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	<title>Aglasterhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aglasterhausen&amp;diff=163383&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17146-55: /* Öffentliche Einrichtungen */</title>
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		<updated>2026-03-18T14:15:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Öffentliche Einrichtungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Aglasterhausen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/21/14/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/59/25/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Aglasterhausen in MOS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Neckar-Odenwald-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 197&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74856, 74858&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06262&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08225002&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE AGX&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Am Marktplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;74858 Aglasterhausen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.aglasterhausen.de/ www.aglasterhausen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Stefan Kron&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aglasterhausen2020-09-09-13-26-16 2.jpg|mini|Luftaufnahme von Aglasterhausen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aglasterhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine zum [[Neckar-Odenwald-Kreis]] gehörende [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie gehört zur europäischen [[Metropolregion Rhein-Neckar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet liegt im nordbadischen [[Kleiner Odenwald|Kleinen Odenwald]], grenzt an den nordöstlichen [[Kraichgau]] und ist etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich von [[Heidelberg]] gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Aglasterhausen gehören die ehemaligen Gemeinden Breitenbronn, [[Daudenzell]] und [[Michelbach (Aglasterhausen)|Michelbach]]. Zu Aglasterhausen in den Grenzen von 1971 gehören der Ort Steinzeugwarenfabrik (Tongrube) und die Häuser Neumühle und Weilermühle. Zu Daudenzell gehört das Haus Zellermühle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 258–260&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
An die Gemeinde Aglasterhausen grenzen im Norden die Gemeinden [[Schwarzach (Odenwald)|Schwarzach]] und [[Neunkirchen (Baden)|Neunkirchen]], im Osten die Gemeinde [[Obrigheim (Baden)|Obrigheim]], im Süden und Westen der [[Rhein-Neckar-Kreis]] mit den Gemeinden [[Helmstadt-Bargen]], [[Reichartshausen]] und [[Schönbrunn (Baden)|Schönbrunn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Aglasterhausen}}&lt;br /&gt;
Im Norden der Gemeinde liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Hinterer See (Aglasterhausen)|Hinterer See]] und im Osten das Naturschutzgebiet [[Wengert (Naturschutzgebiet)|Wengert]]. Das gesamte Gemeindegebiet liegt im [[Naturpark Neckartal-Odenwald]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/yPwnEYlSnd8i5VOjsd9ip Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Aglasterhausen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Aglasterhausen.jpg|mini|Rathaus Aglasterhausen mit Ortsbrunnen]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich vom althochdeutschen &amp;#039;&amp;#039;agilalstra&amp;#039;&amp;#039; (=Elster) her. Über &amp;#039;&amp;#039;agilaster&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aggleisterhusen&amp;#039;&amp;#039; (1265), &amp;#039;&amp;#039;Agilsterhusen&amp;#039;&amp;#039; (1278), &amp;#039;&amp;#039;Agileisterwiler&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alsterhausen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Agelesterhausen&amp;#039;&amp;#039; (1406) wandelte sich der Ortsname schließlich zum heutigen &amp;#039;&amp;#039;Aglasterhausen&amp;#039;&amp;#039;. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im [[Herzogtum Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aglasterhausen wurde 1137 in Kaufverhandlungen in Verbindung mit den Herren von Kirchheim erstmals urkundlich erwähnt. Das Patronatsrecht lag bei den [[Horneck von Hornberg|Herren von Horneck]]. Die Brüder Werner und Konrad von Horneck schenkten mit einer Urkunde vom 27. Mai 1254 diese Rechte zusammen mit denen von Helmstadt dem [[Stift Wimpfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1255 tritt ein „Wer…“ (Werner?) von Agilasterhusen gemeinsam mit einem Arnold und Sweneger als Unterzeichner eines Schriftstückes in Erscheinung. Vermutlich stand zu jener Zeit auch eine kleine Wehrburg auf dem Gewann Schlossbuckel, die [[Burg Aglasterhausen]]. Die Anlage wurde 1959 bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Als Besitzer der Burg erscheint zunächst ein Edelknecht zu Aglaisterhausen, danach ein Swicker [[Herren von Helmstatt|von Helmstatt]], der sie 1421 samt Äcker und Wiesen an die [[Herren von Hirschhorn]] verkaufte, die schon 1358 einen Teil des Ortslehens von Diether von [[Massenbach (Adelsgeschlecht)|Massenbach]] gekauft hatten. Die Ritter von Hirschhorn verwalteten als Dorfvögte die Bischofsgüter im Ort. Der Zehnt floss zu dem Stift Wimpfen im Tal. Nach einer alten Beschreibung befand sich das Amtshaus der Vögte an der Kirchhofmauer (vermutlich Haus Höfer). Johann von Hirschhorn verpfändet den Ort 1416 an die [[Kurpfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Hirschhorn 1632, erhielten die [[Herren von Ehrenberg]] das Lehen. Nach deren Aussterben erhielt Graf Johann Anton [[Cratz von Scharfenstein]], Neffe des Bischofs [[Hugo Eberhard Kratz von Scharfenstein|Eberhard Cratz von Scharfenstein]], das Lehen. Jedoch zog der Bischof mit der Bevorzugung der eigenen Familie den Ärger der Kurpfälzer auf sich. Zwischen 1678 und 1680 schickten diese ihren Zentgrafen in dörflich-vogteiliche Ruggerichtssitzungen und sorgten für reichlich Konflikte. Nach dem Aussterben der Grafen Scharfenstein 1718, ließ das [[Bistum Worms]] den Ort durch den Amtmann Herr Valois mit Sitz auf [[Burg Ehrenberg (Neckar)|Burg Ehrenberg]] verwalten. Dieser hatte wohl viel zu tun, die Rechte des Bischofs gegen die Kurpfalz zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1803 fiel im Rahmen des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es Aglasterhausen an das [[Großherzogtum Baden]]. Im Jahre 1862 erhielt Aglasterhausen Anschluss an die [[Odenwaldbahn (Baden)|Badische Odenwaldbahn]]; in der Folge soll der Ort wie ausgestorben gewirkt haben. Bäckereien, Gaststätten und Schmieden mussten schließen, auch bedingt durch eine Missernte im selben Jahr. Der [[Bahnhof Aglasterhausen]] ist seit 1971 Endpunkt dieser Bahnstrecke. Im Jahre 1939 wurden 1087 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 1338.&amp;lt;ref name=&amp;quot;a1945&amp;quot;&amp;gt;Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 2: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordbaden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Breitenbronn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Breitenbronn.png|60px|links|Wappen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Breitenbronn-ort2-web.jpg|mini|Ortsmitte von Breitenbronn]]&lt;br /&gt;
Breitenbronn liegt in einem Seitental des Schwarzbaches. Erstmals erwähnt wurde der Ort 976 als ein von Kaiser [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] dem Domstift Worms verliehenes Zubehör zur Abtei Mosbach. Später war der Ort kurpfälzisch. Lehensträger im 17. Jahrhundert waren die [[Landschad von Steinach]] zu Eicholzheim. Nach 1803 gehörte Breitenbronn zum Bezirksamt Neckargemünd. 1939 wurden 229 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 257.&amp;lt;ref name=&amp;quot;a1945&amp;quot; /&amp;gt; Der Ort wurde am 1. März 1972 nach Aglasterhausen eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Daudenzell ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Daudenzell Wappen.svg|60px|links|Wappen]]&lt;br /&gt;
[[Daudenzell]] wurde wie Breitenbronn ebenfalls 976 als Zubehör der Abtei Mosbach erwähnt und wurde ebenfalls später pfälzisch. Ortsherren waren u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Herren von Gemmingen]]. Daudenzell gehörte bis 1803 zur so genannten [[Stüber Zent]] des kurpfälzischen [[Oberamt Heidelberg|Oberamts Heidelberg]], anschließend zum Großherzogtum Baden und zu dessen Amtsbezirk bzw. Landkreis Mosbach. 1939 wurden 231 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 249.&amp;lt;ref name=&amp;quot;a1945&amp;quot; /&amp;gt; Der Ort wurde am 1. Januar 1975 nach Aglasterhausen eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michelbach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michelbach-agl-ortsmitte7-web.jpg|mini|Hauptstraße von Michelbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Michelbach.png|70px|links|Wappen]] Michelbach im Tal des gleichnamigen Baches wurde erstmals 1383 erwähnt und war ebenfalls Kurpfälzer Besitz unter Lehensherrschaft u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Herren von Berlichingen]], das Kirchenpatronat lag bei den [[Grafschaft Löwenstein|Grafen von Löwenstein]] und den Herren von Helmstatt. Der Ort war bis zum Jahre 1803 kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Heidelberg und dort zur Stüber Zent. 1939 wurden 385 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 411.&amp;lt;ref name=&amp;quot;a1945&amp;quot; /&amp;gt; Michelbach wurde am 1. Februar 1974 nach Aglasterhausen eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 1. März 1972: Breitenbronn&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=477}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Februar 1974: Michelbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=485}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1975: Daudenzell&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Seit Einführung der [[Reformation]] in der [[Kurpfalz]] ist Aglasterhausen mehrheitlich [[Evangelische Kirche|evangelisch]] geprägt, neben den beiden evangelischen Pfarrämtern gibt es aber auch ein [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisches]] Pfarramt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] hat normalerweise 18 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Häufig erhöht sich die Zahl der Mitglieder durch Ausgleichssitze (gesamt 2019: 20 Sitze). Hinzu kommt die Bürgermeisterin als stimmberechtigte Gemeinderatsvorsitzende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei garantiert die &amp;#039;&amp;#039;[[Unechte Teilortswahl]]&amp;#039;&amp;#039; den Ortsteilen eine festgelegte Anzahl von Sitzen: Aus Aglasterhausen kommen mindestens zehn, aus Michelbach mindestens vier sowie aus Breitenbronn und Daudenzell jeweils mindestens zwei Gemeinderäte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Partei / Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2024&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2019&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil || Sitze&lt;br /&gt;
!Stimmenanteil&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Unabhängige Wählervereinigung (UWV) || 60,5 % || 11&lt;br /&gt;
|52,3 %&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne Liste Aglasterhausen (GLA)]]  || 18,4 % || 3&lt;br /&gt;
|19,7 %&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]/Bürgerliste || 19,6 % || 4&lt;br /&gt;
|18,4 %&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]  || 1,6 % || --&lt;br /&gt;
|9,5 %&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |65,2 %&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;61,4 %&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der [[Bürgermeister (Baden-Württemberg)|Bürgermeister]] wird für acht Jahre [[Direktwahl|direkt]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1981–2013: Erich Dambach&lt;br /&gt;
* 2013–2021: Sabine Schweiger&lt;br /&gt;
* seit 6. April 2021: Stefan Kron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung|Blasonierung=In Silber (Weiß) auf grünem Schildfuß zwischen zwei grünen Pappeln mit schwarzem Stamm ein rotes Haus, auf dessen Dach eine schwarze Elster sitzt.|Begründung=Das Wappenbild begegnet in ähnlicher Form bereits im Gerichtssiegel aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist &amp;#039;&amp;#039;redend&amp;#039;&amp;#039; für den Ortsnamen, der als &amp;#039;&amp;#039;Elsterhausen&amp;#039;&amp;#039; gedeutet wird (von [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;agilastra&amp;#039;&amp;#039; = Elster, Krähe). Das rote Ziegeldach zwischen zwei Pappeln soll Tonvorkommen auf feuchtem Grund anzeigen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Aglasterhausen befinden sich in der Ortsmitte das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelische Kirche (Aglasterhausen)|evangelische Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; mit markantem Doppelschiff von 1806/07. Auf dem Dorfplatz steht ein alter Eichbrunnen sowie ein neuer Sandsteinbrunnen. Das &amp;#039;&amp;#039;Pfarrhaus&amp;#039;&amp;#039; ist ein barocker Bau des 18. Jahrhunderts. Die Hauptstraße und die Landstraße wurde um 1780 von Kurfürst [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Carl Theodor]] neu angelegt. Ein 2006 renovierter Gedenkstein der [[Stüber Cent]] von 1782 erinnert an ihn. Längs der Hauptstraße befinden sich verschiedene historische Anwesen aus der Zeit des Baus der Straße, darunter das historische &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus Drei Könige&amp;#039;&amp;#039; von 1780. Im Ort sind verschiedene weitere historische Anwesen, teils mit Zierfachwerk (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mosbacher Straße 3 (Aglasterhausen)|Haus Mosbacher Straße 3]]), erhalten. Die &amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirche&amp;#039;&amp;#039; stammt von 1964. Im Ort befand sich seit dem hohen Mittelalter eine &amp;#039;&amp;#039;Burg&amp;#039;&amp;#039;, die von 1387 bis 1421 von den Herren von Helmstatt bewohnt wurde. Die Burgruine wurde beim Bau der [[Bundesstraße 292]] abgetragen. Des Weiteren wurden Mauer- und Straßenreste aus der Römerzeit gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aglaster-rathaus-web.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Aglaster-evkirche-web.jpg|Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
Aglaster-pfarrhaus-web.jpg|Evangelisches Pfarrhaus&lt;br /&gt;
Aglaster-brunnen-web.jpg|Ortsbrunnen&lt;br /&gt;
Aglaster-denkmal-CT-web.jpg|Denkmal Carl Theodor&lt;br /&gt;
Aglaster-dreikoenige1780web.jpg|Gasthaus Drei Könige&lt;br /&gt;
Aglaster-fachwerk2-web.jpg|Historisches Fachwerkgebäude&lt;br /&gt;
Aglaster-kathkirch-web.jpg|Katholische Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Breitenbronn&amp;#039;&amp;#039; sind in der Ortsmitte das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;Kirche&amp;#039;&amp;#039; von 1840 zu sehen. Dort befinden sich auch historische Brunnen und mehrere Anwesen, die teils ins 18. Jahrhundert datieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Breitenbronn-kirche-web.jpg|Kirche Breitenbronn&lt;br /&gt;
Breitenbronn-rathaus-web.jpg|Rathaus Breitenbronn&lt;br /&gt;
Breitenbronn-brunnenweb.jpg|Dorfbrunnen&lt;br /&gt;
Breitenbronn-fachwerk3web.jpg|Fachwerkgebäude&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Daudenzell&amp;#039;&amp;#039; befindet sich eine &amp;#039;&amp;#039;evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039; mit außergewöhnlichem Altar sowie Wandmalereien des 13. Jahrhunderts im Turm. Das direkt bei der Kirche befindliche &amp;#039;&amp;#039;evangelische Pfarrhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1735 errichtet. Das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; weist ein großformatiges Fassadengemälde mit Szenen aus der Ortsgeschichte auf. Außerdem ist der beachtliche Bestand an vergleichsweise großen historischen bäuerlichen Anwesen bemerkenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daudenzell-kirche2web.jpg|Evang. Kirche&lt;br /&gt;
Daudenzell-rathaus-web.jpg|Rathaus Daudenzell&lt;br /&gt;
Daudenzell-pfarrhausweb.jpg|Evang. Pfarrhaus&lt;br /&gt;
Daudenzell-fachwerkweb.jpg|Hist. Fachwerkgebäude&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Michelbach&amp;#039;&amp;#039; befinden sich ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kirche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dorfbrunnen&amp;#039;&amp;#039; sowie historische Fachwerkgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michelbach-agl-kirche-web.jpg|[[Evangelische Kirche (Aglasterhausen-Michelbach)|Kirche Michelbach]]&lt;br /&gt;
Michelbach-agl-ortsmitte2-web.jpg|Dorfplatz von Aglasterhausen-Michelbach&lt;br /&gt;
Michelbach-agl-brunnen.jpg|Dorfbrunnen Michelbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltepunkt Aglasterhausen.JPG|mini|Haltepunkt Aglasterhausen der [[S-Bahn RheinNeckar]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Aglasterhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aglasterhausen ist Endpunkt der [[Bahnstrecke Meckesheim–Neckarelz|Schwarzbachtalbahn (Baden)]] von [[Bahnhof Meckesheim|Meckesheim]] und mit der Linie S8 in die [[S-Bahn RheinNeckar]] eingegliedert. Die Züge werden bis [[Heidelberg Hauptbahnhof|Heidelberg]], [[Mannheim Hauptbahnhof|Mannheim]] und teilweise [[Mainz Hauptbahnhof|Mainz]] durchgebunden. Durch die [[Bundesstraße 292]] ([[Bad Schönborn]]-[[Lauda-Königshofen]]) ist Aglasterhausen an das überregionale Straßennetz angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Aglasterhausen über [[Helmstadt-Bargen]] mit [[Waibstadt]] und in der anderen Richtung über [[Obrigheim (Baden)|Obrigheim]] mit [[Mosbach]] verbunden. Die Route befindet sich etwas außerhalb des Ortes bei Daudenzell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alte Ziegelei&amp;#039;&amp;#039; – Tagesstätte der [[Deutscher Caritasverband|Caritas]] für [[Demenz]]kranke&lt;br /&gt;
* Ein [[Altenheim|Alten-]] und [[Pflegeheim]]&lt;br /&gt;
* Sport- und Festhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Neben einer [[Grundschule]] besteht mit der [[Gebrüder Grimm|Gebrüder-Grimm-Schule]] auch noch ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen im Ortsteil Daudenzell. Zudem gibt es noch zwei kommunale Kindergärten und einen [[evangelisch]]en [[Kindergarten]] im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Auguste von Padberg (1769–1850), Journalistin, hat zu [[Des Knaben Wunderhorn]] beigetragen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Armin Schlechter |Titel=Die Romantik in Heidelberg |Verlag=Winter |Ort=Heidelberg |Datum=2007 |ISBN=978-3-825-35385-8 |Seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johann Wilhelm Röther (1766–1817), Pfarrer, hat zu [[Des Knaben Wunderhorn]] beigetragen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Albert Schreiner (Historiker)|Albert Schreiner]] (1892–1979), kommunistischer Politiker und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Hans Kissel]] (1897–1975), Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Carl Dornes]] (1906–1980), Jurist und Politiker (FDP/DVP)&lt;br /&gt;
* [[Helmut Degen]] (1911–1995), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Kurt Wagner (Politiker, 1915)|Kurt Wagner]] (1915–1986), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Helmut Kissel]] (* 1929 in Mannheim), Baptistenpastor und Kunstmaler; Kissel verbrachte Kindheit und Jugend in Aglasterhausen, wo seine Eltern eine Apotheke besaßen.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wellenreuther]] (1941–2021), Historiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Kissel: &amp;#039;&amp;#039;Aglasterhausen, Geschichte einer Landgemeinde&amp;#039;&amp;#039;. Geiger-Verlag, Horb 2000, ISBN 3-89570-641-8.&lt;br /&gt;
* Ludwig Gruppenbacher: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Familienbuch]] 1654–1913 der Evangelischen Kirchgemeinde Aglasterhausen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Badische Ortssippenbücher, 112). Interessengemeinschaft Badischer Ortssippenbücher, Lahr 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5964/Aglasterhausen Aglasterhausen] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
* [https://www.aglasterhausen.de/ Gemeinde Aglasterhausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4203860-1|LCCN=n81141961|VIAF=158290841}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aglasterhausen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Neckar-Odenwald-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1137]]&lt;/div&gt;</summary>
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