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	<title>Aglianico - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aglianico&amp;diff=121949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Maßeinheit, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-08T20:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Maßeinheit, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Rebsorte&lt;br /&gt;
| Art                = vinifera&lt;br /&gt;
| Farbe              = blau-schwarz&lt;br /&gt;
| Name               = Aglianico&lt;br /&gt;
| Synonyme           = &lt;br /&gt;
| Synonyme-Abschnitt = ja&lt;br /&gt;
| Bild               = Aglianico Viala Vermorel.jpg&lt;br /&gt;
| Herkunft           = Italien&lt;br /&gt;
| bekannt seit       = &lt;br /&gt;
| Weißweintraube     = &lt;br /&gt;
| Rotweintraube      = ja&lt;br /&gt;
| Tafeltraube        = &lt;br /&gt;
| Rosinentraube      = &lt;br /&gt;
| Unterlage          = &lt;br /&gt;
| Züchter            = &lt;br /&gt;
| Institut           = &lt;br /&gt;
| Züchtungsjahr      = &lt;br /&gt;
| Zuchtnummer        = &lt;br /&gt;
| VIVC               = 121&lt;br /&gt;
| VIVC-Synonym       = &lt;br /&gt;
| Elternsorte1       = &lt;br /&gt;
| Elternsorte2       = &lt;br /&gt;
| Kreuzung           = &lt;br /&gt;
| Mutation           = &lt;br /&gt;
| Abstammung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aglianico&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine sehr alte [[Rebsorte]], die hauptsächlich in der [[Basilikata]] und in [[Kampanien]] angebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Sie wurde vor über 2500 Jahren von den [[Griechen]] als &amp;#039;&amp;#039;vitis hellenica&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Robinson (1986: 213) sieht Aglianico als mögliche [[Verballhornung]] von &amp;#039;&amp;#039;hellenica&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Kampanien eingeführt und verbreitete sich von dort nach [[Apulien]] und in die Basilicata. Sie gilt als eine der besten Rebsorten Süditaliens und gewinnt mittlerweile auch außerhalb [[Italien]]s an Bekanntheit. Erwähnenswert sind dabei Anpflanzungen in Argentinien und Kalifornien (→ [[Weinbau in Kalifornien]] mit den [[Herkunftsbezeichnung]]en [[St. Helena AVA]] und [[Paso Robles AVA]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Rund 13.042 ha Rebfläche (Erhebung 1990) sind mit Aglianico bepflanzt. Die Rebsorte reift etwas früh, liebt tiefgründige Böden und bevorzugt vulkanischen Untergrund. Idealerweise hat die Rebsorte größere Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Nach einem langen Vegetationszyklus (bis Ende Oktober/Beginn November) erreicht sie ihr prägnantes Profil. Sie bringt tief rubinrote, körperreiche und gehaltvolle [[Wein]]e mit intensiven [[Gallotannin|Tanninen]] und einer kräftigen Säure hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende aus Aglianico erzeugte Weine sind beispielsweise die DOC-Weine [[Aglianico del Vulture]] (von den vulkanischen Abhängen des Monte Vulture in [[Basilikata]]), [[Molise (Wein)|Molise Aglianico]] sowie [[Aglianico del Taburno]], der wie der berühmte [[Taurasi (Wein)|Taurasi]] in [[Kampanien]] erzeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist stark wollig behaart.&lt;br /&gt;
* Die hellgrünen Jungblätter sind nur leicht behaart.&lt;br /&gt;
* Die großen [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind fünflappig und mitteltief gebuchtet. Die Stielbucht ist lyren-förmig geschlossen. Das Blatt ist stumpf gezahnt.&lt;br /&gt;
* Die konusförmige Traube ist mittelgroß, geschultert und recht dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind mittelgroß und von blau-schwarzer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reife ===&lt;br /&gt;
Aglianico neigt dazu, sehr spät zu reifen, wobei die Ernte in Süditalien von Anfang Oktober bis Mitte November erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aglianico gilt als besonders klimaresiliente Rebsorte. Sie ist durch ihre späte Reife, hohe Hitzeverträglichkeit und den guten Umgang mit moderatem Wasserstress, sehr gut an die zunehmend wärmeren und trockeneren Bedingungen Süditaliens angepasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Bonfante, S.M. Alfieri, R. Albrizio, A. Basile, R. De Mascellis, A. Gambuti, P. Giorio, G. Langella, P. Manna, E. Monaco, L. Moio, F. Terribile |Titel=Evaluation of the effects of future climate change on grape quality through a physically based model application: a case study for the Aglianico grapevine in Campania region, Italy |Sammelwerk=Agricultural Systems |Band=152 |Datum=2017-03 |DOI=10.1016/j.agsy.2016.12.009 |Seiten=100–109 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0308521X16305200 |Abruf=2025-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Sie ist anfällig gegen den [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Falschen Mehltau]] und die [[Grauschimmelfäule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wein ==&lt;br /&gt;
Weine aus Aglianico sind kräftig, körperreich und würzig, mit einem hohen Gehalt an [[Tannine]]n und einer ausgeprägten Säure. Nach einigen Jahren Reife entwickeln die Weine ihr volles Potenzial. Das Aromaprofil umfasst Noten von Pflaumen, dunklen Beeren, Gewürzen, Schokolade, Leder und Veilchen. Die Farbe der Weine ist tief rubinrot bis violett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aglianico gilt als eine der bedeutendsten Rebsorten Süditaliens und wird oft mit dem „Barolo des Südens“ verglichen, da die Weine ein ähnliches Lager- und Entwicklungspotenzial aufweisen. Dabei können sogar 75 Jahre alte Weine durchaus noch sehr lebendig schmecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aglianico ist neben der Verwendung im reinsortigen Ausbau auch eine der Hauptrebsorten für die Herstellung des traditionsreichen [[Vesuvio (Wein)|Lacryma Christi del Vesuvio]], einem DOC-Wein vom Vulkan Vesuv bei Neapel. Im Lacryma Christi Rosso macht Aglianico oft bis zu 20 % der Cuvée aus und trägt mit kräftigen Tanninen und einer würzigen Struktur zur Komplexität des Weins bei. Die Hauptkomponente ist meist Piedirosso, teilweise begleitet von Sciascinoso und eben Aglianico, die zusammen den charakteristisch intensiven, rubinroten und langlebigen Wein formen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parconazionaledelvesuvio.it/en/the-vesuvius-territory/agricolture-and-handicraft/lacryma-christi-del-vesuvio-doc/ |titel=Lacryma Christi del Vesuvio DOC |werk=Parco Nazionale del Vesuvio |sprache=en-US |abruf=2025-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
69: Aglianco di Puglia, Aglianica, Aglianica De Pontelatone, Aglianichella, Aglianichello, Aglianico Amaro, Aglianico Calabrese, Aglianico Comune, Aglianico Crni, Aglianico del Vulture, Aglianico di Benevento, Aglianico di Castellaneta, Aglianico di Lapio, Aglianico di Taurasi, Aglianico Femminile, Aglianico Liscio, Aglianico Mascolino, Aglianico Nero, Aglianico Noir, Aglianico Pannarano, Aglianico Trignarulo, Aglianico Tringarulo, Aglianico Verase, Aglianico Zerpoluso, Aglianico Zerpuloso, Aglianicone, Aglianicuccia, Agliano, Agliantica, Agliatica, Agliatico, Agnanico, Agnanico di Castellaneta, Alianiko, Cascavoglia, Cassano, Cerasole, Ellanico, Ellenica, Ellenico, Fiano Rosso, Fresella, Gagliano, Gesualdo, Ghiandara, Ghianna, Ghiannara, Glianica, Gnanica, Gnanico, Granica, Granico, Hellanica, Malvasia, Olivella, Olivella di San Cosmo, Pie di Colombo, Prie Blanc, Ruopolo, Spriema, Tintora, Tintora di Cerinola, Tringarulo, Uva Aglianica, Uva Castellaneta, Uva dei Cani, Uva di Castellaneta, Uva Nera, Zuccherina.&amp;lt;ref&amp;gt;{{VIVC|121}}, 29. Mai 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Rebsorten]]&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in Italien]]&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in Argentinien]]&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{VIVC|121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel=Das Oxford Weinlexikon&lt;br /&gt;
| Autor=[[Jancis Robinson]]&lt;br /&gt;
| Verlag= Hallwag, Gräfe und Unzer&lt;br /&gt;
| ISBN=978-3-8338-0691-9&lt;br /&gt;
| Jahr= 2006&lt;br /&gt;
| Ort=München&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel=Dictionnaire encyclopédique des cépages&lt;br /&gt;
| Autor=[[Pierre Galet]]&lt;br /&gt;
| Verlag= Hachette Livre&lt;br /&gt;
| ISBN=978-2-0123-6331-1&lt;br /&gt;
| Jahr= 2000&lt;br /&gt;
| Ort=Paris&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Horst Dippel]], Cornelius Lange, Fabian Lange: &amp;#039;&amp;#039;Das Weinlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Neuausgabe Dez 2003, ISBN 3-596-15867-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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