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	<title>Agroforstwirtschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agroforstwirtschaft&amp;diff=195021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mailtosap: Agroforstwirtschaft aus Kategorie:Raumordnung entfernt. Es handelt sich primär um ein landwirtschaftliches Produktionssystem (Kombination aus Gehölzen und Feldwirtschaft/Tierhaltung) und nicht um ein Instrument der raumordnerischen Planung.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agroforstwirtschaft&amp;diff=195021&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-10T19:03:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Agroforstwirtschaft aus Kategorie:Raumordnung entfernt. Es handelt sich primär um ein landwirtschaftliches Produktionssystem (Kombination aus Gehölzen und Feldwirtschaft/Tierhaltung) und nicht um ein Instrument der raumordnerischen Planung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|historische Vorläufer&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldwissen.net/de/lernen-und-vermitteln/forstgeschichte/waldfeldbau-waldfruechte-und-harz waldwissen.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}[[Datei:Faidherbia albida.JPG|mini|hochkant=1.2|Kulturbaumpark mit [[Anabaum|Anabäumen]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Borassus akeassii]]&amp;#039;&amp;#039; nahe [[Banfora]] in [[Burkina Faso]] (2004)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agroforstwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|agroforestry}} oder {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;agroforesting&amp;#039;&amp;#039;}}) bezeichnet ein (teils mehrstöckiges)&amp;lt;ref&amp;gt;Volkart Wildermuth: [https://www.deutschlandfunk.de/ackern-unter-baeumen.740.de.html?dram:article_id=214297 &amp;#039;&amp;#039;Ackern unter Bäumen: Das Konzept der Agroforstwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk.de.&amp;#039;&amp;#039; 15. Juli 2012, abgerufen am 14. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Artikeltext kaputt!--&amp;gt; [[landwirtschaft]]liches Produktionssystem, das Elemente des [[Ackerbau]]s und der Tierhaltung mit solchen der [[Forstwirtschaft]] kombiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.worldagroforestry.org/ |titel=https://www.worldagroforestry.org/ |abruf=2021-03-16 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl [[Mehrjährige Pflanze|mehrjährige]] [[Baum|Bäume]] wie [[Obstbaum|Obstbäume]], [[Palmengewächse]] oder [[Rohholz#Nutzholz|Nutzhölzer]] als auch [[Einjährige Pflanze|einjährige]] landwirtschaftliche [[Nutzpflanze]]n werden auf derselben Fläche integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agroforstwirtschaftliche Systeme werden insbesondere in Gebieten, die natürlicherweise von [[Tropischer Regenwald|tropischem Regenwald]] bewachsen sind, als [[Ökologie|ökologisch]] vorteilhaft gegenüber einer kompletten Rodung angesehen. Sie sind artenreich, stabilisieren den [[Wasserhaushalt (Hydrologie)|Wasserhaushalt]] und schützen den [[Bodenerosion|Boden vor Erosion]] und [[Bodendegradation|Degradation]]. Allerdings ist die Vermarktung der Produkte aufgrund ihrer Vielfalt und der eher geringen [[Ertrag|Erträge]] oft schwierig, was die [[Wirtschaftlichkeit]] solcher Systeme beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Merkmale ==&lt;br /&gt;
Agroforstwirtschaft ist die bewusste Einbeziehung von Bäumen und Sträuchern in der Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Judith Vogt |Titel=Agroforstwirtschaft – eine mögliche Bereicherung der Landnutzungsformen in zwei ausgewählten Regionen |Datum=1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei fokussiert sich die Landnutzung auf mehrjährige Holzpflanzen und landwirtschaftliche Nutzpflanzen oder Tiere.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Burkhard Kayser: [http://www.agroforst.de/2-definition.html &amp;#039;&amp;#039;Definitionen zur Agroforstwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;agroforst.de&amp;#039;&amp;#039;, 23. Mai 2018, abgerufen am 15. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wesentliches Kriterium für die Qualifizierung eines Landnutzungssystems als Agroforstsystem wird zumeist die gleichzeitige Nutzung einer Kombination von Gehölzen mit Acker- oder Tierhaltung und die hierdurch gezielte Erzeugung von für die landwirtschaftliche Produktion vorteilhaften Wechselwirkungen zwischen den Einzelkomponenten herangezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft e.&amp;amp;nbsp;V. (DeFAF): [https://agroforst-info.de/ &amp;#039;&amp;#039;Offizielle Website.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 15. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Agroforstsysteme nach Nair (1985)&amp;lt;ref&amp;gt;P. K. R. Nair: &amp;#039;&amp;#039;Classification of Agroforestry Systems.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Agroforestry Systems.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Nr. 2, 1985, S. 97–128.&amp;lt;/ref&amp;gt; entsprechend ihren Haupt-Komponenten unterteilt in:&lt;br /&gt;
* Silvoarable Systeme – Bäume mit Ackerkulturen&lt;br /&gt;
* [[Silvopastorales System|Silvopastorale Systeme]] – Bäume mit Tierhaltung&lt;br /&gt;
* Agrosilvopastorale Systeme – Bäume mit Ackerkulturen und Tierhaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Vorteile}} Vorteile der Agroforstwirtschaft ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen |→ Jeder einzelne Vor- und Nachteil braucht einen Beleg! --[[Benutzer:Chiananda|Chiananda]] ([[Benutzer Diskussion:Chiananda|Diskussion]]) 21:08, 18. Nov. 2019 (CET) |2=Die zwei folgenden Abschnitte |Plural=1}}&lt;br /&gt;
* Verringerung des [[Nährstoffaustrag]]s, der sich dadurch erklärt, dass über die – im Vergleich zu kurzlebigen Ackerkulturen – über die Bäume und Sträucher eine große Menge Wurzelexudate ausgeschieden werden, die die Bodenorganismen nähren und ihrerseits Dauerhumus aufbauen, der mit seinen zahlreichen Poren – diese tragen auch zum Gasaustausch im Boden bei, was wiederum den aeroben Bodenorganismen zugutekommt – die Nährstoffe gut speichern kann.&lt;br /&gt;
* Lebensraum für Tiere (Nützlinge und Schädlinge; je größer die Artenvielfalt, desto weniger störanfällig ist ein [[Ökosystem]] häufig).&lt;br /&gt;
* Verringerung der [[Bodenerosion]] eines Feldes durch den Windwiderstand der Bäume (damit auch gleichzeitig Verdunstungsverringerung; mehr Wind in Bodennähe führt zu stärkerer Verdunstung).&lt;br /&gt;
* Bäume und ihre Wurzeln erleichtern das Eindringen von Wasser in den Boden und erhöhen so die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens. Sie tragen zur Verminderung von Wassererosion und [[Gewässerverschmutzung]] durch landwirtschaftliche Düngemittel sowie zur Überschwemmungsprävention bei, indem sie den Oberflächenabfluss nach Regenfällen minimieren.&lt;br /&gt;
* Erhöhte Beschattung durch Bäume&lt;br /&gt;
** dient bei kombinierter Tierhaltung (z.&amp;amp;nbsp;B. Weideland mit Bäumen) dem Schutz und Wohlbefinden der Tiere,&lt;br /&gt;
** kühlt im Sommer den Boden, was die Verdunstung verringert (vor allem bei größeren Bäumen; wichtiger Faktor in trockenen Gebieten) und Bodenorganismen vor Hitze schützt.&lt;br /&gt;
* Über die Wurzeln transportieren Bäume [[Bodenwasser]] zu den Blättern, wo es verdunstet. Die Verdunstungskälte kühlt die Luft ab und verringert sommerlichen Hitzestress. Das verdunstete Wasser trägt zur Wolkenbildung bei.&lt;br /&gt;
* Die Wurzeln der Bäume nehmen Nährstoffe aus dem Boden auf, die anschließend mit abfallendem Laub in die [[Humus]]schicht gelangen, von [[Destruent]]en (Remineralisierern) freigesetzt und von den Nutzpflanzen aufgenommen werden können. Der von den Blättern assimilierte Kohlenstoff gelangt umgekehrt in den Boden und ernährt die [[Mykorrhiza]]pilze, die Bodenmineralien und Stickstoff für die Pflanzen nutzbar machen. Dieser Nährstoffkreislauf [[Düngung|düngt]] den Bodens ersetzt Kunstdünger.&lt;br /&gt;
* Neben Nährstoffkreislauf und Humusbildung durch Laubfall und Totholz dienen Bäume und Humus auch als Kohlenstoffspeicher.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Hüttl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zum Stand der Humusversorgung der Böden in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Cottbuser Schriften zur Ökosystemgenese und Landschaftsentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Forschungszentrum Landschaftsentwicklung und Bergbaulandschaften, Cottbus 2008, ISBN 978-3-937728-09-4, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Bakir |url=https://www.stern.de/wirtschaft/news/interview-zu-monokulturen--warum-die-moderne-landwirtschaft-schlecht-fuer-den-menschen-ist-9421482.html |titel=&amp;quot;Kilometerweite Agrarwüste&amp;quot;: Warum die moderne Landwirtschaft schlecht für den Menschen ist |werk=Stern |hrsg= |datum=2020-09-24 |abruf=2021-01-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Amelung, D. Bossio, W. de Vries, I. Kögel-Knabner, J. Lehmann |Titel=Towards a global-scale soil climate mitigation strategy |Sammelwerk=Nature Communications |Band=11 |Nummer=1 |Datum=2020-10-27 |ISSN=2041-1723 |DOI=10.1038/s41467-020-18887-7 |Seiten=5427 |Online=https://www.nature.com/articles/s41467-020-18887-7 |Abruf=2021-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Verkauf des Holzes als Furnier-, Brenn- oder [[Bauholz]] verschafft dem Landwirt zusätzliche Einnahmen gegenüber einer reinen landwirtschaftlichen  Nutzung. Bäume in Agroforstsystemen sind wesentlich leichter zugänglich als in reinen Waldgebieten und können dadurch einfacher gepflegt und [[Holzernte|geerntet]] werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * Da die Baumreihen relativ weit auseinanderstehen, erhalten diese Bäume wesentlich mehr Licht als innerhalb eines Waldgebietes. Zudem bestehen solche günstigen Wachstumsbedingungen, bis sie geerntet werden. Dadurch wachsen die Bäume sehr gleichmäßig, im Unterschied zur üblichen forstwirtschaftlichen Praxis, bei der Bäume regelmäßig aus einer Baumgemeinschaft entfernt werden, was zu Wachstumsschüben in den Nachbarbäumen führt. So entsteht in Bäumen aus Agroforstsystemen eine feine und gleichmäßige Maserung des Holzes, was nicht nur ihren Verkaufswert steigert, sondern gleichzeitig zu einer größeren Holzfestigkeit führt (höhere Bauholzqualität).   &amp;lt;&amp;lt;  Fraglich. Freistehende Bäume bilden mehr Äste, wachsen weniger gerade als in Monokulturen und der Stammdurchmesser nimmt nach oben stärker ab, wodurch sie in der Regel schlechter zu Nutzholz zu verarbeiten sind.    --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aufwertung des Landschaftsbildes – Bäume sind ein charakteristischer Bestandteil der traditionellen Kulturlandschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile der Agroforstwirtschaft {{Anker|Nachteile}} ==&lt;br /&gt;
* Die Vielzahl der Pflanzenarten und der daraus gewonnenen Produkte bei jeweils verhältnismäßig kleinen Mengen erschwert die Vermarktung und erhöht die Transaktionskosten für die Produzenten.&lt;br /&gt;
* Landwirte benötigen zusätzlich forst- und waldwirtschaftliches Wissen (Aufzucht, [[Schnitt (Gartenbau)|Baumschnitt]], Fälltechnik, Vermarktung). Dies kann auch von Vorteil sein, wenn etwa auf Veränderungen reagiert werden muss.&lt;br /&gt;
* Die Aufzucht der Bäume erhöht den Arbeitsaufwand pro Hektar Feldfläche und Jahr. Dazu zählt auch ein gesteigerter Rangieraufwand für die [[Erntemaschine]]n wegen der Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung in Europa ==&lt;br /&gt;
Ein Forschungsprogramm der [[Europäische Union|Europäischen Union]] hat sich in den letzten Jahren auch für Europa mit der Möglichkeit der Kombination einjähriger Ackerkulturen und Baumkulturen (mit sehr langen [[Umtriebszeit]]en) beschäftigt. Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass durch die Agroforstwirtschaft erhebliche Mehrerträge von bis zu 30 % realisiert werden können. Die Produktion einer mit einer Mischung aus Pappeln und Weizen kultivierten Fläche von einem Hektar entspricht der Produktion, die im getrennten Anbau nur bei einem [[Flächenverbrauch]] von 1,3&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] möglich würde (0,9&amp;amp;nbsp;ha Weizen und zusätzlich 0,4&amp;amp;nbsp;ha Pappeln). Erfolgreich wird dabei das kombinierte Agrarforstsystem beim gleichzeitigen Anbau von [[Stickstoff]] bindenden [[Gehölz]]pflanzen und [[Acker]]pflanzen. Teilweise werden dabei die Bäume in Reihen gepflanzt (mit drei, vier oder auch zehn Meter Abstand); in den Zwischenräumen werden bei einem solchen &amp;#039;&amp;#039;[[Alley cropping]]&amp;#039;&amp;#039; die landwirtschaftlichen Nutzpflanzen angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[World Agroforestry Centre]] wurde [[1978]] gegründet (damals International Centre for Research in Agroforestry: ICRAF), um Forschung und Informationsaustausch zum Thema Agroforstwirtschaft zu fördern. Es verfolgt das Ziel, zu Armutsreduzierung und [[Ernährungssicherung]] durch ökologisch angepasste Produktionsweisen beizutragen. Auch beim französischen [[Institut national de la recherche agronomique]] ist eine Forschungsgruppe angesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Einführung: [http://www1.montpellier.inra.fr/safe/french/agroforestry.php &amp;#039;&amp;#039;Introduction à l&amp;#039;Agroforesterie.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Inra.fr&amp;#039;&amp;#039;, ohne Datum, abgerufen am 14. Juni 2019 (französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]] ist insbesondere der Agroforestry Research Trust und dessen Direktor Martin Crawford zu nennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Homepage: [https://www.agroforestry.co.uk/ &amp;#039;&amp;#039;The Agroforestry Research Trust.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 14. Juni 2019 (englisch).&amp;lt;br /&amp;gt;Autorenporträt: {{Webarchiv|url=http://www.greenbooks.co.uk/Contributor/58/Martin-Crawford.html |wayback=20120529114741 |text=&amp;#039;&amp;#039;Martin Crawford.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-02-27 04:31:59 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;greenbooks.co.uk&amp;#039;&amp;#039;, 2019, abgerufen am 14. Juni 2019 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland befinden sich Forschergruppen an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heinrich Spiecker |url=https://www.agroforst.multifunktion.uni-freiburg.de/ |titel=Multifunktionale Bewertung von Agroforstsystemen |hrsg=Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |sprache=de |abruf=2024-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der [[Georg-August-Universität Göttingen]] und der [[Technische Universität Dresden|TU Dresden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Selbstdarstellung: [http://lin2value.uni-goettingen.de/topservicenavigation/wir-ueber-uns.html &amp;#039;&amp;#039;Wir über uns – Lin2value.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;http://lin2value.uni-goettingen.de.&amp;#039;&amp;#039;/ Ohne Datum (2015?), abgerufen am 14. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;[[Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums|Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums]]&amp;#039;&amp;#039; (ELER) wird die Ersteinrichtung von Agrarforstsystemen auf landwirtschaftlichen Flächen gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Artikel 23 der {{EU-Verordnung|2013|1305|titel=vom 17. Dezember 2013 über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)|abruf=2019-06-14}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Potential der Agroforstwirtschaft in Deutschland besser zu nutzen, wurde 2019 der [[Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft|Deutsche Fachverband für Agroforstwirtschaft e.&amp;amp;nbsp;V.]] als [[Verein#Eingetragener Verein|eingetragener Verein]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft]]: [https://agroforst-info.de/gruendung-des-defaf-e-v-ein-jahr-danach/ Webseite des Verbandes &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahr danach.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;agroforst-info.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 27. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verband sieht seine Aufgabe darin, die administrativen und politischen [[Randbedingung|Rahmenbedingungen]] für die Agroforstwirtschaft in Deutschland zu verbessern. Als gemeinnütziger Verband möchte diese Organisation agroforstlich interessierte Akteure aus allen Lebensbereichen untereinander und mit Landwirten, Wissenschaftlern und Vertretern der Verwaltung und anderer Verbände vernetzen und über die Agroforstwirtschaft in Deutschland informieren. Die Arbeit des Verbandes ist an keine bestimmte landwirtschaftliche Bewirtschaftungsweise gebunden. Er unterstützt Agroforstwirtschaft sowohl in [[Konventionelle Landwirtschaft|konventionell]] als auch in [[Ökologische Landwirtschaft|ökologisch]] wirtschaftenden Betrieben und ist offen für alle an Agroforstwirtschaft interessierten Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft |url=https://agroforst-info.de/leitbild-und-ziele/ |titel=Leitbild und Ziele |werk=agroforst-info.de |datum= |abruf=2020-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ziel ist die Verankerung einer eindeutigen Definition für Agroforst in Gesetzen und die daraus resultierende Möglichkeit für Förderungsprogramme und Unterstützung durch den Bund.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft: [https://agroforst-info.de/leitbild-und-ziele/ &amp;#039;&amp;#039;Sechs Punkte: Strategische Ziele des Verbandes vom 5. Mai 2020.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;agroforst-info.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 27. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Humus]]&lt;br /&gt;
* [[Permakultur|Permakultur, Waldgarten]]&lt;br /&gt;
* [[Aufforstung]]&lt;br /&gt;
* [[Farmer Managed Natural Regeneration]] (Wiederaufforstungstechnik zur Revitalisierung von tot wirkenden Baumwurzeln und -stümpfen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--alphabetisch:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* J.-M. Boffa: &amp;#039;&amp;#039;Agroforestry parklands in sub-Saharan Africa.&amp;#039;&amp;#039; Food and Agriculture Organization of the United Nations, Rom 1999, ISBN 92-5-104376-0 (englisch; {{Webarchiv |url=http://www.fao.org/docrep/005/x3940e/x3940e00.htm |text=Volltext auf fao.org |wayback=20090830215458}}).&lt;br /&gt;
* Johanna Jacobi, Monika Schneider, Stephan Rist: &amp;#039;&amp;#039;Agroforstwirtschaft als ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Landnutzungsform: Fallbeispiel Kakaoanbau in Bolivien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Elemente der Naturwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 100, 2014, S. 4–25 ([https://elementedernaturwissenschaft.org/system/files_force/e100-s4.pdf PDF: 4&amp;amp;nbsp;MB, 22&amp;amp;nbsp;Seiten auf elementedernaturwissenschaft.org]).&lt;br /&gt;
* Burkhard Kayser, Martina Mayus, Georg Eysel-Zahl: &amp;#039;&amp;#039;Agroforstwirtschaft in Mitteleuropa: Potenziale einer neuen Landnutzungsform für Landwirtschaft und Naturschutz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Erde.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, 2005 ({{Webarchiv |url=http://www.lebendigeerde.de:80/Ausgaben/forschung_2005-03.html |text=online auf lebendigeerde.de |wayback=20061203061126}}).&lt;br /&gt;
* Noemi Stadler-Kaulich: Handbuch Agroforstwirtschaft, 2023, ISBN 978-3-7412-2750-9&lt;br /&gt;
* Noemi Stadler-Kaulich: Dynamischer Agroforst – Fruchtbarer Boden, gesunde Umwelt, reiche Ernte, 2025, 2. überarbeitete Auflage, oekom-Verlag, ISBN 978-3-98726-156-5&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen von Maydell]]: &amp;#039;&amp;#039;Agroforstwirtschaft: Lexikon und Glossar (deutsch-englisch = Agroforestry).&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft Hamburg, Nr. 173. Wiedebusch, Hamburg 1993, S. 175.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Zech]]: &amp;#039;&amp;#039;Tropen: Lebensraum der Zukunft? Eine Analyse zur Rolle des Bodens aus der Sicht der Geoökologie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, 1997, S. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachzeitschrift:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Springer Journal: Agroforestry Systems.&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|1572-9680}} (englisch; [https://www.springer.com/life+sciences/forestry/journal/10457 Infoseite]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Agroforestry|Agroforstwirtschaft}}&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft]]: [http://www.agroforst-info.de/ Offizielle Website.]&lt;br /&gt;
* [[European Agroforestry Federation]] (EURAF): [https://euraf.isa.utl.pt Offizielle Website] (englisch).&lt;br /&gt;
* Project Regeneration: [https://regeneration.org/nexus/agroforestry &amp;#039;&amp;#039;Agroforestry&amp;#039;&amp;#039;] (englisch), regeneration.org.&lt;br /&gt;
* [[World Agroforestry Centre]]: [https://worldagroforestry.org/ &amp;#039;&amp;#039;worldagroforestry.org&amp;#039;&amp;#039;] (englisch).&lt;br /&gt;
* Naturefond: [https://www.naturefund.de/projekte/dynamischer_agroforst/was_ist_dynamischer_agroforst &amp;#039;&amp;#039;Was ist Dynamischer Agroforst (DAF)?&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Die niederländische &amp;#039;&amp;#039;Vereniging [https://voedseluithetbos.nl Voedsel uit het Bos]&amp;#039;&amp;#039;/ &amp;#039;&amp;#039;Association [https://voedseluithetbos.nl/en/ Food from the Forest]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://agroforst.jetzt Agroforst Jetzt!], eine Initiative zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Agroforstwirtschaft in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Neueste zuerst:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Andrea Koeppler, Claudia Erl: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/ackern-unter-baeumen-landwirte-entdecken-die-agroforstwirtschaft,TLOnauJ Ackern unter Bäumen – Landwirte entdecken den Agroforst.]&amp;#039;&amp;#039; [[Dokumentarfilm]] des [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunks]] vom 2. November 2022, Länge: 43&amp;amp;nbsp;min, frei verfügbar bis 1. November 2027 18:00&amp;amp;nbsp;Uhr&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/agroforst-duerre-trockenheit-landwirtschaft-baeume-100.html  Agroforst statt Ackerwüste: „Mehr Bäume auf die Felder pflanzen.“]&amp;#039;&amp;#039; Interview mit Dr. Wolfgang Zehlius-Eckert vom 20. August 2022 und mehrere Dokumentarfilme vom [[ZDF]]&lt;br /&gt;
* Gabriele Mooser: [https://www.br.de/mediathek/video/unter-unserem-himmel-dokumentation-den-wald-aufs-feld-holen-agroforst-in-bayern-av:6279060d40ffd400082eb6ec Den Wald aufs Feld holen – Agroforst in Bayern.] Dokumentarfilm des Bayerischen Rundfunks vom 19. Juni 2022, Länge: 44&amp;amp;nbsp;min&lt;br /&gt;
* Tobias Herrmann: [https://www.sueddeutsche.de/wissen/agroforst-landwirtschaft-nachhaltigkeit-1.5005202 &amp;#039;&amp;#039;Agroforste: Den Wald aufs Feld holen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 22. August 2020.&lt;br /&gt;
* Videoreportage von Thies Schnack: [https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/duerre-agroforst-forschung-zu-landwirtschaft-der-zukunft-a-9e9a94f4-b829-481d-b95b-554b02ea7625 &amp;#039;&amp;#039;Feldversuch in Zeiten der Dürre: Der Acker der Zukunft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel TV]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Juni 2020 (5:59&amp;amp;nbsp;Minuten, zu Agroforst in Brandenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land- und Forstwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrargeographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mailtosap</name></author>
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