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	<title>Aggertalsperre - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aggertalsperre&amp;diff=106411&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-03T16:47:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stausee&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = Hackenberg2.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Blick auf die Aggertalsperre, im Vordergrund [[Hackenberg (Bergneustadt)]], im Hintergrund [[Lantenbach]] ([[Gummersbach]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Oberbergisches Land]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Agger]], [[Genkel]], [[Rengse]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Agger&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Hackenberg (Bergneustadt)]], [[Lantenbach]]&lt;br /&gt;
|NAHESTADT = [[Gummersbach]], [[Bergneustadt]], [[Meinerzhagen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Bauwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=51/2/11/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=7/38/0/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NN&lt;br /&gt;
|BAUZEIT = 1927–1929&lt;br /&gt;
|BAUHOEHE = &lt;br /&gt;
|TALHOEHE = 43,15 m&lt;br /&gt;
|GRUENDUNGSHOEHE = 45 m&lt;br /&gt;
|WASSERHOEHE = &lt;br /&gt;
|KRONENHOEHE = 286.50&lt;br /&gt;
|MAUERVOL = 100.000 m³&lt;br /&gt;
|KRONENLAENGE = 225/230 m&lt;br /&gt;
|KRONENBREITE = 11,50 m&lt;br /&gt;
|BASISBREITE = 35 m&lt;br /&gt;
|RADIUS = 250 m&lt;br /&gt;
|NEIGUNG-LUFT = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-WASSER = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Stausee --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAUZIEL = 284.40 &lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 120 ha&lt;br /&gt;
|SEELAENGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|SPEICHERRAUM = 19,3 Mio. m³&lt;br /&gt;
|STAURAUM = 20,5 Mio. m³&lt;br /&gt;
|EINZUG = 40,57 km²&lt;br /&gt;
|HOCHWASSER = 54 m³/s&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|BILD1 = Aggertalsperre-Karte.png&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Aggertalsperre mit anliegenden Ortschaften&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aggertalsperre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Oberbergisches Land|Oberbergischen Land]] liegt zwischen den Städten [[Gummersbach]], [[Bergneustadt]] und [[Meinerzhagen]] in [[Nordrhein-Westfalen]] ([[Deutschland]]). Eigentümer und Betreiber der Talsperre ist der [[Aggerverband]], einer der neun sondergesetzlichen [[Wasserwirtschaftsverband|Wasserwirtschaftsverbände]] in Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Talsperre]] im Tal der Agger wird durch die Flüsse [[Agger]], [[Genkel]] und [[Rengse]] gespeist und hat einen [[Gesamtstauraum]] von 20,5 Millionen Kubikmetern. Der [[Stausee]] bedeckt eine Fläche von ca. 120 bis 150&amp;amp;nbsp;ha (abhängig vom Wasserstand), nach anderen Informationen sogar 193&amp;amp;nbsp;ha. Die [[Staumauer]] ist 225 bis 230&amp;amp;nbsp;m lang und 45&amp;amp;nbsp;m hoch. Sie wurde zwischen 1927 und 1929 errichtet. Durch die drei Täler hebt sich der Stausee optisch von vielen anderen Talsperren ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talsperre dient der [[Wasserkraft|Stromerzeugung]], dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung und der Brauchwasserversorgung. Die Kraftwerksleistung beträgt nach verschiedenen Angaben 2,25 oder 3&amp;amp;nbsp;MW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Absperrbauwerk]] ist eine [[Gewichtsstaumauer]] aus Gussbeton. Wegen Undichtigkeit an der [[Wasserseite]] musste der See im April 1967 wieder abgelassen werden. Es wurden eine 12&amp;amp;nbsp;cm dicke Bitumenschicht und eine 40&amp;amp;nbsp;cm dicke Betonschicht vor die Talsperrenmauer gegossen. Diese wurden durch mehrere 1000 Anker mit der aus Split-Beton hergestellten Staumauer verbunden. Bei dieser Maßnahme wurde auch die Fahrbahn beidseitig der Mauerkrone auf 11,60 m verbreitert, da der steigende Verkehr von der einfachen Fahrbahn nicht mehr bewältigt werden konnte.&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 erfolgten größere Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Das Wasser der Talsperre musste vollständig abgelassen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;News on Tour.de: [https://www.news-on-tour.de/100086/aggertalsperre-2002-ohne-wasser-die-zeit-um-15-jahre-zurueckgedreht-tolle-bilder-aus-dem-oberbergischen-kreis-bergneustadt/ Aggertalsperre 2002 ohne Wasser! Die Zeit um 15 jahre zurueckgedreht]. Beitrag vom 3. Juni 2017. Abgerufen am 22. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bergrücken zwischen dem Agger- und dem Genkelarm („Burg Zinne“) befinden sich Überreste von [[Ringwall]]anlagen aus [[Fränkisches Reich|fränkischer Zeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dieringhausen.de/index.php?page=geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ständig steigenden Energiebedarf decken und die jährlich auftretenden Hochwasserschäden verhindern zu können, wurden bereits in den Jahren 1900 bis 1904 erste Überlegungen zum Bau einer Talsperre im Lauf der Agger oberhalb [[Dümmlinghausen]] getroffen.  Entgegen der ursprünglichen Absicht, die Gewichtsmauer aus Steinen zu errichten, entschied man sich aus rationellen Gründen für Gussbeton. Zu Spitzenzeiten waren bis zu 1600 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Transport von Material und Arbeitern wurde die in Dümmlinghausen auf der Aggertalstraße verlaufende normalspurige Straßenbahn- und Güterverkehrstrasse der [[Gummersbacher Kleinbahnen]] bis zum &amp;#039;&amp;#039;Kleinbahnhof Genkelmündung&amp;#039;&amp;#039; genutzt, in [[Derschlag]] stiegen die Arbeiter von der [[Bahnstrecke Siegburg–Olpe|Aggertalbahn]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Oktober 1928 riss der Gießausleger eines der beiden Gießtürme ab, wobei vier Arbeiter den Tod durch herabstürzende Teile fanden. Gegen Ende der Bauzeit meldete die ausführende Baufirma [[Insolvenz|Konkurs]] an, noch verbleibende Arbeiten wurden von Unternehmen aus der Umgebung ausgeführt. Am 24. Dezember 1928 begann der [[Probestau]], welcher wegen Undichtigkeiten und den daraus resultierenden Abdichtungsarbeiten Anfang September 1929 abgebrochen werden musste. Nach Beendigung der Abdichtungsarbeiten konnte am 18. Oktober 1929 mit dem Einstau begonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel des Aggerverbandes an der Sperrmauer&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Agger-ice.jpg|Winterbild der Aggertalsperre&lt;br /&gt;
Gummersbach (DE), Aggertalsperre -- 2022 -- 0401.jpg|Blick auf die Aggertalsperre von der Sperrmauer aus&lt;br /&gt;
Gummersbach (DE), Aggertalsperre -- 2022 -- 0453.jpg|Blick auf die Aggertalsperre zur blauen Stunde&lt;br /&gt;
StaumauerAggertalsperre01.JPG|Sperrmauer der Aggertalsperre, luftseitige Ansicht&lt;br /&gt;
StaumauerAggertalsperre02.JPG|Sperrmauer der Aggertalsperre, wasserseitige Ansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aggertalsperre ist mit ihren Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung ein Anziehungspunkt für Besucher aus der gesamten Region. Zum Freizeitangebot zählen zahlreiche Wanderwege, Rastplätze, ein Jugendzeltplatz und ein Bootshafen für Segel- und Ruderboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tauchen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talsperre ist ein ruhiges Revier für [[Tauchen|Hobby-Taucher]]; so ist die Aggertalsperre im Raum [[Gummersbach]], [[Bergneustadt]] und [[Meinerzhagen]] zu einem beliebten Platz für [[Sporttauchen|Sporttaucher]] geworden. Die Rechte für die unterwassersportliche Nutzung der Talsperre lagen zwischen 1968 und 1997 in der Hand der &amp;#039;&amp;#039;Tauchsport- und Forschungsgemeinschaft Siegerland e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;[[Siegen]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1997 regelt der Tauchsportverband NRW die Betauchung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tfs-siegen.de/index.php?page=baustelle-sonderseite-aggertalsperre Tauchen an der Aggertalsperre], auf tfs-siegen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tsvnrw.de/tauchen/tauchseen-in-nrw/aggertalsperre|abruf=2024-08-26|titel=Tauchordnung|sprache=deutsch|hrsg=Tauchsportverband NRW}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten unter Wasser:&lt;br /&gt;
* voll erhaltenes [[Viadukt]] (durchtauchbarer Brückenbogen)&lt;br /&gt;
* Brecheranlage&lt;br /&gt;
* Bruchsteinmauern&lt;br /&gt;
* Felswände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Talsperren in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Franke, Wolfgang Frey: &amp;#039;&amp;#039;Talsperren in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Nationalen Komitee für Grosse Talsperren in der Bundesrepublik Deutschland (DNK) und Deutscher Verband für Wasserwirtschaft und Kulturbau e.&amp;amp;nbsp;V. (DVWK). Systemdruck-GmbH, Berlin 1987, ISBN 3-926520-00-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aggertalsperre|Aggertalsperre}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aggerverband.de/ Homepage des Betreibers (Aggerverband)]&lt;br /&gt;
* [http://www.lua.nrw.de/wasser/stauanl/stauverz.pdf Stauanlagenverzeichnis NRW] (PDF; 121&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.lua.nrw.de/wasser/stauanl/hot/stua%20koeln/imap.html Stauanlagen in Nordrhein-Westfalen; Landesumweltamt NRW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7856731-2|VIAF=239281057}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Oberbergischen Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staumauer in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bogengewichtsmauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewichtsstaumauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Gummersbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Agger|SAggertalsperre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gummersbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk im Oberbergischen Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
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