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	<title>Agfa Movexoom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T03:23:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agfa_Movexoom&amp;diff=1133833&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2022-11-02T19:23:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Movexoom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete [[Agfa]] mit einer Ausnahme sämtliche Schmalfilmkameras, die ein Zoomobjektiv besaßen. Die erste Kamera erschien bereits 1963 und damit noch mit dem Format [[Normal 8]], die Produktion der letzten Modelle endete 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoomobjektiv ==&lt;br /&gt;
=== Bedeutung für den Schmalfilm ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Fotokameras stellten Zoomobjektive beim Filmen nicht nur eine Bedienungsvereinfachung dar, indem man für eine Brennweitenänderung auf einen Objektivwechsel verzichten konnte, sie ermöglichten mit dem Zoomen während des Filmens auch neue gestalterische Möglichkeiten, die sehr schnell zum Standard eines Amateurfilms gehörten. Deswegen hob Agfa das Zoomobjektiv bei der Modellbezeichnung hervor und verwandelte dafür den schon aus der Vorkriegszeit bekannten Namen &amp;#039;&amp;#039;Movex&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Movexoom&amp;#039;&amp;#039;. Eine Ausnahme machte nur die [[Agfa Microflex|Microflex]], bei der es wichtiger erschien, ihre kompakten Ausmaße zu betonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technische Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Berechnung von Zoomobjektiven verlangte unbedingt nach einer einigermaßen leistungsfähigen Rechnerunterstützung. Bei Agfa wurde dies mit dem Übergang von dem Zuse Z 11 auf dem [[Zuse Z22]] im Jahr 1958 möglich, woraufhin 1963 die erste Schmalfilmkamera mit einem solchen Objektiv in Produktion ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Movexoom&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Als erste Agfa-Kamera mit Zoomobjektiv kam 1963 die &amp;#039;&amp;#039;Movexoom&amp;#039;&amp;#039; heraus, die man an einem langen Hebel am Objektiv erkennen konnte, mit dem man die Brennweite von 9&amp;amp;nbsp;mm bis 30&amp;amp;nbsp;mm einstellte. Agfa bezeichnete sein erstes Zoom mit &amp;#039;&amp;#039;Vario&amp;#039;&amp;#039;, die Lichtstärke betrug f/1,8. Den Film bewegte bereits ein elektrischer Antrieb, also kein Federwerkmotor mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Movexoom S&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;S 1&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;S 2&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Movexoom S&amp;#039;&amp;#039; erschien 1967 als erste Agfa-Kamera mit Zoomobjektiv für das gerade neue System [[Super 8 (Filmformat)|Super 8]]. Es gab sie in drei Varianten, als &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; mit Varigon f/1,8; 10&amp;amp;nbsp;mm bis 35&amp;amp;nbsp;mm Brennweite, als &amp;#039;&amp;#039;S 1&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Movaron&amp;#039;&amp;#039; f/1,8; 9&amp;amp;nbsp;mm bis 36&amp;amp;nbsp;mm Brennweite und als &amp;#039;&amp;#039;S 2&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Movaron&amp;#039;&amp;#039; f/1,8; 7,5&amp;amp;nbsp;mm bis 60&amp;amp;nbsp;mm Brennweite, also achtfachem Zoom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um eine Spiegelreflexkamera mit automatischer Belichtungssteuerung, die mit TTL-Messung arbeitete. Die &amp;#039;&amp;#039;S 1&amp;#039;&amp;#039; beschränkte sich als einfaches Modell auf 18 Bilder/s und 24 Bilder/s. die beiden anderen boten auch noch ein Zeitlupengang mit 45 Bilder/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Movexoom 2000&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;3000&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;4000&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Die Serie &amp;#039;&amp;#039;Movexoom 2000&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;4000&amp;#039;&amp;#039; löste 1970 die &amp;#039;&amp;#039;Movexoom S ab&amp;#039;&amp;#039;, sie fiel auf den ersten Blick durch ihr ungewöhnliches Design auf, das nicht zu der aktuellen Agfa-Linie passen wollte, Es handelte sich nämlich um keine Entwicklung des [[Agfa Camerawerk München]]s, sondern um Minolta-Kameras, die Agfa unter eigenem Namen verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Varianten unterschieden sich vor allem durch den Zoombereich ihres Objektivs, so besaß die &amp;#039;&amp;#039;2000&amp;#039;&amp;#039; ein Variostar f/1,8 mit 8,5&amp;amp;nbsp;mm bis 35&amp;amp;nbsp;mm Brennweite (also vierfachen Zoom), die &amp;#039;&amp;#039;3000&amp;#039;&amp;#039; ein Variostar f/1,8 mit 7&amp;amp;nbsp;mm bis 42&amp;amp;nbsp;mm Brennweite (sechsfachen Zoom) und das Top-Modell &amp;#039;&amp;#039;4000&amp;#039;&amp;#039; ein Variostar f/2,5 mit 6&amp;amp;nbsp;mm  bis 60&amp;amp;nbsp;mm Brennweite (zehnfachen Zoom). Darüber hinaus gab es bei der &amp;#039;&amp;#039;2000&amp;#039;&amp;#039; keine Zeitlupe, sie lief nur mit 18 Bilder/s und 24 Bilder/s. Die &amp;#039;&amp;#039;3000&amp;#039;&amp;#039; bot darüber hinaus Zeitraffer mit 9 Bilder/s und Zeitlupe mit 50 Bilder/s sowie eine Einzelbildschaltung, für die man auch ein Blitzgerät anschließen konnte. Und man konnte die automatische Belichtungssteuerung abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den beiden großen Modellen gab es noch die Versionen &amp;#039;&amp;#039;3000 Synchrosound&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;4000 Synchrosound&amp;#039;&amp;#039; für Tonfilmaufnahmen. Da die Super-8-Tonfilmkassette erst 1973 herauskam, arbeiteten diese Kameras noch nach dem  [[Super 8 (Filmformat)#Zweibandverfahren|Zweibandverfahren]], man konnte also ein Tonbandgerät mit Impulskopf anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen gemeinsam war der Betrieb mit 6 Mignonzellen, die sich im fest montierten, nicht umklappbaren Handgriff befanden, motorischer Zoom sowie Überblendmöglichkeit. Das Gewicht lag zwischen 1220&amp;amp;nbsp;g und 1430&amp;amp;nbsp;g.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cinepresa automatica, elettronica, sonora, per pellicole Super 8 - Museo scienza tecnologia Milano 09786.jpg|miniatur|Movexoom 10 Sound]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Movexoom 6&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Movexoom 10&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
1976 präsentierte Agfa eine moderne Kamera im gewohnter Formgestaltung von [[Agfa Camerawerk München#Schlagheck Schultes Design|Schlagheck Schultes Design]]. Es gab sie mit sechs- und zehnfachen Zoomobjektiv zu kaufen, entsprechend hieß sie &amp;#039;&amp;#039;Movexoom 6 mos electronic&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Movexoom 10 mos electronic&amp;#039;&amp;#039;. Das &amp;#039;&amp;#039;mos&amp;#039;&amp;#039; bezog sich dabei auf die fortschrittliche Steuerung, es steht für &amp;#039;&amp;#039;Metal Oxid Semiconductor&amp;#039;&amp;#039; und bezieht sich auf den seinerzeit noch bemerkenswerten Einsatz [[integrierter Schaltkreis]]e in der Elektronik. Agfa warb dabei vor allem mit der Zuverlässigkeit, so hieß es in der zugehörigen Annonce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Die neue MOVEXOOM mos electronic ist die erste Super 8 Kamera mit MOS-Technik und Servo-Digital-Motor. Alle wichtigen Funktionen werden über ein neues elektronisches Schaltelement (MOS = Metal-Oxid-Semiconductor) geregelt. Dieses Schaltelement ist kleiner als ein Streichholzkopf, aber durch seine beispiellose Präzision der herkömmlichen Steuerung weit überlegen. Und es ist – genau wie das neue digitalgesteuerte Lichtmeß-System – völlig verschleißfrei.&lt;br /&gt;
:Die neue MOS-Technik und die jahrzehntelange Konstruktionserfahrung im Kamerabau führten zu optimaler Präzision und absoluter Zuverlässigkeit. Deshalb erhalten Sie auf die nach strengsten Qualitätsmaßstäben in deutscher Wertarbeit gefertigten MOVEXOOM weltweit 3 Jahre Garantie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Movexoom 6&amp;#039;&amp;#039; besaß ein &amp;#039;&amp;#039;Agfa Variostar&amp;#039;&amp;#039; f/1,8 mit 7&amp;amp;nbsp;mm bis 42&amp;amp;nbsp;mm Brennweite und 1&amp;amp;nbsp;m Naheinstellgrenze, die &amp;#039;&amp;#039;Movexoom 10&amp;#039;&amp;#039; ein &amp;#039;&amp;#039;Agfa Variostar Makro&amp;#039;&amp;#039; f/1,8 mit 6&amp;amp;nbsp;mm bis 60&amp;amp;nbsp;mm Brennweite, das Motive ab Frontlinse scharf stellen konnte. Darüber hinaus konnte besaß sein Motorzoom zwei anstatt nur einer Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Kameras konnten mit ihrer elektronischen Steuerung automatisch auf-, ab- und überblenden sowie alle 0,3 s, 1 s oder 60 s ein Einzelbild belichten, wozu auch ein Fotoblitzgerät angeschlossen werden konnte. Der Selbstauslöser ließ die Kamera nach 10 s Vorlauf 5 s oder 10 s lang laufen. Als Filmgeschwindigkeiten standen 9 Bilder/s 18 Bilder/s und 24 Bilder/s zur Verfügung. Die Zeitlupe arbeitete mit 54 Bilder/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.kameramuseum.de/0-filmkameras/agfa/movexoom/3000-links.html |titel=Agfa Movexoom 3000 |werk=Die Sammlung Kurt Tauber ([https://www.kameramuseum.de/ www.kameramuseum.de]) |autor= |datum= |zugriff=2011-01-07 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agfa-Kamera|Movexoom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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