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	<title>Agnes Wabnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agnes_Wabnitz&amp;diff=319511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Papierautobahn: Link eingefügt</title>
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		<updated>2026-01-16T16:52:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grabstein Agnes Wabnitz 2009.jpg|mini|Grabstein von Agnes Wabnitz [[Friedhofspark Pappelallee|Friedhof der Freireligiösen Gemeinde]] in der [[Pappelallee]] in Berlin – Prenzlauer Berg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agnes Wabnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Dezember]] [[1841]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039; gibt als Geburtsdatum den 2. Januar 1847 an. Auf Wabnitz’ [[Grabstein]] steht der 10. Dezember 1842. Ihre Biografin, [[Bertha Glogau]], nennt als Geburtsjahr 1841. Klaus Kühnel bestätigt dies anhand der Familiennachrichten des &amp;#039;&amp;#039;Der oberschlesische Wanderer&amp;#039;&amp;#039;, wo in der Weihnachtsausgabe von 1841 berichtet wird, dass dem „Gastwirt Wabnitz eine Tochter, Agnes, geboren“ sei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Osterroth nennt den 3. Januar 1857 als Geburtsdatum und [[Kłodzko|Glatz]] als Geburtsort.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Gliwice|Gleiwitz]]; † [[28. August]] [[1894]] in [[Berlin]]) war eine deutsche [[Gewerkschafter]]in, politische Rednerin und [[Frauenrechtlerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wabnitz wuchs in bürgerlichen Verhältnissen auf und besuchte die Gleiwitzer [[Bürgerschule]]. Nach dem Tod ihres Vaters verarmte die Familie jedoch. Nachdem sie einige Jahre als [[Gouvernante]] auf Adelsgütern in [[Kongresspolen]] beschäftigt war, zog sie Anfang der 1870er Jahre nach Berlin. Hier wohnte sie bei ihrem jüngeren Bruder und bestritt ihren Lebensunterhalt und den ihrer Mutter mit [[Schneider]]ei und Näharbeiten. Als ihr Bruder unter dem [[Sozialistengesetz]] 1879 zunächst verhaftet und dann ausgewiesen worden war, begann sich Agnes in der Parteiarbeit zu engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wabnitz wurde zu einer wandernden [[Agitator]]in und arbeitete gewerkschaftlich, etwa im &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Vertretung der Interessen der Arbeiterinnen&amp;#039;&amp;#039;, im &amp;#039;&amp;#039;Verein der Arbeiterinnen Berlins (Nord)&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Fachverein der Berliner Mantelnäherinnen&amp;#039;&amp;#039;, in dessen Vorstand sie zudem eintrat. Dieser Verein wurde 1886 von der Polizei aufgelöst. Zudem geriet Wabnitz wegen ihrer Rednertätigkeit zunehmend mit den staatlichen Autoritäten in Konflikt. Nachdem sie 1892 unter anderem wegen [[Majestätsbeleidigung]] zu 10 Monaten [[Gefängnis]] verurteilt und in Haft genommen worden war, trat sie in [[Hungerstreik]]. Die Polizei veranlasste zunächst [[Zwangsernährung]] in der [[Charité]] und später Überweisung in die [[Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik|Irrenanstalt Dalldorf]]. Nach ihrer Entlassung scheiterte ein [[Entmündigung]]sverfahren der [[Staatsanwaltschaft]] und Wabnitz begann erneut, Vorträge zu halten. Aber das [[Reichsgericht]] verwarf 1894 die Berufung gegen ihre Verurteilung. Als sie ihre Strafe antreten sollte, am 28. August 1894, nahm sie sich auf dem [[Friedhof der Märzgefallenen]] in [[Berlin-Friedrichshain]] mit [[Zyankali]] das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Tod rief ein großes Echo hervor. Ihr Begräbnis auf dem [[Friedhofspark Pappelallee|Friedhof der Freireligiösen Gemeinde]] in der Pappelallee am 2. September 1894 begleiteten nach Schätzung des &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039; mehr als 40.000 Menschen. „Der willensstarke Geist trennte sich von der Hülle,“ schrieb der &amp;#039;&amp;#039;Vorwärts&amp;#039;&amp;#039;, „weil die Gesellschaft, welche die &amp;#039;Agitatorin&amp;#039; mit ihrem ganzen Hasse verfolgt, nicht den Triumph noch geniessen sollte, sie langsam zu Tode zu martern.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Vom Recht auf den eigenen Tod. Die Geschichte des Suizids vom 18. bis zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 2001, S. 287–90, zit. 290.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Die Agitatorin Agnes Wabnitz war zum Idol und durch ihren freiwilligen Tod zur Märtyrerin der Sozialdemokratie geworden“ (Klaus Kühnel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bruno Schönlank (Schriftsteller)|Bruno Schönlank]] gestaltete in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Agnes. Roman aus der Zeit des Sozialistengesetzes&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bücherkreis, Berlin 1929.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr zu Ehren wurde am 23. Oktober 2000 im Entwicklungsgebiet [[Zentralvieh- und Schlachthof|Alter Schlachthof]] in [[Berlin-Prenzlauer Berg]] eine Straße benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=04|id=A1043|kaupert=Agnes-Wabnitz-Strasse-10249-Berlin|name=Agnes-Wabnitz-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Landauer|g. l.]]: &amp;#039;&amp;#039;Agnes Wabnitz zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Sozialist. Organ des Sozialistischen Bundes&amp;#039;&amp;#039;. 7. September 1895.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Agnes Wabnitz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]]. Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 321.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bertha Glogau&lt;br /&gt;
   |Titel=Agnes Wabnitz. Eine Frauenstimme aus der Bourgeoisie&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hoffmann&lt;br /&gt;
   |Jahr=1894&lt;br /&gt;
   }}&lt;br /&gt;
* Jochen Gester: &amp;#039;&amp;#039;Agnes Wabnitz (1842–1894). „Sozialdemokratische Agitatorin“ und Kämpferin gegen das reaktionäre Vereinsrecht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;SoZ – Sozialistische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, März 2009, S. 21 [http://www.vsp-vernetzt.de/soz-0903/0903212.php Digitalisat]&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Klaus Kühnel&lt;br /&gt;
   |Titel=Freiheit du siegst, Leben und Sterben der Agnes Wabnitz (1841–1894)&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Eine biographische Collage aus Akten, Aufzeichnungen und Artikeln&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Verlag=trafo Wissenschaftsverlag&lt;br /&gt;
   |Jahr=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89626-817-4}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|153|154|Wabnitz, Agnes|[[Kerstin Wolff]]|128646551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Selbstmörderin Agnes Wabnitz, 1977.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Achim Hübner |url=https://www.imdb.com/de/title/tt2515940/ |titel=Die Selbstmörderin Agnes Wabnitz |hrsg=Fernsehen der DDR |datum=1977-05-03 |abruf=2026-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.karin-ugowski.com/de/projekte/film/die-selbstmoerderin-agnes-wabnitz |titel=Die Selbstmörderin Agnes Wabnitz {{!}} Karin Ugowski |datum=1977-05-03 |sprache=de |abruf=2026-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128646551}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/gnd128646551.html#ndbcontent Agnes Wabnitz] in der [[Deutsche Biographie|Deutschen Biographie]]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschlandradio.de/archiv/dlr/sendungen/merkmal/298127/index.html Klaus Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Wanderrednerin der SPD&amp;#039;&amp;#039;], [[Deutschlandradio]] Berlin, 30. August 2004&lt;br /&gt;
* [http://www.freigeistig-berlin.de/index.php/forschungszentrum/biografischereihe/84-forschung/biogrreihe/82-agnes-wabnitz-18421894 Agnes Wabnitz (1842–1894) (Freireligiöse Gemeinde Berlin)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128646551|LCCN=nb2010011172|VIAF=121703151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wabnitz, Agnes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wabnitz, Agnes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Dezember 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gleiwitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Papierautobahn</name></author>
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