausgelöst wurde. Dazwischen traten immer wieder kleine Mikro-Beben auf. An mehreren Stellen am Krater wurde eine [[Inflation (Vulkan)|Inflation]] gemessen. Die in den Krater geflossene Lava bildete einen flachen [[Lavadom]], der etwa ein Drittel des Kraters füllte. Die zähe Lava verstopfte den Förderschlot. Am 9. Dezember erschienen dazu erstmals Fotos eines Vulkanologen, der bei seinem alleinigen Aufstieg zum Krater viel riskierte. Es folgte eine längere Phase mit kurz andauernden Asche-Auswürfen aus Rissen im Zentrum des Lavadoms. Einige wenige Aschewolken erreichten mehr als 2000 Meter Höhe über dem Krater. Bei einem dieser Ereignisse regneten auf das Dorf Temakung [[Lapilli]], die etwa einen Millimeter Durchmesser hatten. Das Seismogramm zeigte gleichzeitig bei jeder dieser Mini-Eruptionen eine deutliche Amplitude.&amp;lt;ref&amp;gt;Seismogramm des VSI, abgerufen am 28. November 2017 bis 4. Januar 2018 auf: {{Webarchiv|url=https://magma.vsi.esdm.go.id/live/seismogram/ |wayback=20171214152013 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2024-07-01 08:33:09 InternetArchiveBot }} und diverse Pressemitteilungen des VSI.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Blog-Einträge auf vulkane.net vom 4. bis zum 30. Dezember 2017, auf: [http://www.vulkane.net/blogmobil/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2018 ===&lt;br /&gt;
Am 11., 15. und 19. Januar gab es kurze, explosive Eruptionen mit einem Ascheauswurf. Bei der stärksten Explosion, während der Nacht am 19. Januar, wurde glühende [[Tephra]] mehrere hundert Meter hoch geschleudert. Danach folgte eine relativ ruhige Phase. Als Reaktion senkten die Behörden am 10. Februar die Warnstufe von Rot auf Orange. Am 13. Februar eruptierte der Vulkan um die Mittagszeit erneut, eine mächtige, bis zu fünf Kilometer hohe Aschesäule stand über dem Berg. Wegen eines weiteren Ascheauswurfs wurden am 28. Juni 2018 kurzzeitig Flüge von und nach Bali und Lombok abgesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://orf.at/#/stories/2444910/ &amp;#039;&amp;#039;Aktiver Vulkan auf Bali: Dutzende Flüge gecancelt.&amp;#039;&amp;#039;] orf.at, 29. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es bestand eine Sperrzone von vier Kilometern Radius um den Berg (Stand 30. Juni 2018).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://orf.at/#/stories/2445114/ &amp;#039;&amp;#039;Flughäfen wieder offen - weiterhin Vulkanalarm auf Bali.&amp;#039;&amp;#039;] orf.at, 30. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 2018 um 21.04 Uhr WITA brach der Mount Agung erneut aus. Lava wurde in einem Radius von 2 km verteilt. Die Höhe der Aschesäule betrug ca. 2.000 m.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://news.detik.com/berita/4094922/gunung-agung-meletus-lava-terlontar-2-km-dan-membakar-hutan Gunung Agung Meletus Lava Terlontar 2 km dan Membakar Hutan], &amp;quot;detik.com&amp;quot;, 3. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eruptionen hielten bis Juni 2019 an und wurden von mindestens 110 Explosionen begleitet. Das Gesamtvolumen des eruptierten Materials, das an den umliegenden Hängen abgelagert wurde, betrug 886.100 ± 8000 m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ruli Andaru, Jiann-Yeou Rau, Devy Kamil Syahbana, Ardy Setya Prayoga, Heruningtyas Desi Purnamasari |url=https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0377027321000846 |titel=The use of UAV remote sensing for observing lava dome emplacement and areas of potential lahar hazards: An example from the 2017–2019 eruption crisis at Mount Agung in Bali |werk=ScienceDirect |hrsg=Journal of Volcanology and Geothermal Research&lt;br /&gt;
Volume 415 |datum=2021 |sprache=en |abruf=2023-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gunung Agung Sunrise Descension.jpg|mini|Ausblick oberhalb der Dunstschicht über dem Meer am frühen Morgen (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gunung Agung- March 1996.jpg|mini|Im Vordergrund der Agung, im Hintergrund Batur-Caldera, 1996]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Wege, auf denen der Berg bestiegen werden kann: von Süden, Südosten und Westen. Der Weg im Westen ist der übliche Aufstiegspfad. Er beginnt beim Muttertempel [[Pura Besakih]]. Für Wanderer ist es wichtig, dass sie eigenes Wasser mitnehmen, da die einzige Quelle auf dem Weg heilig und ihre Benutzung daher verboten ist (je nach Touristenfrequenz stehen auf dem Gipfel auch Wasserverkäufer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gipfel des Vulkans aus kann man den Gipfel des [[Gunung Rinjani]] auf der Insel [[Lombok]] sehen; allerdings sind beide Vulkane oftmals von Wolken eingehüllt. Die beste Zeit für die Ankunft auf dem Gipfel ist der Tagesanbruch, da er zu dieser Zeit meist wolkenfrei ist und die Ausblicke nicht beeinträchtigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephen Self, Michael R. Rampino: &amp;#039;&amp;#039;The 1963–1964 eruption of Agung volcano (Bali, Indonesia).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of Volcanology&amp;#039;&amp;#039;, 2012(74), S. 1521–1536, [[doi:10.1007/s00445-012-0615-z]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mount Agung|Gunung Agung}}&lt;br /&gt;
* {{GVP|264020|Agung}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eskp.de/naturgefahren/agung-auf-bali/ &amp;#039;&amp;#039;Vulkanausbruch auf Bali – Ascheregen und Lahare am Agung.&amp;#039;&amp;#039;] Wissensplattform Erde und Umwelt, eskp.de, ohne Datum (November/Dezember 2017)&lt;br /&gt;
* [https://www.eskp.de/naturgefahren/aktuelle-vulkanische-krise-am-mount-agung/ &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle vulkanische Krise am Mount Agung.&amp;#039;&amp;#039;] Wissensplattform Erde und Umwelt, eskp.de, 29. November 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Agung, Gunung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schichtvulkan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkan in Indonesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg auf Bali]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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