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	<title>Agnam-Goly - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agnam-Goly&amp;diff=1010896&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: fix Vorlage</title>
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		<updated>2025-09-18T07:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 15/59/36.04/N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 13/39/44.79/W&lt;br /&gt;
|MAPTYPE       = &lt;br /&gt;
|AMT-NAME      = &lt;br /&gt;
|KARTE         = &lt;br /&gt;
|WAPPEN        = &lt;br /&gt;
|FLAGGE        = &lt;br /&gt;
|VE2-NAME      = [[Matam (Département)|Matam]]&lt;br /&gt;
|VE2-ART       = [[Départements des Senegal|Département]]&lt;br /&gt;
|VE3-NAME      = [[Agnam-Civol]]&lt;br /&gt;
|VE3-ART       = Communauté Rurale&lt;br /&gt;
|HÖHE          = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE        = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = 5.325&lt;br /&gt;
|STAND         = 2011&lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      = &lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = SN-MT&lt;br /&gt;
|WWW           = www.agnam-goly.org&lt;br /&gt;
|WWW-SPRACHE   = &lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|PARTEI        = &lt;br /&gt;
|BILD          = &lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:La grande mosquée.jpg|mini|Die Hauptmoschée]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ecole élémentaire de Agnam-Goly 01.jpg|mini|Schulgebäude in Agnam-Goly]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agnam-Goly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort im nordöstlichen [[Senegal]] am südwestlichen Ufer des [[Senegal (Fluss)|Senegal]] ca. 630&amp;amp;nbsp;km von der Hauptstadt [[Dakar]]. Der Ort liegt in der [[Region Matam]]. Die Einwohnerzahl beträgt 5.325.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PEPAM&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.pepam.gouv.sn/PLHA/IDA/1_PLHA%20final_Agnam__decembre_2011.pdf |wayback=20140819144002 |text=Agnam Goly auf dem PEPAM Website }} (Programme d&amp;#039;eau potable et d&amp;#039;assainissement du Millénaire; PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wird von der Nationalstraße zwei durchschnitten, die parallel zum Senegal-Fluss führt und die Regionalhauptstadt [[Matam (Senegal)|Matam]] mit der Stadt [[Dagana (Senegal)|Dagana]] (in [[Wolof (Sprache)|Wolof]]-Idiom: Tagana) verbindet. Agnam-Goly liegt zwischen dem vom Fluss zeitweise überschwemmten sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Walo&amp;#039;&amp;#039; im Norden und dem &amp;#039;&amp;#039;Dieri&amp;#039;&amp;#039;, einer Sanddünen-Region, die mit großen Felsformationen durchsetzt ist im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Fouta Toro|Fouta-Toro]]-Spezialist Professor Oumar Kane von der [[Université Cheikh Anta Diop de Dakar]] beschreibt das Erfordernis von Wasser in dieser Region wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=De Duumga à Mbaan, la basse plaine d&amp;#039;inondation s&amp;#039;étend à perte de vue sur près de 50 kilomètres. C&amp;#039;est ce qui explique la forte concentration des villages du jeejegol de Duumga à Hoorefoonde: Vokijawe, Dabia-Koɓvillo, Cilon, Kaaƴe-Pawe, Ɓaarga, Tulel-Calle, Godo, Siwol, Wuro-Siree, Coɗay, Goli, Wuro-Molo, Liiduɓe, Asnde Balla, Njaakir, Hooƴo, etc.|Sprache=fr|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Oumar Kane: &amp;#039;&amp;#039;La première hégémonie peule: le Fuuta Tooro de Koli Teŋella à Almaami Abdul.&amp;#039;&amp;#039; Dakar-Presses universitaires de Dakar, Paris/Karthala 2004, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihrer geringen Einwohnerzahl hat der Ort doch einige wichtige Infrastrukturelemente aufzuweisen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Schule mit zwölf Klassenräumen,&amp;lt;ref&amp;gt;Mouvement national 2007-Enseignement élémentaire S. 36 {{Toter Link|url=http://www.education.gouv.sn/actualite/Fichiers/2007/miroir_elementaire_2007.pdf |text=Site de l&amp;#039;éducation nationale sénégalaise |datum=2025-09-17 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; von denen die Hälfte mit öffentlichen Mitteln erstellt worden sind. Ein Teil hat sogar elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
* Eine Ambulanzklinik, allerdings ohne Notdienst&lt;br /&gt;
* Ein [[Brunnen]] mit sechs Quellen&lt;br /&gt;
* Eine von Frauen betriebene Kleinst-Genossenschaftsbank (DGL MEC Felo Agnam)&lt;br /&gt;
* Ein Fußballfeld, das Dorf plant den Bau eines Stadions&lt;br /&gt;
* Ein Einkaufsmarkt und ein Wochenmarkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldüberweisungen von emigrierten Angehörigen ermöglichen es den Einwohnern, ihre Häuser aufzustocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Agnam-Goly wurde schon weit vor dem Jahr 1529 von der Thioye-Familie gegründet. Die Thioye bewohnten damals Höhlen südlich des Dorfes in der &amp;#039;&amp;#039;Dieri&amp;#039;&amp;#039;, die über zwölf Meter über dem Grund lagen. Diese Höhlen, die von großen Felsvorsprüngen geschützt sind, können immer noch besichtigt werden. Die frühen Bewohner von Agnam-Goly hinterließen die von einem Steinwall umgebene Moschée, bevor sie weiter nördlich ins &amp;#039;&amp;#039;Walo&amp;#039;&amp;#039; weiterzogen, der Gegend, die noch heute für Ackerbau und Fischfang genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn bestand die Siedlung aus einem Mittelpunkt umgeben von Hütten, die je von einer anderen Familie bewohnt wurden. Diese Anordnung garantierte eine strenge Familienbindung und förderte Solidarität zu den Nachbarn. Diese frühen Strukturen sind heute zum Teil noch sichtbar. Davon sind heute noch sechs traditionelle Viertel erhalten geblieben, jeweils von einer prominenten Familie bewohnt: Diobé-Barrobé, Saarbé, Salsalbé, Gadiobé, Koundiobé und Sinthiou.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung und Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
=== Der Ältestenrat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sagen hat in Agnam-Goly der [[Ältestenrat]], der von den prominenten Vertretern der sechs traditionellen Viertel besetzt ist. Der Ältestenrat bestimmt das [[Oberhaupt]] des Dorfes und kann ihn auch abwählen, wenn schwere Verstöße gegen seine Aufgaben vorliegen. So muss dieser beispielsweise Streitigkeiten zwischen Dorfbewohnern beilegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ältestenrat hat auch in Sachen „Landwirtschaft“, „Sozialangelegenheiten“, „Erziehung“ usw. zu bestimmen, fällt quasi-gerichtliche Urteile und bestimmt die täglichen Aufgaben in der Verwaltung des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dorf-Oberhaupt ===&lt;br /&gt;
Das Dorfoberhaupt wird traditionell durch den Ältestenrat der „royalen“ Familien bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Djibril Diop: &amp;#039;&amp;#039;Le village et les quartiers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Décentralisation et gouvernance locale au Sénégal. Quelle pertinence pour le développement local?&amp;#039;&amp;#039; L&amp;#039;Harmattan, Paris 2006, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist auf Lebenszeit gewählt, kann aber wegen Überforderung – zum Beispiel wegen seines Alters – ins Zweite Glied – den Ältestenrat – zurücktreten. Das Amt ist nicht vererbbar. Die Familie des Oberhauptes hat für die Organisation der traditionellen Amtseinführungsfeierlichkeiten zu sorgen, die eine wichtige [[Zeremonie]] darstellt. Sollte es beim Amtswechsel Streitigkeiten über den Nachfolger geben, vertritt die Familie des Häuptlings diesen so lange, bis sich der Ältestenrat über den geeigneten Nachfolger einig geworden ist. Das Oberhaupt trägt den Titel „Diagaraph“, jedes männliche Mitglied der Häuptlingsfamilie den Zusatz „Lawahé“ oder Prinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oberhaupt arbeitet mit dem Ältestenrat zusammen. Er vertritt das Dorf nach außen und kann in dessen Namen handeln. Er hat das Recht, den Ältestenrat einzuberufen, der dieser Aufforderung Folge zu leisten hat. Das Oberhaupt verfügt über die „Große Trommel“ und den Ausrufer des Dorfes. Er besitzt große Teile fruchtbaren Landes und kann jeden Dorfbewohner zur Arbeit anhalten. Er verkündet die Beschlüsse des Ältestenrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dorf Ndoussoudji ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Puits Samba Binta.JPG|mini|Der Samba-Binta-Brunnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ndoussoudji ist eine Erweiterung des Dorfes Agnam-Goly, das zirka 35 Kilometer entfernt in der &amp;#039;&amp;#039;Dieri&amp;#039;&amp;#039; liegt. Ungefähr zehn Familien fahren während der [[Regenzeit]] mit ihren Waggons dorthin, um das Land zu kultivieren und ihr Vieh zu weiden. Aus Ndoussoudji ist inzwischen ein kleines Dorf geworden, das eine große Quelle und ganze Viehherden aufweisen kann. Die Häuser sind aus gebrannter Erde gebaut und mit getrocknetem Gras verkleidet mit Ausnahme der Moschée, die aus Beton gebaut ist. Ein Wasserturm garantiert die Verfügbarkeit frischen Trinkwassers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion und Traditionen ===&lt;br /&gt;
Das Leben nach traditionellen Mythen stört nicht die Ausübung des [[Islam]], der die Hauptreligion des Dorfes darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition and Moderne können in Agnam-Goly gut miteinander existieren. Das Lernen der [[Fulbe]] wird von Sprachlehrern durch Theatereinspielungen und traditionelle Zeremonien sehr gewissenhaft vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Systéme d&amp;#039;irrigation de goutte à goutte.jpg|mini|links|Bewässerungssystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner von Agnam-Goly bauen [[Sorghumhirsen]], [[Getreide]], [[Bohne]]n und [[Wassermelone]]n in der &amp;#039;&amp;#039;Walo&amp;#039;&amp;#039; an, wobei die saisonalen Überflutungen de Senegal berücksichtigt werden. In der Regenzeit in der &amp;#039;&amp;#039;Dieri&amp;#039;&amp;#039; auch [[Hirse]], Bohnen, [[Roselle (Pflanze)|Roselle]] und [[Melone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft des Dorfes ist zurzeit in der Krise, weil der Regen ausbleibt und die Bewässerung der Felder nicht ausreicht. Die Pflanzen geben zu wenig Nährstoffe, der Kauf von Düngemittel ist wegen ihres hohen Preises meist nicht gewinnbringend, Schädlinge befallen das Getreide. Trotzdem wird es in den nächsten Jahren möglich sein, durch intensiven Gartenbau die Versorgung des Ortes sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Troupeau de Ndoussoudji.JPG|mini|Rinder bei Ndoussoudji]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum Ackerbau sind die Dorfbewohner schon dazu übergegangen, ihre Viehherden zu vermehren, vor allem Rinder, Schafe und Ziegen. Geflügelhaltung ist selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf lebt auch von den unterstützenden Zahlungen der ausgesiedelten Migranten, die ihre Angehörigen mit Geld für Lebensmittel, die Schule oder ihre Gesundheit bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Agnam-Goly}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.edith-lettner.net/agnamgoly_fr.htm | wayback=20070929073650 | text=Das Dorf auf Edith Lettners Website}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Senegal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region Matam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Senegal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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