<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Agraphie</id>
	<title>Agraphie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Agraphie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agraphie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T15:03:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agraphie&amp;diff=74875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agraphie&amp;diff=74875&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-13T18:26:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 6A03.1&lt;br /&gt;
| Data-01 = Lernentwicklungsstörung mit Beeinträchtigung im schriftlichen Ausdruck&lt;br /&gt;
| Code-02 = MB4B.3&lt;br /&gt;
| Data-02 = Agraphie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agraphie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agrafie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet die Unfähigkeit, zu buchstabieren oder Wörter und Texte zu [[schreiben]], obgleich die dafür notwendige Beweglichkeit der [[Hand]] ([[Motorik]]) und der [[Intellekt]] vorhanden sind. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dysgraphie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dysgrafie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Schreibstörung im Sinne einer leichten Agraphie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Roche Lexikon Medizin |Auflage=5. |Verlag=Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer Verlag |Ort=München |Datum=2003 |ISBN=3-437-15072-3 |Kommentar=Stichwort: Agraphie, Dysgraphie |Online=https://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon}} – auch {{Webarchiv |url=http://www.tk.de/rochelexikon/ |text=hier |wayback=20130109145259 |archiv-bot=2023-02-27 04:08:08 InternetArchiveBot}} verfügbar&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gliedert sich in Entwicklungsdysgraphie, bei der es zu Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechtschreibens kommt, und in erworbene Dysgraphie. Hierbei handelt es sich um eine Störung des Schreibens nach vollendetem Spracherwerb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sylvia Costard |Titel=Störungen der Schriftsprache: Modellgeleitete Diagnostik und Therapie |Verlag=Georg Thieme Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2011 |ISBN=978-3-13-166552-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Störung findet sich in der &amp;#039;&amp;#039;International Classification of Disablities&amp;#039;&amp;#039; (ICD-10) wieder. Sie wird mit dem Code R48.8 (Sonstige und nicht näher bezeichnete Werkzeugstörungen inklusive Agraphie und Akalkulie) gekennzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmgf.gv.at/cms/home/attachments/1/1/2/CH1241/CMS1287572751172/icd-10_bmgf_2017_-_systematisches_verzeichnis_sp1_neu.pdf |titel=ICD-10 (Bmgf) |datum=2017 |format=PDF |abruf=2018-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Agraphia wurde 1869 von [[John William Ogle]] (1824–1905) geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Agraphien sind Folgen von Hirnschädigungen und treten oft gemeinsam mit einer [[Aphasie]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Ursache für eine Aphasie und somit auch für die Agraphie sind [[Schädel-Hirn-Trauma]]ta (80 %). Des Weiteren können [[Schlaganfall|Schlaganfälle]], [[Enzephalitis|Hirn-]] oder [[Hirnhautentzündung]]en, [[Hypoxie (Medizin)|Hypoxien]], [[Hirntumor]]e, [[Angiom]]e und [[Epilepsie]]n zu diesem Verlust der Schreibfähigkeit führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agraphie kann Folge von [[Isolationshaft]] sein. Viele Patienten haben nach einem Schlaganfall Schwierigkeiten mit dem Schreiben, weil sie unter einer [[Halbseitenlähmung]] ([[Hemiparese]]) leiden, ebenso bei zahlreichen anderen neurologischen Erkrankungen, wie zum Beispiel dem [[Pediatric Acute-onset Neuropsychiatric Syndrome]] (PANS).&amp;lt;ref&amp;gt;Esther Entin: &amp;#039;&amp;#039;Pediatric Acute Onset Neuropsychiatric Syndrome, PANS.&amp;#039;&amp;#039; 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ist die Seite der Schreibhand betroffen, ist das Schreiben aufgrund dieser Lähmung oft mühsam oder unmöglich, so dass mit der anderen Hand geschrieben werden muss. Häufig ist dies ebenfalls nicht möglich, weil eine Lähmung der Schreibhand häufig mit einer Aphasie verbunden ist und diese für die Agraphie verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agraphie kann jedoch auch isoliert im Zusammenhang mit einer räumlich-konstruktiven Beeinträchtigung einhergehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Wehmeyer, H. Grötzbach |Hrsg=Monika Maria Thiel, Caroline Frauer, Susanne Weber |Titel=Einteilung der Alexien, Agraphien und Akalkulien |Sammelwerk=Aphasie. Wege aus dem Sprachdschungel |Auflage=6. |Verlag=Springer |Ort=Heidelberg |Datum=2014 |Seiten=45-47}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Formen von Agraphie, die bis zur kompletten Unfähigkeit zu schreiben reichen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikalische Agraphie: &amp;#039;&amp;#039; schwer unterscheidbare Wörter können nicht ausgesprochen werden, visuelle Wortbilder entstehen eher aus visuellen und weniger aus phonologischen [[Engramm]]en; [[Läsion]] im linken [[Gyrus angularis]] (Area 39 nach Brodmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phonologische Agraphie: &amp;#039;&amp;#039; Bei dieser Form können Betroffene reale Wörter verschriftlichen. Es ist ihnen jedoch nicht möglich, [[Neologismus|Neologismen]] (Wortneuschöpfungen) zu schreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hans-Otto Karnath et al. |Titel=Kognitive Neurologie |Verlag=Georg Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2006}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grammatische Morpheme sind schwieriger abzurufen als lexikalische Morpheme. Bei einer ausgeprägten phonologischen Agraphie ist die Phonem-Graphem-Konvertierung schwer gestört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Semantische Agraphie: &amp;#039;&amp;#039; bedeutungshaltiges Material kann nicht ausgesprochen und geschrieben werden; Störungen der Bahnen von semantischer Region zum [[Wernicke-Areal]] und [[Gyrus angularis]] oder [[subkortikal]]e Läsion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Globale Agraphie: &amp;#039;&amp;#039; Bei dieser Form der Agraphie ist das Schreiben umfassend gestört. Fehler können bei allen Wörtern auftreten, egal ob diese lang, kurz, hoch- oder niederfrequent sind. Ebenso hat die Bedeutung der Wörter keinen Einfluss darauf, ob Fehler gemacht werden oder nicht. Entweder bestehen die Schreibversuche aus einer sinnlosen Aneinanderreihung von [[Graphem]]en oder werden schon nach ein bis zwei Buchstaben abgebrochen. Eine weitere Ausprägungsform der Fehler sind [[Perseveration]]en, hierbei werden Grapheme oder Silben mehrfach wiederholt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Meike Wehmeyer, Holger Grötzbach |Hrsg=Monika Maria Thiel, Caroline Frauer, Susanne Weber |Titel=Einteilung der Alexien, Agraphien und Akalkulien |Sammelwerk=Aphasie |Auflage=6. |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2014 |ISBN=978-3-662-43647-9 |Seiten=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apraktische Agraphie: &amp;#039;&amp;#039; Diese Form, eine Störung der [[Feinmotorik]], ist meist mit [[Aphasie]] gekoppelt. Gestört sind bei Rechtshändern links [[parietal]]e Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reine Agraphie: &amp;#039;&amp;#039; Diese Form ist eine periphere Schreibstörung und kommt häufig bei räumlich-konstruktiven Störungen vor. Hierbei kommt es zu teilweise inkorrekter graphischer Gestaltung von Buchstaben, besonders bei selten vorkommenden Buchstaben, wie zum Beispiel x, y, q. Oft werden mehrere Versuche benötigt, um den korrekten Buchstaben zu produzieren. Die Störung kann sowohl bei der Umwandlung von Lauten zu Buchstaben, als auch beim Kopieren von vorgegebenen Wörtern auftreten. Beim Wechsel von [[Druckschrift|Druck-]] in [[Schreibschrift]]buchstaben oder auch [[Majuskel|Groß-]] in [[Minuskel|Kleinbuchstaben]] sind ebenfalls Schwierigkeiten bemerkbar. Die Störung betrifft ebenfalls Nichtsprachliches, das bedeutet, dass auch das [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnen]] bzw. Kopieren von Figuren schwierig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neglectdysgraphie: &amp;#039;&amp;#039; Bei dieser Störung wird aufgrund des [[Neglect]]s die linke Seite des Wortes weggelassen bzw. die linke Seite des Blattes nicht ausgenutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexie mit Agraphie: &amp;#039;&amp;#039; Hier können die Patienten weder lesen noch schreiben. Der Störung liegt jedoch keine aphasische Störung zu Grunde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren ist es notwendig, die Agraphie vom [[Analphabetismus]] abzugrenzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der erworbenen Dysgraphie sind weitere Formen zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberflächendysgraphie: &amp;#039;&amp;#039; der Betroffene weist Defizite im ganzheitlichen Schreiben auf, wobei das Schreiben von Pseudowörtern und regulären Wörtern weitgehend funktioniert. Wie im [[Logogen]]-Sprachverarbeitungsmodell beschrieben, wird die Phonem-Graphem-Korrespondenz (sublexikalische Route) verwendet. Das heißt, Schwierigkeiten treten vor allem bei Wörtern auf, welche man anders schreibt, als sie gesprochen werden (z.&amp;amp;nbsp;B. Axt wird als „Akst“ geschrieben). Dadurch treten bei regelgeleiteten Wörtern kaum Fehler auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Schneider, Meike Wehmeyer, Holger Grötzbach |Titel=Aphasie: Wege aus dem Sprachdschungel |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Berlin/Heidelberg |Datum=2014 |ISBN=978-3-662-43648-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tiefendysgraphie: &amp;#039;&amp;#039; Merkmale der Tiefendysgraphie sind semantische Fehler, bei denen es zu Ersetzungen von Zielwörtern kommt, zum Beispiel „Hund“ statt „Katze“. Die geschriebenen Wörter sind jedoch meist orthographisch richtig. Hochfrequente und konkrete lexikalische Morpheme können besser realisiert werden, als niedrigfrequente und abstrakte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Prognose ==&lt;br /&gt;
Zum Spontanverlauf und zur Prognose der einzelnen Dysgraphiesyndrome liegen keine Untersuchungen vor. Aufgrund der Lokalisation (linkshemisphärisch) der Schädigung bei den meisten Formen vermutet man ähnliche Verläufe wie bei Aphasien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hans-Otto Karnath et al. |Titel=Kognitive Neurologie: 44 Tabellen |Verlag=Georg Thieme Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2006 |ISBN=3-13-136521-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Erfolgsaussichten einer Therapie beruhen wesentlich darauf, dass die Art und Ursache der Agraphie individuell diagnostiziert sind. Je nach Form der Agraphie können Sprachtherapie, Medikamente, chirurgische Eingriffe oder Kombinationen daraus erforderlich sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. B. Tiu, A. R. Carter |Hrsg=StatPearls |Titel=Agraphia |Verlag=StatPearls Publishing; |Ort=Treasure Island (FL) |Datum=2024-01 |Online=https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK560722/}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn die Agraphie auf neurodegenerativen Erkrankungen beruht, kann die Behandlung oft nur die Verschlechterung verzögern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. S. Kirshner |Hrsg=Vanderbilt University School of Medicine |Titel=Agraphia |Sammelwerk=Reference Module in Neuroscience and Biobehavioral Psychology Encyclopedia of Human Behavior |Auflage=2. |Ort=Nashville, TN, USA |Datum=2012 |Seiten=177-186}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Training graphomotorischer Muster ===&lt;br /&gt;
Die Strichführung von Einzelbuchstaben und Silben wird hochfrequent geübt, orientiert an der Standardschreibweise. Wenn der Patient aufgrund der Parese nicht in der Lage ist, seine frühere dominante Seite zum Schreiben zu benutzen, oder wenn ursprüngliche Muster nicht reaktivierbar sind, kann die Standardschreibweise vernachlässigt werden. [[Orthese|Orthethische]] Schreibhilfen können verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktivierung der Phonem-Graphem-Konvertierung ===&lt;br /&gt;
Assoziationstherapie: Diese Therapieform bedient sich der Erarbeitung der meisten Grapheme des Deutschen. Dies erfolgt oft innerhalb von ca. 20 Therapiesitzungen. Eine flüssige Schreibweise wird meist nicht erreicht, jedoch kann die Assoziationstherapie als Kompensationsstrategie angewendet werden. Die Therapie erfolgt in drei aufbauenden Stufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henrik Bartels |Hrsg=[[Julia Siegmüller]], Henrik Bartels |Titel=Erworbene Sprachstörungen bei Erwachsenen |Sammelwerk=Leitfaden Sprache Sprechen Stimme Schlucken |Auflage=4. |Verlag=Urban &amp;amp; Fischer |Ort=München |Datum=2015 |ISBN=978-3-437-47783-6 |Seiten=250}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medikamentöse Therapie ===&lt;br /&gt;
Wenn die Agraphie eine Folge von Erkrankungen wie Parkinson oder Schlaganfall ist, kann eine ursächliche medikamentöse Behandlung zur Verbesserung der Schreibfähigkeit beitragen. Bei Verkrampfungen der Schreibhand werden krampflösende Medikamente zusammen mit Entspannungstechniken und Bewegungstherapie angewandt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dyslexie]], [[Legasthenie]], [[Dyskalkulie]], [[Agnosie]], [[Dyspraxie]] – weitere ähnliche Störungen&lt;br /&gt;
* sekundärer [[Analphabetismus]], Illetrismus (funktionaler Analphabetismus) – Schreibschwäche mit nichtmedizinischen Ursachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[George A. Miller]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörter. Streifzüge durch die Psycholinguistik.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von [[Joachim Grabowski]] und [[Christiane Fellbaum]]. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 74 (&amp;#039;&amp;#039;Agraphie&amp;#039;&amp;#039;) und 154.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Agraphie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuropsychologisches Syndrom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
	</entry>
</feed>