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	<title>Agrarier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:18:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agrarier&amp;diff=528439&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woches: ergänzt, korrigiert</title>
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		<updated>2021-03-03T16:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänzt, korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agrarier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Vertreter wirtschaftspolitischer Interessen der [[Landwirt]]e, insbesondere für die [[Preußen|preußischen]] [[Großgrundbesitzer]] im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]], die sich mit Unterstützung [[Otto von Bismarck]]s 1876 organisierten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfram Pyta]]: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Interessenpolitik im deutschen Kaiserreich. Der Einfluss agrarischer Interessen auf die Neuordnung der Finanz- und Wirtschaftspolitik am Ende der 1870er Jahre am Beispiel von Rheinland und Westfalen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte]]. Beihefte.&amp;#039;&amp;#039; 97). Steiner, Stuttgart 1991, ISBN 3-515-05883-4, S. 115–124.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1890er Jahre war Agrarier der zusammenfassende Begriff für die überfraktionelle [[Versammlung der Steuer- und Wirthschaftsreformer|Vereinigung der Steuer- und Wirtschaftsreformer]], der bis dahin bedeutendsten Interessenvertretung agrarischer Interessen innerhalb der ostelbischen Grundbesitzer.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Stöcker: &amp;#039;&amp;#039;Agrarideologie und Sozialreform im Deutschen Kaiserreich. Heinrich Sohnrey und der Deutsche Verein für ländliche Wohlfahrts- und Heimatpflege 1896–1914.&amp;#039;&amp;#039; V &amp;amp; R unipress, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89971-673-3, S. 29, Anm. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Einfluss erreichte seinen Höhepunkt 1893 mit der Gründung des [[Bund der Landwirte|Bundes der Landwirte]] und in der [[Weimarer Republik]] im [[Reichslandbund]] von 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch wirkten die Agrarier auf der äußeren [[Politische Rechte (Politik)|Rechten]], gestützt auf die [[Ostelbien|ostelbischen]] [[Junker (Preußen)|Junker]] und die preußischen [[Konservatismus|Konservativen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Interessenverband]] kämpften sie für [[Zoll (Abgabe)|Schutzzölle]], hohe Agrarpreise und [[Subvention]]en für verschuldeten Großgrundbesitz. Trotz ihrer Unterstützung für [[Adolf Hitler]] 1932/33 verloren sie im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|„Dritten Reich“]] sehr schnell ihren Einfluss, vor allem an den [[Reichsnährstand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In anderen Ländern ==&lt;br /&gt;
Auch in der Tschechoslowakei gab es eine entsprechende politische Kraft, den [[Bund der Landwirte (Tschechoslowakei)|Bund der Landwirte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in [[Königreich Ungarn|Ungarn]] im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts die aristokratischen Großgrundbesitzer ihre wirtschaftliche und politische Macht mehr und mehr an das mobile Kapital verloren bzw. zu verlieren drohten, organisierten sie eine „agrarische Bewegung“, um ihre Vorrangstellung zu behaupten.&amp;lt;ref&amp;gt;András Vári: &amp;#039;&amp;#039;Herren und Landwirte. Ungarische Aristokraten und Agrarier auf dem Weg in die Moderne (1821–1910)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Ostmitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; 17). Harrassowitz, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-447-05758-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Uruguay]], einem Land, in dem bis weit ins 20. Jahrhundert hinein die Viehzucht der wichtigste Wirtschaftszweig war, besaß der Lobbyverband der Agrarier, die &amp;#039;&amp;#039;Liga Federal de Acción Ruralista&amp;#039;&amp;#039;, außerordentlichen politischen Einfluss.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry Finch: &amp;#039;&amp;#039;Uruguay since 1930.&amp;#039;&amp;#039; In: Leslie Bethell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Latin America since 1930: Spanish South America&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge history of Latin America.&amp;#039;&amp;#039; 8). Cambridge University Press, Cambridge u. a. 1991, ISBN 0-521-26652-1, S. 195–232, hier S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrargeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konservatismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernpartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Landwirtschaft)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woches</name></author>
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